Klaus Filbry (Vorsitzender der Geschäftsführung)

@Bremen: Freilich, das ist mir selbstverständlich bekannt - andererseits sind das bekanntlich allesamt die Deutschlandzentralen. Und die stehen weder in München noch in Dortmund noch in Hamburg.^^
Die sind vor unserer Haustür.
Natürlich, aber das impliziert nicht den Automatismus, daß die Deutschlandzentralen frei über ihre Marketingkommunikation entscheiden dürfen, denn wenn Trikotsponsoring bei einem (durchschnittlichen) Fußball-Bundesligisten nicht der globalen Marketingstrategie eines Konzerns entspricht, dann können sich die Entscheider der hiesigen Deutschlandzentralen noch so sehr auf dem Kopf stellen, sie werden die Erlaubnis dafür nicht erhalten.

Ach ja, um auf das allseits beliebte Thema Beck's = Werders Trikotsponsor zu kommen, weil es zur Standort-Trikotsponsor-Diskussion hervorragend passt: als die Brauerei Beck GmbH & Co.KG mit seinen (67?) Kommanditisten noch eigenständig mit Sitz in Bremen war, wurde dort eine Trikotwerbung bei Werder stets abgelehnt, weil eine solche Werbung nicht deren gobal ausgerichteten Marketingstrategie entsprach, da konnte Willi Lemke noch so viele Beck's Logos an Biergläsern oder seiner Kleidung in die TV-Kameras rücken wie er wollte.

[
Haben die Emirates etwa die Konzernzentrale in Hamburg? *fg*
Wo wir gerade bei "Mars" sind...hatten die zu Maradonnas Zeiten ihre Zentrale in Bella Napoli ?? :D

Ich weiß nicht, wie der HSV den Fisch "Emirates" an Land gezogen hatte, aber sie haben es geschafft.
Bei uns hatte Infront den Hühnerhof an Land gezogen... :ugly:
Nein, es kam von Dir doch die These, daß Bremer Unternehmen Trikotsponsor bei Werder werden sollten. Wie auch immer o.g. sind alles Fragen der Unternehmensphilosophien. und nicht der wirtschaftlichen Standorte. Hamburg gehört zu einem der 4 Airports, die in Deutschland von Emirates angeflogen werden, und der sich selbst als mondän sehende HSV passt somit zu dieser Fluggesellschaft. Maradonna galt zu der Zeit als weltbester Fußballer und war somit bzw. sein Club für Mars interessant - und seiner späteren Statur nach zu urteilen, hat er sein Gehalt wohl in Schokoriegeln ausbezahlt bekommen; was sogar nachvollziehbar wäre, denn die italiensiche Lira war eine weiche Währung, weicher als ein Schokoriegel, der eine Stunde unter neapolitanischen Sommersonne lag.

[
Filbry ist schon seit Jahren auf der Suche nach einem strategischen Partner.
Wir haben (in Deutschland) Hochkonjunktur und da werden uns mit teils komischen/unbekannten Unternehmen die Banden vollgepflastert.
Das kann er zugegeben gut.
Nur von strategischen Partnern, was wirklich wegweisend wäre, hört man NULL...absolut NULL.
Sind ihm da etwa keine ambitionierten Ziele gesetzt worden?^^ :ugly:
Das kann man alleine nicht Filbry in die Schuhe schieben. Die Ausgliederung des Profifussballs ist mittlerweile 18 (in Worten: achtzehn!!) Jahre her, ohne daß ein passender Partner präsentiert wurde. Ob es nun an der Blockadehaltung von gewissen Altvorderen im Verein liegt (meine Vermutung), oder an Unfähigkeit des Managements, selbst in den fetten CL-Jahren nicht einen solchen Partner gewinnen zu können, lassen wir so im Raum stehen. Jedoch dahingehend 18 Jahre Stillstand erleben zu müssen, ist eine Bankrotterklärung, von denen KF "nur" 7 Jahre mit zu verantworten hat.

Mir geht es doch im Kern darum...wenn ein Filbry nach 7...8 Jahren WERDER jetzt gehen würde...
Hypothetisch, lässt sich somit nicht beantworten.

...wo hat er da denn dem Verein seinen Stempel aufgedrückt?
Was hatte er in den 7 Jahren bewegt?
Wo sind durch ihn wegweisende Innovationen entstanden?
Gibt es da größere Ereignisse, Taten, wo man sich an ihn noch Jahre danach gerne erinnern wird?
Ein qualifizierter FiBu-Experte, der seinen Beitrag dazu leistete, daß der überwiegend von langjährigen Werderanern zu verantwortende finanzielle Absturz gestoppt werden konnte, der jedoch die Umsetzung seiner Ankündigung bei Dienstantritt, Geldquellen innovativ zu akquirieren, zumindest bis zum 07.08.17 schuldig geblieben ist.


Komisch...ein Eichin hat da in einer viel kürzeren Zeit bei mir viel mehr an Eindruck & Substanz hinterlassen... :denk:
Ein Äpfel-mit-Birnen-Vergleich, weil ein GF Sport wesentlich mehr im Fokus der Öffentlichkeit steht als ein GF Finanzen.
 
Stuttgart kann man ebenso als "Werksverein" bezeichnen. Und Hertha hat eine Art Investor, so wie der HSV oder Hoppelheim (eigentlich auch Werksverein).
 
Und Stuttgart musste nicht wirklich suchen. Bisher ist da mMn tatsächlich nur Hertha fündig geworden. Also von den eher mittelklassigen Vereinen.
 
BVB, Hertha, und Stuttgart fallen mir ohne zu Nachdenken ein..... Und davon spielt nur der BVB nicht in unserer Liga ;)

BVB ist Börsennotiert, da ist nix mit strategischem Partner. Hertha hat letzte(?) Saison Anteile verkauft und der VfB diese (überhaupt ist der letztjährige Absteiger ja wirklich ein tolles Beispiel für nachhaltige Arbeit der letzten Jahre ;) ). Wir reden aber ja über einen Zeitraum von 7~8 Jahren in denen Werder ggf. etwas verpasst hat. Das sehe ich nicht. Der einzige Verein dem dies nachhaltig gelungen ist, das ist Bayern München und das kommt nicht von ungefähr. So wie es nicht von ungefähr kommt, daß das Interesse von Sponsoren an Werder in dem Moment zunimmt in dem Werder sich wieder einstellig in der Tabelle platziert hat. Guck dir umgekehrt Schalke an, kaum sind sie nicht in der CL springt ihnen ein Millionenschwerer Sponsor ab. Was sagt uns das? Geld gibt es entweder für Mitspracherecht oder für knallhart kalkulierte Zahlen der Geldgeber. Und da kann wohl Filbry oder der Fußballherrgott höchstpersönlich verhandeln, wenn die Strahlkraft des Geldnehmers, hier Werder, nicht ausreichend ist, dann gibt es eben auch kein Geld. Die einzige Chance aus diesem Automatismus auszubrechen ist ein Gönner, so wie in Hamburg, und selbst der gibt nicht nur Geld sondern nimmt sich das Recht mitzureden. Mit bekannten Konsequenzen. Filbry kann für sich auf der Habenseite verbuchen, daß in den Jahren des Abstiegs, und der ging nunmal dummerweise gerade dann los als Allofs das bestellte Feld hinterlassen hat, die Finanzen nicht eingebrochen sind. Jetzt wo Werder sich sportlich und finanziell ins Positive zu drehen scheint muss aber natürlich auch Filbry zeigen, daß er diesen Rückenwind mitnehmen kann. Im Moment ist er ja fröhlich dabei.
 
BVB ist Börsennotiert, da ist nix mit strategischem Partner. Hertha hat letzte(?) Saison Anteile verkauft und der VfB diese. Wir reden aber ja über einen Zeitraum von 7~8 Jahren in denen Werder ggf. etwas verpasst hat. Das sehe ich nicht. Der einzige Verein dem dies nachhaltig gelungen ist, das ist Bayern München und das kommt nicht von ungefähr. So wie es nicht von ungefähr kommt, daß das Interesse von Sponsoren an Werder in dem Moment zunimmt in dem Werder sich wieder einstellig in der Tabelle platziert hat. Guck dir umgekehrt Schalke an, kaum sind sie nicht in der CL springt ihnen ein Millionenschwerer Sponsor ab. Was sagt uns das? Geld gibt es entweder für Mitspracherecht oder für knallhart kalkulierte Zahlen der Geldgeber. Und da kann wohl Filbry oder der Fußballherrgott höchstpersönlich verhandeln, wenn die Strahlkraft des Geldnehmers, hier Werder, nicht ausreichend ist, dann gibt es eben auch kein Geld. Die einzige Chance aus diesem Automatismus auszubrechen ist ein Gönner, so wie in Hamburg, und selbst der gibt nicht nur Geld sondern nimmt sich das Recht mitzureden. Mit bekannten Konsequenzen. Filbry kann für sich auf der Habenseite verbuchen, daß in den Jahren des Abstiegs, und der ging nunmal dummerweise gerade dann los als Allofs das bestellte Feld hinterlassen hat, die Finanzen nicht eingebrochen sind. Jetzt wo Werder sich sportlich und finanziell ins Positive zu drehen scheint muss aber natürlich auch Filbry zeigen, daß er diesen Rückenwind mitnehmen kann. Im Moment ist er ja fröhlich dabei.

Signal Iduna ist defenitiv ein strategischer Partner vom BVB. Da wurde vor ca. 2 Jahren ein Deal über ca. 120 Mio abgeschlossen

Bayern hat genauso Anteile verkauft wie die anderen Vereine. Wo ist der Unterschied?

Wie gesagt, der VFB als Aufsteiger und Hertha haben in nicht so strahlenden Zeiten ebenfalls Deals abgeschlossen um frisches Kapital zu bekommen und dies nicht von Privatpersonen wie z.B. bei den Stellingern.

Filbry kann auf der Sollseite sich anlasten, dass er nicht in der Lage war, trotz fehlender Einnahmen aus dem internationalen Geschäft die Personlkosten bei Werder auf das neue sportliche Niveau zu senken.
Seit den gloreichen CL Zeiten haben sich die Sponsor und Fernsehgeldzahlungen deutlich erhöht und das ist der einzige Grund warum hier kein größer klaffendes Loch entstanden ist.

Ob es nun nur an ihm liegt, das wir sponsorentechnisch noch lange nicht in der Neuzeit angekommen sind, kann ich nicht beurteilen, weil ich die eventuellen Zwänge vom AR nicht kenne. Spielt aber auch keine große Geige für mich.
Seinen Ankündigungen ist nichts aber auch wirklich nichts gefolgt und daran messe ich ihn.
Den kaufmännischen Bereich bekommt jeder halbwegs talentierter Finanzbuchhalter ebenso hin.

Ein Verein wie Werder, mit dieser Tradition und den großartigen Fans, den Sympathiewerten deutschlandweit muss in der Lage sein seine Kosten über "normale" Einnahmen zu generieren. Komisch, dass wir immer wieder Transferüberschüsse dafür benötigen......

Aber egal, der KF ist nun halt da, der AR hat mit ihm verlängert und er ist nun nicht die Obergraupe die den Verein ruiniert.
Ich gebe aber persönlich die Hoffnung nicht auf, dass auf dieser Positon irgendwann in den nächsten Jahren mal einer mit Ideen kommt, der den Verein finanziell neu aufstellt und auf diesem Gebiet voran bringt.
 
Bevor man sich an Unternehmen komplett verscherbelt bzw prostituiert wie es Hertha oder Stuttgart jetzt gemacht haben, spiele ich lieber mit meinem Verein (dafür mit einer Seele) jedes Jahr um den Abstieg mit. So.
 
VW hat massiv Anteile am Vfl, Daimler hat Anteile am VfB. Wo liegt jetzt der Unterschied? Dass man den einen Verein "Werksverein" nennt, weils mal ne Fussballmannschaft der Fabrik war, beim VfB nicht?
 
Signal Iduna ist defenitiv ein strategischer Partner vom BVB. Da wurde vor ca. 2 Jahren ein Deal über ca. 120 Mio abgeschlossen

Bayern hat genauso Anteile verkauft wie die anderen Vereine. Wo ist der Unterschied?

Bayern habe ich genannt. Und das mit Dortmund war 2014 im Rahmen einer neuen Kapitalerhöhung und Ausgabe von 24mio Aktien. Wir reden aber über einen viel größeren Zeitraum und wir reden über Werder und nicht den Branchenprimus und die Aktiengesellschaft ;) 2014, da war Dortmund sowas wie der heißeste Shit im internationalen Fußball. Und das ist die Meßlatte? Nicht wirklich, oder ;)
 
VW hat massiv Anteile am Vfl, Daimler hat Anteile am VfB. Wo liegt jetzt der Unterschied? Dass man den einen Verein "Werksverein" nennt, weils mal ne Fussballmannschaft der Fabrik war, beim VfB nicht?


Die VfL Wolfsburg Fußball GmbH ist eine 100% Tochter der Volkswagen AG, die somit auch Komplementär der GmbH ist = Werksverein.

Dagegen hat die Mercedes Benz AG lediglich 11,75% der maximal veräußerbaren 24,9% Anteile der VfB Stuttgart 1893 AG übernommen, deren Komplementär ist der VfB Stuttgart 1893 e.V. = kein Werksverein.
 
Die eine gehört, der andere hat Anteile. Beides seelenlose Vereine, die sich einem Unternehmen veräussern. Die Prozentzahl spielt da für mich keine Rolle.
 
VFB musste erst einmal die Ausgliederung über die Bühne bekommen. Ansonsten hätte Daimler keine Anteile kaufen können. Da Stuttgart dafür so lange brauchte, kam der strategische Partner auch so spät. Gruß Franky
 
Die eine gehört, der andere hat Anteile. Beides seelenlose Vereine, die sich einem Unternehmen veräussern. Die Prozentzahl spielt da für mich keine Rolle.

Demzufolge würde Werder ja auch ein seelenloser Verein werden, wenn am Tag X ein "strategischer Partner" präsentiert werden sollte.Was machst Du dann? Sei's drum, es immer noch ein Unterschied, ob der Stammverein oder ein Konzern der persönlich haftendende Gesellschafter einer "Fussball AG" ist, denn es ist dieser Komplementär, der die Entscheidungen trifft.
 
Back
Top