Politik und Fußball in Bremen

Bin mal gespannt was passiert. Werder hat doch schon angekündigt, dass sie die Rechnung nicht bezahlen werden...

Das Land Bremen schreibt eine Rechnung an die DFL. Die DFL zahlt nicht und reicht die Rechnung an Werder weiter. Werder scheitert erwartender Weise an der Solidaritätsfrage. Was passiert jetzt, wenn Werder wie vorher angekündigt, die Rechnung nicht bezahlt?

Keine Polizei mehr? Werden Auswärtsfans nicht mehr zugelassen? Völlige Anarchie?

Irgendwann gibt's nen Pfändungsbescheid gegen Werder bei 50 Mio´s Außenständen und dann holen die Uniformierten Rashica vom Trainingsplatz ab und der wird dann Zwangsverbeamtet ...... :D .... und dann wird Rashica von der Bremer Politik für 50 Mio´s an Bayern verkauft ..... und Werder ist die Schulden los .... *Scherz

..... das Ding ist noch lange nicht zu Ende, daß wird noch sehr überraschende Wendungen nehmen .....:facepalm:
 
Ich sags gerne,
Werder als Unternehmen, Verein ist weder in der Lage noch ist es seine Aufgabe für Gerechtigkeit zu sorgen.
Wenn die Politik es nicht kann oder den Sachverhalt verursacht hat, dann kann Werder nur auf Gerechtigkeit klagen.
Wenn Werder als einziger Verein auf 2,5 -? Mio. Verbindlichkeiten hängen bleibt,
ist es so was von ungerecht
und eine nicht akzeptierbare Benachteiligung und Schädigung.
Da die DFL auf eine juristische Lösung setzt, muss Werder den Weg mitgehen.

:kaffee:
 
Bin mal gespannt was passiert. Werder hat doch schon angekündigt, dass sie die Rechnung nicht bezahlen werden...

Das Land Bremen schreibt eine Rechnung an die DFL. Die DFL zahlt nicht und reicht die Rechnung an Werder weiter. Werder scheitert erwartender Weise an der Solidaritätsfrage. Was passiert jetzt, wenn Werder wie vorher angekündigt, die Rechnung nicht bezahlt?

Keine Polizei mehr? Werden Auswärtsfans nicht mehr zugelassen? Völlige Anarchie?

Wird auf jeden Fall interessant werden... Und nochmal: Wenn hier nicht eine Lösung im Sinne von Werder gefunden wird, das wars das mit den Auswärtsfans bei Hochrisikospielen! Ohne Wenn und Aber!
 
Gerade die Nachrichten gehört: Werder muss alles selber zahlen.

Ich würde ab sofort das Wort Bremen aus dem offiziellen Sprachgebrauch löschen wollen, ebenso aus den Drucksachen.
Muss man die KGaA eben umbenennen in SV Werder GmbH & Co KGaA :D
So verschwände der Werbeeffekt für Bremen - Saftsäcke!

Das können lustige Verhandlungen mit der Regierung in Sachen NLZ werden...:D

Ohne hier eine politische Diskussion lostreten zu wollen, aber dieses aktuelle Bremer Regierungsbündnis ist ohnehin ein Witz. Die Partei mit den meisten Stimmen und deren Spitzenkandidat wurde von denen geschickt außen vor gelassen. Hauptsache nochmal an der Macht sein (SPD), aber auch in Bremen dürfte das diesmal endgültig das letzte Mal gewesen sein. Bundesweit spielen die ab 2021 eh keine Rolle mehr und das ist auch gut so!
 
...
Ich fürchte aber das Ding wird zum Bumerang.

Glaub ich nicht.
Werder schien ja bereit gewesen zu sein, 50% der Kosten zu tragen.
Die DFL will aber, das Werder 100% trägt - dagegen wird Werder hoffentlich tatsächlich juristisch vorgehen.
Und ich glaube kaum, das die Gerichte bestätigen würden, das die Vereine (Werder in dem Falle) das zahlen müsste, das wäre ja Wahnsinn -
gibt im Amateursport schließlich auch "Risikospiele" wie sollte denn ein Amateurverein das zahlen?
Dann kann man das Vereinswesen direkt einstampfen.

Ne, ich denke damit hat die DFL sich ein Eigentor geschossen,
Sobald das vom Gericht bestätigt wird, das Werder nicht zahlen muss sondern die DFL kommen die anderen Bundesländer auch aus den Ecken und wollen die Kohle haben.
 
Bei Kohle hört die Solidarität auf! Wer so Naiv ist zu glauben das es in diesen Geschäft Solidarität gibt, der muss in den letzen Jahren auf den Baum geschlafen haben! Der Gesellschaftliche Egoismus macht weder in der Politik noch im úberbezahlten Fussball halt. Diese Typen mit Vorbildcharakter, treten den selben immer wieder mit den Fúßen:kotz:
 
Der Stadt Bremen gehört doch die Hälfte. Bislang hat Bremen ja noch nicht gerade viel beigetragen. Aber wenn wir mal fifty-fifty betrachten, müsste der SVW die 50% an die Stadt zurück berechnen. Mäurer hat ja immer betont, er will Werder auf keinen Fall schädigen, sondern sich lediglich an der superreichen DFL schadlos halten. Der muss jetzt langsam mal einsehen, dass er mit seiner Aktion komplett gescheitert ist und sollte klein beigeben.
 
Der Stadt Bremen gehört doch die Hälfte. Bislang hat Bremen ja noch nicht gerade viel beigetragen. Aber wenn wir mal fifty-fifty betrachten, müsste der SVW die 50% an die Stadt zurück berechnen.

Interessanter Aspekt! Werder und die Stadt sind ja zu je 50 % an der Stadion -GmbH beteiligt. Somit müsste also die Stadt auch 50 % zahlen oder???

Ansonsten hoffe ich, das @Fliegenfänger recht hat und letztlich durchs Gerichtsurteil die DFL zahlungspflichtig wird. Und ja, DANN kämen die anderen Bundesländer ganz sicher aus ihen Löchern gekrochen, zum abkassieren...
 
WAS spricht denn gegen einen Soli-Fonds der DFL, in die alle 36 Vereine einzahlen und die DFL auch ihren Anteil dazugibt? So bleiben die Summen im verkraftbaren niedrigen Bereich. Aber nein, ich bin ja nicht betroffen und deshalb zahle ich nichts. Tolle Einstellung!
Du hast die Frage selbst beantwortet und lautet in einem Wort zusammengefasst: Egoismus. Dieser ist besonder bei der DFL ausgeprägt, denn die kassiert durch Lizenzgebühren und Tickets kräftig mit. Gewinne abschröpfen und für die Folgen Andere zahlen lassen: dieses Verhalten der DFL erinnert sehr an die Stromkonzerne in der Debatte um die Kosten für die Entsorgung des Atommülls.


Ich verstehe auch nicht, warum sich die Bundesländer nicht auf eine einheitliche Regelung verständigen können. Jeder will wieder sein eigenes Süppchen kochen...
Das ist einer der Nachteile des föderalen Systems (auch wenn ich dieses gegen einen Zentralismus wie zB in Frankreich nicht eintauschen würde). Hinzu kommt, daß a) viele Politiker gerne vor Macht des Geldes kuschen (s. Lobbyismus) b) sich bei deren Erfolge gerne in deren Licht sonnen und c) aus Angst vor dem Verlust von Wählerstimmen sich vor solch unpopulären Maßnahmen scheuen.
 
Grundsätzlich müssen Diejenigen zur Verantwortung gezogen werden, durch die es erst ein Hochrisikospiel wird. Geldstrafen, anteilige Kostenbeteiligungen bei Vergehen etc.... das generell und prinzipiell z.b. bei unerlaubter Pyro, Ausschreitungen etc....nur dann wird man das Problem auf Dauer lösen, indem die "Leute" zu spüren bekommen ,das ihr Verhalten sich in ihrer Brieftasche niederschlägt
 
Gerade die Nachrichten gehört: Werder muss alles selber zahlen.

Ich würde ab sofort das Wort Bremen aus dem offiziellen Sprachgebrauch löschen wollen, ebenso aus den Drucksachen.
Muss man die KGaA eben umbenennen in SV Werder GmbH & Co KGaA :D
So verschwände der Werbeeffekt für Bremen - Saftsäcke!

Dann müsste Werder sich gänzlich aus Bremen verabschieden, denn der e.V. ist im hiesigen Vereinsregister bzw. und GmbH & Co. KGaA im hiesigen Handelsregister eingetragen, für die Bremen auch Erfüllungsort und Gerichtsstand ist.
:D
 
War doch zu erwarten.
Ich finde auch, dass Werder die Kosten an die weiter gibt die diese Umstände erst ermöglicht und verursacht haben.
Aber die machen sich keine Gedanken....
 
Der Stadt Bremen gehört doch die Hälfte. Bislang hat Bremen ja noch nicht gerade viel beigetragen. Aber wenn wir mal fifty-fifty betrachten, müsste der SVW die 50% an die Stadt zurück berechnen. Mäurer hat ja immer betont, er will Werder auf keinen Fall schädigen, sondern sich lediglich an der superreichen DFL schadlos halten. Der muss jetzt langsam mal einsehen, dass er mit seiner Aktion komplett gescheitert ist und sollte klein beigeben.

Ich denke hier muss man unterscheiden. Werder und die DFL sind die Veranstalter. Die Stadion GmbH ist "lediglich" der Betreiber.
Die Gerichte sprachen aber eindeutig den Veranstaltern eine Verantwortlichkeit zu.
Verantwortlich in diesem Zusammenhang sind auch die "Unbelehrbaren" und ich hoffe hier wird Werder jetzt rigide vorgehen.
Letztendlich sind diese "Chaoten" für diese ausartenden Polizeieinsätze verantwortlich.
 
Es hat ein bisschen was von dem Bekannten Sägen auf dem Ast wo man grade draufsitzt.

Höhere Kosten für Werder bedeutet im Umkehrschluss weniger Leistungsfähigkeit. Wenn das zum Abstieg führt und in der Folge zu einer Negativspirale mit evtl. Liga 3, dann ist das Thema Hochrisikospiel eh erledigt.

Dann hat die reiche Stadt Bremen aber auch einen kräftigen Steuerzahler weniger. Denn Werder und deren Angestellte zahlen davon sicher nicht wenig.
 
War doch zu erwarten.
Ich finde auch, dass Werder die Kosten an die weiter gibt die diese Umstände erst ermöglicht und verursacht haben.
Aber die machen sich keine Gedanken....

Warum sollte St.Pauli für die Stelinger die Zeche zahlen , dass es am Ende zu diesem Ergebnis kam , konnte sich jeder an
den Fingern abzählen .
Am Ende , sollte nicht noch ein Wunder eintreten , muß Werder für die bestimmten Spiele keine Karten verkaufen .
Dann gibt es halt eine Sonderreglung für den Kartenverkauf , um die Stelinger keinen Zugang zu verschaffen .
 
Warum sollte St.Pauli für die Stelinger die Zeche zahlen

Weil sie Teil des Konzerts sind. Außerdem ist St.Pauli auch kein Kind von Traurigkeit, was Strafen angeht. Wie es Hickel sagte: Ohne immensen Polizeischutz funktioniert das Geschäft der DFL nicht. Und Mitglied derselben ist St.Pauli eben auch. Aber diesen Kampf muss jetzt halt Werder führen. Und wird ihn gewinnen. Ich bin da sehr entspannt.
 
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