Ich stehe zu 100% auf der Seite von Hess-Grunewald und natürlich kann er so ein Beispiel wie Kruse bringen (auch wenn s sich als Aprilscherz herausstellen sollte). Werder bekommt hier richtig einen rein gedrückt von Bremen. Für mich wirkt Bremen finanziell ohnehin schon lange wie ein Ertrinkender, der sich nun auch noch am eigenen Kind festhält, um nicht abzusaufen. Dieser Alleingang wirkt wie eine inszenierte, fadenscheinige Neidkampagne, um Kosten abzuwälzen, so nach dem Motto "die Multimillionen Vereine sollen sich gefälligst an den Kosten beteiligen". Aber man will ja Werder nicht schaden, NEIN auf keinen Fall....... Alle sollen Zahlen ..... das steht aber noch in den Sternen und Werder ist ohnehin schon am ackern um halbwegs finanziell nicht den Anschluss zu verpassen. Letztenendes nimmt Bremen billigend in Kauf, daß es voll zu Lasten von Werder Bremen geht und schießt damit auf das eigene Aushängeschild der Stadt. Und das nur aus einem Grund: Um eine ganz schwache und wieder polarisierende Moralkampagne zu starten.
Man vergißt wohl, daß in Deutschland ohnehin schon soviel Steuern erhoben werden, wie sonst fast nirgendwo. Dazu hatten wir doch fette Jahre ohne Ende. Wo sind die Kohlen? Deutschland ist da wie Bayern München einzuschätzen im Nationalvergleich. Ich denke die Polizeikosten sind davon durchaus bezahlbar, auch neben den ganzen anderen Ausgaben. Ansonsten soll sich Bremen anschicken, um gefälligst beim Länderfinanzausgleich mehr rauszuholen. Bremen bekommt ohnehin schon soviel wie Niedersachsen. Aber nein, man kommt lieber über die Dörfer und bricht hier gezielt wieder ne Neidkampagne vom Zaun unter dem Deckmantel der Geldnot.
Die Sicherheitslage ist eine Staatsangelegenheit!
Zustimmung für eine Beteiligung erhält man jedoch sofort von allen Fußball-Nichtinteressenten und Neidern : "
Die haben doch soviel Geld, die können sich ruhig beteiligen". Da wurde gezielt ein Ressentiment bedient von Seiten der Bremer Politiker. Die Ausuferung der Ablösesummen und Gehälter im Fußball, reguliert man nicht durch die Beteiligung an Polizeikosten. Mich interessieren bspw. die 1 Mai Kundgebungen so gar nicht. Ich fordere sofort eine Beteiligung sämtlicher Konzerne und Unternehmen an den 1 Mai Kundgebungen, (die haben doch genug Kohle) dazu finde ich auch das Erntedankfest in OHZ vollkommen übertrieben und erwarte das der örtliche Polizeibeamte Klaus-Günther, der die Strecke von Vollersode bis Bornreihe sichert, sofort nicht mehr dem Steuerzahler auf der Tasche liegt (erfundenes Beispiel

). Die Landbevölkerung hat doch soviel Land, da ist bestimmt auch noch was zu holen.
Und dann mein Lieblingssatz:" Das kann nicht zu Lasten des Steuerzahlers erfolgen"...
d. h. also wenn ich zukünftig meine monatliche Abrechnung angucke werde ich dann wohl einen Posten finden der da lautet: "Steuerrückzahlung aufgrund Beteiligung von Werder an Polizeikosten von sog. Hochrisikospielen". Dann bin ich mal gespannt, ob ich da was zurück bekomme. Oder geht es hier darum, daß das Geld "alternativ" ausgegeben wird, in dem guten Glauben, daß das Geld dann "vernünftiger" verwendet wird, als für Polizeikosten von Hochsicherheitsspielen. Dann fordere ich dazu einen lückenlosen Nachweis. Wofür gibt Bremen speziell dieses Geld aus? Vermutlich verschwindet es in einem Millionenprojekt in der Hemelinger Marsch für einen Brückenbau (fetter grauer Betonklotz auf einem ansonsten wunderschönem Feld), damit die Wanderunken Uli-Calipso und Maria-Rosa nicht über den gefährlichen Fahrradweg flanieren müssen, sondern bequem drüber weg. Es geht nicht um Vernunft oder Moral bei Steuerausgaben, sondern immer nur um Interessen!
Tja und reden dann die zukünftigen Finanziers von Polizeieinsätzen etwa demnächst ein Wörtchen mit bei Polizeieinsätzen oder genießen Sonderechte? Können sie sich die Polizisten aussuchen oder erstellen Konzepte für die Polizisten? Gibt es bald eigene Polizisten. Kann man doch gleich vollkommen fremdvergeben! Ich weiß das das schwer zu Glauben ist, aber ich halte es für brandgefährlich die ausführende Staatsgewalt privat mitzufinanzieren. Geld findet seinen Weg, wie Wasser!
Ich glaube Bremen hat da unheimlich was losgetreten und die Folgen sind noch gar nicht absehbar. Auch wenn im Moment die DFL und Werder als schlechte Verlierer dargestellt werden, so glaube ich, das es ein riesen Eigentor von Bremen und der Rechtsprechung war. Da wurde Präjustiz geschaffen, die in Ihren Folgen keineswegs überschaubar ist. Für mich gibt Bremen da kein gutes Bild ab!