Florian Kohfeldt (SV Darmstadt 98)


Ja.

Ein solches Statement hätte ich im übrigen auch vom Mannschaftskapitän erwartet.

Solche Äußerungen müssen von Fühungsspielern und Persönlichkeiten wie dem Trainer gesagt und gelebt werden.
Dann glaube ich auch an ein starkes Kollektiv und an ein gutes Team.
 

Das heißt aber nicht , dass er auch drei Jahre Werdertrainer ist .Das heißt im Umkehrschluß , mindestens drei Jahre über Platz 12 .Die Mechanismen in diesem Geschäft sind ja nicht gänzlich unbekannt , hier kann Werder ja in den letzten Jahren als " Vorbild " dienen .
 
Wieso einen erfolgreichen Offensivfußball einstellen wenn es funktioniert hat?
[...]
Nur, weil Vizekusen der Gegner ist?

Weil was gegen Gegner A richtig war, gegen Gegner B nicht automatisch richtig sein muß.

Gegen Teams. die spielerisch unsere Kragenweite sind, funktioniert unser Offensivspiel - wenn alle Mann bei der Sache sind - insgesamt zufriedenstellend. Anders sieht es jedoch bei Mannschaften aus, wie wir sie in den letzten beiden Heimspielen zu Gast hatten, Denn hierbei sind unsere Skills unter normalen Umständen zu wenig, um zum Erfolg zu kommen - u.a. deshalb, weil uns ausreichendes Personal fehlt, welches überraschende Momente kreieren kann. um international erfahrene Gegenspieler auszutricksen,

Im Spiel gegen Dortmund hat FK noch vergleichsweise offensiv spielen lassen, worauf sich eine rassige Partie entwickelte, bei der der BVB jedoch ein deutliches Chancenplus generierte und wir es einem glänzenden aufgelegtem JP sowie dem Unvermögen der Dortmunder verdanken konnten, daß wir nicht als Verlierer vom Platz gingen. Anders als so mancher seiner Vorgänger zog FK daraus seine Lehren und ließ seine Mannen gegen die Pillen mehr taktischer als spielerisch agieren, weil er genau wusste, daß die Kombination aus glänzender Tagesform des eigenen Keepers und dem Unvermögen des Gegners sich nicht beliebig auf Knopfdruck wiederholen lässt.
 
Ich verstehe die aufkeimende Kritik hier auch nicht. Zwei Unentschieden gegen Leverkusen und Dortmund, für die es jeweils noch um eine Menge ging trotz eigener Ausfälle (Moisander, Bargfrede, Ludde) finde ich alles andere als schlecht. Die öffentlichen Äußerungen von Kohfeldt der letzten Tage waren auch mal wieder ein Genuss. Bescheiden, sympathisch, authentisch und ambitioniert. :love:
 
Weil was gegen Gegner A richtig war, gegen Gegner B nicht automatisch richtig sein muß.

Gegen Teams. die spielerisch unsere Kragenweite sind, funktioniert unser Offensivspiel - wenn alle Mann bei der Sache sind - insgesamt zufriedenstellend. Anders sieht es jedoch bei Mannschaften aus, wie wir sie in den letzten beiden Heimspielen zu Gast hatten, Denn hierbei sind unsere Skills unter normalen Umständen zu wenig, um zum Erfolg zu kommen - u.a. deshalb, weil uns ausreichendes Personal fehlt, welches überraschende Momente kreieren kann. um international erfahrene Gegenspieler auszutricksen,

Im Spiel gegen Dortmund hat FK noch vergleichsweise offensiv spielen lassen, worauf sich eine rassige Partie entwickelte, bei der der BVB jedoch ein deutliches Chancenplus generierte und wir es einem glänzenden aufgelegtem JP sowie dem Unvermögen der Dortmunder verdanken konnten, daß wir nicht als Verlierer vom Platz gingen. Anders als so mancher seiner Vorgänger zog FK daraus seine Lehren und ließ seine Mannen gegen die Pillen mehr taktischer als spielerisch agieren, weil er genau wusste, daß die Kombination aus glänzender Tagesform des eigenen Keepers und dem Unvermögen des Gegners sich nicht beliebig auf Knopfdruck wiederholen lässt.
Vielen Dank für diesen Beitrag!!!
GERADE wie lernfähig FK ist, ist das, was mir die meiste Hoffnung für die Zukunft gibt
 
Ich verstehe die aufkeimende Kritik hier auch nicht. Zwei Unentschieden gegen Leverkusen und Dortmund, für die es jeweils noch um eine Menge ging trotz eigener Ausfälle (Moisander, Bargfrede, Ludde) finde ich alles andere als schlecht. Die öffentlichen Äußerungen von Kohfeldt der letzten Tage waren auch mal wieder ein Genuss. Bescheiden, sympathisch, authentisch und ambitioniert. :love:
Der letzte Dreier wurde am 28. Spieltag eingefahren. The same procedure as every year...mehr muss ich dazu nicht sagen.
 
Ja.

Ein solches Statement hätte ich im übrigen auch vom Mannschaftskapitän erwartet.

Solche Äußerungen müssen von Fühungsspielern und Persönlichkeiten wie dem Trainer gesagt und gelebt werden.
Dann glaube ich auch an ein starkes Kollektiv und an ein gutes Team.

Was mit einem 3 Jahresvertrag auch formell erstmal einfacher ist als mit einem 1 Jahresvertrag. Also die Behauptung ich bleibe 3 Jahre hier. Oder von Delaney wär es auch stark gewesen ;) (fällt mir gerade noch ein)
 
Zuletzt bearbeitet:
Was mit einem 3 Jahresvertrag auch formell erstmal einfacher ist als mit einem 1 Jahresvertrag. Also die Behauptung ich bleibe 3 Jahre hier. Oder von Delaney wär es auch stark gewesen ;) (fällt mir gerade noch ein)

Naja, unser Kapitän hatte ja ein Angebot.
Hätte er also annehmen können und mit dem Statement dann um die Ecke kommen können.
Ich kann zwar auch den Wechsel nachvollziehen und find es ok, aber ich denke, dass solche Statements und die Umsetzung eher Raritäten geworden sind.

In der Regel hört man doch sowas wie, dass im Fußball alles passieren kann oder Sätze wie „Stand jetzt bleibe ich bei ...“

Solche Aktionen wie von Hector, Horn oder Risse zeigen eine enorme Verbundenheit mit dem Club.
Im Prinzip das was ein Fan eben auch hat und erwartet.

Deshalb imponiert mir die klare Aussage von Kohfeldt, weil es 1. selten geworden ist und 2. eine Führungspersönlichkeit im Verein so positiv voran geht.

Würde mich freuen, wenn von den Spielern da zB ein Kruse folgen würde. Oder ein Eggestein.

Bargfrede macht das ja auch schon.

Eine solche Verbundenheit braucht man in einem Team um Leistung abrufen zu können. Hat zwar in Köln nicht funktioniert, aber das hatte andere Gründe.

Man sieht ja in HH oder WOB, dass eine Anhäufung von guten Individualisten nicht unbedingt Erfolg bringt.

Es ist immer noch ein Mannschaftssport und da braucht man ein gutes Team. Beginnend bei guten Führungskräften, Leadern die auf und neben dem Platz Vorbilder sind und einen guten Teamgeist der nicht von Selbstdarstellern a la Holtby infiziert wird.

Kohfeldt geht voran und das ist sehr gut so. Hoffentlich wirkt es sich positiv auf den ein oder anderen Spieler aus.
 
Der letzte Dreier wurde am 28. Spieltag eingefahren. The same procedure as every year...mehr muss ich dazu nicht sagen.

Aufgrund der Wortwahl interpretiere ich die Äußerung von @Christian Günther so, daß er sich nur auf die Kritik über die beiden letzten Heimspiele bezog. In der Gesamtbetrachtung hast Du natürlich Recht, denn wieder einmal eine längere Sieglos-Serie (5 Partien), davon zwei insgesamt schwache und daher punktlose Auftritte in Hannover und Stuttgart, trüben die Bilanz zumindeset ein wenig.
 
Unbestritten, aber ich stelle diese Treueschwüre in Frage.

Ja, generell sehe ich auch die inflationäre Entwicklung von Treuebekenntnissen allenthalben, aber nicht bei Floko. Er wirkt auf mich idealistisch, ja fast Werder besessen (positiv). ER MEINT DAS SO und will das auch durchziehen und so wie er weiter sagt, "sofern Werder denn auch will", klingt das für mich absolut klar und realistisch, sozusagen "im Vollbesitz seiner geistigen Fähigkeiten".

So wie @frenkywou anmerkt sehe ich es auch, diese Statements müssen von Führungsspielern und Trainern kommen und gelebt werden. Sie sind das veritable Gegengewicht gegen die moralische Verwahrlosung im Fußball. Der Fußball mit seinen finanziellen Exzessen und dubiosen neuen Regeln geht mittlerweile selbst dem eingefleischesten Fußball Fan gehörig auf den Sack .......... solche Menschen wie Kohfeldt sind dagegen die Hoffnung, daß vielleicht nicht alles im Fußball über Bord geschmissen wird, was die Magie dieses Sportes mal ausgemacht hat!

TOP STATEMENT ....... das mir die Woche versüßt ........ Danke FLORIAN!
 
und daher punktlose Auftritte in Hannover und Stuttgart, trüben die Bilanz zumindest ein wenig.
Kommt auf den Anspruch an. Der Anspruch kann/darf meines Erachtens nur sein, zwischen 8 und 12 die Saison zu beenden. Mehr sehe ich hier nicht. Bloß keine EL.
Letzte Saison aufgrund der Schwäche einiger Teams Gladbach, Lev etc war Platz 8 richtig gut, wobei dank der taktischen Kapriolen von AN in den letzten 3 Spielen auch mehr drin gewesen wäre. Aber egal.
Alles andere ist hier nicht darstellbar. Das war einmal und kommt nicht wieder...
 
Ja, generell sehe ich auch die inflationäre Entwicklung von Treuebekenntnissen allenthalben, aber nicht bei Floko. Er wirkt auf mich idealistisch, ja fast Werder besessen (positiv). ER MEINT DAS SO und will das auch durchziehen und so wie er weiter sagt, "sofern Werder denn auch will", klingt das für mich absolut klar und realistisch, sozusagen "im Vollbesitz seiner geistigen Fähigkeiten".

So wie @frenkywou anmerkt sehe ich es auch, diese Statements müssen von Führungsspielern und Trainern kommen und gelebt werden. Sie sind das veritable Gegengewicht gegen die moralische Verwahrlosung im Fußball. Der Fußball mit seinen finanziellen Exzessen und dubiosen neuen Regeln geht mittlerweile selbst dem eingefleischesten Fußball Fan gehörig auf den Sack .......... solche Menschen wie Kohfeldt sind dagegen die Hoffnung, daß vielleicht nicht alles im Fußball über Bord geschmissen wird, was die Magie dieses Sportes mal ausgemacht hat!

TOP STATEMENT ....... das mir die Woche versüßt ........ Danke FLORIAN!
Inhaltlich stimme ich hier voll zu, nur, mir fehlt der Glaube an eine Umkehr dessen, was wir heute erleben dürfen. Ich sehe das so. das immer mehr Menschen sich abkehren vom Fußball, d.h., ja, man verfolgt noch die Ergebnisse und nimmt diese dann lediglich zur Kenntnis. Was aber darüber hinaus geht, also Spieler, Trainer, Verein, mit allem was dazu gehört, da flacht das Interesse doch stark ab..
 
Kommt auf den Anspruch an. Der Anspruch kann/darf meines Erachtens nur sein, zwischen 8 und 12 die Saison zu beenden. Mehr sehe ich hier nicht. Bloß keine EL.
:tnx:
Für die EL ist die Mannschaft zu schwach besetzt, in den beiden letzten Heimspielen war es ja ersichtlich, daß wir bei Gegnern auf internationalem Niveau schnell an unsere Grenzen stoßen. Dennoch hätten uns Punkte aus die Partien in Hannover und Stuttgart gut getan, denn in dem Fall würden wir jetzt in etwa dort stehen wo der VfB Stuttgart befindet und Platz 8 bringt einige Millionen mehr TV-Gelder als Platz 12.
 
Inhaltlich stimme ich hier voll zu, nur, mir fehlt der Glaube an eine Umkehr dessen, was wir heute erleben dürfen. Ich sehe das so. das immer mehr Menschen sich abkehren vom Fußball, d.h., ja, man verfolgt noch die Ergebnisse und nimmt diese dann lediglich zur Kenntnis. Was aber darüber hinaus geht, also Spieler, Trainer, Verein, mit allem was dazu gehört, da flacht das Interesse doch stark ab..

Ich würde gerne, kann aber nicht widersprechen,........

Irgendwie trifft es das alte Sprichwort "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht ......" und man wird wirklich zugemüllt mit Lügen, Halbwahrheiten und Versprechungen und Bekenntnissen. Und die Medien machen teils aus Unwahrheiten noch größere Unwahrheiten oder erfinden diese gleich selbst .........
Der Fußball an sich hat an Glaubwürdigkeit immens an Boden verloren und nimmt den Weg der Politik. Nach der Politikverdrossenheit, kommt dann irgendwann die Fußballverdrossenheit!
Die Medien und der Fußball haben aus der Lügerei sozusagen ein Business gemacht ....... auf der Strecke bleibt zunächst der unschuldige Leser oder Zuhörer. Erst wenn die sich abwenden, dann trifft es die Verursacher .......
 
Die Medien und der Fußball haben aus der Lügerei sozusagen ein Business gemacht ....... auf der Strecke bleibt zunächst der unschuldige Leser oder Zuhörer. Erst wenn die sich abwenden, dann trifft es die Verursacher .......

Es wird sich so schnell keiner abwenden, weil Fußballfans mehrheitlich Fähnchen im Wind sind. Ein Beispiel: Ende der Saison 1989/90 verkündete Nationalspieler Andi Möller vor der Fankurve im Westfalenstadion, daß er beim BVB bleiben würde. Wenige Wochen später beim Empfang der Weltmeister 1990 trug Möller einen Schal seines neuen Clubs Einracht Frankfurt und wurde von den BVB-Fans entpsrechend geächtet. Als Möller 1994 über Juve zum BVB zurückkehrte und 2x die Meisterschaft (1995 +96) und 1x die CL (1997) gewann, lagen ihm die BVB wieder zu Füßen - um ihn in 2000 erneut zu verteufeln, weil er zum Erzrivalen Schalke 04 wechselte.

Sorry für OT
 
Back
Top