Merke: Egal wie gut ein Werder-Spieler ist ---> Am Ende wechselt er immer zu den Bayern!
Werder ist größer als jeder Spieler? Wohl kaum, offenbar kann bei Werder ja jeder Spieler tun was er will.
Sorry, aber egal was die Bayern auch zahlen möchten: Sollte dieser Transfer über die Bühne gehen, dann mach ich, Stand jetzt, die nächsten Jahre erst mal Pause von Werder und der Bundesliga.
Klingt sicher kindisch, aber ich habe irgendwie endgültig die Schnauze voll, immer und immer wieder miterleben zu müssen, wie grün-weiße Legenden und Sympathieträger offenbar automatisch und ohne jegliche Umwege in der bayrischen VIP-Manege landen.
Alle Jahre wieder das gleiche Spiel, immer muss man als Fan die gleiche Brühe runterwürgen. Ich bin es so dermaßen satt!
Ich hoffe nur, dass wir bald einen neuen Manager haben, der die Zügel mal etwas straffer hält, so dass auch bei uns etwas professionellere Strukturen im Bezug auf das Verhältnis mit den angestellten Spielern einkehrt.
Was das betrifft sind uns Vereine wie Stuttgart und der HSV wirklich um Längen vorraus.
Bei allem Verständnis für die Leiden eines Fans, wenn irgendwelche Lieblingsspieler gehen: Das ist absoluter Quatsch.
1. Fans sind zentral, ohne sie würde das ganze Geschäft nicht funktionieren. Aber letztlich ist das Ganze ein Geschäft, in dem es um viel Geld geht.
Fans haben (meist zum Glück) nichts zu entscheiden. Denn sonst würde Werder wahrscheinlich immer noch mit Uli Borowka spielen.
2. Fußballprofis sind eigenständige Personen, die auch wenn sie immer wieder von Fans und deren Projektionen in Besitz genommen werden, keine Sklaven von den Fans ihrer Vereine sind, sondern immer noch tun und lassen dürfen, was sie wollen. Immerhin geht es um ihre Zukunft.
2. Bayern ist ein Geschäftspartner wie jeder andere. Ob Diego dahin, zu Juve oder Hintertupfingen geht, kann nur mittelbar Einfluss auf die Entscheidung haben. Die Tatsache, dass Bayern für einige ein rotes Tuch ist, wird keine Einfluss haben, auch nicht, dass Bayern der große Rivale Werders ist.
Wer beide auf einer Ebene sieht, verkennt, dass Bayern pointiert ausgedrückt ein Weltverein ist, Werder ein zur Zeit erfolgreicher Provinzclub. Auch wenn das übertrieben sein sollte, gibt es objektive Gründe für einen Wechsel von Werder zu Bayern.
Was die leuchtenden Beispiele Stuttgart und Schalke angeht:
- Stuttgart haben die Vertragsverlängerungen mit Hildebrand, Hinkel und Kuranyi damals wirtschaftlich geschadet und deren Wechsel haben sie auch nicht verhindert, ob zu Bayern oder nicht.
- Der HSV hat gerade mit vdV, de Jong und Kompany drei seiner wertvollsten Spieler abgegeben und scheint davon zu profitieren. Es ist kontraproduktiv, Spieler um jeden Preis zu halten.
Die Spieler sind nicht zu Bayern gegangen, ok, aber das hängt von der jeweiligen Situation ab und die kann man an Werders Stelle nur sehr bedingt steuern.
- Entscheidend ist nicht, wohin Diego ggf. geht, sondern wie die Bedingungen für Werder aussehen. Und das kann wohl keiner der Möchtegernexperten beurteilen.
Von daher sind eventuelle Forderungen nach einem Abgang von Allofs mehr als lächerlich. Ich kann beim besten Willen nicht erkennen, inwiefern sich Allofs´ Zugang gegenüber wechselwilligen Spielern als nachteilig erwiesen haben.
Im Gegenteil ist es wohltuend, einen Manager zu haben, dessen Äußerungen realistisch, prgamatisch und vernünftig sind und der nicht um des Populimus willen den Fans das Blaue vom Himmel verspricht.
MFG dkbs