TSG 1899 Hoffenheim

Immer wieder erstaunlich wie so junge Vereine wie Hoffenheim oder Leipzig mit so bescheidenen Mitteln so gute Arbeit abliefern.
Schön zu sehen.
*Ironie off*
Schau mal die Jahre zurück …. das Transferplus …… das kann man glaube ich Ausbildungsverein nennen.
Rosen macht da nen guten Job.
…. aber des Gegners Rasen ist immer grüner ….;):D
 
Bruun Larsen kostete "nur" 9 Mios? Alle Achtung, das nenne ich mal eine wirklich richtig gute Verpflichtung. Wenn man bedenkt, das ein Cunha die Hertha das doppelte kostete erst recht....
 
https://www.kicker.de/771107/artikel/hopp_ein_dialog_ist_fuer_mich_keine_option_mehr_

Eine für mich nachvollziehbare Reaktion. Hoffenheim kann gerne in der Versenkung verschwinden, die Anfeindungen gegen Hopp gehen mMn jedoch klar zu weit....

Hopp so:

Vor allem rassistische und homophobe Beleidigungen müssen mit aller Konsequenz geahndet werden.
Gut gebrüllt, Tiger. Doch wer einen Schritt zurück tritt und zum Beispiel dem DFB-Boss zuhört, der ist mglw. geneigt etwas anderes zu denken:


Doch wer dem Hoffnungsträger Fritz Keller am Samstag im "Aktuellen Sportstudio" lauschte, dem könnten einige andere Attribute in den Sinn kommen: realitätsfremd, abgehoben, unwissend, bigott. Von Zauber keine Spur. Nur von Vergangenheit.

...

Nochmal: Es ging um Beleidigungen gegen Hopp. Nicht um die schwarzen Kassen für das Sommermärchen, nicht um die Gauner bei der Fifa, nicht um tote Arbeiter auf den Baustellen für die Winter-WM in Katar. Für den DFB-Präsidenten Keller, der über sieben Millionen Mitglieder vertritt, ist das Maß voll, wenn ein Milliardär beleidigt wird.

...

Der Hertha-BSC-Profi wurde Opfer von rassistischen Beleidigungen. Was aber wäre passiert, wenn er vom Platz gegangen wäre und seine Kollegen gleich mit? Da wurde Keller vom engagierten Antirassisten ("Die dümmste Form von Hass") plötzlich zum Paragrafenreiter: "Es gibt Gesetzgebungen, Verordnungen, Regeln, die von der Fifa gemacht worden sind." Sprich: Niederlage am Grünen Tisch, da kann man leider nichts machen, Pech gehabt.

...
Die Diskussion um den überbordenden Kommerz, die wachsende Entfremdung der kritischen Teile der Fans - das kann einem DFB-Chef nicht entgehen. Also blendet er diese Perspektive absichtlich aus. Die Sicht der aktiven Fans ist Keller offenbar komplett egal. Und das, obwohl gerade sie es sind, die mit Initiativen gegen Rassismus, Antisemitismus und Homophobie wertvolle Aufklärungsarbeit geleistet haben. Und leisten mussten, weil der DFB sie lange genug allein gelassen und weggeschaut hat. Bis die Kurven sich den falschen Feind ausgesucht haben. Einen aus den VIP-Logen.
Dieser Auftritt im ASS am Samstag hat meine Meinung stark beeinflußt und ich kann alles unterschreiben was da geschrieben steht. Wo ich anfänglich gegen die persönlichen Angriffe war, sehe ich diese mit ein wenig Abstand doch in einem deutlich anderen Kontext. Und wie der DFB aus dieser Nummer rauskommen will soll mir mal einer erklären. Die Ultras können jetzt also in einer konzentrierten Aktion den kompletten nächsten Spieltag auf null setzen wenn sie wollen. Ziehen DFB und DFL durch?
 
Hopp so:

Vor allem rassistische und homophobe Beleidigungen müssen mit aller Konsequenz geahndet werden.
Gut gebrüllt, Tiger. Doch wer einen Schritt zurück tritt und zum Beispiel dem DFB-Boss zuhört, der ist mglw. geneigt etwas anderes zu denken:


Doch wer dem Hoffnungsträger Fritz Keller am Samstag im "Aktuellen Sportstudio" lauschte, dem könnten einige andere Attribute in den Sinn kommen: realitätsfremd, abgehoben, unwissend, bigott. Von Zauber keine Spur. Nur von Vergangenheit.

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Nochmal: Es ging um Beleidigungen gegen Hopp. Nicht um die schwarzen Kassen für das Sommermärchen, nicht um die Gauner bei der Fifa, nicht um tote Arbeiter auf den Baustellen für die Winter-WM in Katar. Für den DFB-Präsidenten Keller, der über sieben Millionen Mitglieder vertritt, ist das Maß voll, wenn ein Milliardär beleidigt wird.

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Der Hertha-BSC-Profi wurde Opfer von rassistischen Beleidigungen. Was aber wäre passiert, wenn er vom Platz gegangen wäre und seine Kollegen gleich mit? Da wurde Keller vom engagierten Antirassisten ("Die dümmste Form von Hass") plötzlich zum Paragrafenreiter: "Es gibt Gesetzgebungen, Verordnungen, Regeln, die von der Fifa gemacht worden sind." Sprich: Niederlage am Grünen Tisch, da kann man leider nichts machen, Pech gehabt.

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Die Diskussion um den überbordenden Kommerz, die wachsende Entfremdung der kritischen Teile der Fans - das kann einem DFB-Chef nicht entgehen. Also blendet er diese Perspektive absichtlich aus. Die Sicht der aktiven Fans ist Keller offenbar komplett egal. Und das, obwohl gerade sie es sind, die mit Initiativen gegen Rassismus, Antisemitismus und Homophobie wertvolle Aufklärungsarbeit geleistet haben. Und leisten mussten, weil der DFB sie lange genug allein gelassen und weggeschaut hat. Bis die Kurven sich den falschen Feind ausgesucht haben. Einen aus den VIP-Logen.
Dieser Auftritt im ASS am Samstag hat meine Meinung stark beeinflußt und ich kann alles unterschreiben was da geschrieben steht. Wo ich anfänglich gegen die persönlichen Angriffe war, sehe ich diese mit ein wenig Abstand doch in einem deutlich anderen Kontext. Und wie der DFB aus dieser Nummer rauskommen will soll mir mal einer erklären. Die Ultras können jetzt also in einer konzentrierten Aktion den kompletten nächsten Spieltag auf null setzen wenn sie wollen. Ziehen DFB und DFL durch?
Erst einmal Respekt dir @FatTony dafür, dass Du deine Meinungsänderung hier so offen darstellen magst. Was die Leute in der Kurve bemängeln, ist der ausufernde Kommerz im Fußball, nur finde ich es falsch, Menschen gezielt als Ziel zu nutzen, sie zu beleidigen, um Kritik loszuwerden. Man kann zu Hopp stehen wie man will, aber solche Anfeindungen gehen nicht.
 
Erst einmal Respekt dir @FatTony dafür, dass Du deine Meinungsänderung hier so offen darstellen magst. Was die Leute in der Kurve bemängeln, ist der ausufernde Kommerz im Fußball, nur finde ich es falsch, Menschen gezielt als Ziel zu nutzen, sie zu beleidigen, um Kritik loszuwerden. Man kann zu Hopp stehen wie man will, aber solche Anfeindungen gehen nicht.

Es gibt halt Menschen die verstehen nicht, dass eben Interessen nicht auf dem Rücken Dritter, dazu noch in dieser Form, so
vermengt und auch in dieser Art und Weise nicht ausgetragen werden sollten.
 
Erst einmal Respekt dir @FatTony dafür, dass Du deine Meinungsänderung hier so offen darstellen magst. Was die Leute in der Kurve bemängeln, ist der ausufernde Kommerz im Fußball, nur finde ich es falsch, Menschen gezielt als Ziel zu nutzen, sie zu beleidigen, um Kritik loszuwerden. Man kann zu Hopp stehen wie man will, aber solche Anfeindungen gehen nicht.
1899% Zustimmung :tnx:

Sachliche Kritik an ist jederzeit erwünscht. Etwas Polemik ist auch noch hinnehmbar. Aber persönliche Anfeindungen in dieser Form dürfen in keinster Weise toleriert oder relativiert werden.

Was vor allem auffällt: warum ist Hopp die Zielscheibe solcher perfiden Angriffe und nicht etwa die Werksvereine aus Leverkusen und Wolfsburg oder das Projekt aus Leipzig? Vermutlich deshalb, weil es Konzerne sind, bei denen so etwas abprallt. Hopp dagegen ist eine Einzelperson und somit als Mensch wesentlich angreifbarer. Die Chaoten verfahren im Prinzip wie die Raufbolde auf dem Schulhof: sie suchen sich den Schwächsten der unbeliebten Mitschülern raus, um diesen zu mobben oder gar zu verprügeln.
 
Man kann zu Hopp stehen wie man will, aber solche Anfeindungen gehen nicht.

Klar, die Fans machen es Kritikern natürlich auch leicht mit ihrer Wortwahl. Aber wenn man dem DFB-Präsidenten zuhört der im Fall von Hopp drastische Maßnahmen gut findet, im Fall rassistischer Entgleisungen aber quasi mit den Achseln zuckt, dann ist man versucht zu sagen: Mehr solcher Aktionen bitte. Und Hopp soll sich mal ein Beispiel an Hoeneß nehmen.
 
Oh ja, der arme arme Milliardär. Wie sagte es Weiland Montgomery Burns schon sinngemäß: "Kann nicht auch mal jemand an den reichen weißen Mann denken"
Mit anderen Worten: bloß weil Hopp wohlhabend ist, darf auf ihn draufgehauen werden? Es geht mir dabei nicht um den sog. Sozialneid bzw. der Neidgesellschaft (welche für mich zu den größten Unwörtern im politischen Schlagabtausch demokratisch gesinnter Parteien gehört), sondern um das Rechtsprinzip, daß alles Menschen gleich sind und somit Beleidigung eine solche unabhängig vom Vermögen des Betroffenen eine solche darstellt.

Abgesehen davon wirkt es widersprüchlich wie befremdlich, wenn du einerseits Kritik an Werder-Spielern so kommentierst:
[...]Ich find's wirklich heftig, aber man sieht dann eben auch einige Charaktereigenschaften hiesiger Kommentatoren. Die Spieler sind auch nur Menschen, mögen sie noch so viel verdienen, und befinden sich unübersehbar seit Wochen in einer typischen Negativspirale, bis hin zur blanken Panik einen Fehler zu machen und sind dadurch komplett blockiert. Kennt man alles. Aber hier laufen Leute rum die der Meinung sind in der Anonymität des Internet hemmungslos auf allem herumtrampeln zu dürfen was sich nicht wehren kann (mutig!)[...]
aber bei Hopp scheinbar nach der selben Masche verfährst, bzw. ein solches Verhalten von Idioten gegenüber Hopp nicht ablehnst, worüber du dich übrigens vor gar nicht all zu langer Zeit noch so geäußert hast:
Hoffenheim ist seit vielen Jahren bereits extrem erfolgreich im Generieren von Transfergewinnen. Glaube sogar, da sind sie führend. Die Vorwürfe des Milliardärsklubs a la HSV stimmen lange schon nicht mehr. Hopp hat für deren Infrastruktur und Finanzen bis zur zweiten Liga gesorgt. Danach hat er angekündigt, der Verein müsse sich selbst tragen und genau so ist es gekommen. Da können die Idioten auf zb den Dortmunder Tribünen noch so ätzen und peinliche Banner hoch halten.
 
aber bei Hopp scheinbar nach der selben Masche verfährst, bzw. ein solches Verhalten von "Fans" gegenüber Hopp nicht ablehnst, worüber du dich übrigens vor gar nicht all zu langer Zeit noch so geäußert hast:

Lernt man das eigentlich auf eurer Moderatorenschule die Themen gekonnt miteinander zu vermischen damit man irgendwie einen Widerspruch konstruieren und erfinden kann? Ja ich habe genau das geschrieben ohne jeden Widerspruch zu heute. Denn die Leute auf den Tribünen ätzen und halten peinliche Banner hoch. Und jetzt kommt es: Im Gegensatz zu den Halbstarken hier im Forum die Mobben ohne das sich jemand wehren könnte (muss er aber auch nicht weil's am Ende ja komplett irrelevant ist was hier geschrieben wird), kann Hopp sich sehr wohl wehren weil er nämlich im Stadion konfrontiert wird. Und er wehrt sich ja auch, was sein gutes recht ist. Und bevor du mir jetzt wieder mit einem Blödsinn wie der Gleichheit der Menschen kommst: Du bezeichnest einen Milliardär mit großem Einfluss in der deutschen Vereins/Sportszene als schwächstes Glied in der Kette. Darauf muss man wirklich erst mal kommen.
 
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