Ich habe es vor kurzem schon mal geschrieben, wir befinden uns jedes Jahr in der Saison ab dem ersten Spieltag im Abstiegskampf und zwar solange, bis wir annähernd die "magische" 40 Punkte Marke erreicht haben und ab dann UND ERST AB DANN kann sich eine Mannschaft mit anderen Zielen beschäftigen und genau DAS hat unsere Mannschaft anscheinend samt Trainer noch immer nicht begriffen, wenn ich mir die Interviews und die PK anhöre.
Wir sind nur noch 2 Punkte vom Relegationsplatz entfernt, unser Kader ist in meinen Augen überhaupt nicht fit, das hat das Spiel heute eindrucksvoll bewiesen, wer das nicht sieht muss blind sein, selbst die Spieler sehen es nicht so.
Da wird auch noch nach dem Spiel vom Trainer gesagt "Ich bin stolz auf die Jungs!" Wie bitte?! Letzte Woche war man nicht zufrieden, heute nach einem 1:3 ist man stolz!

Ich nehme diese Mannschaft und die Verantwortlichen immer sehr in Schutz, der Weg ist nicht einfach, aber aktuell sehe ich einfach katastrophale Leistungen, unsere Defensive ist keine Defensive, sondern ein offenes Scheunentor, wir laden sie ein, wer will nochmal, wer hat noch nicht?!
Hier wird nichts von ein aufs andere Spiel mal abgestellt, NEIN wir machen einfach stur so weiter wie bisher, warum soll ich das System einwenig umbauen, Friedl rausnehmen, oder schon garnicht Maxi Eggestein, der seiner Form völlig hinterher läuft.
Bargfrede, ja der ist am wertvollsten, wenn er mit seinem Allerwertesten die Bank wärmt.
Verdammt nochmal, was ist los, worauf warten ALLE (Spieler und Verantwortliche) Traut sich keiner eine Harmonie zu durchbrechen, da sich sonst gewisse Machtverhältnisse intern verschieben, wo sind die Reibungspunkte, es ist jedes Jahr die selbe Story, immer wieder grüßt alle zwei Jahre das Murmeltier und alle schauen gelassen zu, wir brauchen keine Unruhe, aber es muss was passieren und das hätte es längst schon nach dem Freiburgspiel.
Wie kann man aktuell öffentlich stolz auf diese Spieler sein?! Darauf, dass sie etwas versuchen, aber anscheinend aktuell nicht besser können?!
Wenn ein Team Dinge nicht erfolgreich in "Zählbares" umsetzt, dann muss ich als erstes mal mich selber als Führungsperson hinterfragen, hakt es an der falschen Kommunikation in der Vorbereitung, am Unvermögen der Mitarbeiter, brauchen sie gewisse Unterstützung, muss ich vielleicht etwas überdenken, oder Arbeitsabläufe umstellen oder verändern, das ist im Beruf genauso wie im Sport, aber die aktuelle Entwicklung geht SO NICHT weiter.
Hört endlich damit auf uns besser zu Reden, als wir aktuell sind, wir sind es nicht.
Die Mannschaft wird nichts lernen, schon garnicht schnell, da sich aktuell nichts verändert, sowohl am System, als auch an den Protagonisten die aktuell nicht annähernd ihre Leistung abrufen, können oder wollen.
Aber, SO geht es nicht weiter, sondern nur noch knallhart Bergab!
Letzter Satz der PK von Kohfeldt:
"Wir haben "wieder" zu wenig mitgenommen, für den Fussball den wir spielen!"
...vielleicht sollten wir den Fussball den wir spielen, dann mal schleunigst einwenig verändern!!!
Vielleicht nehmen wir ja dann endlich mal was mit! Sollte man mal drüber nachdenken!