Florian Kohfeldt (SV Darmstadt 98)

Warum so aggressiv? Ist doch hier nicht anders mit dem Dauergemecker! Hier wird doch auch einer nach dem anderen für schlecht befunden und auch beim ehrwürdigen König Otto gab es "Krisen" und Stimmen, dass es nach so langer Zeit mal einen Trainerwechsel geben müsse!

Hhmm, genau Dauerempörte....
Vielleicht sind die Leute auch einfach "dauerempört" weil hier dauerhaft stümperhaft gearbeitet wird (mit kurzen Unterbrechungen) aber "empört" sein um des "empört" sein willens sehe ich hier in der Mehrzahl nicht.
Natürlich gibt es auch hier Leute die ständig Alles schwarz sehen aber mittlerweile bitte, was gibt es denn hier noch Positives? Dass wir noch erste Liga spielen und die Fans nicht in Scharen abwandern?

Alles nicht so wild, einfach Ruhe bewahren.
Ist halt nur mal ne schlechte Phase, wird schon wieder, keiner weiß wie, wann und mit wem aber es wird!
 
Hhmm, genau Dauerempörte....
Vielleicht sind die Leute auch einfach "dauerempört" weil hier dauerhaft stümperhaft gearbeitet wird (mit kurzen Unterbrechungen) aber "empört" sein um des "empört" sein willens sehe ich hier in der Mehrzahl nicht.
Natürlich gibt es auch hier Leute die ständig Alles schwarz sehen aber mittlerweile bitte, was gibt es denn hier noch Positives? Dass wir noch erste Liga spielen und die Fans nicht in Scharen abwandern?

Alles nicht so wild, einfach Ruhe bewahren.
Ist halt nur mal ne schlechte Phase, wird schon wieder, keiner weiß wie, wann und mit wem aber es wird!
Ich bekenne mich dazu, hier als Dauerempörter durchzugehen...alles besser, als hier mit blindem Optimismus ohne eine einzige Grundlage den Klatschhasen zu mimen...
 
Warum so aggressiv? Ist doch hier nicht anders mit dem Dauergemecker! Hier wird doch auch einer nach dem anderen für schlecht befunden und auch beim ehrwürdigen König Otto gab es "Krisen" und Stimmen, dass es nach so langer Zeit mal einen Trainerwechsel geben müsse!
Kohfeldt mit König Otto zu vergleichen grenzt an Majestätsbeleidigung...
Kann nicht wahr sein :facepalm:
Hast du schon mitbekommen, was Rehhagel hier aufgebaut und geleistet hat? :kaffee: und wie lange er hier war? Kohfeldt hatte gute eineinhalb Jahre. Seit Sommer 2019 geht nicht mehr viel. So eine Serie hatte Otto nie!!!! Ich muss dir jetzt nicht nochmal die Horrorbilanz dieser bisherigen Saison aufzählen? :popcorn:
 
Nee, bitte nicht! Das läuft hier ja in Dauerschleife!
Du hast aber schon erkannt, dass sich mein Post nicht explizit gegen Rehagel richtete, sondern das ich eher die Empörung über die "Jammerei" aus der Dortmunder Ecke befremdlich fand, da es eine gewisse Ähnlichkeit zu unserem Forum gibt?
Rehagel wurde in diesem Zusammenhang dummerweise auch genannt und ist natürlich nicht mit Kohfeldt zu vergleichen! Aber ist schon interessant, was man alles so herauslesen möchte, um sich wieder aufregen zu können!:)
 
Warum so aggressiv? Ist doch hier nicht anders mit dem Dauergemecker! Hier wird doch auch einer nach dem anderen für schlecht befunden und auch beim ehrwürdigen König Otto gab es "Krisen" und Stimmen, dass es nach so langer Zeit mal einen Trainerwechsel geben müsse!

Das hat doch mit aggressiv nichts zu tun. Ich frage mich nur langsam, was für Anforderungen sie in Dortmund an den Trainer stellen? Meisterschaft, Pokalsieg und CL im Abo zu gewinnen + jedes Spiel mit Traumfussball mindestens 4:0 zu gewinnen? Kommt einem echt bald so vor. Ein Alcacer hatte eine geradezu irre Torquote und der war denen nicht mehr gut genug, Wahnsinn! Und wenn der @fussball09 dann auch noch lieber einen Kohfeldt als Favre haben will, dann muß man wirklich an jeglichem Sachverstand von Dortmund-Fans zweifeln.

Allein der Vergleich dieser zwei Trainer verbietet sich: Kohfeldts Bilanz seiner kurzen Trainerlaufbahn besteht darin, seine beiden bisher trainierten Mannschaften (U23 und Profis von Werder) in den absoluten Tabellenkeller befördert zu haben, während ein Favre seit drei Jahrzehnten ein auch international überaus erfolgreicher Trainer ist. Seine Erfolgsliste ist so lang, die würde hier eine Seite füllen. Wens interessiert, der kann es sich bei Wikipedia mal anschauen.

Aber den Vorschlag des Users (Kohfeldt gegen Favre zu tauschen) nehme ich natürlich liebend gerne an. Dafür würde ich Kohfeldt sogar persönlich nach Dortmund chauffieren und Favre anschließend nach Bremen. Wäre wie ein 6er im Lotto für Werder.
 
Das hat doch mit aggressiv nichts zu tun. Ich frage mich nur langsam, was für Anforderungen sie in Dortmund an den Trainer stellen? Meisterschaft, Pokalsieg und CL im Abo zu gewinnen + jedes Spiel mit Traumfussball mindestens 4:0 zu gewinnen? Kommt einem echt bald so vor. Ein Alcacer hatte eine geradezu irre Torquote und der war denen nicht mehr gut genug, Wahnsinn! Und wenn der @fussball09 dann auch noch lieber einen Kohfeldt als Favre haben will, dann muß man wirklich an jeglichem Sachverstand von Dortmund-Fans zweifeln.

Allein der Vergleich dieser zwei Trainer verbietet sich: Kohfeldts Bilanz seiner kurzen Trainerlaufbahn besteht darin, seine beiden bisher trainierten Mannschaften (U23 und Profis von Werder) in den absoluten Tabellenkeller befördert zu haben, während ein Favre seit drei Jahrzehnten ein auch international überaus erfolgreicher Trainer ist. Seine Erfolgsliste ist so lang, die würde hier eine Seite füllen. Wens interessiert, der kann es sich bei Wikipedia mal anschauen.

Aber den Vorschlag des Users (Kohfeldt gegen Favre zu tauschen) nehme ich natürlich liebend gerne an. Dafür würde ich Kohfeldt sogar persönlich nach Dortmund chauffieren und Favre anschließend nach Bremen. Wäre wie ein 6er im Lotto für Werder.
Zustimmung mit 2 Einschränkungen:

1. Bei Alcacer kenne ich nicht die genauen Hintergründe aber ich glaube es war auch der Spieler selbst, der zurück nach Spanien wollte, da kann ich nicht viel zu sagen
2. Bitte nicht alle Dortmunder über einen Kamm scheren. Viele Außenstehende beziehen ihre Meinung halt teils aus den überschwänglichen Lobeshymnen über FK aus den Medien, daher auch so Vergleiche mit Nagelsmann. Find ich nicht gut aber wo sollen sie es auch sonst hernehmen, es guckt halt nicht jeder regelmäßig Werderspiele. fussball09 hat ja gesagt, dass er viel Werder guckt. Da wundert es mich dann doch, wie er zu dieser Einschätzung gelangt, ich habe einfach den Eindruck die Dortmunder sind Werder recht wohlgesonnen, hinterfragen da aus Sympathiegründen nicht allzu viel und sehen uns wahrscheinlich auch mehr als Verein, für den der Klassenerhalt auf Dauer schon ein Erfolg ist. Wenn man wie wir regelmäßig die Entscheidungen von Vereinsseite ausbaden muss und regelmäßig nach den Ursachen für den Misserfolg sucht kommt man wohl zu unterschiedlichen Einschätzungen als der durchschnittliche Dortmundfan, ich würde aber nicht jedem Dortmundfan gleich pauschal den Fußballsachverstand absprechen.
 
Meine Fresse, ich kann dieses Dortmunder Dauergemecker über ihre Trainer nicht mehr hören. Tuchel war euch zu schwierig, Stöger eine Niete, Bosz sowieso und Favre muß auch endlich weg... Merkt ihr eigentlich noch was? Klopp ist weg, findet euch endlich mal damit ab. Wir messen in Bremen auch die Trainer nicht mehr an Otto Rehhagel. Warum auch, da würden eh alle scheiße bei aussehen...


Vornweg:
Ich weiß, dass ich mich hier im Werder-Forum befinde.
Trotzdem muss ich auf die Argumentation "Dauermeckerei" einmal näher eingehen.
Vielleicht interessiert das diesen oder jenen User so, wie mich das Werder-Thema FK sehr interssiert.

Zunächst meine Frage, auf welcher Basis Du Dir Deine Meinung gebildet hast?
Wenn Du Dich intensiv mit den Klopp-Nachfolgern, deren Erfolge bzw. Nichterfolge, etc. befasst hast, dann respektiere ich Deine Meinung, kann sie trotzdem nicht teilen.
Wenn Du das aber nur aus der Ferne beobachtest (z.B. in den Medien verfolgst), dann nachfolgend etwas zu Deiner Feststellung "Dauergemecker".

Sicher gibt es viele von uns, die ewige Klopp-Nachweiner bleiben.
Es gibt jedoch auch eine große Anzahl, die sachlich erkennen, dass Kloppo's Zeit abgelaufen war.
Klopp wird beim BVB einzigartig bleiben.
Wegen seinen Erfolgen und seinem Auftreten.

Was kam als dessen Nachfolger?
1. Tuchel.
Ein sehr guter Trainer.
Ohne näher darauf einzugehen, ein zwischenmenschlich äußerst schwieriger Zeitgenosse.
Wäre das nicht so, wäre er sicher noch unser Trainer.
2. Bosz.
Einer, der mit aller Macht, mit einem dafür ungeeigneten Kader, sein Totaloffensiv-Pressing, erzwingen wollte.
Oft mit Harakiri-Aufstellungen und gegen Mannschaften (Real), wo etwas vorsichtiges Herangehen realistischer und sinnvoller gewesen wäre.
Bei den Pillen hat er jetzt erkannt, dass das so nicht geht und einen guten Mittelweg gefunden.
3. Stöger.
Der kam als Übergangslösung, womit es unfair wäre, über ihn überhaupt zu urteilen.
4. Favre.
Von Zorc wurde ein Trainer geholt, der erwiesenenermaßen fachlich zu den guten Trainern gehört.
Ihm ging jedoch ein Ruf voraus, der ihn als eigensinnig, stur, kauzig und schwierig bezeichnete.
Wohlgemerkt nicht von den sogenannten Experten, sondern von ehemaligen Leuten, Manager (wie D. Hoeneß und Max Eberl), von seinem ehemaligen Spieler und Hertha-Kapitän, Lustenberger, aber auch von vielen Medienvertretern.
Alles Leute, die mehr oder wenig direkt mit ihm zu tun hatten!

Trotzdem ging der BVB, für mich und viele bei uns nicht nachvollziehbar, das Risiko mit ihm ein.
Anfangs schien alles richtig.
Wir hatten gegen den meistgehassten Verein 9 Punkte Vorsprung.
Teils auch durch glücklich gewonnene Spiele.

In der RR begann dann die ganze Sch....!
Favre redete jeden, sorry, noch so kleinen Gegner stark.
Im Ergebnis zog Vorsicht und dadurch total abfallende Kreativität in unser Spiel ein.
Zauderhafte, risikoarme Aufstellung prägten das Bild.
Ruckzuck wurden wir durch Favres Handeln unsere 9 Punkte Vorsprung los, rannten fortan den Bazen hinterher.
Einscheißer-Fußball war angesagt, unsere Offensive übertaktisch eingeengt.
Und, wenn es scheiße lief, saß Favre mit seinem Zettel und Stift, emotionslos wirkend, auf seiner Trainerbank.
Jeder andere Trainer hätte an der Linie gepusht, nicht so Favre.

Dann wurde das Heimspiel gegen S04 verloren.
Was macht Favre?
Er, der eigentlich angetreten ist, einen Spitzenverein zur DM zu führen, gratuliert den Bazen öffentlich vorab zum Titelgewinn.
Und das, obwohl wir rechnerisch, doch noch eine kleine Titelchance hatten.
Für einen Spitzentrainer ein totales no go und unwürdig.
Wäre ich im Management gewesen, wäre der schon DESWEGEN 24 Stunden später nicht mehr Trainer des BVB gewesen.
Danach folgte, bei immer noch rechnerisch möglichen Titelchancen, der Auftritt in Bremen, wo eine Führung verwaltet wurde und Pizza prompt den Ausgleich machte.

Ich könnte noch viel mehr realistische Gründe dafür aufführen, die Favre als total ungeeigneten Trainer eines Titelanwärters ausweisen
Da wir hier jedoch im Werder-Forum sind, möchte ich kein BVB-Forum daraus machen.
Ich habe das nur so ausführlich geschrieben, weil ich dieser häufig autretenden Unterstellung, dass wir alle Klopp wiederhaben wollen, jeder andere Trainer abgelehnt wird, mit Sachargumenten entgegentreten wollte.

Dabei will ich es belassen und mich wieder Werderthemen zuwenden.
 
Vornweg:
Ich weiß, dass ich mich hier im Werder-Forum befinde.
Trotzdem muss ich auf die Argumentation "Dauermeckerei" einmal näher eingehen.
Vielleicht interessiert das diesen oder jenen User so, wie mich das Werder-Thema FK sehr interssiert.

Zunächst meine Frage, auf welcher Basis Du Dir Deine Meinung gebildet hast?
Wenn Du Dich intensiv mit den Klopp-Nachfolgern, deren Erfolge bzw. Nichterfolge, etc. befasst hast, dann respektiere ich Deine Meinung, kann sie trotzdem nicht teilen.
Wenn Du das aber nur aus der Ferne beobachtest (z.B. in den Medien verfolgst), dann nachfolgend etwas zu Deiner Feststellung "Dauergemecker".

Sicher gibt es viele von uns, die ewige Klopp-Nachweiner bleiben.
Es gibt jedoch auch eine große Anzahl, die sachlich erkennen, dass Kloppo's Zeit abgelaufen war.
Klopp wird beim BVB einzigartig bleiben.
Wegen seinen Erfolgen und seinem Auftreten.

Was kam als dessen Nachfolger?
1. Tuchel.
Ein sehr guter Trainer.
Ohne näher darauf einzugehen, ein zwischenmenschlich äußerst schwieriger Zeitgenosse.
Wäre das nicht so, wäre er sicher noch unser Trainer.
2. Bosz.
Einer, der mit aller Macht, mit einem dafür ungeeigneten Kader, sein Totaloffensiv-Pressing, erzwingen wollte.
Oft mit Harakiri-Aufstellungen und gegen Mannschaften (Real), wo etwas vorsichtiges Herangehen realistischer und sinnvoller gewesen wäre.
Bei den Pillen hat er jetzt erkannt, dass das so nicht geht und einen guten Mittelweg gefunden.
3. Stöger.
Der kam als Übergangslösung, womit es unfair wäre, über ihn überhaupt zu urteilen.
4. Favre.
Von Zorc wurde ein Trainer geholt, der erwiesenenermaßen fachlich zu den guten Trainern gehört.
Ihm ging jedoch ein Ruf voraus, der ihn als eigensinnig, stur, kauzig und schwierig bezeichnete.
Wohlgemerkt nicht von den sogenannten Experten, sondern von ehemaligen Leuten, Manager (wie D. Hoeneß und Max Eberl), von seinem ehemaligen Spieler und Hertha-Kapitän, Lustenberger, aber auch von vielen Medienvertretern.
Alles Leute, die mehr oder wenig direkt mit ihm zu tun hatten!

Trotzdem ging der BVB, für mich und viele bei uns nicht nachvollziehbar, das Risiko mit ihm ein.
Anfangs schien alles richtig.
Wir hatten gegen den meistgehassten Verein 9 Punkte Vorsprung.
Teils auch durch glücklich gewonnene Spiele.

In der RR begann dann die ganze Sch....!
Favre redete jeden, sorry, noch so kleinen Gegner stark.
Im Ergebnis zog Vorsicht und dadurch total abfallende Kreativität in unser Spiel ein.
Zauderhafte, risikoarme Aufstellung prägten das Bild.
Ruckzuck wurden wir durch Favres Handeln unsere 9 Punkte Vorsprung los, rannten fortan den Bazen hinterher.
Einscheißer-Fußball war angesagt, unsere Offensive übertaktisch eingeengt.
Und, wenn es scheiße lief, saß Favre mit seinem Zettel und Stift, emotionslos wirkend, auf seiner Trainerbank.
Jeder andere Trainer hätte an der Linie gepusht, nicht so Favre.

Dann wurde das Heimspiel gegen S04 verloren.
Was macht Favre?
Er, der eigentlich angetreten ist, einen Spitzenverein zur DM zu führen, gratuliert den Bazen öffentlich vorab zum Titelgewinn.
Und das, obwohl wir rechnerisch, doch noch eine kleine Titelchance hatten.
Für einen Spitzentrainer ein totales no go und unwürdig.
Wäre ich im Management gewesen, wäre der schon DESWEGEN 24 Stunden später nicht mehr Trainer des BVB gewesen.
Danach folgte, bei immer noch rechnerisch möglichen Titelchancen, der Auftritt in Bremen, wo eine Führung verwaltet wurde und Pizza prompt den Ausgleich machte.

Ich könnte noch viel mehr realistische Gründe dafür aufführen, die Favre als total ungeeigneten Trainer eines Titelanwärters ausweisen
Da wir hier jedoch im Werder-Forum sind, möchte ich kein BVB-Forum daraus machen.
Ich habe das nur so ausführlich geschrieben, weil ich dieser häufig autretenden Unterstellung, dass wir alle Klopp wiederhaben wollen, jeder andere Trainer abgelehnt wird, mit Sachargumenten entgegentreten wollte.

Dabei will ich es belassen und mich wieder Werderthemen zuwenden.

Dann viel Glück bei der Suche nach dem absolut perfekten Trainer für euch. Tipp: Backofen einschalten und selber backen. Oder Kohfeldt von uns holen, das wäre ein Segen für Werder und ihr hättet den perfekten Trainer...:lol::lol::lol:
 
@fussball09
Deine Ausführungen kann ich zu 100% nachvollziehen.
Hab einige Dortmunder Kollegen im Umfeld, die eine ganz ähnliche Meinung haben.

Unterm Strich aber für uns Werderaner (also in diesem Falle für mich und ngw wohl auch) "Jammern" oder besser Kritik auf verdammt hohem Niveau!
Deshalb kann ich da aus Werdersicht eher mit dem Kopf schütteln aber wenn wir in einer anderen Situation wären würde ich das auch wieder anders sehen.
Alles reine Ansichtssache.
 
Das hat doch mit aggressiv nichts zu tun. Ich frage mich nur langsam, was für Anforderungen sie in Dortmund an den Trainer stellen? Meisterschaft, Pokalsieg und CL im Abo zu gewinnen + jedes Spiel mit Traumfussball mindestens 4:0 zu gewinnen? Kommt einem echt bald so vor. Ein Alcacer hatte eine geradezu irre Torquote und der war denen nicht mehr gut genug, Wahnsinn! Und wenn der @fussball09 dann auch noch lieber einen Kohfeldt als Favre haben will, dann muß man wirklich an jeglichem Sachverstand von Dortmund-Fans zweifeln.

Allein der Vergleich dieser zwei Trainer verbietet sich: Kohfeldts Bilanz seiner kurzen Trainerlaufbahn besteht darin, seine beiden bisher trainierten Mannschaften (U23 und Profis von Werder) in den absoluten Tabellenkeller befördert zu haben, während ein Favre seit drei Jahrzehnten ein auch international überaus erfolgreicher Trainer ist. Seine Erfolgsliste ist so lang, die würde hier eine Seite füllen. Wens interessiert, der kann es sich bei Wikipedia mal anschauen.

Aber den Vorschlag des Users (Kohfeldt gegen Favre zu tauschen) nehme ich natürlich liebend gerne an. Dafür würde ich Kohfeldt sogar persönlich nach Dortmund chauffieren und Favre anschließend nach Bremen. Wäre wie ein 6er im Lotto für Werder.

Naja - Seiten würde die Erfolgsliste von Wikipedia nicht füllen ;-)

  • 1994: Aufstieg NLB (Échallens)
  • 1999: Aufstieg NLA (Yverdon)
  • 2001: Schweizer Cupsieger (Servette)
  • 2005: Schweizer Cupsieger (FC Zürich)
  • 2006: Schweizer Meister (FC Zürich)
  • 2006: Trainer des Jahres (Schweiz)
  • 2007: Schweizer Meister (FC Zürich)
  • 2007: Trainer des Jahres (Schweiz)
  • 2008/09: Trainer der Saison (Deutschland)
  • 2011/12: Trainer der Saison (Deutschland) (VdV)[29]
  • 2013/14: Trainer der Hinrunde (Deutschland) (kicker)[30]
  • 2014/15: Trainer der Saison (Deutschland)
  • 2019: Supercupsieger mit Borussia Dortmund
Und wirklich internationale Erfolge sind da auch nicht dabei (Schweizer Cupsieger und Meister + ggfs. Supercupsieger in Deutschland). Also ein überragender international erfolgreicher Trainer sieht mMn. anders aus. :-)

Was ich aber auch nicht haben kann ist, wenn jemand daher kommt und von sich selbst behauptet durch seine "externe" Brille Objektivität reinzubringen und im Endeffekt offensichtlich beim "Hauptverein" das Gleiche betreibt wie hier im Forum. Finde ich eigentlich im Endeffekt eher lustig. :-)
 
1. Tuchel.
Ein sehr guter Trainer.
Ohne näher darauf einzugehen, ein zwischenmenschlich äußerst schwieriger Zeitgenosse.
Wäre das nicht so, wäre er sicher noch unser Trainer.
Oder war es vielleicht doch eher das Umfeld, das sich als schwierig erwiesen hat? Ich glaube kaum, dass man Tuchel da die alleinige Schuld zuschieben kann, aber das Tuch schien ja dann auch insgesamt zerschnitten zu sein.
Was Favre betrifft, das hast du ja weitgehend richtig analysiert aber man wusste doch im Voraus, wen man sich da ins Haus holt? Es war doch allgemein bekannt, dass man sich da ne sehr bodenständige Lösung ins Haus holt, jemand der fachlich viel Ahnung hat und was vergleichsweise Nachhaltiges aufbaut aber eben auch niemand, mit dem man unbedingt den Titel holt. Für mich als Außenstehender ist der BVB auf Dauer gesehen dann doch eher die Nummer 2 hinter Bayern. Die Bayern wackeln zwar vorne auch gewaltig, dafür habt ihr Leipzig im Nacken die widerum akribisch darauf hinarbeiten euch mal mindestens eure Rolle als Nummer 2 streitig zu machen. Wenn ihr in der Situation mit Favre unzufrieden seit, weil er größeren Erfolgen im Wege steht dann will ich mich da auch gar nicht in eure Angelegenheiten einmischen, der Argumentation kann ich gut folgen und ich kann sie nachvollziehen. Allerdings ist es für mich nicht zuletzt Favres bodenständige Arbeit, mit der ihr euch klar als Nummer 2 behauptet, ohne größere Ausreißer nach unten und das ist schonmal viel Wert und etwas, auf dem man aufbauen kann. Etwas anderes wäre es, wenn ihr für BVB Verhältnisse im freien Fall wärt. Das kann ich so aber absolut nicht erkennen.
Den Vergleich zwischen Favre und Kohfeldt und den jeweiligen Situationen ( schöne Grüße auch nochmal an die zwei Werder'experten' die auf den Zug mit aufgesprungen sind) finde ich dann hingegen schon frech. Wir reden hier auf der einen Seite über einen Trainer der die Meisterschaft verspielt aber den Club - stand jetzt auf Rang 2 stabilisiert, das ist dann doch irgendwo meckern auf hohem Niveau...und auf der anderen Seite einen Trainer, der schon bei seiner Installation eine riesige Hypeblase entfacht hat ohne zuvor irgendwas geleistet zu haben und den Eindruck dann für knapp 2 Jahre durch Ergebnisse untermauern konnte. Seitdem befinden wir uns unter seiner Regie im freien Fall, die Mannschaft befindet sich physisch, psychisch und mannschaftstaktisch in einem desolaten Zustand und wir haben nicht Europa verspielt sondern fast das einzige was uns retten kann ist das Coronavirus, das hat dann aber auch wirklich 0,0 mit der vermeintlich nachhaltigen Arbeit von Kohfeldt zu tun. Insofern würde es mich schon interessieren worauf du deine Meinung stützt, dass man FK in einem Satz mit Nagelsmann und Klopp erwähnen kann und du ihn einem Favre vorziehen würdest...letzteren würde ich nämlich in dem Glauben, dass er uns für ein paar Jahre enorm stabilisieren kann in der aktuellen Situation mit Kusshand nehmen. Ich tippe mal du stützt deine Meinung vorwiegend auf Aussagen aus den Medien. Zu dem was Werder aktuell auf dem Platz abliefert kann es zumindest kaum zwei Meinungen geben.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
alles Dinge die auch auf Kohfeldt zutreffen und die Werder mit in diese Situation gebracht haben. Kohfeldt ist ein reiner Theoretiker, der seine Philosophie nicht praktisch auf den Rasen bringt. Kohfeldt hat letzte Saison hauptsächlich davon gelebt das er Max Kruse an seiner Seite hatte der die Mannschaft so gut es ging zusammen hielt. Und wenn ich richtig informiert bin ist Favre der Trainer mit dem höchsten Punktedurchschnitt beim BVB und die einzigsten Trainer den ich momentan zutrauen würde das der BVB besser dastehen würde sind Klopp und Guardiola.

Ein Werder-Fan und BVB-Sympathiesant
 
offensichtlich beim "Hauptverein" das Gleiche betreibt wie hier im Forum

In endeffekt hat er aber recht: Wenn Dortmund nach vorne kommen möchte, muss ein anderer Trainer her. Das predige ich im übrigens schon seit Monaten und Jahren.

Und wirklich internationale Erfolge sind da auch nicht dabei

Das ist halt ein typischer NGW: Im Brustton der Überzeugung irgendwas raushauen, anderen den Sachverstand absprechen, ohne sich wenigstens die Mühe gemacht zu haben zu überprüfen, ob die eigenen Worte der Realität zumindest ansatzweise gerecht werden. Wie so häufig bei seinen lauten Ansagen: Nein, tun sie nicht.
 
Dann scheint's bei uns aber offensichtlich aufs Gleiche rauszulaufen nur auf unterschiedlichem Niveau :)

Ich halte Favre nicht für einen Trainer der geeignet wäre mit einem großen Verein wie Dortmund um internationale Erfolge zu spielen. Und genau wie heute auch angemerkt, wäre Favre nach der Absage der Meisterschaft bei mir keine 24 Stunden später geflogen.

Zu Kohfeldt habe ich in dem Kontext nichts gesagt. Du kannst dir aber versichert sein: Als im Sommer Gerüchte aufkamen, der BVB sei an Kohfeldt interessiert, habe ICH mir hier nicht in die Hosen gemacht ;)
 
Naja - Seiten würde die Erfolgsliste von Wikipedia nicht füllen ;-)

  • 1994: Aufstieg NLB (Échallens)
  • 1999: Aufstieg NLA (Yverdon)
  • 2001: Schweizer Cupsieger (Servette)
  • 2005: Schweizer Cupsieger (FC Zürich)
  • 2006: Schweizer Meister (FC Zürich)
  • 2006: Trainer des Jahres (Schweiz)
  • 2007: Schweizer Meister (FC Zürich)
  • 2007: Trainer des Jahres (Schweiz)
  • 2008/09: Trainer der Saison (Deutschland)
  • 2011/12: Trainer der Saison (Deutschland) (VdV)[29]
  • 2013/14: Trainer der Hinrunde (Deutschland) (kicker)[30]
  • 2014/15: Trainer der Saison (Deutschland)
  • 2019: Supercupsieger mit Borussia Dortmund
Und wirklich internationale Erfolge sind da auch nicht dabei (Schweizer Cupsieger und Meister + ggfs. Supercupsieger in Deutschland). Also ein überragender international erfolgreicher Trainer sieht mMn. anders aus. :)

Was ich aber auch nicht haben kann ist, wenn jemand daher kommt und von sich selbst behauptet durch seine "externe" Brille Objektivität reinzubringen und im Endeffekt offensichtlich beim "Hauptverein" das Gleiche betreibt wie hier im Forum. Finde ich eigentlich im Endeffekt eher lustig. :)

Ich hatte geschrieben "auch international überaus erfolgreich"...;)

Du hast leider nur die Titel aufgelistet. Einen Trainer muß man aber natürlich (auch) daran beurteilen, was er sonst noch so mit diversen Mannschaften erreichte. So hat er Gladbach z.B. 2011 in fast aussichtsloser Lage vor dem Abstieg gerettet (7 Punkte Rückstand zum Relegationsplatz) und in der Saison anschließend in die CL geführt...
 
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