Aktionsspieltag gegen Faschismus

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So wie du mich ja auch nicht zu deiner zwingst :tnx:

natürlich nicht. wäre ja auch gar nicht umsetzbar.

Hier wären wir wieder beim Thema Selbstvertidigung - und das ist wie gesagt ein anderes Thema.

hm? ein nazi will menschen anderer religionen umbringen, ein islamistischer terrorist will menschen anderer religionen umbringen. wo ist also der unterschied? der einzige unterschied: als deutscher christ ist man von dem einen (zumindest vordergründig) nicht bedroht, von dem anderen schon. also kannst du damit ja nur folgendes meinen: wenn ein ausländer gewalt gegen einen nazi ausübt, dann wäre das okay (da selbstverteidigung). wenn es ein deutscher macht, dann ist es nicht okay (da keine selbstverteidigung). dann käme ich zu einer anderen frage: weshlb ist es moralisch vertretbarer sich selbst anstatt auch andere zu verteidigen?


Und ja, ich finde linke Gewalt problematischer im Gesamtzusammenhang.
Auch hier nochmal die Frage: wie will man dem Bürger aus der Mitte zu Demos gegen Rechts zu kommen, wenn man von vornherein davon ausgehen kann, das der linke Kern zur Gewalt aus ist?

also ist ungeeignetes vorgehen um fremdenhass einzudämmen für dich schlimmer als der fremdenhass selbst? das finde ich schon sehr seltsam.


Solange auch unsere Werderultras immer mal wieder acab skandieren, und gefühlt am liebsten jeden Polizisten aus dem Stadion prügeln würden, so agressiv ist die Stimmung teilweise leider, bzw. kommt sie rüber, sind wir uns leider in diesem Punkt nicht alle einig.

wir führen die diskussion doch hier in dem forum. und hier dürften wir uns in dem punkt sicher alle einig sein.

Mir ging es von Beginn an um rechte Gewalt = linke Gewalt (hier wieder Gewalt = körperlicher Angriff ohne Notwehrsituation)

das problem was ich dann damit habe ist, dass du eben auch innerhalb dessen nicht differenzierst. ich würde gewalt an polizisten beispielsweise eben auch nicht auf die gleiche stufe stellen wie gewalt an nazis. für dich ist das das selbe. für mich nicht.

Ja, und genau so muss man / sollte man Solidarität mit denen zeigen, die aus Angst und Furcht und aus Trotz, da medial und politisch gerne pauschalisiert wird, bei den falschen Gruppen mitlaufen und Gefahr laufen, sich zu radikalisieren.

solidarisieren sollte man sich mit denen? wohl kaum. man sollte sich kritisch, wenn möglich sachlich mit ihnen auseinandersetzen und vorallem mit ihnen an ihren ängsten arbeiten. solidarisieren ist hier das vollkommen falsche wort.


Durch Abgrenzung und Ausstoßung macht man das Problem nur schlimmer, weil man es solange wegschiebt, bis man den Mob nicht mehr übersehen kann.

abgrenzung und ausstoßung ist sicher das falsche vorgehen bei leuten, die noch nicht radikalisiert sind. da bin ich ganz bei dir.

akku ist gleich leer, daher zwischenstopp hier. sonst war die schreiberei umsonst...

Ich finde solche Aktionen prinzipiell gut, unterschreibe sie aber nicht kommentarlos sondern habe meine eigene Meinung dazu. Insbesondere wenn es Aktionen in Stadien sind, wo man für Tolleranz und Offenheit einstehen soll
und 10 Minuten später schon wieder Sprüche hört wie: "Ey du schwule Schwuchtel, verpiss dich" oder "nigger lauf schneller" oder oder oder.

und genau das was du hier beschreibst, zeigt ja umso mehr auf, dass diese aktionen nicht unnötig sind.

Solche Aktionen bringen nur etwas, wenn man Tolleranz und Akzeptanz auch im Alltag lebt.
Und hier krankt unser System leider noch.

auch da bin ich voll bei dir. soetwas darf sich nicht auf eine aktion beschränken, sondern muss eben gelebt werden. die aktion verursacht aber selbst wenn sie kaum wirkung haben sollte keinerlei schaden. und zumindest einen gewissen symbolcharakter hat sie.


nein, ist er nicht. hier haben schon zwei nutzer nachlesbar ihren unmut zur aktion kundgetan.
 
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Ich Arbeite in einen Globalen Unternehmen wo alledvVertreten ist, für mich gibt es Nur gute und schlechte Menschen! Fremdenhass ist dort an meisten ausgeprägt wo Mann nicht die Möglichkeiten hat Ausländer näher kennenzulernen.
 
Na ich, so wie es da steht einfach eine plausibel Erklärung. Oder ist es doch schwerer als ich denke.

lies dir deinen satz bitte nochmal durch. es wird 0,0 ersichtlich, was du genau willst. eine definition, ursachenbenennung, symptome, ausprägungen?

und es stimmt beispielsweise schon, dass zumindest xenophobie vorallem dort entsteht wo das fremde am fremdesten ist. vollkommen logisch.
 
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@tsubasa

Wollt nur mal Anstoßen das der Fremdenhass nicht nur von Deutsche in Deutschland aus geht.

Denn hier wird nur davon geschrieben sage es einfach mal so das Deutsche feindselig gegenüber Flüchtlingen (Ausländischen Mitbürgern) sind. Denn ich kann nicht Beweisen ob es Nazis waren oder so genannte Wutbürger.

Das gilt aber denke ich auch wenn Ausländer gegen Ausländer anderer Religion oder Nationaler Herrkunft sind.

Nur mal ein Beispiel wer in Berlin wohnt kennt sicherlich die Soldiner Straße.
Ich bin dort mit meinem Schäferhund durch gegangen. Da kamen Wörter Nazisau, Kreuzfahrer, Schweinefresser.

Frage was ist das Fremdenhass?
Mütter werde bei uns vor der Schule
Cristenhure beschimpft. Oder mal ganz Krass vor dem Kind beschimpft mit Deutsche Hure ich Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) dich und deine Tochter.
Sage mir was ist das, wenn es im Bezug auf das deutsch ist.
Und das passiert täglich irgend wo in Deutschland.

Ich kann dir viele Beispiele bringen.
Also sollte man bitte schön nicht so tun
als ob es der Fremdenhass von uns Deutschen ausgeht.
Keine Frage Hass gegen einen Menschen
zu zeigen egal welcher Religion oder Herrkunft ist Scheiße. Aber bitte nicht nur in eine Richtung.

Eigentlich wollte ich mich Politischen Diskussion enthalten aber wenn man das alles liest macht man sich doch mal so seine Gedanken. Und damit hier kein falscher Eindruck entsteht nein ich bin nicht Mitglied der AfD und sonst keiner Gesinnung.

Denn man weiß ja wie schnell man da hin gerückt wird.


.
 
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@Weserbear und wer genau hat hier behauptet, dass fremdenhass nur von deutschen ausgehen kann oder ausgeht? steht doch vollkommen außer frage, dass auch deutsche opfer von fremdenhass werden können und schon wurden. fremdenhass und xenophobie ist ein weltweites problem.
 
Um hier eine ewige Diskussion abzukürzen, es geht mir einfach um die Bezeichnung
des Aktionsspieltages gegen Faschismus. Das ist für mich zu Eingleisig. Warurm nicht allgemein gegen Fremdenhass jeglicher Art.
 
also ist ungeeignetes vorgehen um fremdenhass einzudämmen für dich schlimmer als der fremdenhass selbst? das finde ich schon sehr seltsam.

das hat er so nicht geschrieben. Um was es ihm geht hat er ja nun mehrfach versucht darzulegen. Es geht um Gewalt gegen Menschen die erstmal nichts gemacht haben. Und ich zum Beispiel verstehe nicht wie man Gewalt ohne offensichtlichen Grund gut heißen kann. Ich denke da immer wieder an die Aktion im Viertel, wo man ja auf vermeintlich Rechte losgegangen ist. Da hat es Unbeteiligte Leute getroffen. Sind das dann Kollateralschäden?
Und was genau bringt diese Gewalt? Ändert man damit irgendwas?
Oder ist es nicht eher kontraproduktiv, wenn der Eindruck vermittelt wird das Gewalt ein legitimes Mittel gegen Fremdenhass ist, egal wo man ihn vermutet? Bringt man damit wirklich Leute hinter sich, die abseits der extremeren Linken gegen Fremdenhass und für Toleranz sind? Ich denke nicht. Denn der Eindruck der vermittelt wird, ist meiner Meinung nach, das es beiden Seiten nur um Krawall und Schlägerei geht und nicht um die Sache an sich.
 
Alle, die ich kenne, finden die Aktion gut ohne wenn und aber.
Von Beginn an Flagge zeigen, klar aufzeigen, wo wir stehen und wer keinen Platz unter uns hat.
Ich erinnere nur an die BorussenFront mit ihrer "Sieg" Initiative, um anschließend "heil" grölen zu können.
Null Chance für Nazis und Rassismus...... im Weserstadion,
ist doch ein guter Ausgangspunkt.
Dabei geht es doch mehr um Haltung, Selbstverständnis, no go. Werder Identität
"Und immer wenn ich an der Weser steh, grüne Deiche und weißen Nebel seh,
........und ich weiß, dass ich zu Hause bin
Denn hier denken alle ähnlich..."
Werder halt!

:schal:
 
Ein Wort dann doch noch von mir, jetzt gibt es auch in Essen Demonstrationen gegen Rechts.
Alles gut und richtig aber macht sich verdammte Scheisse mal irgendjemand Gedanken warum AFD und Co. überhaupt stark geworden sind?
 
Es geht um Gewalt gegen Menschen die erstmal nichts gemacht haben. Und ich zum Beispiel verstehe nicht wie man Gewalt ohne offensichtlichen Grund gut heißen kann. Ich denke da immer wieder an die Aktion im Viertel, wo man ja auf vermeintlich Rechte losgegangen ist. Da hat es Unbeteiligte Leute getroffen. Sind das dann Kollateralschäden?
Und was genau bringt diese Gewalt? Ändert man damit irgendwas?
Oder ist es nicht eher kontraproduktiv, wenn der Eindruck vermittelt wird das Gewalt ein legitimes Mittel gegen Fremdenhass ist, egal wo man ihn vermutet? Bringt man damit wirklich Leute hinter sich, die abseits der extremeren Linken gegen Fremdenhass und für Toleranz sind? Ich denke nicht. Denn der Eindruck der vermittelt wird, ist meiner Meinung nach, das es beiden Seiten nur um Krawall und Schlägerei geht und nicht um die Sache an sich.

sorry, aber das spiel möchte ich so dann nicht mehr fortführen. das war der ausgangspunkt auf den ich mich noch immer beziehe:

dass es aber schon einen unterschied dazwischen gibt bei einem nazi rot zu sehen oder bei einem, der halt einfach anders aussieht, darüber sollte ja hoffentlich schon einigung herrschen.


so. es ging also nicht um zusammengefasste linksextreme und zusammengefasste rechtsextreme gewalt. es ging nicht um gewalt gegen polizisten. es ging nicht um kollateralschäden oder ein ereignis im viertel. ihr argumentiert nun all diese dinge in meine argumentation mithinein. da waren sie aber nicht und da habe ich sie auch nie aufgenommen. die sätze oben stehen so da, wie sie geschrieben wurden. also bitte dabei bleiben. auch steht nirgendwo, dass ich gewalt gutheiße. gutheißen und unterscheiden sind keine synonyme. und wenn fliegenfänger danach schreibt, dass es ihm um rechtsextreme und linksextreme gewalt geht, dann ändert das dennoch nichts daran, dass seine antwort auf meine frage oben so stehen bleibt.
ihr könnt ja eine ganz einfache frage beantworten: ist euch die körperliche unversehrtheit von jemandem, der sich als islamistischer terrorist outet auch so wichtig? der zwar sehr wahrscheinlich irgendwann eine bombe in einer menschenmenge zünden wird aber gerade halt einfach erstmal nur so herumsteht? verurteilt ihr gewalt an diesem genauso sehr wie gewalt an einem kleinen kind? seht ihr da keinerlei unterschied? weil gewalt gleich gewalt ist? wenn ihr diese fragen mit "ja" beantwortet, dann ist das nunmal so. ich hingegen kann das beim besten willen nicht mit "ja" beantworten.
dann bleibt mir nur zu sagen: let's agree to disagree.
 
Boah , dreht euch nicht dauernd im Kreis!
Da wir einem ja schwindelig von. Es ist doch wirklich genug geschrieben worden und ihr solltet bemerkt haben, dass es kein Ende geben wird. Wenn das Spiel vorbei ist schreibselt ihr hier immer noch......
 
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