Bericht aus der taz.
Habe mir erlaubt den Originaltext mit meinen Fragen und Feststellungen (Grün) zu "verfälschen".
Die Gefahr war bekannt“
Ach ja?
Nach einer Massenschlägerei im Bremer Viertel warnt das Fanprojekt davor, die Rechten zu unterschätzen: Sie hätten es darauf ankommen lassen.
Es ist glaube ich unstrittig, dass die Ultras stehen blieben sich vermummten und sofort "Die Schänke" attackierte. (übrigens anerkannte Linkskneipe)

Am Montag wird vor der „Schänke“ aufgeräumt: Die zerbrochenen Scheiben sind notdürftig repariert Foto: Jean-Philipp Baeck
BREMEN
taz | Das Fanprojekt Bremen ruft nach Schlägereien zwischen linken Ultras und rechten Hooligans am letzten Werder-Bundesligaspiel zur Besonnenheit auf – und hält die Gefahr der Rechten weiterhin für unterschätzt. Alle Institutionen, die mit der Sicherheit des Spiels zu tun haben, hätten spätestens seit der 2. Halbzeit Bescheid gewusst, dass rechte Hooligans im Stadion waren. Und: Die Polizei hätte wissen müssen, dass deren Anwesenheit auch nach dem Spiel Stress bedeutet.
Ach ja?
Rund um das Lokal „Die Schänke“ im Steintor-Viertel war es am Samstagabend zu einer Massenschlägerei gekommen. Die Polizei berichtete am Sonntag von fünf Leichtverletzten. Elf Personen seien vorläufig festgenommen worden und mittlerweile wieder frei. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen schweren Landfriedensbruch und hat dazu eine eigene Ermittlungsgruppe eingerichtet. Rainer Zottmann, Leiter der Direktion Einsatz, erklärte, man wolle nicht zulassen, „dass Gewalttäter in der Öffentlichkeit rücksichtslos aufeinander losgehen“. Die Polizei werde die Einsatztaktik für die kommenden Spiele anpassen.
Sowohl die Polizei als auch das Fanprojekt waren im Vorfeld davon ausgegangen, dass es ein ruhiger Spieltag werden würde. „Es gibt ein freundschaftliches Verhältnis zu Mainz 05“, erklärte ein Sozialarbeiter des Fanprojektes, der seinen Namen nicht mehr in der Zeitung lesen
möchte, seit Mitarbeiter des Projektes von rechten Hooligans im letzten Jahr massiv bedroht wurden.
Hier wird versucht einen Namen zu verdunkeln, obwohl die Mitarbeiter alle bekannt sein dürften. Albern!
Freundschaftliches Verhältnis? Davon hielten wohl Mainzer Kat C und Werder Ultras Kat. C anscheinend nicht viel und verabredeten
sich zu einer Wamse im Industriegebiet Stuhr/Ikea. Dies konnte unterbunden werden. Die Bremer Ultras wurden in Gewahrsam genommen
und fehlten dann bei der Steintoraktion. Hier waren die Ultras in der Überzahl etwa das vierfache der Hools, aber feige Hasen.
Sie greifen in ihrem blinden Aktionismus die Kneipe an und gehen das Risiko ein Unbeteiligte zu verletzen.
Während des Spiels hatte es dann aus der Ostkurve des Weserstadions „Nazischweine“-Sprechchöre gegeben, weil bekannt wurde, dass in der Westkurve rechte Hooligans der Gruppen „Standarte“ und „Nordsturm Bremen“ das Spiel verfolgten. Seit etwa zehn Jahren trauen sich die Rechten nicht mehr in die Ostkurve – immer, wenn sie dort auftauchten, gab es Stress mit den überwiegend linken Ultra-Gruppen.
Únterschätzte Nazi-Hooligans und unterschätzte linke Ultragruppierungen
Unter den Hooligans im Stadion seien am Samstag teilweise Neonazis gewesen, die seit Jahrzehnten aktiv sind, sagte der Fanprojekt-Mitarbeiter.
Er glaubt, dass die Polizei die Neonazis unterschätzt hat. „Die Gefahr war bekannt. Ich bin davon ausgegangen, dass die Rechten bei der Polizei
auf dem Schirm sind und es keine Bedrohung mehr gibt. Ich finde es schade, dass es nicht so war.“
Wer hat denn wen bedroht? Ist das der Eingang zur Formulierung einer Rechtfertigung eine solche Straßenschlacht zu initiieren? Notwehr?
Wie die taz erfuhr, soll es für die Hooligans nach dem Spiel nur eine Begleitung bis zum Osterdeich gegeben haben. Danach soll die Polizei sie aus den Augen verloren haben. Der Weg der Ultras indes führte wie seit Jahren über die Straße „Vor dem Steintor“ in Richtung Sielwall-Eck. Auf Höhe des Ziegenmarktes dann eskalierte die Situation. Was genau geschah, dazu gibt es von Ultras und Polizei unterschiedliche Aussagen.
Fanprojekt-Mitarbeiter
„Die Neonazis wissen, dass die Ultras da langlaufen und haben es auf eine Schlägerei ankommen lassen“
Was soll das bitte heißen?
Klar ist: Nachdem Ultras durch Rufe auf die Nazis aufmerksam machten, flogen Flaschen und Steine
und ein Gullydeckel in Richtung der Kneipe „Die Schänke“. Deren Scheiben gingen zu Bruch. Von innen stürmten dann Männer auf die Straße, es kam zu einer Schlägerei mit Barhockern und Tischbeinen. Augenzeugen berichteten der taz, dass sich die 30 bis 40 Hooligans allerdings zunächst noch auf der Straße aufgehalten haben sollen und erst in die Kneipe gingen, als die Ultras kamen – angeblich, um sich in der Kneipe mit Barhockern und anderen Gegenständen zu bewaffnen.
Keine unpolitische Fan-Rivalität
Die Polizei verweist in dieser Frage am Montag auf ihre Pressemitteilung vom Sonntag, in der es hieß: „Nach derzeitigen Erkenntnissen gab es zuvor aus den Reihen der Wirtshausgäste keine Provokationen.“ Dazu, dass diese „Wirtshausgäste“ rechte Hooligans waren, erklärte die Polizei: „Das lässt sich zurzeit nicht ausschließen.“
Für den Mitarbeiter des Fanprojektes ist es wichtig, zu betonen, dass es sich bei der Schlägerei nicht um eine unpolitische Fan-Rivalität gehandelt habe. Die Neonazis hätten sich nach dem Spiel im Steintorviertel auf eine Route begeben, „die die Ultras seit zehn Jahren immer nach dem Spieltag nehmen“, so der Sozialarbeiter. „Die Neonazis wissen, dass die Ultras da langlaufen und haben es auf eine Schlägerei ankommen lassen.“
Soll das eine Rechtfertigung für das Chaos sein? Ca. 120 Ultras gegen ca. 30 Hools
Der Konflikt zwischen den linken Ultras und den rechten Hooligans geht dabei lange zurück. Rechte Hooligans der Standarte räumten ihren Platz in der Kurve nicht freiwillig. Es kam zu einer Reihe von Angriffen auf linke Ultras durch Neonazis, 2007 überfielen Hooligans der Standarte eine Party linker Ultras im Ostkurvensaal mit zahlreichen Verletzten.
Der Prozess nach dem Überfall sei für die Ultras eine schlechte Erfahrung gewesen, so der Fanprojekt-Mitarbeiter. Ultras seien teilweise noch im Gerichtssaal massiv bedroht worden. Seitdem vertraue in der Ultra-Szene keiner mehr darauf, dass die Polizei sie beschütze. „Die Ultras entscheiden sich nun, das selbst in die Hand zu nehmen – das ist eine fatale Entwicklung.“
Es erschließt sich mir nicht, wie es ständig Rechtfertigungsversuche, auch unterstützt vom Fanprojekt, gibt und die Fehler oder Attacken
bei den politischen Gegnern oder der Polizei gesucht wird.
Ich möchte in diesem Zusammenhang neben vielen anderen Vorfällen in der Vergangenheit geschehen durch die Ultras, ohne Beteiligung von
Hooligans und Nazis, auch auf den letzten Vorfall erinnern. Da haben Ultras und auch andere Fans die Heimfahrt aus Leipzig genutzt, um
einen Zug zu demolieren und dazu !! ihre Ekzkremente aus allen Körperö........ im Zug zu hinterlassen. Ekelhaft!
Ich frage mich, was in diesen Hirnen abgeht.