Thomas Schaaf

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Soll Thomas Schaaf eine andere Position beim SVW übernehmen ?


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Und ich glaube, darin liegt der Denkfehler. Warum muss man glauben, TS hätte in den vergangenen Jahren nicht reflektiert, einmal auf sich selbst, und auf das Fußballgeschehen an sich. Nach Deiner Interpretation dürfte ein gescheiterter Trainer niemals wieder einen Job bekommen, weil er ja irgendwann krachend gescheitert ist, ein Spieler ebenso. Es fällt doch ungleich schwerer, sich in einem bestehenden Arbeitsverhältnis auf Neues umzustellen, als in Zeiten des Nichtarbeitens. Meine Sicht auf die Dinge heute ist auch eine andere als die, wo ich noch in Lohn und Brot stand.

Das interpretierst Du falsch. Entscheidend ist, wie ein Coach sich während seine Arbeit selbst reflektiert bzw. welche Lehren er nach dem Scheitern daraus zieht. Davon war bei TS leider nicht viel zu sehen, denn elementare Fehler, die er in den letzten 3 Jahren als Werder-Coach beging, waren sowohl in Frankfurt und ganz besonders in Hannover wiederholt zu beobachten. Ein Trainer muß in der Lage sein, sich den geänderten Bedingungen im Fußball anzupassen und somit auch selbstkritisch seinen eigenen Kurs zu beobachten und im Bedarfsfall zu korrigieren. Das gilt bei den schnelllebigen Entwicklungen im Fußball der Gegenwart noch viel mehr als in der Vergangenheit, in der z.B. ein Otto Rehhagel im Jahr 1987 ein Korrektur seines Kurses vornahm und somit die Weichen für 5 Titel in 7 Jahren stellte. Diese Selbsteinsicht hat TS in seinen letzten Trainerjahren zumindest soweit vermissen lassen, daß keine grundlegenden Verbesserungen in seiner Arbeit als Coach erkennbar waren. Daß bei TS die Sichtweise auf den Fußball aktuell höchstwahrscheinlich eine andere ist als zu Zeiten, in denen er noch selbst in der Verantwortung stand, möchte ich nicht dementieren. Jedoch impliziert eine geänderte Sichtweise nicht den Automatismus, daß sich damit auch die eigene Arbeits- und Denkweisen zum Besseren wenden würden.
 
Zum Glück ist FK lange genug im Verein, um ALLES zu wissen, was da so abgeht. Da macht ihm Schaaf auch nix vor.
Wie FK in kürzester Zeit die Mannschaft von seiner Vorstellung von Fußball überzeugt hat, kann ich mir gut vorstellen, dass im Vorwege ein 2-stündiges Gespräch mit TS reichen sollte, um TS darüber aufzuklären, was FK von ihm erwarten wird. Alles zu tun für eine glorreiche Wiedergeburt auf internationaler Ebene.
Müssen wir davon ausgehen, dass TS keinen nassen Helm auf hat? Ja, müssen wir - Wohl oder Übel!
 
Das interpretierst Du falsch. Entscheidend ist, wie ein Coach sich während seine Arbeit selbst reflektiert bzw. welche Lehren er nach dem Scheitern daraus zieht. Davon war bei TS leider nicht viel zu sehen, denn elementare Fehler, die er in den letzten 3 Jahren als Werder-Coach beging, waren sowohl in Frankfurt und ganz besonders in Hannover zu beobachten. Ein Trainer muß in der Lage sein, sich den geänderten Bedingungen im Fußball anzupassen und somit auch selbstkritisch seinen eigenen Kurs zu beobachten und im Bedarfsfall zu korrigieren. Das gilt bei den schnelllebigen Entwicklungen im Fußball der Gegenwart noch viel mehr als in der Vergangenheit, in der z.B. ein Otto Rehhagel im Jahr 1987 ein Korrektur seines Kurses vornahm und somit die Weichen für 5 Titel in 7 Jahren stellte. Diese Selbsteinsicht hat TS in seinen letzten Trainerjahren zumindest soweit vermissen lassen, daß keine grundlegenden Verbesserungen in seiner Arbeit als Coach erkennbar waren. Daß bei TS die Sichtweise auf den Fußball aktuell höchstwahrscheinlich eine andere ist als zu Zeiten, in denen er noch selbst in der Verantwortung stand, möchte ich nicht dementieren. Jedoch impliziert eine geänderte Sichtweise nicht den Automatismus, daß sich damit auch die eigene Arbeits- und Denkweisen zum Besseren wenden würden.
Nun denn, in Frankfurt hat er seinen Vertrag aufgelöst
Zum Glück ist FK lange genug im Verein, um ALLES zu wissen, was da so abgeht. Da macht ihm Schaaf auch nix vor.
Wie FK in kürzester Zeit die Mannschaft von seiner Vorstellung von Fußball überzeugt hat, kann ich mir gut vorstellen, dass im Vorwege ein 2-stündiges Gespräch mit TS reichen sollte, um TS darüber aufzuklären, was FK von ihm erwarten wird. Alles zu tun für eine glorreiche Wiedergeburt auf internationaler Ebene.
Müssen wir davon ausgehen, dass TS keinen nassen Helm auf hat? Ja, müssen wir - Wohl oder Übel!
Bestimmt hat er ´nen nassen Helm auf. Er sitzt ab dem Sommer in seiner Einfältigkeit im stillen Kämmerlein, kassiert min. 2 Millionen, propagiert den Fußball so, wie es ihm vor 20 Jahren gelehrt wurde, völlig beratungs- und lernresistent und träumt vom Vergangenen.
Im Ernst: Ich finde es gut, wenn es einen gibt, der VON BIS schon alles erlebt hat und mit allen Wassern gewaschen ist. Vor allem vermeide ich für mich einen Beißreflex auf dem Stichwort "Schaaf", also vorschnell alles mit Schaaf im Zusammenhang stehende zu negieren, und warte erst einmal ab, was da kommt.
 
Wie soll denn bitte die Philosophie aussehen?
Mit Raute im Mittelfeld Offensivfussball, bei völliger Missachtung der Defensivarbeit?

Dieser ganze Posten ist für mich rein konstruiert, eine Art Berater, mehr ist das für mich nicht.
Und wo soll er denn noch ernsthaft in der ersten Liga Trainer werden, da ist er mMn verbrannt.
 

Da muss ich mich dann wohl revidieren:
... kann ich mir gut vorstellen, dass im Vorwege ein 2-stündiges Gespräch mit TS reichen sollte, um TS darüber aufzuklären, was FK von ihm erwarten wird.

muss natürlich heißen:
... kann ich mir gut vorstellen, dass im Vorwege ein 2-minütiges Gespräch mit TS reichen sollte, um TS darüber aufzuklären, was FK von ihm erwarten wird.
 
So einen erfolgreichen Trainer mit Grün Weisses Blut an den Verein zu binden kann Fluch oder Segen zugleich sein. Ich hoffe das auch was bei reinkommt.
 
Meinen Beitrag unter dem Thema "Gesamtsituation der Mannschaft" habe ich hierher kopiert, da er besser hier passt:

Beim Thema Thomas Schaaf bin ich etwas zwiespältig. Einerseits hatte er über längere Phasen zusammen mit Klaus Allofs Erfolg. In der Zeit habe ich viele Spiele von Werder gesehen. Er hat als Trainer sicher vieles richtig gemacht, doch er hatte auch ein sehr gutes Spielermaterial. Einige Entscheidungen/Aufstellungen (z.B. in späteren Jahren Clemens Fritz als rechter Verteidiger)/zu späte Auswechslungen/nicht reagieren auf erforderliche Umstellungen habe ich seinerzeit aber nicht für richtig gehalten. Ich habe ihn öfter für zu stur und für nicht genügend flexibel gehalten. Auch sehe ich das Gespann Klaus Allofs/Thomas Schaaf in der letzten Jahren ihrer Ära für stark mitverantwortlich für den jahrelangen Niedergang von Werder.
Seinen guten Fußballverstand will ich ihm aber nicht abstreiten und halte es für denkbar, dass er auf der wohl für ihn angedachten Position bei Werder positives bewirken kann. Aber wie erwähnt, ich bin etwas zwiespältig was die Person Thomas Schaaf betrifft.
 
Es liegt nicht an den Gleisen, sondern an der richtigen Weichenstellung, Du Modelleisenbahner :)
Zitat kommt ja nicht von mir ! Dachte passt ganz gut zur Personalie Schaaf ! Der ,der die Weichen stellen soll (Baumi) hat sehr wahrscheinlich auch nur ne Carrera Bahn und hat mit Weichenstellung in Bezug auf Weitsichtigkeit , in der Einstellung der passenden Person als TD auch wenig Kompetenz! :beer:
Vielleicht hat Baumann bei Schaaf noch was gut zu machen, wer weiß!
 
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