Finanzen Weserstadion: Namensrechte, Beteiligungen etc.

Wie stehst Du zu einem möglichen Verkauf des Stadionnamens?


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Korrekt, mit 20 Spielen p.a. wäre die Finanzierung zu stemmen gewesen - zumindest mathematisch, denn es war von den Verantwortlichen naiv bzw. schon fahrlässig zu glauben, daß Werder in einem Zeitfenster von ca. 30 Jahren für die Zahlung von Zins und Tilgung mehr oder weniger Dauergast im internationalen Fußball bleibt.
Es ist doch oft so, (nach neuester Wahrnehmung eher meistens), das bei Finanzierungen vom Best Case ausgegangen wird, weil man das Projekt/das Produkt sonst nicht durch die Instanzen bekommt. Warum sollte es also beim SV Werder anders sein?
 
Ich bin dafür , so jetzt hab ich mich geoutet .
Kohle stinkt nicht und wollen wir stärker werden , dann brauchts halt dieselbe , fertig!!!!
 
Ich bin dafür , so jetzt hab ich mich geoutet .
Kohle stinkt nicht und wollen wir stärker werden , dann brauchts halt dieselbe , fertig!!!!
Ich bin auch dafür. Wir Fans gehen weiter in unser Weserstadion, ob da jetzt Wohninvest oder Bruzzler davor steht.
Das Geld braucht Werder, 3Mio € per anno müssen aufgebracht werden. Für uns viel Geld.
Der Deal ist nicht schlecht, nur wenige Klubs bekommen mehr für die Namensrechte.
Aber diese 3 Mio € kann Werder anders einplanen.
 
Es ist doch oft so, (nach neuester Wahrnehmung eher meistens), das bei Finanzierungen vom Best Case ausgegangen wird, weil man das Projekt/das Produkt sonst nicht durch die Instanzen bekommt. Warum sollte es also beim SV Werder anders sein?
Eine "Best-Case-Finanzierung" darf aber nicht gleichbedeutend mit dem Wagnis zu hoher Risiken verbunden sein, d.h. im Falle von Werder davon auszugehen, daß in einem Zeitfenster von 30 Jahren nahezu regelmäßig Einnahmen aus 20 Heimspiele p.a. in die Kassen gespült werden. Der einzige Bundesligaclub, der sich eine solche Selbstverständlichkeit seinerzeit leisten konnte, war (und ist) Bayern München. Uns hätte diese bläugige (um nicht zu sagen hochnäsige) Es-geht-so-weiter-wie-bisher-Mentalität beinahe das Genick gebrochen, weil die obersten Instanzen (Vorstand + Aufsichtsrat) dem Irrglauen verfallen waren, daß die erfolgreichen Jahre so weitergehen wie bisher - und genau das hatte KDF im Herbst 2014 rückblickend als den größten Fehler in jener Zeit bezeichnet.
 
Eine "Best-Case-Finanzierung" darf aber nicht gleichbedeutend mit dem Wagnis zu hoher Risiken verbunden sein, d.h. im Falle von Werder davon auszugehen, daß in einem Zeitfenster von 30 Jahren nahezu regelmäßig Einnahmen aus 20 Heimspiele p.a. in die Kassen gespült werden. Der einzige Bundesligaclub, der sich eine solche Selbstverständlichkeit seinerzeit leisten konnte, war (und ist) Bayern München. Uns hätte diese bläugige (um nicht zu sagen hochnäsige) Es-geht-so-weiter-wie-bisher-Mentalität beinahe das Genick gebrochen, weil die obersten Instanzen (Vorstand + Aufsichtsrat) dem Irrglauen verfallen waren, daß die erfolgreichen Jahre so weitergehen wie bisher - und genau das hatte KDF im Herbst 2014 rückblickend als den größten Fehler in jener Zeit bezeichnet.

Wenn man vom Rathaus kommt, ist man klüger :opa:Alte Bauernregel ;)
 
Wenn man vom Rathaus kommt, ist man klüger :opa:Alte Bauernregel ;)

Mit vorausschauendem Denken lassen sich solche Risiken schon vor dem Betreten des Rathauses erkennen und ggf. minimieren. Dazu hätte die Verantwortlichen z.B. seinerzeit nur einmal mit einem Blick über den eigenen Tellerand checken müssen, welche Bundesligisten in den 30 Jahren zuvor von etwaigen einzelnen Ausnahmen abgesehen regelmäßig in den Europapokalwettbewerben vertreten waren - und wären zu der Erkenntnis gekommen, daß dies alleine auf den FC Bayern zutraf. Hochmut kommt vor dem Fall. q.e.d.
;)
 
Ich würde mich eher ärgern wenn man wie der VfB Stuttgart für die Namensrechte 600000€ bekommen hätte.
So bekommen wir 3 Mio Euro, die Kosten für die Kredite sind gedeckt und das Wort Weserstadion ist noch im Stadionnamen. Das sehe ich doch als einen guten Kompromiss. Was wäre denn los wenn das Stadion Wohninvest Arena heißen würde?
Das ganze Problem war doch dass 2007 nicht absehbar war dass wir einige Jahre nicht international spielen würden. Zur Zeit des letzten Umbaus waren wir Stammgast in der Championsleague. Und ich erinnere mich dass mit 20 Heimspielen pro Saison sich die Kosten für die Kredite des Umbaus von alleine tragen lässt.
Es kam anders wie man heute weiß. Und Werder hat lange das Thema ruhen lassen und nicht die Namensrechte verkauft.
Das ist ja nicht zu vergleichen. Wieviel pumpt Daimler insgesamt in den VfB? Das kann man ja nicht vom Stadionnamen lösen. Auch mit Bayern hält unser Stadionname nicht stand. Da ist eine ganz andere Historie. Das Boot heißt schon seit jeher so. Wir haben das letzte große Stadion in der Liga, das ohne Sponsor auskommt - das ist ein Alleinstellungsmerkmal und damit auch wertsteigernd. Ich vermag nicht bewerten was ein guter Deal wäre - vermutlich niemand hier von uns. Vom Gefühl her würde ich sagen, dass es kein guter Deal ist, ganz einfach weil die Laufzeit so lange ist und wir gerade an einem Punkt stehen, wo das mMn nicht clever ist.

Wenn man überlegt was vor 10 Jahren 3 Millionen in diesem Geschäft wert waren, was sie heute wert sind... man kann sich vielleicht vorstellen, was sie in 10 Jahren wert sind. Das ist eine schlechte Wette auf die Zukunft. Vor 10 Jahren hat Bayern noch zähneknirschend Spieler für 25 Millionen gekauft. In Spanien gab es zwar schon höhere Summen, aber auch verhältnismäßig im Vergleich zu heute - CR7 war eine Ewigkeit der teuerste Spieler. Heute warten wir darauf, dass Real den rollenden Brasi für wasweißichwieviel zurück nach Spanien holt. Und in die Bundesliga sind Summen jenseits der 50 Mio auch längst angekommen.

Zudem sind wir selbst mit einem jungen Trainer gerade wieder auf dem Weg nach oben. Warum nicht auf unsere Zukunft wetten? Die entscheidende Frage ist doch: Wenn wir die 3 Mio dieses Jahr woanders hergenommen hätten, hätten wir Abstriche machen müssen. Ist also das, was wir mit diesen drei Mio machen werden besser als das, was wir vielleicht nächstes Jahr als Deal erhalten hätten?

Von alle dem Mal abgesehen noch etwas, das mich ganz persönlich ärgert und für mich auch nicht mit dem Geld aufzuwiegen ist, das wir kriegen sollen: Ein Schriftzug, leuchtend, den man hunderte Meter weit am Deich sehen soll? Ernsthaft? Haben da die Anwohner kein Veto-Recht? Wenn ich mir vorstelle, dass ich nächstes Jahr von der Breminale betrunken nach Hause torkle und da sowas erblicken muss, kriege ich das Kotzen. Das geht für mich gar nicht. Werder Bremen ist mehr als bloß der Name seines Stadions... aber Bremen und sein Osterdeich ist auch mehr als Werder Bremen!
 
Weiß man was in einem Jahr ist?
Es ist egal wer die Namensrechte erwerben würde, Reaktion ist nur Motzen!
Ich bleibe dabei, die Verantwortlichen wissen was zu tun ist. Die sind drin in der Materie.
Und ich will das Geheule nicht hören, wenn Werder die 3 Mio € selber bezahlen muss und dadurch nicht so aktiv auf dem Transfermarkt sein kann.
Es wird immer das Weserstadion bleiben, egal was davor steht.
Und wenn ich so einen Schwachsinn lese von Geisterspiel.... Werder muss um mithalten zu können auch mal einen Schritt gehen der vielleicht nicht so populär wirkt. Aber für Fußballromantik können wir uns nichts kaufen.
Es ist eh schon schwer genug in der Liga unter die Topp 10 zu kommen. Andere Vereine haben Mäzene Toppsponsoren oder sind Tochter eines Konzerns. Dass wir nach turbulenten Jahren mit Abstiegssorgen wieder durchschnaufen und nach Oben blicken können ist eine riesige Leistung unseres Managements.
Darüber hinaus hätten wir 10 Jahre die Kosten für das Stadion gedeckt. Auch eine Sicherheit....
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Reaktion von Werder zur Demo

„Wir sind mit unserer aktiven Fanszene in einem direkten Austausch und kennen ihre Standpunkte – so wie sie unsere Argumente für diese Entscheidung kennen. Deshalb war diese Demo eher eine Botschaft nach außen“, teilte Mediendirektor Michael Rudolph mit – und weiter: „Es ist das gute Recht unserer Fanszene, in diesem Rahmen zu demonstrieren. Es war laut, es war bunt, es war gewaltlos. Wir werden weiter im Dialog bleiben.“
 
Denke das man eine gute Lösung gefunden hat. Der Name Weserstadion bleibt erhalten und man hat halt noch wohninvest davor und bis 2029 gibt es 30 Millionen. Verstehe ja, dass das nicht jedem schmeckt aber immer noch besser als kräftige Preiserhöhungen im Stadion. Irgendwie muss Werder konkurrenzfähig bleiben. In England werden die Vereine mit Fernsehgeldern überschwemmt und da muss man wenigstens ein bisschen konkurrenzfähig bleiben.
 
Wenn genau diese Kohle uns den Spieler bringt , der den Erfolg , sprich EUROPA , dann is doch prima.
Kohle stinkt nich , also nehmen , und der Name -Schwamm drüber -.
Der Hauptsponsor hat UNS wesentlich mehr ärger eingebracht , als dieses Problem .
, daher seh ich das ganz gelassen und werde zur neuen Saison auch wieder ins WESERSTADION gehn .
 
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