R.I.P
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Rudi Assauer gibt der Krankheit ein Gesicht,ein Gesicht,das wichtig ist,wenn man Aufklärungsarbeit leisten möchte.
Er steht momentan für "Alzheimer" wie vor ihm Robert Enke für die Depression stand.
Nur: Enke kann man nicht mehr befragen, wie es sich anfühlt,wenn der Tag ein einziges Dunkel ist.
Assauer kann zeitweise noch geistig klare Aussagen über seinen Zustand machen.
Ich lese KEINE der Boulevard-Geschichten.Ich habe mir 37° angesehen und empfand diese seriöse Dokumentation als feinfühlig und respektvoll. Diese Art Berichterstattung sollte schon weiter möglich sein.
Man muss es sich nicht 24/7 ansehen,lesen oder diskutieren.
Die Schwere der Krankheit und die Leiden,die bei "umnachteten" Patienten auf die Familie einstürzen sind erheblich.
Ich habe einen riesigen Respekt vor den Angehörigen, die einen Alzheimer-/Demenzpatienten pflegen und vieles dafür aufgeben.
Mein quasi-Schwiegervater hat ein besonderes Bild dieser Erkrankung und ich weiß genau, wie sich der Alltag um diesen Menschen (nebenei bemerkt ein Hüne von 1,98m und guten 135kg) verändert hat. Dieser Koloss wird zum Kind, kann sich nicht mehr orientieren usw.
Er war früher ein erfolgreicher Aussendienstler, der jeden "an die Wand geredet" hat, und 3 Sprachen perfekt beherrschte.
Wenn ich Assauer sehe, sehe ich ihn in gewisser Weise auch!




Ich bin doch etwas erstaunt, wie wenig zu Rudi Assauers Tod offiziel bisher von Werder-Seite kommt. Eine kurze Twitter-Meldung, ist das etwa alles? Für einen langjährigen Spieler und Kapitän, für einen Manager, der zu den ersten "moderneren" seiner Zunft gehörte? Für den über lange Jahre "starken" Mann und Entscheider bei Werder?
Der ist allerdings auch schon mehr als 14 Jahre tot. Also einen offiziellen Nachruf von Werder hätte ich schon erwartet.Das hängt möglicherweise damit zusammen, wie er zuletzt mit Werder und den Werder-Verantwortlichen umgegangen ist. Dr. Franz Böhmert hat ihm vermutlich nicht grundlos nach dem Abwerben von Ailton und Krstajic die Freundschaft gekündigt.
Als Spieler, Manager und Aushilfstrainer hat Assauer zweifellos viel für Werder geleistet, aber ein Werderaner war er nicht.
Wie wäre es mit etwas Geduld? Oder soll Werder so einen Text vorgefertigt in der Schublade haben, nur um bei Bedarf ganz schnell zu sein? Das fände ich makaber. Die Nachricht wurde gestern Nachmittag bekannt, seit heute Mittag gibt es den Nachruf, den ich gut formuliert finde. Das ist ein für mich völlig akzeptables Zeitfenster.R.I.P.
Ich bin doch etwas erstaunt, wie wenig zu Rudi Assauers Tod offiziel bisher von Werder-Seite kommt. Eine kurze Twitter-Meldung, ist das etwa alles? Für einen langjährigen Spieler und Kapitän, für einen Manager, der zu den ersten "moderneren" seiner Zunft gehörte? Für den über lange Jahre "starken" Mann und Entscheider bei Werder?
Ich finde auch, Qualität geht vor Schnelligkeit, von daher, alles richtig gemacht.Wie wäre es mit etwas Geduld? Oder soll Werder so einen Text vorgefertigt in der Schublade haben, nur um bei Bedarf ganz schnell zu sein? Das fände ich makaber. Die Nachricht wurde gestern Nachmittag bekannt, seit heute Mittag gibt es den Nachruf, den ich gut formuliert finde. Das ist ein für mich völlig akzeptables Zeitfenster.
