es bewahrheitet sich nun das, was ich letzte saison schon befürchtet hatte. die rein reaktive spielweise ist irgendwann eine sackgasse. besonders wenn die effektivität und das matchglück mal ausbleibt. während es vergangene saison wenigstens noch einen plan und erkennbare struktur beim konterspiel gab, ist diese im laufe dieser saison vollkommen abhanden gekommen. mittlerweile ist man wieder an der stelle, an welcher bälle einfach blind und hoch nach vorne gebolzt werden. dutt reloaded, quasi. gegen hoffenheim mag das in dieser speziellen situation in welcher jedes selbstbewusstsein fehlt nicht unsinnig gewesen sein, es muss aber so schnell wie möglich wieder anders gespielt werden. wo die aktuelle spielweise am ende hinführt, kennt man bereits. die hoffnungen ruhen irgendwie auf kruse. dass sie auf einem einzigen spieler ruhen, ist nur nie ein gutes zeichen. also besser irgendwie auf eine gesamtentwicklung hoffen, auch wenn es schwer fällt, daran zu glauben.
was da gestern und auch so an bällen teilweise komplett unbedrängt in die füße des gegners gespielt wird, war und ist grauenhaft
und das auch teilweise vor dem eigenen strafraum, da war wie oft jeder 2. ball weg
mit diesen einfachen ballverlusten wird der gegner immer wieder unnötig stark gemacht. da kann man sich bei hoffenheim bedanken, dass sie das gestern nicht ausgenutzt haben.
da war ja was ....
es geht eben in erster LInie NICHT darum wie man taktisch aufstellt, sondern wie man diese Aufstellung interpretiert und mit Leben füllt.
Die Zeit rennt.