Ich finde, es tat nicht Not, die Bedeutung des Wolfsburgspiels im Voraus zu relativieren (Baumann). Natürlich wäre die Stimmung nach einem nicht gewonnenen "Endspiel" jetzt noch gedämpfter, aber so wie Wolfsburg gespielt hat waren die auch nicht unschlagbar. Und ich finde es auch nicht, dass man unserer Spielweise angesehen hat, dass es in dem Spiel um viel geht, auch wenn das ein oder andere taktische Foul gezogen wurde. Das sind eher Grundtugenden, die man einfach erwarten kann. Wenn ihr mich fragt, haben wir immer noch das Problem mit der Wohlfühloase. Wenn schon Kruse, der sich in der Vorrunde als schon ein klarer Abwärtstrend erkennbar war großmäulig vor die Kamera stellte und moserte "Wir stehen noch vor Bayern", sagt, die Partie gegen Wolfsburg sei soetwas wie ein Endspiel um die EL und wenn man da hinwolle, müsse man zeigen, dass man da hingehört...warum um alles in der Welt nimmt Baumann dann die Spieler wieder aus der Pflicht, wenn der Impuls doch aus der Mannschaft selbst kam?
Und ich beteilige mich hier nicht an der schon wieder aufkommenden Selbstverzwergung von Fanseite aus. Natürlich wäre ich vor der Saison mit der bisherigen Punktausbeute zufrieden gewesen. Aber eben nicht mit dem Saisonverlauf. Da wäre einfach viel mehr drin gewesen.