Gefahr von Rechtsaußen - Nazis im Fussball

Also dass die "Demos" am 1. Mai wirklich eine Aussage haben kann ich so nicht erkennen. Am 1. Mai geht es überwiegend um Krawalle, das lässt sich einfach nicht bestreiten.

Naja bei einigen mag diese Aussage sicherlich stimmen, jedoch gehen auch genug Personen zur Demo die wirklich auf dinge hinweisen wollen.

Es mag sein das du diesen Teil als Polizist nicht wahrnimmst, weil man doch schon sehr auf die "Krawallmacher" fokusiert ist und andere Personen nicht wirklich wahrnimmt.
 
Sorry, aber diese Aussage verstehe ich beim besten Willen nicht. Ich poste etwas in einen Thread, du sagst du wusstest als du meinen Namen sahst schon in welche Richtung das geht, aber voreingenommen bist du nicht? Das musst du mir nochmal erklären.

Letztlich kannst du es bezeichnen als was du willst. Kannst mich von mir aus auch voreingenommen bezeichnen, zumindest wurde ich in meiner Voreingenommenheit beim Lesen deines Beitrages ja voll bestätigt.


Ich kann da beim besten Willen keine Hetze finden. Hetze ist für mich, wenn man, wenn man linksextreme Leute oder wen auch immer so darstellt, als seien sie alle nur Zecken (woher kommt dieses Wort eigentlich? Ist sicher eine Erfindung von Rechtsextremen, die hier jeder einfach so aufgreift. Wenn nicht korrigiert mich) und wären alle nur auf Gewalt aus. Das ist falsch, denn dann würde es in Deutschland ganz anders abgehen.

Was du damals in dem Thread "Polizeigewalt gegen Fans" von dir gegeben hast kann man durchaus als Hetze bezeichnen! Die "Zecken" nennen sich nebenbei bemerkt selbst so. Woher es ursprünglich kommt weiß ich nicht. Es sind wohl nicht alle nur auf Gewalt aus, aber doch sehr viele von ihnen. Wie gesagt, ich habe sehr viel Erfahrung was diese Gruppierung anbelangt.


Lies doch einfach mal richtig. Ich hab den Thread hier gestern Abend entdeckt, alles gelesen und dann meine Thesen bzw teilweise auch meine Argumentation dazu geschrieben...

Lies du dir lieber deinen eigenen Beitrag durch. Du schriebst, dass du zugegebenermaßen wenig argumentiert hast, da du den Thread erst vor 2 Stunden entdeckt hättest.


Nur weil vielleicht ein paar Dutzend Leute meinen Sie müssen Stress machen heißt das nicht, dass die Demo an sich keine Aussage hat. Es sind schließlich auch genug friedliche Leute dabei.

Glaubst du wirklich, dass wegen ein paar Dutzend an Leuten ein solches Aufgebot an Beamten da wären? Und glaubst du wirklich, dass ein paar Dutzend von Leuten in der Lage wären solche Krawallen zu veranstalten, wie sie in der Vergangenheit am 1. Mai schon stattgefunden haben? Du bagatellisierst ständig das Verhalten dieser Leute!

Also, alles was ich den Medien entnehmen konnte war, dass die Polizei in Berlin bewusst viele zivile Beamte eingesetzt hat und eine Menge Konfliktvermeidungsteams.. dafür deutlich weniger vollgepanzerte Polizisten. Für mich ist es logisch, dass es bei solchen Einsätzen weniger Probleme gibt. Ich glaube nicht, dass es in Hamburg daran lag, dass zu wenig Polizisten da waren. Im Zweifel ist die Polizei durch Ihre Ausrüstung sowieso immer deutlich stärker als alle anderen.

Was in den Medien berichtet wird und was wirklich war ist ein himmelweiter Unterschied, das sollte auch dir bewusst sein. Ich kann die Sache vom 1. Mai letzten Jahres nicht abschließend bewerten, da ich (genauso wenig wie du nehm ich an) nicht vor Ort war. Ich kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, dass es die Kollegen in HH von Anfang an auf Konfrontation ausgelegt haben.

Gut, das sehe ich ein wenig anders. Ich weiß nicht welche konkrete Straftat bei der Person vorlag (habe eine Senatsfraktion gebeten dies bei der Regierung anzufragen, weiß nicht ob schon eine Antwort da ist), aber da ich wirklich von Anfang an neben dem Block hergelaufen bin und es da außer ein paar laute Rufe sowohl von Demonstranten, als auch von der Polizei, nichts vorgefallen war, kann es definitiv nichts schlimmeres gewesen sein. Und mit dieser Prämisse erlaube ich mir zu sagen, dass ich es für grundsätzlich falsch halte, wenn Polizisten in den schwarzen Block stürmen und da einen Einzelnnen rausziehen, das ist einfach eine Eskalationsstrategie, mehr nicht. Die Allgemeinheit kann froh sein, dass in dem Moment alle so verdutzt waren, dass nichts schlimmeres passiert ist.
Die Frage, wie man ihn sonst hätte holen sollen ist natürlich schwierig. Nun bin ich kein Polizeieinsatzleiter, aber es wäre z.B. durchaus besser gewesen den rauszuziehen, wenn der Block vllt gerade bei der Kundgebung zuhört und nicht in einer Situation, wo Demonstranten und Polizei sich gegenseitig hin- und herschieben. Oder man hätte einen Beamten abgestellt, der diese Person bis zum Ende der Demo verfolgt und ihn dann gefangen nimmt, wenn sich der Block aufgelöst hat.
Aber einfach in eine aggressive Menschenmasse reinrennen, das geht echt nicht.
Bei der Demo wurden laut Aussagen des letzten Redners übrigens auch mehrere Gewerkschaftler festgenommen, nachdem die sich in den Block gestellt hatten um zu deeskalieren. Ein weiteres Urtel dazu erlaube ich mir jetzt mal nicht, weil ich die Situation nicht gesehen habe.

Damit würdest du Demonstationen quasi zum rechtsfreien Raum erklären. Wenn es nicht mehr möglich wäre, einzelne Personen rauszuziehen, wäre eine Strafverfolgung quasi so gut wie unmöglich. Folge wäre, dass jeder meint, er kann machen was er will, es passiert ihm ja sowieso nichts. Das kann nun wirklich nicht das Ziel sein.

Und glaube mir (ich war natürlich nicht dabei, aber ich war, wie bereits erwähnt, schon bei genug Demos und ich weiß, wie sowas abläuft), gegen die genannte Person lag etwas vor (und damit meine ich keine Beleidigung, wegen einer solchen wird sicherlich keine solche Aktion gestartet), sonst hätten die Kollegen ihn nicht rausgezogen.

Und einen Beamten abstellen, der denjenigen die ganze Zeit im Auge behält, klingt zwar theoretisch schön, ist aber in der Praxis definitiv nicht umsetzbar. Übrigens dient die Festnahme auch der Verhinderung weiterer Straftaten.
 
Naja bei einigen mag diese Aussage sicherlich stimmen, jedoch gehen auch genug Personen zur Demo die wirklich auf dinge hinweisen wollen.

Es mag sein das du diesen Teil als Polizist nicht wahrnimmst, weil man doch schon sehr auf die "Krawallmacher" fokusiert ist und andere Personen nicht wirklich wahrnimmt.

Aber genau das ist doch das Problem. Durch die Idioten, die z. B. am 1. Mai nur auf Randale und Krawall aus sind, wird in den Medien fast ausschließlich hierrüber berichtet. Insofern sollte es doch auch im Sinne der eigentlichen Demonstranten (die auch eine Botschaft rüberbringen wollen) sein, sich nicht nur von den Autonomen zu distanzieren, sondern diese bei ihren Demos überhaupt nicht zu dulden. Aber genau das passiert häufig nicht. Die vernünftigen Demonstranten dulden die Idioten, die ja in der Regel auch äußerlich zu erkennen sind (vermummt, schwarz gekleidet), bei einer Demo in ihrer Mitte.

Wenn du an die Mai-Demos der letzten Jahre zurückdenkst, woran erinnerst du dich dann? An die Themen bzw. Botschaften oder Mottos der vernünftigen Demonstranten oder an Ausschreitungen und Randale?
Ich bringe den 1. Mai eher mit letzterem in Verbindung...
 
Was du damals in dem Thread "Polizeigewalt gegen Fans" von dir gegeben hast kann man durchaus als Hetze bezeichnen! Die "Zecken" nennen sich nebenbei bemerkt selbst so. Woher es ursprünglich kommt weiß ich nicht. Es sind wohl nicht alle nur auf Gewalt aus, aber doch sehr viele von ihnen. Wie gesagt, ich habe sehr viel Erfahrung was diese Gruppierung anbelangt.

Hmm ich kann mich nicht daran erinnern gegen jemand gehetzt zu haben, wenn doch tut es mir Leid.
Ich kann mit so Aussagen nicht viel anfangen. Wer ist denn eine Zecke? Wieviel sind sehr viele? Ich kann nun genauso sagen viele Polizisten sind auch mal gern für eine Schlägerei zu haben, das sagt genauso viel aus.


Lies du dir lieber deinen eigenen Beitrag durch. Du schriebst, dass du zugegebenermaßen wenig argumentiert hast, da du den Thread erst vor 2 Stunden entdeckt hättest.

Jap, und der Thread hat 11 Seiten, wo es zwischendurch durchaus auch Argumente gibt, über die man mal nachdenken kann. Zusammen mit meinem Argumente enthaltenen ersten Post habe ich nunmal 2 Stunden gebraucht :-D


Glaubst du wirklich, dass wegen ein paar Dutzend an Leuten ein solches Aufgebot an Beamten da wären? Und glaubst du wirklich, dass ein paar Dutzend von Leuten in der Lage wären solche Krawallen zu veranstalten, wie sie in der Vergangenheit am 1. Mai schon stattgefunden haben? Du bagatellisierst ständig das Verhalten dieser Leute!

Naja du musst da mal ganz klar unterscheiden. Es gibt Leute, die von vorneherein nur dahingehen um Stress zu machen. Das dürften nicht mehr als ein paar Dutzend sein. Von mir aus lass es 100 sein. Dann gibt es aber solche, die die Maßnahmen der Polizei als übertrieben ansehen oder in irgendwelche Wasserwerferstrahlen geraten ohne etwas gemacht zu haben und deswegen gewaltätig werden, das ist aber eine völlig andere Sache. Obwohl das natürlich auch zu verurteilen ist, besser wäre es einfach Anzeigen zu erstatten nach den Demos, aber ich vermute, dass diese sehr oft zu keinem Ergebnis kommen, weil in der Regel nur die Demonstranten beobachtet und gefilmt werden, nicht die Polizei.


Was in den Medien berichtet wird und was wirklich war ist ein himmelweiter Unterschied, das sollte auch dir bewusst sein. Ich kann die Sache vom 1. Mai letzten Jahres nicht abschließend bewerten, da ich (genauso wenig wie du nehm ich an) nicht vor Ort war. Ich kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, dass es die Kollegen in HH von Anfang an auf Konfrontation ausgelegt haben.

Zu 1: ja! :)
Ich stelle mal etwas anderes in den Raum. Ich weiß, dass die Polizei da erstmal wenig Schuld trägt in dem was ich jetzt sage:
Bei der Anti NATO Demo wurden vorher vom Innenministerium so viele absurde Auflagen beschlossen, dass es völlig klar war, dass das Ausschreitungen gibt. Z.B. durfte man keine Kapuzenpullover tragen. Die Grenze wurde auch dicht gemacht. Das von Demonstranten in Brand gesteckte Hotel wurde nichtmal versucht zu löschen, die Feuerwehr wurde nicht durchgelassen. In diesem Fall z.B. tut mir die Polizei Leid, weil die dann das Ganze zu spüren bekommen, was das Innenministerium verbockt hat. Viele sind aber dann auch einfach nicht hingefahren oder auf die französische Seite, weil sie keine Lust haben Grundrechte wie in China genießen zu können bei dieser Demo.

Damit würdest du Demonstationen quasi zum rechtsfreien Raum erklären. Wenn es nicht mehr möglich wäre, einzelne Personen rauszuziehen, wäre eine Strafverfolgung quasi so gut wie unmöglich. Folge wäre, dass jeder meint, er kann machen was er will, es passiert ihm ja sowieso nichts. Das kann nun wirklich nicht das Ziel sein.

Wie gesagt, ich habe ja eben andere Vorschläge gemacht wie es besser wäre. In einer ruhigen Situation die Leute rausziehen, nicht bei sowieso drohenden Krawallen.

Und glaube mir (ich war natürlich nicht dabei, aber ich war, wie bereits erwähnt, schon bei genug Demos und ich weiß, wie sowas abläuft), gegen die genannte Person lag etwas vor (und damit meine ich keine Beleidigung, wegen einer solchen wird sicherlich keine solche Aktion gestartet), sonst hätten die Kollegen ihn nicht rausgezogen.

Das will ich auch hoffen, dass etwas mehr als eine Beleidigung gegen ihn vorlag. Allerdings frage ich mich was das sein soll. Wie gesagt, ich bin die ganze Zeit da nebenhergelaufen und wenn dann einer auf die Polizei eingeprügelt hätte o.ä. wäre es mir schon aufgefallen. Wir werden das nun auch nicht abschließend klären können aber vielleicht können wir uns darauf einigen, dass Straftaten natürlich entsprechend bestraft werden müssen, aber nicht in der Form, dass die Aktion die Stimmung noch aggressiver werden lässt, wenn sich Polizei und Block sowieso schon gegenüberstehen und sich gegenseitig provozieren.

So und nun bin ich erstmal bis 18 Uhr oder so weg :-)
 
Aber genau das ist doch das Problem. Durch die Idioten, die z. B. am 1. Mai nur auf Randale und Krawall aus sind, wird in den Medien fast ausschließlich hierrüber berichtet. Insofern sollte es doch auch im Sinne der eigentlichen Demonstranten (die auch eine Botschaft rüberbringen wollen) sein, sich nicht nur von den Autonomen zu distanzieren, sondern diese bei ihren Demos überhaupt nicht zu dulden. Aber genau das passiert häufig nicht. Die vernünftigen Demonstranten dulden die Idioten, die ja in der Regel auch äußerlich zu erkennen sind (vermummt, schwarz gekleidet), bei einer Demo in ihrer Mitte.

Ich wollte TheEagle85 mit meinen Beitrag nur darauf aufmerksam machen das es selbst beim 1. Mai genug Demonstranten gibt die ohne Krawall und Gewalt ihre Botschaft übermitteln wollen. Nicht alle Demonstranten dulden die Autonomen, es ist sehr schwer etwas gegen den Black Block zu unternehemen, weil der Black Block gut organisiert ist und weil nicht jeder lust hat in Konfrontation mit diesen "Idioten" zu gehen. Vorallem weil es eh nichts bringt.
Ansonsten stimme ich deinem Beitrag 100%ig zu
 
Wie gesagt, ich habe ja eben andere Vorschläge gemacht wie es besser wäre. In einer ruhigen Situation die Leute rausziehen, nicht bei sowieso drohenden Krawallen.

Ich halte es für sinnvoller, direkt einzugreifen, um mögliche Ausschreitungen direkt im Keim zu ersticken. Zu warten, bis es ruhiger wird, ist bei den genannten Demos, wohl eher schlecht. Direkt eingreifen zeigt auch, dass sofort geahndet wird.

Naja du musst da mal ganz klar unterscheiden. Es gibt Leute, die von vorneherein nur dahingehen um Stress zu machen. Das dürften nicht mehr als ein paar Dutzend sein. Von mir aus lass es 100 sein.

Es scheint doch mittlerweile so, dass die Mehrheit nur noch zu solch genannten Demos geht (z.B. 01. Mai), um Stress zu machen. Den meisten Leuten wird der eigentliche Sinn der Demo wahrscheinlich überhaupt nicht bekannt sein.

In Köln gibts am 09. Mai wieder ne Demo. Da muss man die Innenstadt wieder möglichst gänzlich meiden. Dafür wird eine Veranstaltung abgesagt, weil Gegen-Demos bzw. Ausschreitungen erwartet werden....
 
Es scheint Eagle hat erreicht was er wollte. In diesem Thread wird nunmehr nicht über die Nazis im Fussball und ihr Einfluss auf den selbigen diskutiert, sondern über ein "linke" autonome Krawallmacherszene. Und genau diese Diskussionskultur sorgt oft auch in der Politik dafür, dass das eigentliche Thema ganz schnell verdrängt wird, und Randerscheinungen in den Mittelpunkt gerückt werden.

Gestern im Weserkurier und natürlich auch in einigen anderen Publikationen gab es Aussagen aus einer Studie, die darauf hinwiesen wie viel gefährlicher die rechte Szene geworden ist, da sie genau das tut was Bestandteil der eigentlichen Frage des Threads war, sie unterwandert die Gesellschaft, sie ist in ihrer Teilnehmerzahl stabil schafft es aber sich ein neues Gesicht zu geben. Sie rückt von den von aussen erkennbaren Insignien ab, um wählbar zu werden und so Einfluss in den sozialen und politischen Bereichen zu erlangen. Die DVU erstarkt auch durch den Niedergang der NPD und leider betrachtet eine ausreichend starke Gruppe die DVU als wählbar.
Natürlich ist der Sport und hier Fussball im wesentlichen ein guter Angriffspunkt, um Menschen zu werben und durch das weglassen aller martialischen, äusseren Insignien ist es schwerer das zu verfolgen und mehr Menschen fühlen sich angesprochen. Die Ziele, ein deutschnationaler Staat, Ausgrenzung von Ausländern, Einschränkung der Bürgerrechte, bleiben natürlich bestehen.
Regeln wie die 6+5 Regel, die gut gemeint sind, bieten bei schlichteren Gemütern natürlich einen guten Anhaltspunkt um über die Agenda der Rechtsradikalen ins Gespräch zu kommen. Viele, die sich nicht als rechts betrachten aber ungebildet genug sind, um zu glauben, dass derjenige der solche Regeln vertritt und erweitern möchte, nur den Sport und die Gesellschaft im Auge habe, sind dann leicht zu ködern um sich stück für stück dann in eine radikalere Version dieses Denkens hineinziehen zu lassen.
So funktionieren Rattenfänger nunmal und ihr Boden sind die Dummheit und die ungebildeten Menschen, die das nicht durchschauen. Nach wie vor existierende ausländerfeindliche Ressentiments im Fussball bei "Fussballfans" erleichtern der rechten Szene natürlich den Einstieg in solche Themen und Gespräche mit zu rekrutierendem Fussvolk.
Des weiteren ist es natürlich von Vorteil, die Diskussion auf andere Extreme, in diesem Fall, "linke" Vollidioten und Krawallmacher zu lenken, da man so noch besser aus der Wahrnehmung verschwindet und die Energien anderweitig gebündelt sind. Der Fussball als Breitensport mit seinen vielen Ausländern und auch wirtschaftlich schwachen und sozial frustrierten Fans ist natürlich ein guter Ansatzpunkt für Rechtsradikale, was man im Osten unserer Republik ja gut betrachten kann. Allerdings muss man gar nicht so weit schauen. Bremerhaven ist ein Paradebeispiel für eine wirtschaftliche und sozial benachteiligte Region in der die rechten Parteien ja auch in den letzten Jahren immer wieder eine hohe Wählerquote erreichen konnte.

Trotz all dieser Punkte, halte ich unsere Gesellschaft im Grunde für so gefestigt, dass ich nicht an eine grössere Erstarkung der rechten Kräfte glauben kann. In Frankreich, Italien, Spanien sind diese schon seit Jahren viel stärker vertreten und nur in Italien ist das im Fussball auch in den Profiligen wirklich zum Tragen gekommen. In Deutschland haben wir das aber in den unterklassigen Ligen genauso, weshalb hier kein arroganter Seitenhieb auf Italien erlaubt sein sollte. Ausschreitungen in einigen kleineren Städten ,bei Fussballspielen, durch Rechtsradikale sind bekannt und nicht minder zu verurteilen.

Ich glaube also, dass es eine Unterwanderung gibt aber dass sie nicht in ein für die gesamte Gesellschaft gefährliches Maß gelangen wird. Obgleich das nicht heisst, dass man diese Situation leicht nehmen sollte, da jeder Körperverletzung jeder Ausländerhatz und Verunglimpfung unseres Grundgesetzes nachzugehen ist. Das gilt natürlich für etwaige linke Übertretungen genauso.
 
Unbash... Ich habe gerade, bevor ich den Thread geöffnet habe, gesehen, dass der letzte Beitrag von dir stammt. Ich wusste vorher schon in etwa, was drin stehen würde. Auch du warst damals schon in der Diskussion "Polizeigewalt gegen Fans" beteiligt und bist da schon durch deine völlig unqualifizierten Beiträge aufgefallen, noch deutlich krasser als Kieler Sprotte. Ich werde auf den geistigen Dünnschiss, den du hier (leider mal wieder) von dir gegeben hast, nicht weiter eingehen. Ist wohl auch nicht nötig, jeder, der ein bisschen selbstständig denken kann, kann deine Beiträge wohl richtig einordnen...

Was sagst du dann dazu, dass es ja erst kürzlich Demonstrationen im Schanzenviertel in Hamburg gab gegen die zunehmende Flut von Großkonzernen in dieser ehemals ausschließlich von Familienunternehmen geschmückten Straße?
Dort waren auch linke Autonome anzutreffen, die Gewalt anwendeten. Allerdings muss man auch sagen, dass die Polizisten mit einer nicht angebrachten Härte vorgegangen sind. Zu gewalttätig gegen die Autonomen und erst Recht zu gewalttätig gegen die normalen Demonstranten.
Wenn du anderen schon Voreingenommenheit vorwirfst, solltest du mal überdenken, ob das vielleicht nicht auf dich selbst zutrifft, da du als Polizist wohl kaum Fehler deiner-/eurerseits eingestehen wirst.
 
Dieses "erst recht" ist doch großer Schwachsinn. Das heutige Deutschland und unsere Generation hat mit den damaligen Taten im Prinzip überhaupt nichts mehr zu tun, wir können nichts für die Geschehnisse von damals! Aber gerade, weil einige scheinbar glauben, dass wir was gut zu machen haben, ist Deutschland heute wohl eines der linksten Länder überhaupt, vorallem eben im Bezug auf Ausländer, Multikulti..usw.., ich bin da ehrlich gesagt kein allzu großer Freund von, aber deshalb bin ich sicherlich nicht Nazi oder ähnliches, wie es von so linken, paranoiden Deutschen einem oft vorgeworfen wird, wenn man seine Meinung äußert. Hier will man ja sogar Eagle in die Rechte Ecke rücken, der rein gar nichts! in diese Richtung geschrieben hat.
Deutschland eines der linkesten Länder der Welt?!
Eine Diktatur als bessere Staatsform? Neun Prozent der Deutschen finden das im nationalen Interesse unter Umständen durchaus akzeptabel. Ein Führer, der Deutschland mit starker Hand regiert? Das halten rund 15 Prozent für eine gute Idee. Und gleich 26 Prozent sehnen sich in diesen Zeiten nach einer einzigen Partei, die die Volksgemeinschaft insgesamt verkörpert.

...du bist kein "allzu großer Freund von Ausländern"? Du heißt aber Klasnic#17,der kommt ebenfalls aus Bosnien....:18:
 
Es sind eh fast immer die Polizisten die anfangen zu prügeln, weil alles seine Ordnung haben muss, die Sicherheit muss gegeben sein und viele Polizisten (Eagle) sympathisieren mit den Rechten.
Und sag mir nicht dass du das nicht tust, wenn du Linke als Zecken bezeichnest!!

Ich dachte eigentlich ich halte mich bei dem Thema zurück und sag da nix zu.
Aber mir stellt sich doch die Frage wie du darauf kommst das viele Polizisten mit Rechten sympathisieren. Nur weil die Polizisten ihre Arbeit machen?
Die Aufgabe ist es nunmal die Sicherheit und Ordnung aufrecht zu erhalten und dies mit den angemessenen Mitteln. Und wenn das letzte Mittel der Knüppel ist, ist das nunmal so.
Und glaubs mir die Polizisten können sich weiß gott besseres Vorstellen als am 1. Mai oder auf irgendwelche Demos zu gehen, Rechte zu begleiten und gegen Gegendemonstranten vorzugehen, weil die Krawall machen.

Achja nur so zur Info ich bin KEIN Polizist, ich kenne nur aufgrund meines Arbeitgebers genug.

PS: Klasnic war und ist Kroate.
 
Aber gerade, weil einige scheinbar glauben, dass wir was gut zu machen haben, ist Deutschland heute wohl eines der linksten Länder überhaupt, vorallem eben im Bezug auf Ausländer, Multikulti..usw.., ich bin da ehrlich gesagt kein allzu großer Freund von, aber deshalb bin ich sicherlich nicht Nazi oder ähnliches..
Und jetzt sag mir nicht es wäre nicht so gemeint!

@Ingo: Ja Sicherheit und Ordnung ist immer ganz wichtig, immer bloß die Fresse halten, und kein Risiko eingehen. Wenn es aber darum geht das Leute, die die Würde anderer Menschen verletzen und einfach so durch die Straßen gehen und das offen zeigen muss man denen auch mal Feuer unterm Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) machen.
Man sieht ja was passiert wenn mal ein Polizist den rechten eine mitgeben will so wie der Komissar der in Bayern dann niedergestochen wurde. Vielleicht verprügeln Polizisten wahrscheinlich lieber die Linken, sehen ja eh harmloser aus mit ihren Bob Marley oder Peace Fahnen.
 
Diese komische Statistik da ist auch nicht ernstzunehmen, und wie gesagt, ich rede von der Politik in Deutschland.
Möchtest du die Interlektualität des SPIEGELS in Frage stellen?
Dich kann man nicht überzeugen?
Wieso ist die Politik in Deutschland links, die CDU hat selbst letztens gesagt und damit an die Wähler plädiert, dass das neue Wahlprogramm der SPD zu sozial orientiert gewesen wäre und das man nicht soweit nach links rücken darf! Und das sagt eine der stärksten Parteien wenn nicht die stärkste in Deutschland...
 
Es scheint Eagle hat erreicht was er wollte. In diesem Thread wird nunmehr nicht über die Nazis im Fussball und ihr Einfluss auf den selbigen diskutiert, sondern über ein "linke" autonome Krawallmacherszene. Und genau diese Diskussionskultur sorgt oft auch in der Politik dafür, dass das eigentliche Thema ganz schnell verdrängt wird, und Randerscheinungen in den Mittelpunkt gerückt werden.

Ich lasse mir so etwas nicht vorwerfen, ich habe oft genug betont, was ich über die Rechten denke und dass es nicht mein Ziel war, dass die Diskussion abtriftet. Du solltest mit solchen Äußerungen sehr vorsichtig sein, vor allem wenn sie sich nicht im geringsten belegen lassen!!!

Zum sonstigen Beitrag gebe ich dir sogar Recht.
 
Es sind eh fast immer die Polizisten die anfangen zu prügeln, weil alles seine Ordnung haben muss, die Sicherheit muss gegeben sein und viele Polizisten (Eagle) sympathisieren mit den Rechten.
Und sag mir nicht dass du das nicht tust, wenn du Linke als Zecken bezeichnest!!

Klar, die Polizisten greifen meist die friedlichen Demonstranten an, die sich dann nur wehren....

Ich habs schon einmal erwähnt... Die Zecken bezeichnen sich selbst als Zecken... Aber schon klar, ich bin Polizist, rechts und von grundauf böse.
 
Du bist scheinbar zu blöd es zu verstehen, das ist alles.

Ich bekomme auch immer mehr den Eindruck, dass er wirklich sehr einfach strukturiert ist. Bei Unbash war ich zunächst auch wenig begeistert, als ich seinen Namen in diesem Thread las, aber im Laufe der Diskussion hat er sich wenigstens als vernünftiger Diskussionspartner herausgestellt, was ich vorher nicht für möglich gehalten hatte. Aber was Kieler Sprotte hier von sich gibt ist einfach nur primitiv.
 
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