Florian Kohfeldt (SV Darmstadt 98)

ich frage mich allen ernstes eines: Auf WAS wartet die Mannschaft noch??? WAS soll passieren? Hoffen einige womöglich darauf das eine große Hand aus dem Himmel kommt und uns die Tore schenkt? Wenn wir Fussballspiele gewinnen wollen, dann müssen wir SELBER AKTIV SEIN! Wir müssen SELBER ZUGREIFEN und uns die Sachen nehmen! Wir müssen uns SELBER POSITIV INFIZIEREN, anstatt schon im Vorfeld "irgendwie schlechte Gefühle" zu haben! Und WENN wir diese schlechten Gefühle haben, dann, (sorry!) VERFLUCHTE SCHEISSE NOCH MAL: Müssen wir den TEUFEL persönlich umgrätschen um uns wieder ein gutes Gefühl zu holen! Wir müssen HIMMEL UND HÖLLE in Bewegung setzen um den Bock umzustossen und in der Spur zu bleiben! Wir müssen SELBER einander mitreissen und uns zeigen das wir es können! BEDENKEN?? Drauf geschissen! Dann sieht man halt mal ne Rote Karte oder ne gelbe! Na UND? Und nun?
Wir lassen uns zu Gefangenen unseres eigenen Bedenkenträgertums machen!

Wie soll das funktionieren, wenn Trainer und Manager etwas ganz anderes ausstrahlen? Wenn viele Dinge schön geredet werden und beide im Prinzip auch nicht mehr weiterwissen ... wie soll sich dann auf die Mannschaft Mut, Leidenschaft, Kampf, Wille usw. übertragen?
Das Ding ist durch, da gibt es keine Wende mehr. Sicher werden wir noch das ein oder andere Spiel unentschieden spielen oder sogar gewinnen, aber eine wirkliche Wende wird es nicht geben. Und wie gesagt, selbst beim Klassenerhalt werden wir mit hoher Wahrscheinlichkeit die nächsten Jahre die gleiche Soße erleben.
Bis vor einigen Tagen dachte ich noch, dass Kohfeldt gestärkt aus dieser Situation herausgehen könnte. Ich glaube das zwar immer noch, aber leider wird er das wohl nicht mehr bei Werder erleben. Er findet in dieser Situation scheinbar nicht mehr die richtigen Worte und plaudert vor den Medien irgendwelche Gefühle heraus. Vor Wochen haben schon einige hier gesagt, dass mal alle den Mund halten und lieber tätig werden sollen. Das hat sich bis heute nicht verändert. Reden können alle schön und gut, aber das war es auch schon. Klare Ansagen und besonders Taten sind Fehlanzeige! Gerade irgendwo gelesen, dass Baumann aktuell allen so etwas wie "Redeverbot" erteilt hat und das nächste was ich dann in der Zeitung lese, ist ein Interview mit Moisander, der ernsthaft behauptet, dass das kommende und schwierigere Programm der Mannschaft entgegenkomme!!! Was für ein dummes Gelaber schon wieder!
 
Wie soll das funktionieren, wenn Trainer und Manager etwas ganz anderes ausstrahlen? Wenn viele Dinge schön geredet werden und beide im Prinzip auch nicht mehr weiterwissen ... wie soll sich dann auf die Mannschaft Mut, Leidenschaft, Kampf, Wille usw. übertragen?
Das Ding ist durch, da gibt es keine Wende mehr. Sicher werden wir noch das ein oder andere Spiel unentschieden spielen oder sogar gewinnen, aber eine wirkliche Wende wird es nicht geben. Und wie gesagt, selbst beim Klassenerhalt werden wir mit hoher Wahrscheinlichkeit die nächsten Jahre die gleiche Soße erleben.
Bis vor einigen Tagen dachte ich noch, dass Kohfeldt gestärkt aus dieser Situation herausgehen könnte. Ich glaube das zwar immer noch, aber leider wird er das wohl nicht mehr bei Werder erleben. Er findet in dieser Situation scheinbar nicht mehr die richtigen Worte und plaudert vor den Medien irgendwelche Gefühle heraus. Vor Wochen haben schon einige hier gesagt, dass mal alle den Mund halten und lieber tätig werden sollen. Das hat sich bis heute nicht verändert. Reden können alle schön und gut, aber das war es auch schon. Klare Ansagen sind Fehlanzeige! Gerade irgendwo gelesen, dass Baumann allen so etwas wie "Redeverbot" erteilt hat und das nächste was ich dann in der Zeitung lese, ist ein Interview mit Moisander, der ernsthaft behauptet, dass das kommende und schwierigere Programm der Mannschaft entgegenkomme!!! Was für ein dummes Gelaber schon wieder!

eine ganz einfache Antwort: SO ... WIE .... GEGEN ... DORTMUND!!!! Scheissegal ob es Pokal war oder nicht! Es war da! Die Mannschaft muss in JEDES Spiel gehen als wäre ein Pokalspiel, als wäre es das letzte Spiel! Was ist sehe sind Spieler die sich Sachen AUFSPAREN! Die meinen es würde IRGENDWANN SPÄTER BESSER WERDEN!! Das wird es nicht!!! Im Gegenteil! Man KANN sich keine Leistungen aufsparen! Es gibt keine Sparkasse für nicht gezeigte Leistungen! Entweder man zeigt sie hier und jetzt, oder der Moment ist auf EWIG vorbei und wird auch nicht wieder kommen! Zumindest nicht solange die Zeitmaschine nicht erfunden ist!
 
Das Ding ist durch, da gibt es keine Wende mehr. Sicher werden wir noch das ein oder andere Spiel unentschieden spielen oder sogar gewinnen, aber eine wirkliche Wende wird es nicht geben.

Und genau das ist das Tragische. Denn wie ist es möglich, ein solches Erfolgserlebnis wie gg. den BVB -immerhin zu dem Zeitpkt. sowas wie das Team der Stunde- so dermaßen versanden zu lassen, wie es die Mannschaft gg. Union getan hat. Ich meine, jede andere Mannschaft in einer solchen Situation würde sich die Finger lecken nach so einem Pokalsieg. Bei denen würde es mit Sicherheit einen Umschwung geben. Aber was passiert bei uns? Die gleiche Lethargie, die gleiche Sch... wie in den Wochen und Monaten zuvor. Trotz großer Worte und Bekundungen, man habe den Ernst der Lage erkannt. Am Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;).
Und sorry, aber dafür ist auch ein Trainer zuständig.
 
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eine ganz einfache Antwort: SO ... WIE .... GEGEN ... DORTMUND!!!! Scheissegal ob es Pokal war oder nicht! Es war da! Die Mannschaft muss in JEDES Spiel gehen als wäre ein Pokalspiel, als wäre es das letzte Spiel!
so einfach ist das aber nicht. ein pokalspiel ist eben etwas ganz anderes, weil es da nicht darum geht, was in den spielen davor passiert ist, weil es einfach keine verbindung zu anderen spielen gibt, wie du sie in der liga hast. das kannst du auch nicht einfach so simulieren. in der liga ist die ganze zeit der druck da. im hinterkopf ist noch die gute letzte saison, wodurch automatisch frust entsteht, weil die vor der saison gesetzten ziele nicht mehr zu erreichen sind, sondern man sich im abstiegskampf befindet. und den daraus entstandenen druck merken die spieler dann natürlich besonders in den spielen wie zuletzt gegen direkte konkurrenten, in denen die spieler selber wissen, dass sie diese eigentlich gewinnen müssen. das resultat dessen ist bei einer verunsicherten mannschaft wie unserer dann, dass im zweifelsfall lieber der risikolose pass nach hinten gespielt wird, um jeden fehler zu vermeiden. und mit zunehmendem spielverlauf wächst der druck, die spieler verkrampfen immer mehr und fällt dann noch ein gegentor geht gar nichts mehr, da fällt dann auch jedes konzept auseinander, weil die spieler einfach kopflos agieren. ich glaube, das ist nicht so leicht aus dem kopf zu kriegen. und verstärkt sich mit jedem misserfolg natürlich noch mehr.

ich glaube nicht, wie es hier in letzter zeit ja auch mehrfach zu lesen war, dass die spieler nicht alles geben oder dass ihnen die liga egal sei oder ähnliches. ich würde eher sagen, eben weil es ihnen nicht egal ist, sind die spiele so scheiße.
 
Und genau das ist das Tragische. Denn wie ist es möglich, ein solches Erfolgserlebnisse wie gg. den BVB -immerhin zu dem Zeitpkt. sowas wie das Team der Stunde- so dermaßen versanden zu lassen, wie es die Mannschaft gg. Union getan hat. Ich meine, jede andere Mannschaft in einer solchen Situation würde sich die Finger lecken nach so einem Pokalsieg. Bei denen würde es mit Sicherheit einen Umschwung geben. Aber was passiert bei uns? Die gleiche Lethargie, die gleiche Sch... wie in den Wochen und Monaten zuvor. Trotz großer Worte und Bekundungen, man habe den Ernst der Lage erkannt. Am Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;).
Und sorry, aber dafür ist auch ein Trainer zuständig.

:tnx::top: haargenau SO isses! Und von diesem Trainer will ich nicht hören: "Och, ich hatte irgendwie schon im Bus ein komisches Gefühl ..." von dem will ich hören "uns war vorher mulmelig, ABER wir haben uns gegenseitig HEISS gemacht und uns positive Gefühle geholt, sonst wäre das gegen Union in die Hose gegangen!" ...
 
na dass spieler nicht alles geben würden oder ihnen die liga egal oder nicht so wichtig sei.

Naja, finde ich auch etwas zu heftig, so ne Aussage.

Aber der Eindruck, dass man ein paar Prozentpunkte weniger gibt (kann ja auch unbewusst passieren) und dass einem ein Spiel gegen spielerische Mannschaften wie Dortmund einfach mehr Spaß macht, den habe ich schon auch.
Vielleicht will sich der ein oder andere auch nicht quälen, dazu passt ja auch der Ansatz des Trainers Fussball spielen zu wollen.
Das ist dann ein ganz schmaler Grat zu Schönwetterfussball.
Wir lassen mMn einfach zu oft die Grundtugenden wie Laufbereitschaft oder Annahme der Zweikämpfe vermissen.
 
:tnx::top: haargenau SO isses! Und von diesem Trainer will ich nicht hören: "Och, ich hatte irgendwie schon im Bus ein komisches Gefühl ..." von dem will ich hören "uns war vorher mulmelig, ABER wir haben uns gegenseitig HEISS gemacht und uns positive Gefühle geholt, sonst wäre das gegen Union in die Hose gegangen!" ...

Man hat fast den Eindruck das Kohfeldt ein Spieler ist und kein Trainer. Die kritische und fordernde Distanz fehlt vollkommen. Er kriegt es nicht gewuppt als Führungskraft. Ich möchte noch nicht mal das er die Stimmung im Bus mitkriegt, das ist gar nicht seine Aufgabe. Ich möchte das er als Führungskraft längst klar gemacht hat, wie seine Erwartungslage bei der Motivation aussieht. Ich möchte dann ferner das er die Leistung seiner Leudde aufm Platz analysiert und bewertet und dann entsprechend sanktioniert und handelt oder meinetwegen lobt, wenns denn mal was zu loben geben würde. Das ist alles nur WIR und Buddy Prinzip. Da ist ein totales Motivations-Vakuum im Verein. Kein Frühwarnsystem, kein Krisenmanagement.

Kohfeldt MUß raus ………….. SOFORT. Nach Samstag ist bei mir der Ofen endgültig aus. Das kannst Du keinem mehr erklären, dieses Motivationsloch bei Heimspielen. Die Aufstellung war ok, auch wenn ich Velko drin gelassen hätte, aber die Mannschaft glaubt nicht mehr an einen Heimsieg unter Kohfeldt im Weserstadion bei Ligabetrieb. Taktik und Aufstellung sind egal geworden, die Mannschaft verweigert. Und ausser, die auf Hoffnung basierende Nibelungentreue zu Kohfeldt, hat auch Baumi nix in der Hand. Ich würde bei einem Weitermachen mit Kohfeldt ganz klar von vereinsschädigendem Verhalten sprechen.

Jede Erklärung von Niederlagen ist mittlerweile zuviel. Es geht um nackte Ergebnisse, aber nicht mehr mit Kohfeldt. Baumi muß sofort handeln, ansonsten ist er absolut, der Manager der Ignoranz. Wenn er halbwegs seine Reputation retten will, muß er sofort handeln. Man riskiert mit einem Rauswurf Kohfeldts gar nix, denn schlechter als 1:3 gg. Düdo, 0:5 gg. Mainz, 0:1 gg. Paderborn und 0:2 gg. Union, wohlgemerkt im Ruhmreichen Weserstadion geht es nicht mehr.

0 Punkte und 1:11 Tore zuhause gegen die 4 schlechtesten Mannschaften der Liga. Das ist nicht mehr zu unterbieten. Wir brauchen SOFORT einen Trainerwechsel und riskieren nichts dabei, denn schlechter geht es nicht!
 
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Das unterstellen die sich, so wie am Wochenende, selber. Aber was weiß Freiburg schon von seinem eigenen Spiel ;)

:lol::lol::lol: Irgendwie scheint Freiburg nicht Dein Ding zu sein...

Aber zu den Fakten (und nur die zählen): Freiburg hat jetzt dieselben Hoffenheimer zuhause 1:0 geschlagen, gegen die wir vor kurzem mit 0:3 verloren haben. Also irgendwas machen die richtig was wir falsch machen.

PS: Schön, das Du Dich aus Deinem Schneckenhaus wieder heraustraust ;)
 
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