Also ganz ehrlich, der Schrei nach Solidarität ist auch nichts anderes als purer EGOISMUS, dahinter steht immer "bitte entlastet MIIIIIICH". Letztenendes geht es hier um Kohle und Verteilungskampf und der linken Bremer Politik steht nach gefühlten 150 Mio. Jahren Erfolgslosigkeit das finanzielle Wasser bis zum Hals. Und da nimmt man jeden Cent. Da wurden Maßnahmen zur Entlastung generiert und eine war die "Beteiligung der DFL, sorry von Werder Bremen an den Polizeikosten". Das ist eine getarnte Steuererhöhung über "Gebühren" garniert mit der politischen Floskel "wir wollen den Steuerzahler entlasten". Der davon rein gar nichts hat. Wie gesagt, meine Abrechnung ist die gleiche, nur Werder gibt es demnächst vielleicht nicht mehr. Und dieser Irrsinn treibt jetzt entsprechend Blüten in jede Richtung.
Da wird versucht diese Kapriole rechtlich zu begründen, da wird nach Solidarität geschrien und da gibt es je nach Gesinnung mal temporär Verbündete, da wird auf die Millionen der DFL verwiesen, da wird mit den Interessen der Zuschauer argumentiert, da wird Werder geraten sich gegen die DFL zu stellen, da wird auf außergewöhnliche Polizeiaufwendungen verwiesen und und und und. Alles mehr oder weniger akademischer Unsinn mit Rechtfertigungscharakter. Es ist und bleibt der versuchte Griff des Staates in die Tasche der DFL. Und ich sage es nochmal, bei dem Steueraufkommen in diesem Land und der hohen Abgabenlast für Bürger, Unternehmen, Vereine etc., sollte die vollumfängliche Bezahlung aller Polizeileistungen, als Basis für Recht und Ordnung, aber mal so ganz locker drin sein. Das Geld wird nur an anderer Stelle mit vollen Händen raus geschmissen. Nicht Steuererhöhungen sollte das Ziel sein, sondern Steuerentlastungen, und nicht Gebühren, sondern Vergünstigungen.
Und in mir löst das Thema gleich zweierlei Unbehagen aus, 1.) wenn man über ominöse Gebühren an das Geld der DFL kommt, kommt man früher oder später auch über ominöse Gebühren an das Geld der Bürger und nichts anderes steht hinter linker Umverteilungsideologie. Und 2.) mir verdeutlicht das anhand von Werder Bremen ganz klar, wie schnell man ohne Schuld mit dem Rücken zur Wand steht in einem politischen Schlachtfeld. Man kann es nicht häufig genug betonen, die Bremer Politik hat Werder Bremen aus rein ideologischen und finanziellen Motiven, in eine äußerst prekäre Lage gebracht und diese absehbare Entwicklung billigend in Kauf genommen. Warum in Dreigottesnamen gefährdet man das wohl einzige Zugpferd der Stadt. Selbst wenn alles rechtens ist, hätte man nach Verhältnismäßigkeit abwägen müssen. Das zeigt mir wie verbohrt und stark diese Ideologie verankert ist. Erschreckend!
Wenn auch nur ein Fünkchen Wahrheit an dem Versprechen war "Werder nicht nachhaltig schädigen zu wollen" bleibt nur die Rücknahme der Rechnungen .......