Vielleicht sollte man in dem Zusammenhang auch erwähnen, wer der Augenzeuge war. Nämlich der Bruder des Opfers, ein rechtsextremer Intensivstraftäter.
Und ja: Für die brutale Prügelei müssen die Täter zur Rechenschaft gezogen werden, unter Hinzunahme des Verlaufs der gesamten Streitigkeiten.
Zumindest möglich. Schwer, in die Zukunft zu sehen. Trotzdem können die Täter nicht für den Herzinfarkt bestraft werden, zmd nicht im Sinne des Paragraphen "Todschlag" sondern "schwere Körperverletzung."
Und dann spielt der Hergang immer noch eine Rolle. Laut der Aussage des "Zeugen" ging es um einen Streit zwischen den Tätern, in denen das Opfer schlichten wollte. Sicherlich sehr engagiert, und in guter Absicht, sollte man meinen. Würde ich auch so machen. Aber nicht unbedingt, wenn ich einen Herzschrittmacher besitze und anfällig bin. Da wäre einen Notruf abzusetzen sicher die bessere Variante. Und dann hat die Gesinnung des Bruders, der dabei war, und vielleicht eher das auch bei dem "Trauermarsch" von den "Trauernden" zitierte "Auge um Auge" und "Ausländer raus" gegenüber dem Absetzen eines Notrufs oder die sonstigen "Regeln", die man beachten sollte bevor man sich in Gefahr begibt bevorzugte, ein Geschmäckle. Genauso wie das vorläufige Obduktionsergebnis als "Vertuschung oder Meinungsmache" zu titulieren. Es darf halt nicht sein, was nicht sein darf. Den Hetzmob und die Angriffe auf die Pressefreiheit gabs in Chemnitz ja auch nicht, und der Hitlergruß war ein komisches Winken. So gibts halt verschiedene Wahrnehmungen.
Das wiederum ist genauso spekulativ wie zu behaupten, dass das Opfer ohne die Prügelei keinen Herzinfarkt gehabt hätte. Aber ich denke, deine Beiträge haben ein generelles Ansinnen. Ist ja nicht nur hier oder zu diesem Fall so, sondern war auch schon zu erkennen, als ich dich darum bat, mir mal ein paar glaubhafte Medien zu nennen. Ging ja auch nicht