Alexander Nouri

Absolute Zustimmung!

Nur: SO zu agieren -auch personalmäßig- wie gestern in der ZWEITEN Halbzeit, und das gegen einen durchaus schlagbaren Gegner, DAS bringt uns letztlich auch nicht weiter. Gestern wurden fraglos Punkte verschenkt und das hatte letztlich auch nichts mit Glück oder Pech zu tun, denn das war am Schluß schlichtweg verdient, auch wenn das Siegtor in der Entstehung glücklich war.
Das sehe ich ganz genauso. Meine Hoffnung ist, dass Nouri daraus lernt.
 
Nur das wir gestern in der zweiten Halbzeit gar nicht mehr zum kontern gekommen sind. Wir haben dort keinen Torschuss produziert und nur einen Freistoss in aussichtsreicher Position gehabt (und der wurde von der Mauer geblockt).

Ich persönlich finde die defensive Ausrichtung ebenfalls in Ordnung, nur gehört da eben auch zu hin und wieder Entlastung zu schaffen (wie es Schalke gestern z.B. optimal geschafft hat). Manager, Trainer und Spieler sind in den Interviews ebenfalls der Meinung, dass man in der zweiten Halbzeit zu passiv war und eben keinerlei Lösungen mehr gefunden hat - es wird schon was dran sein.

Hoffenheim hat außerdem in den letzten 20 Minuten mehrere gute Chancen gehabt und einige davon auch von innerhalb des 16er. Die waren die ganze Zeit deutlich näher dran.

Absolut richtig.

Das war gestern in der 2. Halbzeit Dutt-Gedachtnis-Fussball.

Den braucht niemand.

Wer nicht gewinnen will, dem wird das in den weitaus meisten Fällen auch nicht gelingen.

Doch, halt, Dutt ist es ja gelungen. :kaffee:
 
Wenn es denn SO GEWESEN WÄRE, dann wäre ich mehr als einverstanden gewesen. Nur: Mit welchen Spielern hätte Werder denn in der 2. Halbzeit kontern können? Allein mit Kruse auf weiter Flur funktioniert das nämlich leider nicht, wie man gestern auch deutlich sah. Keine einzige Torchance in Halbzeit 2...

Gondorf ist ein kombinationssicherer und schneller Spieler. Er spielte auf der Acht. Eggestein wechselte auf die 8, als Bargfrede reinkam, und kann den Konter initiieren. TGS und Ludde sind schnelle, und in diesem System bei Ballbesitz offensive Außenbahnspieler.

Warum man es nicht nehr hinbekommen hat, weiss ich nicht. Die Mannschaft war aber, auch nach den Wechseln, nicht so extrem defensiv aufgestellt, dass gar nichts mehr nach vorne gegangen wäre.
 
Lernen? Sowas wie gegen Hoffenheim darf nicht passieren! Nur traurig das der Co Trainer auch nicht gesehen hat das Bartels am Spiel nicht teilgenommen hat. Alles andere würde schon geschrieben.
 
Hoffentlich ist diese Lernphase bald beendet. Ein Bundesligajahr ist bald rum und dann kann man das erwarten. Sein Gehalt ist ja auch nicht mehr das eines Lehrlings...

Es wird immer wieder Spiele geben wo Nouri was falsch machen kann, auch andere Trainer machen auch nicht immer alles richtig.
Zudem Nouri nicht so viel falsch gemacht hat. Nagelnanns Plan ist nur besser aufgegangen.
 
Mir hat unsere erste Halbzeit gestern sehr gut gefallen. Sehr vorsichtig begonnen und dann langsam mutiger geworden und in den 20 Minuten vor der HZ sehr gut gespielt und die Badenser im Griff gehabt.

Ich hätte mir auch gewünscht, dass wir da in der 2. Halbzeit weiter machen oder dass wir auch in Halbzeit 2 im Laufe der Zeit wieder mutiger werden. Nouri hat aber offensichtlich hohen Wert auf Defensive gelegt und wollte den einen Punkt mitnehmen. Das ging knapp in Hose.

Was mir aber gefällt ist, dass Nouri offensichtlich an unserem seit vielen Jahren bestehenden Defensivproblem arbeitet. Und wenn er dies übervorsichtigt tut, um dann im Laufe der Zeit die richtige Balance zu finden, hat er meine vollste Unterstützung. Der völlig falsche Weg wäre, es umgekehrt zu versuchen. Dann wären wir wieder die Schießbude der Liga und hier würden alle wieder kotzen.

Ich finde wir müssen AN ein paar Spiele Zeit gaben. Es ist ja nun nicht so, dass sich unsere Defensive personell verändert und verbesseert hat sondern er muss das Defensivproblem mit durchschnittlichen Defensivspielern in den Griff bekommen. Das ist sicher nicht einfach.

Dass Nouri sowohl gestern (Bartels) als auch in den letzten Wochen (Bruns, Wiedwald) seltsame Personalentscheidungen getroffen hat, steht auf einem anderen Blatt. Er ist intelligent genug, sich dieses Risikos bewussst zu sein und zu wissen, dass ihm das tonnenschwer auf die Füße fällt, wenn der Erfolg ausbleibt.
:tnx:

Die Defensive war und ist seit Jahren unsere Achillesferse und durch die langfristige Verletzung von Moisander ist die Situation alles andere als besser geworden. Um so beruhigender war es zu sehen, daß Werder doch in der Lage ist, den Laden hinten dicht zu halten und letztlich nur durch einen abgefälschten Schuß bezwungen wurde. Daß gerade in der 2. HZ nach vorne nicht viel lief, ist zwar ärgerlich, aber wenn das Pressing nicht so funktioniert wie gewünscht und zudem in der IV kein Akteur vorhanden ist. der wie Miosander ein Spiel von hinten heraus eröffenen kann, dann lässt sich eine zwingend erforderliche Entlastung leider nicht realisieren. Wer die Fußball-Philosophie von AN kennt, der weiß (oder sollte zumindest wissen), daß AN nun wahrlich kein Verfechter eines "Weser-Catenaccio" ist, sondern den Anforderungen des modernen Fußballs entsprechend aus einer geordneten Defenisve heraus einen offensiven Spielaufbau anstrebt, der am Samstag leider wegen v.g. Punkten nicht realisiert werden konnte. Aus diesen nicht funktionierenden bzw. fehlenden Bausteinen einen mangelnden Siegeswillen ableiten zu wollen, ist schon ziemlich abstrus, denn wenn elementare Dinge nur rudementär funktioniern, dann lässt sich das eben nicht mit noch so viel Willen kompensieren. Oder wie es Bud Spencer in "Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle" äußerte: "Ohne Heu kann das beste Pferd nicht furzen."
 
Nouri hat die Defensive sicher im Blick....und gegen einen CL-Qualifikanten hat man ein achtbares Ergebnis geholt. Hoffenheim, Leipzig etc. sind IMO auch nicht die Clubs, die den Maßstab für Bremen darstellen. Der abgefälschte Schuss war unhaltbar und so nicht geplant, da kann man keinem etwas vorwerfen. Nouri hier die Schuld zu geben, dass er das Spiel vercoacht oder verschenkt habe, geht - nüchtern betrachtet - an der Sache vorbei. Spiele verändern sich nunmal über die Zeit, und als Trainer bekommst Du dann plötzlich auf keinen Zugriff mehr. Er hat eben bemerkt, dass nach vorn nichts mehr lief (wie viele hier auch). Deshalb mit Bargfrede die Stärkung der Defensive....als Versuch, einen Punkt zu halten. Denn mit Gnabry und Kramaric wusste er eben, dass der Druck Hoffenheims größer werden würde. Er hat sicher gesehen, wie Bartels und Kruse drauf waren und er wusste sicher auch, dass das nichts mehr werden wird. Was hätte er also anderes tun sollen? Die Bank gab nach vorn nicht viel her. Gut, die Einwechslung Johannssons hätte er sich dann schenken können, weil er sich sportlich davon bestimmt nichts versrprochen hat (wie die Berücksichtigungsquote zeigt)....aber Nouri ist, wie jeder Trainer vor ihm, in seiner Weise speziell. Ein Gefallen für Johannsson war die Einwechslung sicher nicht.

Im Endeffekt hat Bremen erwartet verloren, nur Vollzeitoptimisten sind von Punkten ausgegangen. Gleiches gilt auch für München. Nouri wäre schlecht beraten, wenn er gegen die Bayern eine offensive Variante wählt und das Spiel machen will. Wenn man so einen Spielplan zugelost bekommt wie Werder, kann es zu Beginn nunmal schnell wieder so sein, dass der Rest vor einem steht. Etwas anderes war nach den Transferbewegungen aber auch nicht zu erwarten.
 
http://www.kicker.de/news/fussball/...ikel_viel-selbstkritik-bei-kruse-und-co-.html

Der Nachbericht im Kicker beschreibt die Probleme im Hoffenheim-Spiel ganz gut. Was Mut macht, ist, dass Spieler und Verabtwortliche die Situation genau richtig einschätzen können.

Doch daran, dass Außenseiter Bremen beinahe einen Punkt mitgenommen hätte, wollte sich im grün-weißen Lager niemand festklammern. Vielmehr dominierte (berechtigte) Selbstkritik die Reaktionen.

Max Kruse formulierte es so: "Wir hätten in vielen Situationen mutiger und bissiger auftreten können. Daran müssen wir unter der Woche arbeiten und das am nächsten Wochenende besser machen."

In einem Artikel des Weserkruiers wird Kruse folgendermaßen zitiert:
„Wenn man 80 Minuten hinten drin steht, ist es schwierig, vorne Tore zu machen“, sagte Max Kruse nach dem Spiel noch ein wenig drastischer. Das lässt sich durchaus als Hilferuf interpretieren, in der Offensive allein gelassen worden zu sein.

Zurück zum Kicker:
Auch Manager Frank Baumann konstatiert: "Bei uns ist in der zweiten Halbzeit der Mut geschwunden, selbst offensiv aktiv zu werden. Daran müssen wir arbeiten."

Und Routinier Theo Gebre Selassie betonte: "Ich kann nicht sagen, dass wir mehr verdient gehabt hätten. Dafür waren wir einfach zu passiv."

Werders sportlicher Auftritt, den immerhin auch eine disziplinierte Defensive kennzeichnete, macht somit nur bedingt Hoffnung für die anstehenden schweren Aufgaben gegen München und in Berlin. Aber: Wenn Selbstkritik der viel zitierte erste Schritt auf dem Weg zur Besserung ist, dann muss sich am kommenden Samstag im Weserstadion selbst der Rekordmeister warm anziehen.


Naja so etwas gilt in diesem Forum als "abstrus", schließlich stammt die Einschätzung ja von Verantwortlichen, die hier des öfteren mit dem Regime in Nordkorea und dem DDR-Politbüro verglichen wurden.

Das passt dann wunderbar in eine Reihe diverser Stilblüten ähnlicher Art. :kaffee:
 
Nouri hat die Defensive sicher im Blick....und gegen einen CL-Qualifikanten hat man ein achtbares Ergebnis geholt. Hoffenheim, Leipzig etc. sind IMO auch nicht die Clubs, die den Maßstab für Bremen darstellen. Der abgefälschte Schuss war unhaltbar und so nicht geplant, da kann man keinem etwas vorwerfen. Nouri hier die Schuld zu geben, dass er das Spiel vercoacht oder verschenkt habe, geht - nüchtern betrachtet - an der Sache vorbei. Spiele verändern sich nunmal über die Zeit, und als Trainer bekommst Du dann plötzlich auf keinen Zugriff mehr. Er hat eben bemerkt, dass nach vorn nichts mehr lief (wie viele hier auch). Deshalb mit Bargfrede die Stärkung der Defensive....als Versuch, einen Punkt zu halten. Denn mit Gnabry und Kramaric wusste er eben, dass der Druck Hoffenheims größer werden würde. Er hat sicher gesehen, wie Bartels und Kruse drauf waren und er wusste sicher auch, dass das nichts mehr werden wird. Was hätte er also anderes tun sollen? Die Bank gab nach vorn nicht viel her. Gut, die Einwechslung Johannssons hätte er sich dann schenken können, weil er sich sportlich davon bestimmt nichts versrprochen hat (wie die Berücksichtigungsquote zeigt)....aber Nouri ist, wie jeder Trainer vor ihm, in seiner Weise speziell. Ein Gefallen für Johannsson war die Einwechslung sicher nicht.

Im Endeffekt hat Bremen erwartet verloren, nur Vollzeitoptimisten sind von Punkten ausgegangen. Gleiches gilt auch für München. Nouri wäre schlecht beraten, wenn er gegen die Bayern eine offensive Variante wählt und das Spiel machen will. Wenn man so einen Spielplan zugelost bekommt wie Werder, kann es zu Beginn nunmal schnell wieder so sein, dass der Rest vor einem steht. Etwas anderes war nach den Transferbewegungen aber auch nicht zu erwarten.
Es geht nicht darum gegen Hoffenheim oder am Sonnabend gegen Bayern das Spiel zu machen. Sondern darum, aus einer defensiven Grundordnung auch Akzente nach vorne zu setzen. Dies fand in Hoffenheim in der zweiten Halbzeit nicht mehr statt. Augustinsson und Gebre Selassie spielten nur noch defensiv. Hätten sie weiterhin auf den Außenlinien auch ab und zu für Druck gesorgt, hätte Hoffenheim auch vorsichtiger agieren müssen. Auch vor den Einwechslungen von Hoffenheim hätte Nouri reagieren können, indem er z.B. Bartels rausnimmt, dafür Gondorf (oder Bargfrede) einwechselt und Kainz vorne spielen lässt.
 
:tnx::tnx::tnx::tnx::tnx: TOPBEITRAG!!! Unterschreibe ich zu 100 %
Und was Wiedwald und Pizza betrifft: Schon gut, das ist allein mein Ding...:beer: Die 3 Mios Minus aus dem Torwartwechsel hätte man mMn nämlich besser in den mehr als wichtigen neuen Stürmer gesteckt. Vielleicht fehlt ja jetzt genau diese Summe. Und was gegen ein weiteres Jahr Pizarro in der Jokerrolle gesprochen hätte erschließt sich mir auch nicht. Gerade bei der Sturmbesetzung wie aktuell.
Wie schon geschrieben ist Dein Ding , Pizza hat nix mehr gerissen , hat für mich auch keinen Kultstatus, hat ja schließlich 2 mal Werder verlassen , gerade das zweite mal tat weh , da hat er sich lieber bei Bayern auf die Bank gesetzt als für uns zu Kicken, und Wieder war bis zum 20 spieltag nicht Buli tauglich und extrem mitverantwortlich für den damaligen Tabellenstand , vom 21 bis 32 Spieltag war er wohl der beste Bulitorwart, , 33, 34 Spieltag konnte er den Bock leider auch nicht umstoßen . Gerade als Torwart brauch man eine verlässliche konstante , das war wiede nicht , allerdings hätte er auf Grund der Rückrunde noch eine faire Chance verdient, ihat aber glaube ich selber das Handtuch geschmissen .
Ich finde wir sind im Sturm gut besetzt , bräuchten eher noch einen Weltklasse 4 das wäre Geil .
Samstag hat es unser Trainer Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) , wie von vielen anderen Usern richtig beurteilt in meinen Augen .
 
Nouri hat die Defensive sicher im Blick....und gegen einen CL-Qualifikanten hat man ein achtbares Ergebnis geholt. Hoffenheim, Leipzig etc. sind IMO auch nicht die Clubs, die den Maßstab für Bremen darstellen. Der abgefälschte Schuss war unhaltbar und so nicht geplant, da kann man keinem etwas vorwerfen. Nouri hier die Schuld zu geben, dass er das Spiel vercoacht oder verschenkt habe, geht - nüchtern betrachtet - an der Sache vorbei. Spiele verändern sich nunmal über die Zeit, und als Trainer bekommst Du dann plötzlich auf keinen Zugriff mehr. Er hat eben bemerkt, dass nach vorn nichts mehr lief (wie viele hier auch). Deshalb mit Bargfrede die Stärkung der Defensive....als Versuch, einen Punkt zu halten. Denn mit Gnabry und Kramaric wusste er eben, dass der Druck Hoffenheims größer werden würde. Er hat sicher gesehen, wie Bartels und Kruse drauf waren und er wusste sicher auch, dass das nichts mehr werden wird. Was hätte er also anderes tun sollen? Die Bank gab nach vorn nicht viel her. Gut, die Einwechslung Johannssons hätte er sich dann schenken können, weil er sich sportlich davon bestimmt nichts versrprochen hat (wie die Berücksichtigungsquote zeigt)....aber Nouri ist, wie jeder Trainer vor ihm, in seiner Weise speziell. Ein Gefallen für Johannsson war die Einwechslung sicher nicht.

Im Endeffekt hat Bremen erwartet verloren, nur Vollzeitoptimisten sind von Punkten ausgegangen. Gleiches gilt auch für München. Nouri wäre schlecht beraten, wenn er gegen die Bayern eine offensive Variante wählt und das Spiel machen will. Wenn man so einen Spielplan zugelost bekommt wie Werder, kann es zu Beginn nunmal schnell wieder so sein, dass der Rest vor einem steht. Etwas anderes war nach den Transferbewegungen aber auch nicht zu erwarten.

finde ich ehrlich gesagt überhaupt nicht! am meisten hat mich die Aussage von Nouri nach dem Spiel geärgert. "Wir haben keine Antworten gefunden!"?? ALTER! Es ist der verdammte JOB von Nouri, taktisch und im Verhalten ANTWORTEN für unser Team zu finden! Wenn DAS nicht sein Job is, na was denn bitteschön dann? Im Training fein aufzupassen?
Die Wahrheit ist: wir waren in HZ 2 VIEL zu passiv! Haben uns vor selber müden Hoffenheimern in die Hose gemacht anstatt denen die Fahrt vorzumachen und SELBER das ein oder andere mal das Heft des Handels in die Hand zu nehmen! Doch dazu muss man erstmal in die Zweikämpfe kommen und diese auch annehmen und gewinnen. Da hat man sich zu sehr in die Hosen gemacht und darf sich am Ende nich wundern das man so ein Ei ins Nest gelegt bekommt. Selbst schuld
 
Da es ein glücklicher, abgefälschter Ball und die individuelle offensive Klasse eines Kramaric war (die uns zur Zeit völlig im Kader fehlt) die das enge Spiel am Ende entschieden hat und das Spiel somit in beide Richtungen offen war, zitiere ich jetzt mal einen waren Fussballlehrmeister und Fachexperten der Bundesliga, was er zur Spielanalyse sagen würde:

"...wäre, wäre, Fahrradkette!"

...vielen Dank Herr Matthäus! :D:D:D:XD:
 
finde ich ehrlich gesagt überhaupt nicht! am meisten hat mich die Aussage von Nouri nach dem Spiel geärgert. "Wir haben keine Antworten gefunden!"?? ALTER! Es ist der verdammte JOB von Nouri, taktisch und im Verhalten ANTWORTEN für unser Team zu finden! ...

Dass ein Plan auch schiefgeht, ist völlig normal. Dennoch kann ich Nouris Aussage auch nicht ganz nachvollziehen, schließlich hatten sie in der ersten Halbzeit ja Antworten, wenn auch nur sporadisch.

An den Auswechslungen und der Tatsache, dass man im 2. Durchgang den Gegner oft erst im letzten, eigenen Drittel gestellt hat (wenn auch taktisch stark verbessert die Abstände klein gehalten wurden), erkennt man, dass man viel zu früh mit einem Remis zufrieden gewesen wäre.

So etwas rächt sich häufig.
 
Hat Nouri eigentlich irgendwo gesagt, dass er in der Halbzeit die Order ausgegeben hat, noch defensiver zu stehen, noch weniger zu Kontern und noch weniger zu pressen?

Glaube ich, nach wie vor, immer noch nicht.
 
Gesagt hat er es nicht, gehandelt hat er aber so. Natürlich kann man in Hoppenstedt verlieren, gegen das Hoffenheim vom Samstag war es aber unnötig und das ist es doch, was ärgert.
Wenn wir am WE das Spiel 4:7 verloren hätten, wären hier alle begeistert. Tolles Spiel, super Offensive, die Saison kann beginnen. Das wäre der Tenor gewesen.
Sie müssen um jeden Preis die Abwehr stabilisieren, um sicher im Abstiegskampf zu stehen. Das ist das Gebot der Stunde. Alles andere macht keinen Sinn.
 
Back
Top