FC Bayern München

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Viele finden die Bayern scheiße, aber warum eigentlich?


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Wenn Bayern ernsthaft um die CL mitspielen will, müssen sie 9 Top-Spieler kaufen und nicht einen Trainer. Es gibt sicherlich bessere Trainer als Klinsi, aber auch Hitzfeld hat in St. Petersburg 0:4 verloren. Die Mannschaft letztes Jahr hatte der diesjährigen Mannschaft voraus, dass viele Gegner der Propaganda der BILD noch Glauben geschenkt haben und nicht wussten, wie schlecht dieser völlig überschätzte Haufen mittelmäßiger Fußballer eigentlich ist.

Wie oben schon jemand geschrieben hat: Zu Anfang der neuen Saison werden wir wie immer von den Wunderbayern hören und am Ende gibt es die Blamage in der CL oder im UEFA Cup.

Ein peinlicher Verein mit peinlichen Fans.

2-5
 
Hat ja niemand gesagt das man dieses Jahr die Champions-League gewinnen will oder gar muss. Man wollte wieder unter die besten Mannschaften Europas und das hat man vielleicht nicht ganz geschafft, wenn man nur die vier Halbfinalisten zu den besten Mannschaften Europas zählt. Von diesen Ausnahmeteams und dazu noch Liverpool ist man ein ganzes Stück entfernt, aber dahinter kommt gleich eine ganze Reihe von Vereinen und darunter befindet sich dann auch der FC Bayern.
Außerdem ist ein 0 zu 4 in Barcelona spätestens am Samstagabend relativiert worden, denn da hat man wieder mal gesehen wozu diese Mannschaft im Stande ist. Frag mal bei Real nach.

Peinlich finde ich dann eher Leute die immer wieder nur von "Kunden" anstatt von Bayernfans sprechen und den Verein sowie seine Fans als "peinlich" bezeichnen. Glaube kaum das du jeden Bayernfan kennst und daher solltest du mit solchen Verallgemeinerungen aufpassen. Mit solchen Äußerungen bist du nämlich nicht weit von der von dir genannten Boulevardzeitung entfernt.
 
Völliger Irrtum - wenn es in letzter Konsequenz so wäre, dann bräuchte man keinen Trainer und die Stars treffen sich nur noch am Samstag zum Spiel.

Das Hitzfeld kein guter Trainer ist, das sah man beim Auftritt seiner Nationalmannschaft, als er die hoffnungslos überlegenen Schweizer gegen "minderbemittelte" Teams verlor weil er - taktisch falsch - agieren ließ.

Warum verlor er mit seinen Bayern beinahe gegen Getafe, die mit 10 Mann spielten und gegen St. Petersburg? Weil er auf das uralte Bayernkonzept von 1969 setzte: Die Klasse der Einzelspieler muß sich duchsetzen. Die Taktik ist seit diesem Jahr dieselbe: Lange Kirsche aus der Abwehr in den Mixer (die Sturmmitte), von dort abgelegt auf irgendeinen der nachrückt der auf die Hütte des Gegners zwiebelt (Deswegen wäre Mourinho auch der richtige Trainer für Bayern, weil er das mit Port, Chelsea und jetzt mit Inter spielen lässt!). Im Zweifel n Standard auf nen kopfballstarken Spieler.
Taktisch ist das alles minderbemittelt, deshalb geht Bayern auch gegen taktisch richtig gut gestaffelt spielende Mannschaften regelmäßig unter. Selbst Mannschaften, die von den Einzelspielern weit unterklassig anzusiedlen sind, machen diesen Nachteil wett, wenn sie sich taktisch gut vrhalten - Gladbach z.B. hätte nur einen Stürmer mehr gebraucht und hätte einen Punkt gegen Bayern geholt trotzdem Bayern 70% Ballbesitz hatte.

Van Gaal ist die niederländische Ausgabe von Rehhagel - der passt zu Werder aber nicht nach München, weil der bei München nichts an der Infrastruktur verändert, sondern an der Personalstruktur. Als erstes vielleicht Werni "Uli Markwort" Warzenlos (Schlürf Tock Ribitt ribitt).
Zudem hat er eben halt genau ein Taktikschema im Kopf und das von Bayern ist in Bayern in Stein gemeißelt (siehe Magath Interview im Spiegel) das ist aber nicht das Taktik-Schema des Herrn van Gaal.
 
@ Schmolle

Das Interview von Magath im Spiegel war ausgezeichnet und macht deutlich das man bei Bayern aufhören sollte hinter irgend etwas herzulaufen wie einer Vision oder Philosophie die nicht zum Klub passt. Bayern stand immer für pragmatischen Erfolgsfussball, als eine Mannschaft die immer eiskalt zuschlägt und kühl und abgeklärt die Siege einfährt. Nicht umsonst wird man in Spanien auch gerne als "la bestia negra" (also als "schwarze Bestie") bezeichnet. Genau auf diesen Fussball sollte man sich wieder besinnen und die Schönspielerei Vereinen wie Werder oder Leverkusen überlassen.

Genau daher, und da sind wir ganz unteschiedlicher Meinung, denke ich das Van Gaal nach München passt. Dazu ein Auszug aus "Die Welt":
Die „eiserne Tulpe“ nannten sie den Disziplin-Fanatiker, dem das Kollektiv näher ist als die individuelle Leistung, der Sätze prägte wie:
„Qualität ist es, den Zufall auszuschließen.“


Passend dazu auch folgender Kommentar:
„Er war einer meiner wichtigsten Trainer, weil er mir einen taktischen Horizont eröffnete, weil er mich Übersicht und Spielverständnis lehrte“, sagte Seedorf.

Quelle: http://www.welt.de/sport/fussball/a...ropa-will-Bayerns-Wunschtrainer-van-Gaal.html

Nur durch das Kollektiv und die perfekte Taktik kann Bayern München in Europa vielleicht mal wieder bis ins Halbfinale vorstoßen, denn wir sind uns wohl alle einig darin, das die besten Einzelspieler der Welt auch weiterhin nicht nach Deutschland wechseln werden. Von daher wäre Van Gaal in meinen Augen der ideale Trainer. Ob er am Ende wirklich nach München kommt und ob er dort dann auch zurechtkommt mit den Medien und Vereinsoberen wird man sehen müssen.

Ach ja, noch etwas zu Gladbach. Die Art und Weise wie Gladbach aufgetreten ist in München sehe ich als generelles Problem im deutschen Fussball an. Ich halte es für falsch ohne die Absicht Fussbal spielen zu wollen in ein Spiel zu gehen. Es gibt Länder wo diese Art des Antifussballs nicht toleriert wird. Barca hätte nie 100 Tore in 34 Spielen erzielt wenn sie gegen ähnliche Mauerteams, wie manche Bundesligisten wenn sie gegen Bayern spielen, antreten müssten.
 
Es gibt aber auch Länder in dem jedes Team mauert wenn es erstmal in Führung gegangen ist...Deutschland ist nicht gemeint. :D
 
...Genau auf diesen Fussball sollte man sich wieder besinnen und die Schönspielerei Vereinen wie Werder oder Leverkusen überlassen...


Ach ja, noch etwas zu Gladbach. Die Art und Weise wie Gladbach aufgetreten ist in München sehe ich als generelles Problem im deutschen Fussball an.


Ich lass das einfach mal so stehen bzw. häng noch die Frage an, warum erfolgsorientierter furztrockener Langeweilefußball einerseits okay ist, wenn ihn die Bayern spielen, aber andererseits Deiner Meinung anscheinend verboten gehört, wenn ihn andere Mannschaften praktizieren?

Beim Fußball stehen nunmal keine Punktrichter an der Seitenlinie und verteilen Haltungsnoten, sondern das nackte Ergebnis zählt am Ende. Also: Warum sollte eine Mannschaft wie Gladbach, die wenn's hoch kommt etwa ein Fünftel der Bayern-Mannschaft kostet, sich mit Bayern einen offenen Schlagabtausch liefern? Weil 2:6 geiler ist als möglicherweise einen Punkt mitnehmen zu können? Im Übrigen war das genau Eure Taktik im Hinspiel gegen Barca, nur eben nicht ganz so effektiv ausgespielt wie von Chelsea.
 
@Gilgalad
Ich toleriere das auch nicht was Meyer aus einem der anderen "Schönspielerklubs" (Gladbach) macht. Neben Klinsmann ist Meyer der größte (wahrscheinlich noch viel größere) Blender unter den Trainern. Der kann außer klug dahersabbeln gar nichts. Wahrscheinlich dufte er mal ne Pen-Klub-Laudatio lesen und davon ist was übrig geblieben. Zehrt davon, daß er mal in einem Endi im europäischen Fußball zu Zeiten des real existierenden Sozialismus mit Carl-Zeiss Jena war. Lässt auch immer noch so trainieren wie damals.

Die besten Einzelspieler werden wohl nicht nach Bayern wechseln - aber man hat ja auch keine schlechten. Man muß sie aber da aufstellen, wo sie hingehören.
Das hatten wir ja schon in der Klinsi-Diskussion.

Bei van Gaal muß man mal schauen - Ich habe nicht umsonst gesgt, daß er der Rehhagel Hollands ist. Rehhagel hat auch klare Vorstellungen von Taktik (sein Stil "kontrollierte Offensive" war damals wie für den FC Bayern gemalt: Als er das bei Werder einführte, wurde aus unserer Schönspielertruppe, die bis zuletzt immer an irgendetwas scheiterte, im letzten Moment plötzlich eine Titelhamstertruppe. Das war ja auch ein Grund, warum Kaiser Franz den Otto wollte). Über allen steht bei Rehhagel/van Gaal: Das Kollektiv! (Beide nennen ihr Team sogar so!). Dann der gemeinsame Erfolg. Daneben eine klare Definition wie Offensive und Defensive auszusehen hat. Achte mal darauf wie die Defensive von AZ bzw. anderen van Gaal Teams und wie die von Rehhagel Teams spielen - für Laien-Reporter sieht das nach "Libero-System" aus.
Mitnichten. Das ist Raute, die im Falle des Angriffs zu einem 3:2:5 und in der Verteidigung zu einem 4:4:2 wird. Er war einer der wenigen, die mit dem im Stein gemeißelten "4:3:3" der Elftal brachen und deswegen auch rausflogen.
Auch bei seinen Topengagements war er nicht lange. Bei Alkmaar ließ man ihn.
Van Gaal interessiert nicht, was die Medien über ihn sagen, schreiben, denken, ja er legt sich auch mit ihnen an.

Glaubst du, daß legt er ab, wenn er nach München kommt? Und glaubst du, die Herren aus dem Hintergrund werden ihm (zumal einem Holländer!) den roten Teppich ausrollen?

Er ist n richtig Guter - aber bei euch der nächste 10 Monate Trainer der am 26.04 gecancelt wird. Ihr solltet euch mal den Veh holen. Der lässt dasselbe spielen wie van Gaal, ist günstiger und ihr habt eure Ruhe. Das der eurem "Grüßenwahn" nicht schmeichelt ist klar.
Sammer aber auch nicht - und von dem bekommt ihr außer ne etwas verfeinerte Dollmasche nichts.
 
@ zebfaster

Zwischen erfolgsorientiertem Fussball und Antifussball sehe ich große Unterschiede. Gladbach wollte keinen Fussball spielen sondern nur "mauern". Ich kann doch mit 10 Defensivspielern überhaupt keinen Fussball spielen. Die standen ja nur hinten und davon gibt es leider viele Mannschaften in der Bundesliga die sich "einigeln" wenn es zu den großen Mannschaften der Liga geht.

Aber das ist eine Frage der Mentalität und der Spielphilosophie. Italien (sowie Seria A Mannschaften) gewinnt halt gerne mit 1 zu 0 und die Niederlande (sowie deren Klubs) gewinnen halt lieber 5 zu 4. In Deutschland ist es nun einmal akzeptiert wenn man sich hinten reinstellt ohne überhaupt wirklich gewinnen zu wollen. Das ist in meinen Augen der Kritikpunkt. Man sollte für einen Sieg 5 Punkte vergeben und bei Unentschieden weiterhin nur 1 Punkt damit ein Unentschieden weniger interessant wäre. Das Bestreben eines jeden Vereins muss doch sein ein Spiel gewinnen zu wollen.

Ich schaue z.B. nicht gerne Heimspiele des FC Bayern an, da es immer die gleiche Masche ist. Es kommt ein kleiner Klub nach München und stellt sich hinten rein, während Bayern es schwer hat gegen 10 Gegner am und im eigenen 16er ein Tor zu erzielen. Ist zwar legitim aber nicht gerade schön, nur halt akzeptiert in Deutschland.


@ Schmolle

Wir liegen also in der Einschätzung von Van Gaal gar nicht auseinander und die Fragen deinerseits zu unserem Vorstand habe ich ja auch schon gestellt. Mir wäre es auch mehr als Recht wenn Rummenigge und der Kaiser sich mal raushalten und sich nur intern äußern und Hoeneß so einen Schmarn wie eine Stammplatzgarantie für einen Torhüter sein lässt. Beim Franz wird man damit wohl leider warten müssen bis er unsere Welt irgendwann verlässt.

Ich würde mir ja gerne Spiele aus den Niederlanden anschauen, aber wie soll man das in Deutschland machen? Wer kein Premiere hat der kann ja nicht mal Spiele aus anderen ausländischen Ligen schauen. Deswegen wunder ich mich immer wenn man in diversen Foren ständig Leute trifft die immer alles und jeden live gesehen haben wollen. Egal ob einen Spieler in Frankreich, Holland, Spanien oder Chile. Drängt sich mir nur die Frage auf wieso die das sehen können und ich scheinbar nicht?
 
@ zebfaster

Zwischen erfolgsorientiertem Fussball und Antifussball sehe ich große Unterschiede. Gladbach wollte keinen Fussball spielen sondern nur "mauern". Ich kann doch mit 10 Defensivspielern überhaupt keinen Fussball spielen. Die standen ja nur hinten und davon gibt es leider viele Mannschaften in der Bundesliga die sich "einigeln" wenn es zu den großen Mannschaften der Liga geht.

Aber das ist eine Frage der Mentalität und der Spielphilosophie. Italien (sowie Seria A Mannschaften) gewinnt halt gerne mit 1 zu 0 und die Niederlande (sowie deren Klubs) gewinnen halt lieber 5 zu 4. In Deutschland ist es nun einmal akzeptiert wenn man sich hinten reinstellt ohne überhaupt wirklich gewinnen zu wollen. Das ist in meinen Augen der Kritikpunkt. Man sollte für einen Sieg 5 Punkte vergeben und bei Unentschieden weiterhin nur 1 Punkt damit ein Unentschieden weniger interessant wäre. Das Bestreben eines jeden Vereins muss doch sein ein Spiel gewinnen zu wollen.

Ich schaue z.B. nicht gerne Heimspiele des FC Bayern an, da es immer die gleiche Masche ist. Es kommt ein kleiner Klub nach München und stellt sich hinten rein, während Bayern es schwer hat gegen 10 Gegner am und im eigenen 16er ein Tor zu erzielen. Ist zwar legitim aber nicht gerade schön, nur halt akzeptiert in Deutschland.

Welcher Fußball ist denn nicht erfolgsorientiert? "Erfolgsorientierter Fußball", wie du das scheußliche Spiel deiner Mannschaft unter diversen Trainer-Äras galant umschreibst, ist nichts anderes als der von dir angesprochene Antifußball. Das Hin- und Hergeschiebe vor dem Strafraum, mit maximal drei Spielern einen Angriff durchführen (wollen), von welchem Verein haben wir das in den letzten Jahren denn am meisten sehen müssen?
Deine Forderung, für einen Sieg fünf Punkte zu vergeben, ist lachhaft. Eine Mannschaft, die sich im Abstiegskampf befindet und zu Titelanwärtern fährt, gibt sich nunmal mit einem Punkt zufrieden.
Du beschwerst dich über den Fußball von Abstiegskandidaten, forderst aber gleichzeitig ebendiesen Fußball bei deiner Mannschaft zu praktizieren? Sowas Lächerliches.
 
Das ist natürlich falsch. Die Wahrheit ist, die Bayern bekommen 580 Millionen für Ribery und holen Diego für 1,1 Millionen. Angeblich hat es der Nachbar von Udo Lattek geträumt - bald eine Schlagzeile in der Online- und Printausgabe der Müllzeitung. Der Hintergrund ist, die Leserschaft der Müllzeitung schwindet wegen der Rezession wie Schnee im Mai, die Einnahmen aus der Werbung ebenfalls, da muss man sich was einfallen lassen.

:beer:
 
@Gilgalad
Man muß schon sowas wie ein Fußballjunkie sein und sich die Schnipsel aus Eurosport, DSF und anderen Kanälen reintun und die alten Konserven aus den neunzigern/Früh2000ern die da auch laufen dann gehts.
Man muß ja auch nicht immer ein kompettes spiel sehen um die Schemata erkennen zu können. Bei AC Milan der Frühneunziger bis heute kreigt man ja immer noch ien Deja vu - als Zyniker sagt man: kein Wunder, ist ja auch immer noch dieselbe Truppe. Die haben die Namen und die Trainer x ma durchgetauscht aber spielen immer noch dasselbe System: In der Offensive moderne Raute (schon vor 20 Jahren!) In der Rückwärtsbewegung (sobald man nicht im Ballbesitz ist) Cattenacio der ganz alten "Boninsegna-Schule".

Wenn man z.B. Manchester United sich ansieht wie die verteiidgen - ganz neuartig: Sie stellen sich mit fünf Mann um den Ballführenden Angreifer, den sie bis auf 20 Meter vor das eigene Tor kommen lassen. So bieten sie ihm keine Anspielmöglichkeit mehr - da wird mit dem Spieler des gegner kein Fußball sondern 5 gegen zwei gespielt - sensationell. Und Rummenigge stellt sich hin und sagt: ManU ist auch nicht mehr das was es mal war....
In der Offensive hingegen lassen sie vorne keinen echten Stürmer "rumlaufen" da ist jeder der vier Strmer gleichzeitig Stürmer wie auch Vorbereiter - Deswegen wäre ManU der ideale Klub z.B. für entweder Ribery oder Diego, da beides Vollstrecker/Vorbereiter sind.

In Deutschland wird nur drei Ligen neben der unsrigen Gwicht beigemessen: Spanien, Italien und England. Im Grunde ist auch das richtig. Man sieht an Spielern wie Niemeyer und Engelaar das leistungsgefälle der niederländischen Liga zur unseren:
Dei Verletzungen Niemeyers der jahrelange Erfahrung in der ersten Liga Hollands sammelte (Twente) sind auf die robusteren zweikämpfe zurückzuführen und die höhere Trainingsintensität in der Bundesliga.
Engelaar - der als Spieler von Weltformat gilt (Stammspieler der Elftal und bei PSV) hat körperliche Defizite und konditionelle sowie sogar technische Mängel vorgezeigt bekommen bei seinem Debut auf Schalke in der Bundesliga das immer noch nicht abgestellt ist.
die Bundesliga ist die homogenste Liga der Welt. Die spieler sind die komplettesten der Welt. Taktisch vieleicht nicht die besten, dafür die fittesten (wenn man Magath nimmt).
Daneben gibt es Ligaeigenheiten: Aufgrund der vielen Unterbrechungen kommt es nicht zu so vielen "Laufwegen". Dadurch wird das Spiel insgesamt intensiver der Spieler ist im Grunde sogar geforderter, da er immer wiederneu auf Temperatur kommen muß.
Das Spiel in der Bundesliga wirkt nur langsam, weil es aus mehreren Kontakten pro Mann am Ball besteht.
Weitschußtore gelten in Deutschland als das Nonplusultra. Ein Tor das erzielt wird, wenn man jemanden ausspielt, umspielt etc. ist nicht "halb soviel wert" wie "volle Pulle in`n Knick". Sahnehäubchen ist der "Fallrückzieher". Wer sowas hinkriegt, muß ein Techniker vor dem Herrn sein. Da zieht sogar der Kuchenblock blank.
Der "Fummler" ist neben dem "Zweikämpfer" der Inbegriff des "wahren Fußballers" und ihm gilt die Aufmerksamkeit des Zuschauers.
Einer der mit einem klugen Pass einen Angriff einleitet oder mit einem Abfangen einen Spielzug unterbinden kann ist "Beiwerk" und wird in Deutschand als normal empfunden. Letzterer Spieltypus aber ist ein taktisch geschulter Spieler und da sind wir beim taktierenden Trainer.

Eintrachts Funkel hat sich - ich sage bewußt - bei euch "abschlachten" lassen. Warum? Weil er nicht in den Abstiegstrudel geraten wollte. Die Spiele gegen andere Mannschaften sind wichtiger als die "kaffeefahrt" nach München. Friedhelm Funkel eine Mannschaft wie Bayern an die Hand oder auch Werder gegeben, und der Mann spielt um die CL Plätze mit. Ähnliches Kaliber wie Magath.

In Deutschland gilt der Trainer aber als schwächstes Glied der Kette - bei 82Millionen Nationaltrainern kein Wunder. Taktik nach Meinung der 82 Millionen Nationaltrainer wird überschätzt. Die Aussagen der "Altstars" nähren gar diese Theorien. "Sie mußten uns nur irgendwie zwischen den Spielen beschäftigen", "Beckenbauer und Overrath haben die Mannschaft aufgestellt, Schön hat genickt!" usw. usf. Deswegen meinen alle, sie könnten das auch.
 
...

Zwischen erfolgsorientiertem Fussball und Antifussball sehe ich große Unterschiede. Gladbach wollte keinen Fussball spielen sondern nur "mauern". Ich kann doch mit 10 Defensivspielern überhaupt keinen Fussball spielen....

Und hätte er damit einen Punkt mitgenommen aus München, hätte er alles richtig gemacht. Alles andere ist Heulerei, tut mir leid (wobei ich mir jetzt auch nicht groß die Augen reiben würde, würde ich demnächst lesen, dass Rummenigge fordert, Mannschaften wie Gladbach oder Cottbus das mauern in München per DFB-Erlass zu verbieten, weil sonst der deutsche Fußball demnächst aber sowas von abkackt...).

Dass Du aus der Gladbacher Defensivtaktik gleich ein "Grundproblem" der Bundesliga ableiten willst, erschließt sich mir dann gar nicht mehr. Mit dem gleichen Sinngehalt könnte ich mich hinstellen und behaupten, dass Grundproblem der Bundesliga besteht in der jahrzehntelangen Dominanz durch einen Verein. Und nu?

Man sollte eine offensive Grundausrichtung nicht mit taktischer Grenzdebilität verwechseln. Thomas Schaaf ist ja nun ohne Frage jemand, der taktisch eine offensive Grundeinstellung bevorzugt. Müsste Werder aber bspw. zu Barcelona in der jetzigen Form, müsste man ihm doch den Verstand absprechen, wenn er dort versucht, Barca das Spiel aufzuzwingen und darauf zu warten, dass die sich dann in die Buxe pullern. Letzten Endes muss ich als Trainer auch die Stärken der eigenen Mannschaft einschätzen und am Gegner ausrichten können. Um auf das ursprüngliche Thema zurückzukommen: Für Gladbach hätte ein Punkt in München am Ende über Abstieg oder Klassenerhalt entscheiden können. Wenn man dann auf fast jeder Position schlechter besetzt ist als der Gegner, dann macht das schon Sinn, erstmal hinten den Laden dicht zu halten.

Und wie gesagt, Eure Taktik in Barcelona sah nicht anders aus. Nur etwas weniger nach Taktik halt...;)
 
Du beschwerst dich über den Fußball von Abstiegskandidaten, forderst aber gleichzeitig ebendiesen Fußball bei deiner Mannschaft zu praktizieren? Sowas Lächerliches.

Wie schon geschrieben gibt es einen Unterschied zu dem Fussball den Gladbach am Samstag in München spielte und dem Fussball des FC Bayern aus erfolgreichen Tagen. Bayern München hat immer versucht ein Spiel zu gewinnen und Gladbach hat genau dies eben nicht vorgehabt am Wochenende. Der Bayernstil früherer Tage war auch kein Antifussball sondern einfach ein nüchterner und abgeklärter Fussball und kein "wir mauern mit 10 Mann am eigenen Strafraum".



@ zebfaster

Ich habe schom beim Verfassen damit gerechnet das man mir das als Jammerei auslegen würde und in gewisser Weise hast du damit sogar recht. Nur wollte ich darauf hinweisen das diese Art von Fussball, wie von der Gladbacher Borussia am Wochenende praktiziert, von allen Fussballfans in Deutschland als völlig legitim betrachtet wird. Es gibt eben auch Länder bei denen selbst Mannschaften die gegen den Abstieg spielen sich dem Spiel und dem Fussball nicht verweigern. Spanien, England und Holland sind da meist Vertreter dieser Philosophie. Die Zuschauer akzeptieren es nicht wenn die eigene Mannschaft gar nicht erst gewinnen will, sondern nur ein Unentschieden ermauern möchte. Das ist eine Frage der Einstellung zum Spiel. Nicht ohne Grund mag ein Cruyff den deutschen Fussball nicht besonders. Ich wollte nur zum Nachdenken anregen, denn ich glaube das jeder lieber ein ordentliches Spiel sieht als zwei Mannschaften bei denen eine Mannschaft 90 Minuten lang gegen eine Mauer aus 10 Spielern anrennen muss.

Ein Beispiel ist der momentane argentinische Fussball. Die Liga hat kaum noch große Spieler und ist teilweise ein Schatten vergangener Tage, aber dennoch spannend wie nie zuvor. Jeder kann gegen jeden gewinnen und das sieht man an jedem Spieltag. Meister die plötzlich als Lezter die Runde abschliessen inklusive. (siehe zuletzt River Plate und aktuell Boca). Gut, das liegt natürlich auch daran das es keine Mannschaft mehr gibt die wirklich die Liga dominiert so wie es River und Boca in der Vergangenheit immer getan haben. Aber es ist möglich. Dort will keiner sehen wie seine Mannschaft nur hinten steht und mauert ohne überhaupt ein Tor erzielen zu wollen.
 
...Bayern München hat immer versucht ein Spiel zu gewinnen und Gladbach hat genau dies eben nicht vorgehabt am Wochenende.

Wie schon geschrieben haben die Gladbacher versucht, einen Punkt mitzunehmen, was in deren Situation auch das einzig vernünftige war.

Der Bayernstil früherer Tage war auch kein Antifussball sondern einfach ein nüchterner und abgeklärter Fussball und kein "wir mauern mit 10 Mann am eigenen Strafraum".

Wenn ich Dir jetzt ernsthaft die unterschiedlichen Ausgangssituationen von Bayern München und Borussia Mönchengladbach im Jahre 2009 erläutern muss, dann muss ich leider sagen, dass diskutieren mit Dir schonmal mehr Spaß gemacht hat.


Nur wollte ich darauf hinweisen das diese Art von Fussball, wie von der Gladbacher Borussia am Wochenende praktiziert, von allen Fussballfans in Deutschland als völlig legitim betrachtet wird. Es gibt eben auch Länder bei denen selbst Mannschaften die gegen den Abstieg spielen sich dem Spiel und dem Fussball nicht verweigern. Spanien, England und Holland sind da meist Vertreter dieser Philosophie. Die Zuschauer akzeptieren es nicht wenn die eigene Mannschaft gar nicht erst gewinnen will, sondern nur ein Unentschieden ermauern möchte. Das ist eine Frage der Einstellung zum Spiel. Nicht ohne Grund mag ein Cruyff den deutschen Fussball nicht besonders.

Die Floskel "Das ist in Deutschland halt so (provinziell), kann man leider nicht ändern" ist m.M.n. ein gernbenutztes Totschlagargument von Leuten, denen die Argumente fehlen.
Ich behaupte mal schlank weg, dass Du nicht (genausowenig wie ich, um das zu widerlegen) ausreichend Einblick in die anderen europäischen Ligen hast, um das wirklich beurteilen zu können. Die Spiele, die Du in der Regel von dort zu Gesicht bekommst, sind dann wohl eher die Kracher a la Real-Barca und weniger die aus den Niederungen der Liga, wo (und da bin ich mir 100%ig sicher) eine Mannschaft, die gegen den Abstieg spielt, gegen Barca und Co. auch als allererstes mal Wert auf die Defensive legen wird.

Was Cruyff angeht, hab ich immer den Eindruck, dass Cruyff eigentlich gar keinen Fußball mehr mag, seit Cruyff nicht mehr spielt. Dass Cruyff beim deutschen Fußball der Furz besonders quersitzt, könnte (aber da rat ich jetzt nur mal so wild in's Blaue) mit einem Spiel gegen Deutschland aus dem Jahr 1974 zu tun haben.

Ich wollte nur zum Nachdenken anregen, denn ich glaube das jeder lieber ein ordentliches Spiel sieht als zwei Mannschaften bei denen eine Mannschaft 90 Minuten lang gegen eine Mauer aus 10 Spielern anrennen muss.

Joah, ist für mich auch nicht gerade der Gipfel der Fußballästhetik, wenn ein Team mit 10 Mann hinten drin steht. Und trotzdem (siehe oben) kann ich verstehen, dass Gladbach aufgrund der unterschiedlichen Möglichkeiten diese Taktik wählt in München. Das ganze wäre übrigens noch durchaus drastischer, wenn Rummenigge sich mit seinem Wunsch, die Zentralvermarktung der Fernsehgelder abzuschaffen, durchsetzen würde.

Ein Beispiel ist der momentane argentinische Fussball. Die Liga hat kaum noch große Spieler und ist teilweise ein Schatten vergangener Tage, aber dennoch spannend wie nie zuvor. Jeder kann gegen jeden gewinnen und das sieht man an jedem Spieltag. Meister die plötzlich als Lezter die Runde abschliessen inklusive. (siehe zuletzt River Plate und aktuell Boca). Gut, das liegt natürlich auch daran das es keine Mannschaft mehr gibt die wirklich die Liga dominiert so wie es River und Boca in der Vergangenheit immer getan haben. Aber es ist möglich. Dort will keiner sehen wie seine Mannschaft nur hinten steht und mauert ohne überhaupt ein Tor erzielen zu wollen.

Nachdem ich letzes Jahr auch in Argentinien war, habe ich mir ein paar Spiele von Boca und River Plate angeschaut. Mein Eindruck war, dass beide taktisch auf einem sehr niedrigen Level unterwegs waren und vermutlich Schwierigkeiten hätten, in Deutschland selbst in der 2. Liga ganz oben mitzuspielen. Allerdings will ich mir aufgrund von ein paar Spielen auf einem Auge geschaut auch kein Gesamturteil über die argentinische Liga erlauben.

Dass es grds. schöner ist, ein Spiel anzuschauen mit 2 mitspielenden Mannschaften, will ich übrigens keinesfalls in Frage stellen. Aber dass ein Team wie Gladbach, dass im Moment jeden Punkt braucht, sich in München nicht abschlachten lassen will, muss man eigentlich auch nicht weiter kommentieren.
 
Wie schon geschrieben haben die Gladbacher versucht, einen Punkt mitzunehmen, was in deren Situation auch das einzig vernünftige war.

Ich nehm den Gladbachern das ja auch nicht übel. Nur macht es mir als Fan kaum Spaß solche Spiele zu schauen. Als Zusammenschnitt in der Sportschau gehts ja noch, aber live sind diese Spiele oftmals eine Qual. Verübeln kann man den Gladbachern das nicht, aber man darf sich schon wünschen das man von dieser Einstellung abkehrt und immer sein Heil in der Offensive sucht. Wird aber vermutlich ein Wunschdenken bleiben. Nicht ohne Grund habe ich vor einiger Zeit ein Interview mit einem englischen Trainer gelesen der sich über das Niveau der Premier-League-Teams beschwerte und ankreidet das früher alle gewinnen wollten und heute mauern die kleinen Teams meist nur noch.


Wenn ich Dir jetzt ernsthaft die unterschiedlichen Ausgangssituationen von Bayern München und Borussia Mönchengladbach im Jahre 2009 erläutern muss, dann muss ich leider sagen, dass diskutieren mit Dir schonmal mehr Spaß gemacht hat.

Keine Sorge. Das musst dir mir nicht erläutern. Ich kann Gladbach verstehen, auch wenn ich, wie bereits geschrieben, etwas anderes lieber sehen würde.


Die Floskel "Das ist in Deutschland halt so (provinziell), kann man leider nicht ändern" ist m.M.n. ein gernbenutztes Totschlagargument von Leuten, denen die Argumente fehlen.
Ich behaupte mal schlank weg, dass Du nicht (genausowenig wie ich, um das zu widerlegen) ausreichend Einblick in die anderen europäischen Ligen hast, um das wirklich beurteilen zu können. Die Spiele, die Du in der Regel von dort zu Gesicht bekommst, sind dann wohl eher die Kracher a la Real-Barca und weniger die aus den Niederungen der Liga, wo (und da bin ich mir 100%ig sicher) eine Mannschaft, die gegen den Abstieg spielt, gegen Barca und Co. auch als allererstes mal Wert auf die Defensive legen wird.

Naja. Diese Floskel habe ich ja nicht verwendet. Vergleiche zwischen verschiedenen Ländern wird man aber wohl noch ziehen dürfen. Mit deiner Einschätzung zu dem Einblick in ausländische Ligen liegts Du leider richtig. Ist in Deutschland ja nur mit Premiere halbwegs möglich und Premiere habe ich nicht.
Allerdings habe ich während meiner 12 Monate in Argentinien unzählige Spiele aus Italien, Spanien, Deutschland, England und Argentinien live gesehen und darunter auch Spiele von kleineren Klubs. Eine so extreme Defensivtaktik, wie sie oftmals kleine Bundesligaklubs in München wählen, ist mir dabei nicht untergekommen.


Joah, ist für mich auch nicht gerade der Gipfel der Fußballästhetik, wenn ein Team mit 10 Mann hinten drin steht. Und trotzdem (siehe oben) kann ich verstehen, dass Gladbach aufgrund der unterschiedlichen Möglichkeiten diese Taktik wählt in München. Das ganze wäre übrigens noch durchaus drastischer, wenn Rummenigge sich mit seinem Wunsch, die Zentralvermarktung der Fernsehgelder abzuschaffen, durchsetzen würde.

Eben. Schön ist es für den Zuschauer nicht und doch kann ich das (wie Du ja auch) nachvollziehen.
Ich war lange Zeit ein Befürworter der Forderung nach der Zentralvermarktung da Bayern dann viel bessere Chancen hätte im Kampf um Superstars, aber mittlerweile ist mir eine ausgewogene Liga lieber als der Zustand wie man ihn in England, Spanien oder Italien findet. Man muss sich nur mal die Tabelle anschauen und die Differenz der "Big Four" zum Rest der Liga oder den Abstand der großen Zwei in Spanien zum Rest. Also das ist ne Zweiklassengesellschaft die auf Dauer keinen Spaß machen kann.

Nachdem ich letzes Jahr auch in Argentinien war, habe ich mir ein paar Spiele von Boca und River Plate angeschaut. Mein Eindruck war, dass beide taktisch auf einem sehr niedrigen Level unterwegs waren und vermutlich Schwierigkeiten hätten, in Deutschland selbst in der 2. Liga ganz oben mitzuspielen. Allerdings will ich mir aufgrund von ein paar Spielen auf einem Auge geschaut auch kein Gesamturteil über die argentinische Liga erlauben.

Ist natürlich schwer so etwas zu übertragen und Schlussfolgerungen anzustellen wie sich Boca oder River in Deutschland schlagen würden, aber wie ich schon schrieb ist die Glanzzeit des argentinischen Fussballs vorbei. Die Stars kicken seit Jahrzehnten in Europa und die sonst aufstrebenden Jungstars gehen immer früher nach Europa und spielen oftmals nicht mal mehr in der eigenen Liga bevor sie nach Europa gehen.
Mir gings um die Spannung in der Liga und den Umstand das man dort keine Mauerteams findet.
Ansonsten habe ich mich in den argentinischen Fussball und speziell River Plate verliebt. Wer einmal den "Superclasico" live miterlebt hat kommt davon nicht mehr los. Da Du vorhin schon Überlegungen angestellt hast im Bezug dieser beiden Klubs in Deutschland, so will ich etwas ähnliches tun. Ich behaupte das Boca und River in Europa (also Champions-League) auf lange Sicht zu den absoluten Topklubs zählen würden, denn diese Vereine sind mehr als nur Fussballvereine. Das ist eine Religion. Die Bedeutung dieser beiden Klubs ist immens und nicht mit Bayern München oder Werder Bremen zu vergleichen.

Ich muss einfach fragen: Welcher Klub aus Argentinien hat es dir denn angetan? :)
 
Schwachsinnige Ablösesumme die da genannt wird.

Und da soll mir keiner mit Klose kommen - da war die Vertragsdauer kürzer und Klose ohnehin deutlich älter.
 
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