Florian Kohfeldt (SV Darmstadt 98)

Nimm es mir übel, aber das ist naiv. Im Falle des Abstiegs fehlen Werder adhoc 30 Mio€.

Das ist mir schon klar, ich habe auch nicht behauptet, dass ein Abstieg Werder zwingend gut tun wird (was trotzdem sein kann). Aber aktuell haben wir dieses Szenario verdient wie kein anderer Bundesligist und wenn es so kommt, dann wacht man vielleicht sogar mal im verschnarchten Bremen auf oder gewinnt endlich wieder Spiele.
 

Alles richtig was Jean-Lulien da schreibt , eins hat er vergessen . Die Psyche , die liegt zumindest auf dem Platz
am Boden , sie lähmt viele Aktionen , wer frei von DIESEM ist , läuft auch gleich mehr und macht instinktiv die
richtigen Entscheidungen .Als Beispiel sind die Ballannahmen von Klaassen ein Beispiel hierfür . Unterirdisch
nicht nachvollziehbar .
 
Mal was anderes: Erinnert ihr euch noch an die Skripnik-Zeit mit seinen teilweise abenteuerlichen taktischen Experimenten? Schon vergessen, das FK damals schon für die Taktik verantwortlich war?

Wenn ich mir jetzt anschaue, was da nach einer Stunde in Augsburg passiert ist, sträuben sich mir jetzt noch meine Haare: Der wechselt tatsächlich Groß ein und lässt bei dann vier IV auf dem Feld die Mannschaft eine Viererkette spielen...

Und das, was ich in der Winterpause zu seiner neuen gefundenen Position für Rashica geschrieben und befürchtet hatte, bestätigt sich jetzt: Der strahlt jetzt null Torgefahr mehr aus. Was zum Teufel hat FK geritten, die Position für einen bis dato in der Sturmspitze absolut funktionierenden Rashica nach hinten zu verlagern? Warum ändert er da etwas ohne Not, was prima funktionierte? Fußball ist doch kein Schach und die Spieler keine Schachfiguren!
 
Freiburg ist aber nur ein plakatives Vorbild wenn es darum geht Werder schlecht aussehen zu lassen. Wenn wir zu dem Punkt kommen Aspekte von Freiburgs Arbeit zu übernehmen, wie zb Kontinuität auf dem Trainerstuhl, ist Freiburg auf einmal nicht mehr so vorbildlich und toll :kaffee:

Im Gegensatz zu uns ist für Freiburg der Klassenerhalt auch kein Muß, sondern sondern bereits ein Erfolg. Durch diesen geringeren Erfolgsdruck lässt sich dort in akuter Abstiegsgefahr eher an einem erfolglosen (erfolgarmen) Trainer festhalten als bei Clubs wie zB Werder, für die ein Abstieg den Worst Case bedeutet.
 
Im Gegensatz zu uns ist für Freiburg der Klassenerhalt auch kein Muß, sondern sondern bereits ein Erfolg. Durch diesen geringeren Erfolgsdruck lässt sich dort in akuter Abstiegsgefahr eher an einem erfolglosen (erfolgarmen) Trainer festhalten als bei Clubs wie zB Werder, für die ein Abstieg den Worst Case bedeutet.
glaub ich nicht. auch wenn es keiner sagt aber nach so vielen jahren kontinuierlicher arbeit ist es miitlerweile auch für freiburg ein muss.
 
t da absolut nichts ein! Und ich warne außerdem davor, Union wegen der hohen Niederlage in Dortmund jetzt zu unterschätzen! In Dortmund würde aktuell fast jeder Gegner eine Packung kassieren.
Wer in unserer Situation Union oder einen anderen Gegner unterschätzen sollte, der würde über mehr Arroganz verfügen als Bayern München und Real Madrid zusammen.
 
Aber aktuell haben wir dieses Szenario verdient wie kein anderer Bundesligist und wenn es so kommt, dann wacht man vielleicht sogar mal im verschnarchten Bremen auf oder gewinnt endlich wieder Spiele.

Diese Hoffnung habe ich ehrlich gesagt aufgegeben. Wir sind in den letzten 9,5 Jahren dem Abstieg oft nur knapp von der Schippe gesprungen und haben so viele Negativrekorde gebrochen, daß diese Vielzahl an Einschlägen eigentlich ausreichen sollte. Daß diese Einschläge offensichtlich jedoch nicht ausreichten, zeigte u.a. die Äußerung von FB nach dem dürftigen Auftritt bei der 0:1-Heimniederlage gegen Paderborn. als er trotzig davon sprach, am Ziel Europa festhalten zu wollen. Deshalb ist es nur schwer vorstellbar, daß ein Abstieg in den Köpfen die erforderlichen Änderungen bewirken würden; realistischer ist dagegen die Befürchtung, daß man bei Werder meint, mit der eigenen Fußball-Philosophie in der 2. Liga bestehen zu können. Das wäre der nächste fatale Trugschluß.
 
Kohfeldt ist der überschätzteste Trainer in der Liga. Es ist leicht ihn zu mögen und schwer ihn nicht zu mögen. Trotz eloquenter Sprache und symphatischen Autretens hätte Werder ihn schon längst (spätestens nach dem Mainz Spiel) entlassen müssen.

Kohfeldt schafft das, was seine Vorgänger (Dörner, de Mos, Magath, Dutt, Skripnik und Nouri) nicht geschafft haben. Mit Werder in die 2. Liga zu gehen. Auch dank einer verblendeten Geschäftsführung um Frank Baumann.

Werder gehört in diesem Zustand völlig verdient in die 2. Liga.
 
Back
Top