Willi Lemke (Ehrenmitglied ✝)

Sie haben so eine USP und eine Flatrate auf die Meisterschaft + Pokal + CL-Teilnahme, die ihnen außer DO keiner streitig macht.
Ich sehe es aber anders als @Bremen, der meinte:

Bayern und der BVB werden aufgrund ihrer Wirtschaftsmacht keinen Investor hereinholen. Im Grunde genommen haben sie die schon längst. Nur das Heft das Handelns bleibt bei ihnen. Insofern sind sie dort wesentlich intelligenter als zB der HSV oder Hannover mit Kind aufgestellt. Die stehen gut da.
National und kurzfristig international stimme ich Dir zu. Doch international mittelfristig - stets unter der Voraussetzung, daß die Geldspirale sich weiter nach oben dreht - wird man beim FC Bayern viellicht doch über ein größeres Investorenengagement nachdenken, welches ggf.am 50+1 kratzen könnte. Denn für den FCB zählt nur noch der Sieg in der CL (Deutsche Meisterschaft und DFB-Pokal werden "en passent" mitgenommen) so daß man dort, das haben die jüngsten CL-Enttäuschungen gezeigt, entsprechend aufgerüstet werden muß. Erste Indizien einer Aufrüstung sind jedoch schon in der Sommer-TP abzusehen gewesen: Tolisso ist der teuerste Zugang der FCB-Historie, hinzu kommt die etwa gleiche Summe für Süle und Coman zusammen, rechnet man dazu noch den anderen "Kleinkram" dazu sowie die Erlöse dagegen, ergibt sich ein Transferminus von > 70 Mio. €. Solche Investitionen werden auf Dauer auch nicht mit dem noch prall gefüllten Festgeldkonto der Bayern gestemmt werden können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vermehrt sich die Kohle auf dem Festgeldkonto eigentlich?! Man hört immer nur Festgeldkonto und Abflüsse von jenem......irgendwann ist doch auch mal Ende – oder gibt's regelmäßig Zuflüsse? So etwas wäre doch dann auch etwas für Werder.....

Die Loslösung vom 50+1 wäre für Bremen IMO ein Wagnis, das wohl eher zu vorsichtigen Aktionen führen würde. Die Führungsgranden scheuen etwas das Risiko.
 
Vermehrt sich die Kohle auf dem Festgeldkonto eigentlich?! Man hört immer nur Festgeldkonto und Abflüsse von jenem......irgendwann ist doch auch mal Ende – oder gibt's regelmäßig Zuflüsse? So etwas wäre doch dann auch etwas für Werder.....

Deutlich mehr Zuflüsse als Abflusse. Wie hoch waren die Gewinne in den letzten Jahren? Jeweils neue Rekordmarken?

Die Dauerteilnahme in der Cl machts möglich. Die letzten 5 Jahre waren sie ja eh Meister. Wenn aber ein 3. Platz zur Teilnahme berechtigt, werden sie sich in Deutschland quasi immer qualifizieren.

Durch ihre hohe Qualität, aber auch durch Setzlisten erreichen sie dann quasi fast zwangsläufig immer mindestens das Viertelfinale. Die TV-Live-Ubertragungen in der Cl sind ihnen gewiss, die im DFB-Pokal kommen hinzu. Merchandising, Marketing haben astronomische Ausnahmen angenommen, in vielen Sport -Shops gibt es neben Artikel des jeweils lokal ansässigen Vereins fast ausschließlich FC Bayern Utensilien. 70% aller Jungs tragen Bayern-Trikots.

Beim Stadionbau helfen Kommune, Land und Verband. Wenns hart auf hart kommt, kann man sich auf "Amigos" verlassen.

Um das Festgeldkonto der Bazis brauchen wir uns keine Gedanken zu machen. :kaffee:
 
Bezüglich kommunaler Unterstützung sollten wir es tunlichst vermeiden, mit Steinen zu werfen, weil wir selber in Glashaus sitzen. Denn der Filz in dieser Stadt hier hat (ohne die bajuwarische Amigo-Gesellschaft damit in irgend einer Weise beschönigen zu wollen) Werder schon mehrmals finanziell unter die Arme gegriffen; zuletzt 2013 mit einem Darlhen i.H. von 1,5 Mio. €, damit den Stadion GmbH Verpflichtungen aus dem Kredit für den Stadionumbau nachkommen konnte.
 
Schieben wir die heilige Kuh zurück aufs Eis
50+1 sagt aus, wer das Sagen hat: Vereinsmitglieder oder eine Person/Kapitalgesellschaft,
mehr nicht

denken wir das Spiel doch mal weiter anstatt das gelobte Land mystisch zu erwarten und zu verklären:

Werder gehört Tchibo, der stellt Geschäftsführer, Trainer.....

Mitglieder fraglich, als Staffage überflüssig,

nur noch Fans von Tschibo Werder
(aus alter Verbundenheit hat man den Stadionnamen zurückgekauft, äh Vereinsnamen)

was ist mit Werders Vereinsaktivitäten,
vielleicht?, kann man nicht sagen, wenn man positiv gestimmt ist,
Einfluß null,

Tschibo Werder hat dann mehr mit dem Unternehmen als mit den Bremern zu tun,

und wenn Tschibo Werder an die Wand fährt
passiert doch nicht

aber wie ist es dann, wenn man absteigt, der Supergau oder muss der Investor bleiben,
und was ist mit den "Vereinen" der 2.Liga, wenn da plötzlich ein Unternehmen mit der 10 fachen Potenz aufläuft,
da gibt es dann bei zwei Absteigern ja auch keine Chance auf einen Aufstieg mehr,
von Chancengleichheit will ich noch gar nicht reden,
was ist, wenn der Investor die geforderten Bürgschaften nicht übernimmt,

was ist mit den Jugendmannschaften?

Vielleicht sollten die ganzen Kapital - Fussballmannschaften eine eigene Liga bilden, wenn es der Plan der DFL/DFB ist,
nur noch kapitalgesteuerte Fussballunternehmen haben zu wollen,
Vereine sind es ja nicht siehe Leipzig

und die Vereine bilden dann eine Meisterschaft der Fussballvereinsmannschaften
(auch wenn sie dann 2.Liga heißen wird :D),
:schal:
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich Deine Schreibe richtig verstanden habe, beschreibst Du das Szenario, wie, wenn sich Tchibo Werder vereinnahmt hätte. Da die Profis ausgegliedert sind in die KGaA, werden sie dann behandelt wie eine Firma: kaufen, verkaufen, sanieren, liquidieren, what ever.
Die Jugendmannschaften verblieben im Verein Werder e.V., wären also von den Gegebenheiten der Profis nicht berührt. Wie es sich mit Werder II verhalten würde, ist für mich fraglich. Wahrscheinlich gleich den Profis, weil sie ja auch Profis sind, nur 2 Stufen tiefer.
Eine Meisterschaft der Firmenmannschaften würde dann die zufrieden stellen, denen es wurscht ist, wie das Ganze zusammen kommt.
Der Rest, die wahren Fussballfans, würden sich dann mit den Regionalmeisterschaften begnügen müssen, an deren Ende dann der Amateurmeister ermittelt werden würde. Auch nicht schlecht.
Wie oft bin als Kind zu den Länderpokalspielen (?) gegangen, oder zu den Vereinsspielen von meinem Verein Pusdorf gegen Polizei SV etc.
Back to the roots. ;)
 
Wenn ich Deine Schreibe richtig verstanden habe, beschreibst Du das Szenario, wie, wenn sich Tchibo Werder vereinnahmt hätte. Da die Profis ausgegliedert sind in die KGaA, werden sie dann behandelt wie eine Firma: kaufen, verkaufen, sanieren, liquidieren, what ever.
Die Jugendmannschaften verblieben im Verein Werder e.V., wären also von den Gegebenheiten der Profis nicht berührt. Wie es sich mit Werder II verhalten würde, ist für mich fraglich. Wahrscheinlich gleich den Profis, weil sie ja auch Profis sind, nur 2 Stufen tiefer.
Eine Meisterschaft der Firmenmannschaften würde dann die zufrieden stellen, denen es wurscht ist, wie das Ganze zusammen kommt.
Der Rest, die wahren Fussballfans, würden sich dann mit den Regionalmeisterschaften begnügen müssen, an deren Ende dann der Amateurmeister ermittelt werden würde. Auch nicht schlecht.
Wie oft bin als Kind zu den Länderpokalspielen (?) gegangen, oder zu den Vereinsspielen von meinem Verein Pusdorf gegen Polizei SV etc.
Back to the roots. ;)

Das mag dein feiner Wunsch sein, dass das so kommt, nur wird der Investor bei so einem Konstrukt nicht mitmachen wollen, der wird doch (siehe Stellingen) vorher verändert oder wie bei 1860 auf pro Forma gestellt,
ich soll mir vorstellen, dass es ein Werder Profi mit eigenständigen Entscheidungen und ein Verein Werder geben soll, der auch unabhängige Entscheidungen trifft, dann hätte ein Konzern den Namen gekauft mit gewissen Nutzungsrechten und Kapitalanlegemöglichkeiten und die Zuschauer, egal der Politik, kommen um gewisse Spieler zu sehen, um Werder zu sehen wie bei Hoffenheim oder VWburg

ja klar, geht doch
und wie die Kasse klingeln wird
wie Weihnachten
und mit Lewandowski im Sturm werden wir Meister,
dann lösen wir die Bayern in Europa ab....

da ist sicher viel frommer Wunsch dabei und es wird nicht unser Werder mehr sein
z. B. Lemke auf Lebenszeit wie Kühne in Stellingen, ein Alptraum.
(Und den kann man nicht mehr abwählen, wie wird man Ismaik in München wieder los? Man gliedert ihn in eine KGaA aus!)

:schal:
 
Lemke hat wieder ein Interview gegeben: Teil2
er ist am Ball geblieben, nur nicht beim Thema Ablösesummen, Ausverkauf des Vereinsfussballs,
jetzt wieder Alltagsblabla des Ex - Funktionärs,
hoffentlich wird uns wenigstens Teil 3 erspart.
:schal:
 
Bezüglich kommunaler Unterstützung sollten wir es tunlichst vermeiden, mit Steinen zu werfen, weil wir selber in Glashaus sitzen. Denn der Filz in dieser Stadt hier hat (ohne die bajuwarische Amigo-Gesellschaft damit in irgend einer Weise beschönigen zu wollen) Werder schon mehrmals finanziell unter die Arme gegriffen; zuletzt 2013 mit einem Darlhen i.H. von 1,5 Mio. €, damit den Stadion GmbH Verpflichtungen aus dem Kredit für den Stadionumbau nachkommen konnte.

1.5% Verzinsung ist doch heutzutage eine gute Geldanlage ;) Außerdem möchte ich nicht wissen was es die Stadt gekostet hätte, wäre die Stadion GmbH -an der sie zu 50% beteiligt ist- bankrott gegangen.

Der Filz in dieser Stadt ist wie er ist, aber DAMIT hatte Filz nun wirklich zu allerletzt zu tun. Was übrigens auch damit zusammenhängen könnte, daß Werder zuvor ebenfalls 1.5mio € Kredit gewährt hat und nun vollkommen zurecht der Meinung war, die nächste Zahlung habe vom 2. Gesellschafter zu kommen. Und der ist nunmal die Stadt ;)
 
Ich weiß nicht, was da an Lemkes Teil 2 so groß zu bekakeln ist.
Ich bin da alles andere, als so ein SPD-Heini...und über die Jokes des Bremer Senats lache ich mich regelmäßig kaputt.^^
Aber ich muss parteiübergreifend sagen, dass ich größtenteils mit dem Nachfolgenden so einverstanden bin - das würde ich so glatt unterschreiben...wo unser Heinz recht hat, hat er recht... :kaffee:

Von: MARKUS BALCZUWEITveröffentlicht am04.09.2017 - 23:23 Uhr
Im zweiten Teil des großen BILD-Interviews spricht Ex-Manager Willi Lemke (71) über Ausstiegsklauseln bei Top-Spielern, die Zukunft von Sportchef Frank Baumann und Werders Saisonstart.

BILD: Werder hat zuletzt keine großen Einnahmen mehr durch Spieler erzielt. Wird der Verein weiter abgehängt?

Lemke: „Es hängt davon ab, wie erfolgreich unsere Transfers sind. Da haben wir in der Vergangenheit nicht alles richtig gemacht.“

Wie meinen Sie das?

Lemke: „Große Fehleinkäufe darf sich Werder nicht mehr leisten. Damit meine ich aber nicht die jetzige Führung um Frank Baumann. Was ich als Problem sehe: Kommt ein starker neuer Spieler wie vor einem Jahr Gnabry, hat er eine niedrige Ausstiegsklausel im Vertrag. Wie soll Werder denn so noch einen Verkauf in Höhe von 30, 40 oder 50 Millionen erzielen?“

Wie kommt Werder raus aus diesem Schlamassel?

Lemke: „Es hilft nur der Versuch, eine Mannschaft kontinuierlich aufzubauen. Ich betone: eine Mannschaft. Wenn jeden Sommer ein Dutzend Spieler kommen und gehen, wird sich kein außergewöhnliches Team entwickeln. Da braucht man Geduld.“

Marco Bode, Ihr Nachfolger als Aufsichtsratschef, denkt über eine vorzeitige Verlängerung mit Manager Frank Baumann nach. Richtig so?

Lemke: „Ich bin mit Franks Leistung absolut zufrieden. Er macht einen sehr guten Job. Vielleicht ist eine Gehaltserhöhung nicht dumm. Aber warum ihm gleich einen ganz langen Vertrag geben? Das würde ich nicht tun. Wer weiß denn schon, wo Werder 2019 überhaupt steht?“


Platz 18, saisonübergreifend fünf Pleiten in Folge. Wie bewerten Sie Werders sportliche Situation?

Lemke: „Ich bin noch nicht besorgt. Aber jeder weiß: Wir sind in Berlin unter Druck. Dabei hat mir das Spiel in Hoffenheim noch gut gefallen, gegen Bayern waren wir chancenlos. Jetzt sind wir Letzter, ein Albtraum. Da schläfst du schlecht...“


Mit Fritz und Pizarro sind zwei Aushängeschilder des Klubs weg. Wie gefährlich ist das?

Lemke: „Das Ende ist in beiden Fällen richtig. Als Rudi Völler uns verließ, dachten alle, die Welt bricht zusammen. Aber dann kam Riedle und wir wurden Meister. Ich sehe nicht schwarz. Wir haben Max Kruse. Er ist ein Super-Spieler und einer unserer Fahnenträger. Fin Bartels ist für mich mit seiner Klasse und Fairness ein großes Vorbild, kann in eine große Rolle hineinwachsen. Und Thomas Delaney hat sich in kürzester Zeit in die Herzen der Fans gespielt. Und das traue ich auch den Eggestein-Brüdern zu.“


Werder prüft eine Reise in den Iran, um den dortigen Markt zu erschließen. Ist das angesichts der Menschenrechtslage in Ordnung?

Lemke: „Ja. Denn der Sport baut Brücken, bringt Menschen zusammen. Ich fände es gut, in den Dialog zu kommen und dort die entsprechenden Fragen zu stellen: ,Warum können Frauen bei euch nicht ins Stadion? Vielleicht ist es ja auch möglich, unsere Damenmannschaft für ein Spiel dort mitzunehmen?' Das habe ich unserem Präsidenten sehr klar mitgeteilt. Wir sollten dort präsent sein, ohne unsere Werte zu vergessen. Wenn wir mit Alex Nouri dort spielen, werden 90 000 Fans im Stadion sein. Darauf können Sie sich verlassen.“

Anm.: Gut, was den Iran anbetrifft...solange sie nicht mit ´ner Atombombe im Gepäck heimkommen, solls mir recht sein... :D
 
Inhaltlich halte ich das Interview größtenteils für vernünftig.

Ich finde es trotzdem unnötig, dass ehemalige Funktionäre wie KDF, Lemke und auch Eichin ständig irgenwelche Kommentare abgeben müssen, obwohl sie das nach ihrem Ausscheiden eigentlich (zumindest Lemke und KDF) nicht tun wollten.
 
Korrekt.



Zum Fettgedruckten: Richtig. Nur bei welchem Fußball-Bundesligist kann man heute noch von einem Verein im usrpünglichen bzw. rechtlichen Sinne reden, der zudem wirtschaftlich autak agiert? Es sind nur noch SC Freiburg und Mainz 05. Das war's. Schalke 04 ist zwar der Dritte im Bunde, doch die hängen bekanntermaßen am Tropf des "King Ping Pongs" Gazprom. Bei den übrigen 15 Erstligsten handelt es sich um Kapitalgesesllschaften, bei denen der Stammverein "nur" noch als mehrheiltlicher Anteilseigner der Kapitalgesellschaft fungiert und weiterhin den wichtigen Erhalt des Breitensports gewährleistet bzw. befinden sie sich gänzlich in Investorenhand.

Auch wenn in der Kapitalgesellschaft der ursprüngliche Vereinname enthalten ist, so unterstützt, um bei den hiesigen Gegebenheiten zu bleiben,
ein Werder-Fan mit seinem Support im Stadion bzw,. mit dem Kauf von Tickets und Fan-Artikeln in erster Linie nicht mehr den Verein, sondern ein mittelständiges Unternehmen der freien Marktwirtschaft. Man kann es für gut befinden oder auch ablehen, das bleibt jedem selbst überlassen. Doch die Eigendynamik, die die Kommerzialierung des Fussballs in den letzten fast 30 Jahren genommen hat, lässt sich nicht leider mehr aufhalten, geschweige denn, daß sich das Rad zurückdrehen lässt.
Gebe ich zu großen Teilen recht...und wenn ich nicht schon so viel von meinem Ruffino Riserva Ducale Oro 2009 so viel genascht hätte, täte ich dir auch noch detailliert antworten...^^
 
und die Vereine bilden dann eine Meisterschaft der Fussballvereinsmannschaften
(auch wenn sie dann 2.Liga heißen wird :D),
:schal:
Und der Sieger darf an einer nicht kommerziellen Intertotorunde teilnehmen, dessen Sieger wiederum gegen den letzten 1.Ligisten des eigenen Landes ein Anrecht auf ein Freundschaftspiel hat, welches in der Äußeren Mongolei zur dortigen Primetime ausgetragen werden muss.
 
National und kurzfristig international stimme ich Dir zu. Doch international mittelfristig - stets unter der Voraussetzung, daß die Geldspirale sich weiter nach oben dreht - wird man beim FC Bayern viellicht doch über ein größeres Investorenengagement nachdenken, welches ggf.am 50+1 kratzen könnte. Denn für den FCB zählt nur noch der Sieg in der CL (Deutsche Meisterschaft und DFB-Pokal werden "en passent" mitgenommen) so daß man dort, das haben die jüngsten CL-Enttäuschungen gezeigt, entsprechend aufgerüstet werden muß. Erste Indizien einer Aufrüstung sind jedoch schon in der Sommer-TP abzusehen gewesen: Tolisso ist der teuerste Zugang der FCB-Historie, hinzu kommt die etwa gleiche Summe für Süle und Coman zusammen, rechnet man dazu noch den anderen "Kleinkram" dazu sowie die Erlöse dagegen, ergibt sich ein Transferminus von > 70 Mio. €. Solche Investitionen werden auf Dauer auch nicht mit dem noch prall gefüllten Festgeldkonto der Bayern gestemmt werden können.
Hier schätzt Du die Bayern falsch ein. Die Bayern werden niemals ihre Altvorderen Rummenigge und Honess zugunsten (?) eines Investors opfern, um die CL zu gewinnen. Dann würden sie in der Tat die Seele des Vereins verkaufen. Wäre innerhalb der großen Fangemeinde des FCB nicht vermittelbar.
Sie werden ihre Anteile weiter bis max 49% veräussern und ggf aus dem Solidarpakt der Bundesliga aussteigen und in die Einzelvermaktung gehen?! Das sehe ich schon. Aber den Verein an Mister X verkaufen, never ever.
 
Hier schätzt Du die Bayern falsch ein. Die Bayern werden niemals ihre Altvorderen Rummenigge und Honess zugunsten (?) eines Investors opfern, um die CL zu gewinnen. Dann würden sie in der Tat die Seele des Vereins verkaufen. Wäre innerhalb der großen Fangemeinde des FCB nicht vermittelbar.
Sie werden ihre Anteile weiter bis max 49% veräussern und ggf aus dem Solidarpakt der Bundesliga aussteigen und in die Einzelvermaktung gehen?! Das sehe ich schon. Aber den Verein an Mister X verkaufen, never ever.

An einen Mister X glaube ich auch nicht, aber eine Verteilung auf mehrer Investoren - mit einem Minderheits-Vetorecht für den FC Bayern - halte ich durchaus für denkbar. Ebenso halte ich es der Buyern-Kundschaft für vermittelbar, denn zu den Meisterfeiern am Marienplatz pilgern mittlerweile eh nur noch Hardcore-Fans und solche, die noch nie dabei gewesen sind, der große Rest zieht ein diesbezügliches "Oans, zwoa Gsuffa" im Biergarten vor. Hinter dem Ofen vorlocken lässt sich dieser große Rest doch nur noch mit dem Gewinn der CL und wenn in den kommenden Jahren in München zugesehen werden muß, wie der Henkelpott zwischen Spanien, Italien und England hin und her wandert, dann wird die Gier danach um so größer.
Ganz abgesehen davon, daß die Buyern-Fans "ihrem" Uli H. aus Dankbarkeit so ziemlich alles nachsehen, sogar seine Für-die-Scheißstimmung-seit-Ihr-verantwortlich-Wutrede.

Wir schweifen aber vom Thema des Threads ab. ;)
 
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