Finanzen Weserstadion: Namensrechte, Beteiligungen etc.

Wie stehst Du zu einem möglichen Verkauf des Stadionnamens?


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Ach, ich bin sicher, dass diese Gruppierung gegen jedweden Investor irgendwelche Argumente gefunden hätte. Und zur intransparenten Kommunikation: da bin ich ganz bei @Bremen. Wenn mal wieder gezündelt werden soll in der Kurve, dann sind die Ultras gegenüber dem Verein auch nicht so kommunikativ.
Doch, sie kommunizieren damit, wie weit ihnen die Strafzahlungen gegen Werder am Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) vorbei gehen.
 
Ach, ich bin sicher, dass diese Gruppierung gegen jedweden Investor irgendwelche Argumente gefunden hätte. Und zur intransparenten Kommunikation: da bin ich ganz bei @Bremen. Wenn mal wieder gezündelt werden soll in der Kurve, dann sind die Ultras gegenüber dem Verein auch nicht so kommunikativ.

Da vergleichst du aber Äpfel mit Birnen. Das heißt ja auch im Umkehrschluss, nur weil sie nicht so kommunikativ beim zündeln sind, sollte man es nun ganz lassen? Das führt ganz bestimmt zu einer Besserung. Ich denke gerade weil es auch "alle" Ultragruppen sind, sollte man die Kritik schon ernst nehmen. Am Ende des Tages ist Werder auch abhängiger ihnen als sie von Werder. Mehr Transparenz hätte dem ganzen sicher nicht geschadet und hätte "vielleicht" nicht so viel unmut erzeugt. :zwink2:
 
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mit ihrer Hand auf seinem Waschbärbauch?
Ist das jetzt die Ochsenknecht oder die Effenberg?
 

die Medaille hat eben immer zwei Seiten. auf der anderen kann ich persönlich die Ultras sehr gut verstehen. erst die Nummer mit Wiesenhof (unsere "Tierfreunde") und nun die zwielichtige Nummer mit Wohninvest OBWOHL vorher seitens Werder Bremens vollmundig davon gefaselt wurde "NUR wenn ein Sponsor sehr gut zu Werder passt...". Ich sag mal so: Wenn Wohninvest zu Werder passt, dann passt Kim Jong Un auch wunderbar zu Mutter Theresa (Gott hab sie seelig). das ist in der Tat verlogene shice! das kann man leider nicht anders sagen.
Klar ist es schwierig wenn man selber einiges durch Zündeleien auf dem Kerbholz hat (was dem Verein einiges gekostet hat) hier den Moralapostel zu spielen und auf der anderen Seite den Verkauf des Stadionnamens anzuprangern. es geht in diesem Fall jedoch nicht darum DAS der Name verkauft wurde sondern WIE und an WEN!
 
Also ich finde es gut, dass Werder diesen Weg geht.
Klar Wohninvest scheint mir da auch nicht das seriöseste Wohnungsunternehmen zu sein aber sei es drum. Geld stinkt nicht, immer mitnehmen was geht.
Und wie schon geschrieben wurde, wird doch keiner ernsthaft sagen "Heute geht es ins Wohninvest-Weserstadion!"
In Duisburg geht man auch ins Wedaustadion und nicht in die Schauinsland-Reisen-Arena....Obwohl es das Wedaustadion gar nicht mehr gibt.
Namen sind doch letztlich Schall und Rauch.
 
Da vergleichst du aber Äpfel mit Birnen. Das heißt ja auch im Umkehrschluss, nur weil sie nicht so kommunikativ beim zündeln sind, sollte man es nun ganz lassen? Das führt ganz bestimmt zu einer Besserung. Ich denke gerade weil es auch "alle" Ultragruppen sind, sollte man die Kritik schon ernst nehmen. Am Ende des Tages ist Werder auch abhängiger ihnen als sie von Werder. Mehr Transparenz hätte dem ganzen sicher nicht geschadet und hätte "vielleicht" nicht so viel unmut erzeugt. :zwink2:

Kommunikation darf keine Einbahnstraße sein. d.h. wenn die Ultras vehement Kritik wegen des Verkaufs des Stadionnamens üben bzw. hier eine bessere Kommunikation erwarten, sollten... nein müssen sie im Gegenzug diese von ihnen gerforderte Kommunikationsbereitschaft ebenso hinsichtlich ihrer für Werder sehr kostpeieligen Zündelei zeigen. Davon ist jedoch nichts zu sehen.
:kaffee:

Übrigens: die Ultras sind weder repräsentativ für die Gesamtheit der Fans noch deren Interessenvertretung - auch wenn die Ultra-Gruppierungen dies wahrscheinlich anderes sehen - und wer am lautesten "schreit" hat auch nicht automatisch Recht.
 
die Medaille hat eben immer zwei Seiten. auf der anderen kann ich persönlich die Ultras sehr gut verstehen. erst die Nummer mit Wiesenhof (unsere "Tierfreunde") und nun die zwielichtige Nummer mit Wohninvest OBWOHL vorher seitens Werder Bremens vollmundig davon gefaselt wurde "NUR wenn ein Sponsor sehr gut zu Werder passt...". Ich sag mal so: Wenn Wohninvest zu Werder passt, dann passt Kim Jong Un auch wunderbar zu Mutter Theresa (Gott hab sie seelig). das ist in der Tat verlogene shice! das kann man leider nicht anders sagen.
Klar ist es schwierig wenn man selber einiges durch Zündeleien auf dem Kerbholz hat (was dem Verein einiges gekostet hat) hier den Moralapostel zu spielen und auf der anderen Seite den Verkauf des Stadionnamens anzuprangern. es geht in diesem Fall jedoch nicht darum DAS der Name verkauft wurde sondern WIE und an WEN!

Daß Werder bei der Wahl der Sponsoren hin und wieder die eigenen Werte ausblendet, ist in der Tat fragwürdig und wurde bei der Bekanntgabe bzw. der Verlängerung des Vertrags mit dem Trikotsponsor hier in epischer Breite diskutiert. Dennoch ist es nicht angebracht, den künftigen Namensgeber des Stadions mit dem Trikotsponsor pauschal in einen Pott zu werfen, weil letzterer für wesentlich mehr Negativ-Schlagzeilen sorgte.
 
Kann das nicht öffnen, kann mir aber sehr gut vorstellen, worum es geht. Sollen sie demonstrieren, wird außerhalb der Ultraszene eh kaum jemanden interessieren. Wiesenhof finde ich auch gruselig, gegen Wohninvest habe ich aber gar nichts.
 
Kommunikation darf keine Einbahnstraße sein. d.h. wenn die Ultras vehement Kritik wegen des Verkaufs des Stadionnamens üben bzw. hier eine bessere Kommunikation erwarten, sollten... nein müssen sie im Gegenzug diese von ihnen gerforderte Kommunikationsbereitschaft ebenso hinsichtlich ihrer für Werder sehr kostpeieligen Zündelei zeigen. Davon ist jedoch nichts zu sehen.
:kaffee:

Übrigens: die Ultras sind weder repräsentativ für die Gesamtheit der Fans noch deren Interessenvertretung - auch wenn die Ultra-Gruppierungen dies wahrscheinlich anderes sehen - und wer am lautesten "schreit" hat auch nicht automatisch Recht.
Zum letzten Abschnitt: 1899%Zustimmung. Es stört mich auch, dass in den Medien gerne so getan wird, als wäre die Mehrheit oder zumindest sehr viele der Werderfans gegen den Verkauf der Namensrechte am Weserstadion. Glaube, dass das Gegenteil der Fall und die Minderheit einfach sehr laut ist. Sollen sie, in ein paar Wochen redet eh keiner mehr drüber.
 
Denke wir fahren mit der Lösung ganz gut ,hätte definitiv schlimmer kommen können , Weserstadion ist ja im Namen noch enthalten deshalb verstehe ich den Grund nicht dagegen zu demonstrieren ...
Wenn uns ohne diesen Deal das Geld an andereren Stellen fehlen würde , wäre es auch nicht gut und viele würden nen Hals schieben.
Glaube im Grunde geht es nur darum das sich die Demonstranten übergangen fühlen so ne Art Pimmelfechten ...
 
…………… wenn er dran beteiligt war, dann ein :top: :top: für das Generieren von 3 Millionen € p. a. und das
über zehn Jahre.
Lieber Klaus,
das von einem Kritiker der bisherigen Wirkungsweise.
 
Ich würde mich eher ärgern wenn man wie der VfB Stuttgart für die Namensrechte 600000€ bekommen hätte.
So bekommen wir 3 Mio Euro, die Kosten für die Kredite sind gedeckt und das Wort Weserstadion ist noch im Stadionnamen. Das sehe ich doch als einen guten Kompromiss. Was wäre denn los wenn das Stadion Wohninvest Arena heißen würde?
Das ganze Problem war doch dass 2007 nicht absehbar war dass wir einige Jahre nicht international spielen würden. Zur Zeit des letzten Umbaus waren wir Stammgast in der Championsleague. Und ich erinnere mich dass mit 20 Heimspielen pro Saison sich die Kosten für die Kredite des Umbaus von alleine tragen lässt.
Es kam anders wie man heute weiß. Und Werder hat lange das Thema ruhen lassen und nicht die Namensrechte verkauft.
 
So bekommen wir 3 Mio Euro, die Kosten für die Kredite sind gedeckt und das Wort Weserstadion ist noch im Stadionnamen. Das sehe ich doch als einen guten Kompromiss. Was wäre denn los wenn das Stadion Wohninvest Arena heißen würde?
:tnx:


Das ganze Problem war doch dass 2007 nicht absehbar war dass wir einige Jahre nicht international spielen würden. Zur Zeit des letzten Umbaus waren wir Stammgast in der Championsleague. Und ich erinnere mich dass mit 20 Heimspielen pro Saison sich die Kosten für die Kredite des Umbaus von alleine tragen lässt.
Korrekt, mit 20 Spielen p.a. wäre die Finanzierung zu stemmen gewesen - zumindest mathematisch, denn es war von den Verantwortlichen naiv bzw. schon fahrlässig zu glauben, daß Werder in einem Zeitfenster von ca. 30 Jahren für die Zahlung von Zins und Tilgung mehr oder weniger Dauergast im internationalen Fußball bleibt.
 
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