Natürlich, aber das impliziert nicht den Automatismus, daß die Deutschlandzentralen frei über ihre Marketingkommunikation entscheiden dürfen, denn wenn Trikotsponsoring bei einem (durchschnittlichen) Fußball-Bundesligisten nicht der globalen Marketingstrategie eines Konzerns entspricht, dann können sich die Entscheider der hiesigen Deutschlandzentralen noch so sehr auf dem Kopf stellen, sie werden die Erlaubnis dafür nicht erhalten.
Ach ja, um auf das allseits beliebte Thema Beck's = Werders Trikotsponsor zu kommen, weil es zur Standort-Trikotsponsor-Diskussion hervorragend passt: als die Brauerei Beck GmbH & Co.KG mit seinen (67?) Kommanditisten noch eigenständig mit Sitz in Bremen war, wurde dort eine Trikotwerbung bei Werder stets abgelehnt, weil eine solche Werbung nicht deren gobal ausgerichteten Marketingstrategie entsprach, da konnte Willi Lemke noch so viele Beck's Logos an Biergläsern oder seiner Kleidung in die TV-Kameras rücken wie er wollte.
Nein, es kam von Dir doch die These, daß Bremer Unternehmen Trikotsponsor bei Werder werden sollten. Wie auch immer o.g. sind alles Fragen der Unternehmensphilosophien. und nicht der wirtschaftlichen Standorte. Hamburg gehört zu einem der 4 Airports, die in Deutschland von Emirates angeflogen werden, und der sich selbst als mondän sehende HSV passt somit zu dieser Fluggesellschaft. Maradonna galt zu der Zeit als weltbester Fußballer und war somit bzw. sein Club für Mars interessant - und seiner späteren Statur nach zu urteilen, hat er sein Gehalt wohl in Schokoriegeln ausbezahlt bekommen; was sogar nachvollziehbar wäre, denn die italiensiche Lira war eine weiche Währung, weicher als ein Schokoriegel, der eine Stunde unter neapolitanischen Sommersonne lag.
Das kann man alleine nicht Filbry in die Schuhe schieben. Die Ausgliederung des Profifussballs ist mittlerweile 18 (in Worten: achtzehn!!) Jahre her, ohne daß ein passender Partner präsentiert wurde. Ob es nun an der Blockadehaltung von gewissen Altvorderen im Verein liegt (meine Vermutung), oder an Unfähigkeit des Managements, selbst in den fetten CL-Jahren nicht einen solchen Partner gewinnen zu können, lassen wir so im Raum stehen. Jedoch dahingehend 18 Jahre Stillstand erleben zu müssen, ist eine Bankrotterklärung, von denen KF "nur" 7 Jahre mit zu verantworten hat.
Hypothetisch, lässt sich somit nicht beantworten.
Ein qualifizierter FiBu-Experte, der seinen Beitrag dazu leistete, daß der überwiegend von langjährigen Werderanern zu verantwortende finanzielle Absturz gestoppt werden konnte, der jedoch die Umsetzung seiner Ankündigung bei Dienstantritt, Geldquellen innovativ zu akquirieren, zumindest bis zum 07.08.17 schuldig geblieben ist.
Ein Äpfel-mit-Birnen-Vergleich, weil ein GF Sport wesentlich mehr im Fokus der Öffentlichkeit steht als ein GF Finanzen.