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na siehst du. so bin ich auch gegen das kategorisieren von menschen. das fängt halt schon damit an, dass sich "türke", "deutscher", "belgier" oder "franzose" bei einzelpersonen rein auf geographische, nicht charakterliche züge bezieht. wie man dann im gesamten charakterlich eher geprägt wird von den verschiedenen gegebenheiten in einem land ist dann wiederum was anderes. er ist "türke", er ist "deutscher" sagt erstmal nichts weiter aus als das was im pass vermerkt ist. ansonsten ist das auch eine vereinfachte kategorisierung.
und nun kommen wir zu äußerungen, die rassistischer natur sind oder zumindest diskriminierend. die kann man eben auch entsprechend benennen. und die meisten leute verstehen eben nicht, dass es nicht zwingend sein muss jemanden als "türkenschwein" zu bezeichnen um eine aussage zu tätigen, die einen rassistischen charakter hat. viel mehr läuft das subtiler ab und manchmal bemerkt derjenige es selbst nicht einmal. das ist auch nicht zwingend mangelnder intellekt. etwas was unterbewusst geschieht ist für jeden von uns schwer greif- und feststellbar. und so ist auch nicht jeder der hin und wieder eine rassistisch oder diskrimierend konnotierte aussage trifft ein nazi.
genauso halte ich es auch. weil soetwas auf nur ganz ganz weniges zutrifft.
das ist eine falsche schlussfolgerung aus dem satz.
"alle rassisten behaupten keine rassisten zu sein" ist nicht das selbe wie "alle die behaupten keine rassisten zu sein, sind rassisten."
"a behauptet immer b" ergibt nicht "wer b behauptet ist immer a"
davon abgesehen gibt es aber schon auch rassisten, die sich dazu bekennen rassistisch zu sein und stolz darauf sind, daher würde ich dem satz auch nicht zustimmen.
So ist es. Und natürlich wars überspitzt. Man achte auf den 
Findest du nicht, dass du hier und auf den letzten Seiten nicht über das Ziel geschossen bist.

hast du das statement nicht gelesen oder nicht verstanden?
der gesamte rassismusvorwurf im statement bezieht sich doch gar nicht auf kritische aussagen bezüglich dem treffen mit erdogan sondern auf klare anfeindungen wie "ziegenficker", "verpiss dich nach anatolien", "du türkenschwein", "türkensau".
aber mit diskrimierung und rassismus hat das wenig zu tun. das entscheiden schön wir, wann der türke mit rassistischen anfeindungen zu tun hat. wo kämen wir denn da hin, wenn der türke das nun schon selber darf?
dazu noch ergänzend:
"They represent a Germany of the past (...) I am confident that many proud Germans who embrace an open society would agree with me"
also ist das kein vorwurf an gesamtdeutschland, sondern im gegenteil: an die spezifisch im text genannten situationen.
zum ersten: vielleicht ist jener der sich so äussert aber auch einfach FREI in seinen Aussagen. FREI von Zwängen bloss nicht irgendetwas fremdenfeindliches zu sagen, weil man ja sonst gleich als Nazi abgestempelt wird (was ja gerne mal recht fix bei "uns Deutschen" passiert).
Viel schlimmer finde ich persönlich eben jene die aus (aus meiner Sicht) falscher Scham Dinge NICHT aussprechen die offensichtlich sind oder diese gar verleugnen oder bewusst verfälschen, um sauber raus zu kommen.
Sorry für das späte Antworten. Ich kam einfach nicht dazu....
Ich sehe ja eben hier genau das Problem. Es sollte um Özils Foto mit Erdogan gehen, hierzu sollte er Stellung nehmen und sich erklären. Dann rassistische Äußerungen zu posten und sich plötzlich wegen rechtradikaler Beleidigungen aus der Nati zurückzuziehen, ist doch an den Haaren herbeigezogen.
Deutschland zerfetzt sich [...] ach so rassistisches Land [...] (er) zeigt, für wen sein Herz schlägt. [...]Und das alles für SEINEN Präsidenten und die türkische Gemeinde.
özil hat zu dem foto stellung bezogen. mehr schlecht als recht, das finde ich auch. aber das foto hatte eben weitere auswirkungen als nur sachliche kritik daran. das was ich früher hin und wieder in mancher sportkneipe vereinzelt gehört habe (beispiel "der typische türke halt" bei einer misslungenen aktion oder "was hat der kanake eigentlich in der deutschen nationalmannschaft verloren") ist bei vielen weiteren durchgebrochen, hat sich entladen. das foto wurde als legitimierung genommen um özil immer offener rassistisch zu beleidigen. man durchforste lieber mal nicht die sozialen netzwerke. dann weiß man wie sehr das "an den haaren herbeigezogen ist". nun kann man doch also nicht sagen, dass dieser teil nicht zu der gesamten geschichte um das foto dazugehört und daher im statement nichts zu suchen hat. die hinführung sowie die folgen. das ist teil dieser gesamten angelegenheit. schade, dass auch hier die sachliche, gute, nachvollziehbare kritik an özil, die in vieler hinsicht hätte zielführend sein können so spärlich anzutreffen ist und stattdessen mal wieder von aussagen voller populismus, vereinfachungen, beschimpfungen und aggressionen überlagert wird.
und tut mir leid, damit ist genau soetwas gemeint:
Zitat von DJRon: ↑
Deutschland zerfetzt sich [...] ach so rassistisches Land [...] (er) zeigt, für wen sein Herz schlägt. [...]Und das alles für SEINEN Präsidenten und die türkische Gemeinde.
so sehr ich Dich eben noch gelobt habe, aber manchmal kann auch ich Deinen Ausführungen nicht folgen. die zuerst zitierten "Sportkneipenslogans" bilden mMn sehr wohl einen Kontrast zu den von DJRon getätigten Aussagen! Diese stellen mMn eine für ihn objektive Darstellung der Situation dar und beeinhalten keinerlei rassistische Beleidigungen wie sie eingangs erwähnt wurden.
natürlich haben diese slogans nichts mit den äußerungen von djron zu tun. und seine äußerungen beinhalten auch keine beleidigungen.das ist teil dieser gesamten angelegenheit. schade, dass auch hier die sachliche, gute, nachvollziehbare kritik an özil, die in vieler hinsicht hätte zielführend sein können so spärlich anzutreffen ist und stattdessen mal wieder von aussagen voller populismus, vereinfachungen, beschimpfungen und aggressionen überlagert wird.
und tut mir leid, damit ist genau soetwas gemeint:
natürlich haben diese slogans nichts mit den äußerungen von djron zu tun. und seine äußerungen beinhalten auch keine beleidigungen.
ich erkläre nochmal wie es gemeint war, weil ich schon einsehe, dass der letzte satz, welcher derjenige ist, der sich auf djrons aussage bezieht, missverständlich war:
das bedeutet oder soll nicht bedeuten, dass nur aussagen gemeint sind, die nun alles vereinen. also populismus, vereinfachungen, beschimpfungen und aggressionen. manche aussagen sind nur populistisch, in anderen wird wiederum beschimpft, in manchen wird alles getan.
bei den zitierten textzeilen von djron geht es nur um den populistischen und vereinfachenden charakter.
ich habe verstanden! es ist warm heute 

ich hingegen neige eher dazu "wütend bzw. vereinfacht formulierte" Beiträge und deren User ernst zu nehmen, weil diese augenscheinlich einen gewissen Druck sich ausdrücken zu wollen beeinhalten. In gewisser Weise kann ich DJRon verstehen, weil er mit diesem auf den ersten Blick sehr "platten Statement" seine Wut und sein Unverständnis ausdrücken will und das aus meiner Sicht "besser" bzw. "ehrlicher" tun kann als es mit einem weniger emotionalen Post möglich gewesen wäre.natürlich haben diese slogans nichts mit den äußerungen von djron zu tun. und seine äußerungen beinhalten auch keine beleidigungen.
ich erkläre nochmal wie es gemeint war, weil ich schon einsehe, dass der letzte satz, welcher derjenige ist, der sich auf djrons aussage bezieht, missverständlich war:
das bedeutet oder soll nicht bedeuten, dass nur aussagen gemeint sind, die nun alles vereinen. also populismus, vereinfachungen, beschimpfungen und aggressionen. manche aussagen sind nur populistisch, in anderen wird wiederum beschimpft, in manchen wird alles getan.
bei den zitierten textzeilen von djron geht es nur um den populistischen und vereinfachenden charakter.
also "Deutschland zerfetzt sich" -> übertreibung und vorallem vereinfachung
"ach so rassistisches land" -> wurde in keinster weise in dem statement so artikuliert. im gegenteil. zitat: "They represent a Germany of the past (...) I am confident that many proud Germans who embrace an open society would agree with me".
"er zeigt wofür sein herz schlägt" -> vereinfachung, populismus
"SEINEN präsidenten" -> stand nicht auf özils trikot sondern auf gündogans. und wenn ein foto ausreicht dann wäre demnach auch steinmeier "SEIN präsident" und merkel "SEINE kanzlerin".
"türkische gemeinde" -> verallgemeinerung, vereinfachung
das was ich früher hin und wieder in mancher sportkneipe vereinzelt gehört habe (beispiel "der typische türke halt" bei einer misslungenen aktion oder "was hat der kanake eigentlich in der deutschen nationalmannschaft verloren") ist bei vielen weiteren durchgebrochen, hat sich entladen. :
ich habe verstanden! es ist warm heute
ich hingegen neige eher dazu "wütend bzw. vereinfacht formulierte" Beiträge und deren User ernst zu nehmen, weil diese augenscheinlich einen gewissen Druck sich ausdrücken zu wollen beeinhalten. In gewisser Weise kann ich DJRon verstehen, weil er mit diesem auf den ersten Blick sehr "platten Statement" seine Wut und sein Unverständnis ausdrücken will und das aus meiner Sicht "besser" bzw. "ehrlicher" tun kann als es mit einem weniger emotionalen Post möglich gewesen wäre.
Natürlich, es gibt auch Posts die gehen garnicht, weil sie ausser blankem Hass, Beschimpfungen und auch Rassismus wenig bis garnix aussagen.
Plattes Statement?? Ich muss doch sehr bitten. Hier sollte jetzt eigentlich ein Smiley hin, aber seitdem die das Forum neu gemacht haben, funktionieren die meisten Sachen nur noch vom Handy aus.

*denrüsselwegdreht*Er hat es geschafft von der Frage abzulenken, ob es schicklich ist sich als deutscher Nationalspieler mit einem Staatspräsidenten, der in den letzten Jahren ein äußerst schwieriges Verhältnis zur EU und Deutschland hat, so ein Foto zu machen,
"Ach so rassistisches Land" ist aber wiederum das, über was jetzt diskutiert wird.
Nicht über das Bild, sondern über eine vermeintlich rassistische deutsche Gesellschaft. Und das nervt, denn es lässt wieder einmal den eigentlichen Anlass außen vor.
Den Populismus-Schuh mag ich mir auch nicht anziehen. Wir könnten jetzt hier in eine tiefe Diskussion einsteigen über Nationalstolz bei "den Deutschen" und bei "den Türken", über misslungene Integration vieler türkischer Einwanderer und deren Nachfahren und deren Ursachen, über Erdogan und sein Verhältnis zur EU, aber das gibt so ein Forum schwerlich her. Spielt aber natürlich auch dort mit hinein.
Von einem Fußballspieler wird erwartet, sich in der Öffentlichkeit in einer gewissen Weise zu gebaren. Man erwartet auch von ihnen, dass sie gewisse Dinge aushalten müssen, zumindest medial.
Aber was meinst du denn, was ein Erdogan-Kritiker wie Cem Özdemir hier jeden Tag in den sozialen Netzwerken aushalten muss? Das ist schlimm
ändert aber nichts daran, dass Özil aus jedweder politischen Richtung für das Bild kritisiert wurde. Warum hat er es gemacht? Weil er der türkischen Community, jedenfalls den Teil, der sich mit Erdogan identifiziert, nicht ans Bein pinkeln wollte. Diese Kritik wollte er nicht aushalten und stößt jetzt eine Rassismus-Diskussion an.
Und ich würde wetten, dass seit er das Nationaltrikot trägt, er diesen Shitstorm von deutschen Rechtsradikalen abbekommt. Und jetzt fällt es ihm ein, dass ihm das zu viel ist?
Hm, meinst du denn wir sind als deutsche Gesellschaft rechtsradikaler geworden als zu deiner "Sportkneipen-Zeit"? Wann war die? Oder hat sich seither die Medienlandschaft verändert? Also ich meine, mag diese Zunahme von rechtsradikalen Beleidigungen deinem Gefühl nach vielleicht mit der Verbreitung der sozialen Netzwerke zu tun haben? Früher gabs die ja nun mal nicht. Heute kann halt jeder Vollidiot in Foren und sozialen Netzwerken schreiben, was er will. Das gab es früher so nicht.
Das nochmal zum Thema, Deutschland zerfleischt sich:
https://www.tagesspiegel.de/politik...fer-schuld-an-oezils-ruecktritt/22841808.html
Zitat: "Wir sind nicht gekränkt. Wir leben in Deutschland und sind Türken". Dieses Zitat zeigt in meinen Augen sehr schön, dass die "türkische Identität" immer noch eine zentrale Bedeutung für türkische Migranten hat. Und auch das kann man nicht nur der nicht vorhandenen deutschen Willkommenskultur vorwerfen.
ganz genau! es gibt eben immer zwei Seiten der Medaille! Diese Abkapselung findet man im übrigen nicht nur bei türkisch stämmigen Einwanderern sondern auch bei Russen oder anderen Volksgruppen. Woran liegts jetzt? Liegt es daran das "wir Deutschen" unseren "Gästen" zu wenig Integrationsmöglichkeiten bieten? Liegt es an den Einwanderern selbst die "lieber unter sich sein wollen"? Mangelt es am gesamtkulturellen "Wir-Gefühl"? Fragen über Fragen, allein es fehlen die Antworten, die natürlich von Fall zu Fall unterschiedlich sind.ganz genau! es gibt eben immer zwei Seiten der Medaille! Diese Abkapselung findet man im übrigen nicht nur bei türkisch stämmigen Einwanderern sondern auch bei Russen oder anderen Volksgruppen. Woran liegts jetzt? Liegt es daran das "wir Deutschen" unseren "Gästen" zu wenig Integrationsmöglichkeiten bieten? Liegt es an den Einwanderern selbst die "lieber unter sich sein wollen"? Mangelt es am gesamtkulturellen "Wir-Gefühl"?
Das nochmal zum Thema, Deutschland zerfleischt sich:
https://www.tagesspiegel.de/politik...fer-schuld-an-oezils-ruecktritt/22841808.html
Zitat: "Wir sind nicht gekränkt. Wir leben in Deutschland und sind Türken". Dieses Zitat zeigt in meinen Augen sehr schön, dass die "türkische Identität" immer noch eine zentrale Bedeutung für türkische Migranten hat.
ganz genau! es gibt eben immer zwei Seiten der Medaille! Diese Abkapselung findet man im übrigen nicht nur bei türkisch stämmigen Einwanderern sondern auch bei Russen oder anderen Volksgruppen. Woran liegts jetzt? Liegt es daran das "wir Deutschen" unseren "Gästen" zu wenig Integrationsmöglichkeiten bieten? Liegt es an den Einwanderern selbst die "lieber unter sich sein wollen"? Mangelt es am gesamtkulturellen "Wir-Gefühl"? Fragen über Fragen, allein es fehlen die Antworten, die natürlich von Fall zu Fall unterschiedlich sind.
Fakt ist für mich persönlich das Deutschland als Sozialstaat eine Menge für Einwanderer bietet, nur leider wird dieses (zumindest kulturell!) nicht immer so angenommen wie es nötig wäre (finanziell hingegen sehr wohl!). Meine Meinung. Das dann irgendwann bei der Urbevölkerung Frust und Verärgerung aufkommt ist für mich völlig normal und vorprogrammiert. Leider bietet dieser Frust dann wunderbaren Nährboden für verallgemeinernde, rechtsextreme Gruppierungen.