Was macht euch gerade traurig?

Ich finde es aber bewundernswert, in welcher Art sie damit umgeht. Sie bleibt die Kämpferin, als der wir sie kennen. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie 2020 bei den Paralympics starten wird.
 
Das Nachdenken hält bei ~80% der Bevölkerung nur wenige Tage, um so weiter zu machen wie vor solch Unglücken. Wie lange hielt das Mitgefühl z.B. bei Robert Enke? 8-9 Tage?

Leider ist das wirklich so. Die Trauer der Öffentlichkeit ist für die Angehörigen, die dem Menschen nahe standen, meist der pure Hohn, weil sie eben mitverantwortlich sind. "War doch alles nicht so gemeint."

Das ist im Grossen wie im Kleinen das Gleiche.
 
Da muss ich ehrlich zugeben, dass ich weniger Mitgefühl hatte und zwar wegen der Art und Weise des Suizids. Stichwort: traumatisierte Lokführer.

Einem schwer kranken depressiven Menschen kann man es mMn absolut nicht zum Vorwurf machen, dass er bei der Wahl der Art des Suizids an Dritte denkt. Ernsthaft.

Was das angeht, hast du für jeden Suizidanten kein Mitgefühl, denn irgendjemanden schädigt er immer, sei es Angehörige, die er zurücklässt oder Hilfskräfte u. Unbeteiligte, die ihn finden.
 
Einem schwer kranken depressiven Menschen kann man es mMn absolut nicht zum Vorwurf machen, dass er bei der Wahl der Art des Suizids an Dritte denkt. Ernsthaft.

Was das angeht, hast du für jeden Suizidanten kein Mitgefühl, denn irgendjemanden schädigt er immer, sei es Angehörige, die er zurücklässt oder Hilfskräfte u. Unbeteiligte, die ihn finden.
Ganz besonders ist mir bei dieser Betrachtung der Pilot von Flug 4U9525, Bacelona > Düsseldorf, ans Herz gewachsen.
150 Menschen durften an seinem Ableben teilhaben.
Mein Mitgefühl für Kandidaten, die andere bewußt mit hineinziehen ( z.B.Lokführer, Autofahrer) hält sich in Grenzen.
 
Einem schwer kranken depressiven Menschen kann man es mMn absolut nicht zum Vorwurf machen, dass er bei der Wahl der Art des Suizids an Dritte denkt. Ernsthaft.

Was das angeht, hast du für jeden Suizidanten kein Mitgefühl, denn irgendjemanden schädigt er immer, sei es Angehörige, die er zurücklässt oder Hilfskräfte u. Unbeteiligte, die ihn finden.

Zu 1) Doch, das tue ich. Ernsthaft.
Zu 2) Doch, habe ich. Lass bitte diese Unterstellungen, denn in diesem Fall bin ich Betroffener, eine nahe Verwandte hat sich umgebracht. Mit Tabletten.
 
Zu 1) Doch, das tue ich. Ernsthaft.
Zu 2) Doch, habe ich. Lass bitte diese Unterstellungen, denn in diesem Fall bin ich Betroffener, eine nahe Verwandte hat sich umgebracht. Mit Tabletten.

Ich habe auch Erfahrung. Und deswegen bin ich mir sicher, dass es hochgradig danenen ist, das einem Menschen zum Vorwurf zu machen, wenn er ohne Rücksicht entscheidet, weil diese Menschen nicht rational oder empathisch zu denken in der Lage sind.

Das wird man einem Angehörigen des Flugzeugopfers oder dem Lokführer nicht plausibel erklären können, das weiss ich. Und es ist auch schwer nachzuvollziehen, das macht es aber nicht unwahr.

Ich habe gleichermaßen mit jedem Mitgefühl, der so verzweifelt ist, dass er sich aus unterschiedlichsten Gründen, sei es Mobbing in einem Forum, in den Medien, Depressionen, Verlust oder sonst etwas für den Freitod entscheidet. Gleichermaßen Mitgefühl hab ich für Angehörige oder Mitmenschen, die dadurch zu Schaden kommen.
 
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