Der KINO-Thread

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Ich war am Samstag in „Vice“. Christian Bale spielt als Dick Cheney ganz groß auf, politisch höchst interessantes und spannendes Bio-Pic, aber die Erzählperspektive und der Stil waren mitunter erwas gewöhnungsbedürftog...
 
Ich buddle den Thread mal wieder aus, nachdem ich gestern in "Rocketman" war und mit einer gespaltenen Wertung wieder raus kam....

Die Weise, wie Elton Johns Leben (bis ca. 1990) erzählt wurde, fand ich gelungen, weil ich das Gefühl hatte, dass die Darstellung authentisch war (und die Lieblosigkeit, in der er aufgewachsen ist erschreckend). Es würde mich wirklich interessieren, in wie vielen Ländern es Zensur gibt, weil deutlich gezeigt wurde, dass Elton schwul ist.

Was mir nicht gefallen hat - anders als den Filmkritikern, deren Beiträge ich bisher gelesen habe - ist, dass die Stücke vom Schauspieler Taron Eggerton gesungen wurden. Er hat das objektiv betrachtet sehr gut gemacht. Nur gehört für mich zu den Liedern einfach auch die Stimme von Elton John, genau wie für mich Queen ohne Freddie Mercury nicht mehr Queen ist...

Allen, die Elton John mögen, kann ich den Film jedenfalls empfehlen, wenn sie - die Stimme zu den Liedern betreffend - nicht so mit Tunnelblick (bzw.. Gehör) unterwegs sind wie ich ;-)
 
burning: überragend, gnadenlos, traurig. hat mich sehr mitgenommen, nimmt mich noch immer mit.
der beste film, den ich in diesem jahr gesehen habe. mit abstand.
 
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So ganz hab ich die Hoffnung ja noch nicht aufgegeben nach dem Desaster mit Episode 8
Sieht recht düster aus, aber meine Erwartungen sind nicht zu hoch .....

 
Burning ist Klasse
Once upon ... gefiel mir sehr gut.
Auf Weihnachten freue ich mich besonders wg. Episode 9. Bin einer der wenigen der 8 super fand. Und gehe weiter: der wird mal einen ähnlichen Status wie Imperium haben.
 
Maradona.
Richtig geile Doku.
Teilweise Gänsehaut,gepaart mit Kopfschütteln.
Schon traurig was Drogen und zuviel Ruhm aus einem machen können.
Auch sehr "sympathisch" die Italiener...Das war ja eine regelrechte Hetzjagd nachdem er einen verdammten Elfmeter im WMhalbfinale gegen die verwandelt hat.
Echt faire Sportsmänner die Jungs vom Stiefel.
 
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"Es" - Kapitel 2

Knapp 170 Minuten, die man aber nicht bemerkt hat. Könnte sogar noch länger sein. :popcorn:

Sehr gute Umsetzung der Vorlage von King. Insbesondere die Rückblenden in die Jugendzeit, die weitere Begegnungen der Protagonisten mit Pennywise zeigten, fügten sich perfekt in die Geschichte ein. Gute Darsteller, perfekte SFX, ein paar Jump-Scares und vor allem ein um Längen besseres Ende als in der alten Fernsehverfilmung.

10/10
 

Der Film wirkt überraschend hart und direkt. New York hat man lange nicht mehr so authentisch und gefährlich erlebt.
Das ist kein Mission Impossible oder Fast & Furios Verschnitt, sondern ein schmutziger, "realistischer" kleiner Arthouse - Thriller
 
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