AUS! Deine Ironie trieft aus meinem Rechner.
Nix Ironie, das meine ich ernst

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AUS! Deine Ironie trieft aus meinem Rechner.

Das finde ich bedenklich, geh' sofort zum Doktor.Nix Ironie, das meine ich ernst![]()

Das finde ich bedenklich, geh' sofort zum Doktor.![]()

Das geht nicht, ich liege am Strand und der nächste Doktor ist zu weit weg. Ob ich einen Sonnenstich habe? Ne, ich glaube nicht![]()
18/19 war nicht nur wegen der 2 mit Verlaub dummen roten Karten wahrlich nicht seine Saison. Kann und muß man ihm zugestehen. Das bedeutet aber auch, daß er in 19/20 eine ganze Schippe drauflegen muß, um den europäischen Ansprüchen von Werder gerecht zu werden.MV hat es in dieser Saison nicht geschafft einen entscheidenden Schritt nach vorne zu machen und stagniert in seiner Entwicklung. Gerade die mentale Trägheit sehe ich bei ihm auch immer wieder gepaart mit falschen Entscheidungen. Ich finde das sehr schade da ich den Jungen eigentlich mag, wenn er sich bei uns aber nicht mehr entwickeln kann muss man eine Alternative suchen.
Ich würde daher fast schon versuchen Friedl in der nächsten Saison aufzubauen damit er in diese Rolle reinwachsen kann. Dazu einen zusätzlichen gestandenen IV holen.

Diese Blockade könnte aber auch daher herrühren, daß er einfach "nur" eine schlechte Saison erwischte (s.o.). Wenn er aber vom Grundsatz her Probleme mit Konkurrenz- bzw. generell Drucksituationen haben sollte, dann wäre er als potentieller Stammspieler bei einen Club mit EL-Ambitionen eher deplatziert, denn gerade bei finanziell bescheidenden Mitteln ist ein kaderinternes "Konkurrenz belebt das Geschäft" zur Leistungssteigerung von nicht unerheblicher Bedeutung.Milos würde ich entsprechend abgeben. Ich denke schon, dass er einen Markt hat und hier schlechter geschrieben wird als er ist. Vielleicht ist er einfach nur blockiert was er durch einen Wechsel lösen kann. Das Anstacheln von Kohfeldt und die dazu geschaffenen Konkurrenzsituation mit Langkamp scheinen ihn nicht zu pushen (eher das Gegenteil)
Abgesehen von den personellen Defiziten im Bereich IV/DM für die kommende Saison Zustimmung. Perspektivisch wird der Kader in den kommenden Jahren jedoch einiges an Veränderungen erfahren, denn von den 15 eingesetzten Feldspielern, die mindestens die Hälfte der Bundesligaspiele absolvierten, sind 7 Akteure 30 Jahre und älter, hinzu kommen mit Bargfrede und Bartels zwei weitere Ü30er. D.h., auch weil wir finanziell nicht in der Lage sind, mit einem Schlag auf große Einkaufstour zu gehen, müssen wir zur Aufrechterhaltung unseres Potential bzw. auch künftig unsere EL-Ambitionen aufrecht erhalten zu können, schon mit der kommenden Sommer-TP beginnend unseren Kader gezielt verstärken - auch und besonders auf den Positionen IV/DM.Ist doch auch Mumpitz. Ich kann das Argument ja verstehen, wenn eine Mannschaft eine Saison über den eigenen Möglichkeiten gespielt hat und/oder am Ende der Saison ein Ausverkauf stattfindet. Von beidem sind wir diesmal allerdings weit entfernt, sogar ganz im Gegenteil. Die Mannschaft hat noch großes Potenzial nach oben und bleibt nun sogar mal zusammen, auch wenn Kruse noch offen bleibt. Mit der EL würde man den Kader nochmal in der Breite ausbauen, da man keine Lücken stopfen muss, die durch so zig Abgänge entstanden sind.
Das wird geflissentlich ausgeblendet. Da muss eine Mannschaft schon weit kommen, um monitär ins Positive zu rutschen. Um in der EL bis dahin zu bestehen, braucht man einen entsprechenden Kader. Diesen Spagat hat seit langem Frankfurt wieder hinbekommen.Bei all den Europaträumen hat man mir bis heute meine Fragen nicht beantwortet:
- Wie viel kommt bzw kam in € im Durchschnitt bei allen Bundesligisten in der EL in den letzten 5 Jahren herum?
- wie hoch ist der personelle Mehraufwand des Kaders in €, um eine vernünftige EL spielen zu können? Stichwort Breite des Kaders bzw Kadertiefe.
Also mir persönlich geht es um den Sport und nicht die Frage wie viel Geld man verdienen kann.
Tut mir leid. Das klingt mir arg nach einer gewissen Romantik. Verklärt sich hier nicht der Blick, wenn man an vergangene Fußballschlachten im Weserstadion zurückdenkt? Anderlecht, BFC Dynamo und so manches Spiel mehr? Das darf nicht das Kriterium sein.Also mir persönlich geht es um den Sport und nicht die Frage wie viel Geld man verdienen kann.
Das klingt mir arg nach einer gewissen Romantik.
Abgesehen von den personellen Defiziten im Bereich IV/DM für die kommende Saison Zustimmung. Perspektivisch wird der Kader in den kommenden Jahren jedoch einiges an Veränderungen erfahren, denn von den 15 eingesetzten Feldspielern, die mindestens die Hälfte der Bundesligaspiele absolvierten, sind 7 Akteure 30 Jahre und älter, hinzu kommen mit Bargfrede und Bartels zwei weitere Ü30er. D.h., auch weil wir finanziell nicht in der Lage sind, mit einem Schlag auf große Einkaufstour zu gehen, müssen wir zur Aufrechterhaltung unseres Potential bzw. auch künftig unsere EL-Ambitionen aufrecht erhalten zu können, schon mit der kommenden Sommer-TP beginnend unseren Kader gezielt verstärken - auch und besonders auf den Positionen IV/DM.


Bei all den Europaträumen hat man mir bis heute meine Fragen nicht beantwortet:
- Wie viel kommt bzw kam in € im Durchschnitt bei allen Bundesligisten in der EL in den letzten 5 Jahren herum?
- wie hoch ist der personelle Mehraufwand des Kaders in €, um eine vernünftige EL spielen zu können? Stichwort Breite des Kaders bzw Kadertiefe.
Das könnte aus einem Glückskeks stammen?!Und so lange mit Europa und Co. zu warten bis auch wirklich das letzte Risiko ausgeräumt ist klingt mir nach Grauer Maus. Mein Standpunkt: Wenn man sich qualifizieren kann, dann nimmt man das mit, darum geht es in dem Wettbewerb nun mal. Und das hat nichts mit Romantik zu tun. Haben es andere Vereine halt nicht geschafft, na und? Sind wir andere Vereine? An dem Spruch "Man muss die Feste feiern wie sie fallen" ist schon was dran. Zumal man sich nicht der Illusion hingeben sollte, daß Fußballprofis besonders viel Geduld haben und irgendwelchen langfristigen Plänen besonders viel abgewinnen können. Mag ja jeder warten wollen bis irgendwelche Risiken minimiert sind, legitime Meinung. Mein Ding ist das nicht. War es nie, wird es nie sein.

Grundsätzlich sollte schon alles erreichbares mitgenommen werden. Aber die Vergangenheit hat schon öfters gezeigt, daß wenn ein Club nach einer einer Saison mit Abstiegskampf sich in der Folgesaison für die EL qualifizierte, dieser in der EL-Saison wieder um den Klassenerhalt zittern musste (z.B. Mainz, Augsburg, Hannover), weil sich mit einem so großen Schritt auf einmal keine Nachhaltigkeit entwickeln konnte. Genau deshalb haben einige Mitforisten inkl. meiner Wenigkeit vor 2 Jahren Zweifel daran geäußert, ob nach dem Last-Minute-Klassenerhalt 2016 die EL Qualifikation 2017 für Werder nicht ein zu großer Schritt auf einmal sein könnte. Der Rest der Geschichte ist bekannt: auch ohne die Qualifikation für EL legte Werder in 17/18 einen desaströsen Saisonstart hin bzw. beendete die Hinrunde auf dem Relegationsplatz mit 2 Punkten Rückstand auf den rettenden 15. Rang, so daß ich mir ehrlich gesagt es nicht vorstellen möchte, wie die diese schwierige Phase mit zusätzlich 6 EL-Spielen im Tornister abgelaufen wäre.Mein Standpunkt: Wenn man sich qualifizieren kann, dann nimmt man das mit, darum geht es in dem Wettbewerb nun mal. [...] Mag ja jeder warten wollen bis irgendwelche Risiken minimiert sind, legitime Meinung. Mein Ding ist das nicht. War es nie, wird es nie sein.
Es ist in den ca. 25 Jahren deutlich weniger geworden, das ist richtig, aber es sind längst noch nicht alle Profis so. Dennoch ist für finanzschwächere Clubs wie Werder eine auf Mittel- bis Langfristigkeit gesetzte Entwicklung alternativlos. Schließlich war Werder seit dem Wiederaufstieg nur dann erfolgreich, wenn zuvor bzw. währenddessen mit Nachhaltigkeit gearbeitet wurde. In der sich immer schneller drehenden Fußball-Welt ist das zugegeben schwieriger geworden, jedoch längst nicht gänzlich unmöglich; daher ist es mir lieber, daß Werder dreimal hintereinander 9. wird als mit einem Strohfeuereffekt einmal in der EL mitzukicken und dafür zweimal um den Klassenerhalt zu zittern. Denn Abstiegskampf, dessen Hauptursache oft nicht nachhaltige Arbeit ist (der HSV ist dafür ein Paradebeispiel), haben wir in diesem Jahrzehnt mehr als genug erdulden müssen.Zumal man sich nicht der Illusion hingeben sollte, daß Fußballprofis besonders viel Geduld haben und irgendwelchen langfristigen Plänen besonders viel abgewinnen können.
Das könnte aus einem Glückskeks stammen?!
Ich selber bin nun unternehmerisch tätig und habe jahrelang u.a. Wirtschaftsberatung gemacht, so dass die von mir gestellten Fragen nicht so belanglos erscheinen, wie man meinen mag. Wenn ein echter, nicht gefühlter, Mehrwert entsteht, bin ich der Letzte, der Europa eine Absage erteilen würde. Ich bin auch der Überzeugung, dass kommende Saison dieses Ziel von Anfang an konsequent angegangen werden muss. Nur halte ich es nach sieben Jahren fortwährenden Abstiegskampf für zu früh.
Wenn ich dann noch Kruses Äusserungen nach DÜ und DO höre bzw lese, würde ich auf einen Abgang tippen. Der müsste ersetzt werden. Dazu muss man sehr viel Geld in die Hand nehmen und kann andere Positionen wie zB Defensive wahrscheinlich nicht bedienen? Und schon hat man ein fragiles Gebilde zwischen eigenem Anspruch und Realität.