Robin Dutt

@ neuegrünewelle:

Die letzten Personalwechsel in Stuttgart liegen noch nicht allzu lange zurück. Die Erfahrungen daraus zeigen, dass "neu" nicht gleich besser ist. MIt Luhukay haben sie einen interessanten Trainer verpflichtet, der aber bei seinen letzten Vereinen auch immer nur wenige Jahre reüssiert hat. Wer wird neuer Sportdirektor? Allgöwer? Wer neuer Präsident? Wohin führen sie den VfB?

Bei der Konkurrenz in der nächsten Zweitliga-Saison wäre ich mit voreilligen Prophezeiungen zum jetzigen Zeitpunkt äußerst vorsichtig.

Die 2.Liga wird zwar von den Namen her sehr attraktiv sein, aber wer dort soll denn außer dem VfB aufsteigen? Keiner weiß, welcher Aderlaß Frankfurt oder Nürnberg bei einer Relegationsniederlage bevorsteht und bei H96 müßte sich personell auch noch viel tun. Von den jetzigen Zweitligisten würde ich allenfalls noch Bochum den Aufstieg zutrauen, aber auch nur dann, wenn sie ihr Team zusammenhalten können.
 
Der direkte Wiederaufstieg kann für den VfB ein Selbstläufer werden, ist es jedoch nicht zwangsläufig. Für den VfB ist die 2.Liga (sieht man davon ab, daß die Schwaben zuletzt von 1975-77 in der damaligen 2. Liga Süd kickten), absolutes Neuland, an dem sie sich erst einmal gewöhnen müssen, u.a.weil dort wesentlich körperbetonter agiert wird als im Oberhaus. Hinzu kommt, daß der VfB aufgrund seiner (vermeintlichen) Favoritenrolle und seines großen Names vom ersten Spieltag an der Gejagte sein wird, was für die Gegner einen zusätzlichen Motivationsschub darstellt und an dieser Rolle müssen sich geradedie länger gedienten VfB-Spieler auch erst gewöhnen. Und last but not least spricht die Statistik auch nicht für einen direkten Wiederaufstieg, denn von den Erstligaabsteigern dieses Jahrzehnts ist gerade einmal ca. 1/4 sofort ins Oberhaus zurückgekehrt.
 
Viele Spieler haben von Ihrer Rhetorik geschwärmt, der Vor- und Aufbereitung des Trainings. Warum blieb dennoch der Erfolg aus?

Weil der Weg zu früh unterbrochen wurde.

musste schmunzeln

e:auch gut, wie er sich selber als erstes nennt :D
Ich finde gut, dass junge, neue Gesichter kommen. Ganz neu ist der Trend ja nicht. Dutt, Slomka, Labbadia, Klopp, Tuchel waren damals auch eine junge Generation.
 
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ist irgendwie ein echt seltsames interview. wie er ernsthaft fordert, dass seine 39 punkte saison mehr würdigung bekommen sollte und enttäuscht ist, dass er nach 4 punkten aus 9 spielen (mit dem grausamen 0:1 gegen köln am ende) entlassen wurde, weil er ja langfristig geplant hätte. hört sich irgendwie so an, als hätte er das immer noch nicht richtig verkraftet.
 
Bin ich froh das wir diesen Clown nicht mehr ertragen müssen. Überall gescheitert aber keinerlei selbstreflexion. Der wird auch im esport untergehen..,
 
Deshalb hat der überforderte Dutt in seiner ersten Saison auch aus 34 Spielen 39 Punkte und damit 5 Punkte mehr als sein Vorgänger aus 33 Spielen geholt, der nach Meinung mancher ja viel zu früh gegangen wurde. Hach, schönes Sommerloch. Irgendein altes Fass, was vielleicht noch geöffnet werden müsste?
 
Von sich in der "Wir" - Form zu schreiben empfinde ich als absolut sonderbar. Ob wohl die Unwissenden wie ich an der nachträglichen Ahnung teilhaben dürfen?
 
Deshalb hat der überforderte Dutt in seiner ersten Saison auch aus 34 Spielen 39 Punkte und damit 5 Punkte mehr als sein Vorgänger aus 33 Spielen geholt, der nach Meinung mancher ja viel zu früh gegangen wurde.

Schaafs megaschlechte Saison davor macht Dutts Saison nicht besser.

Herrje, wie oft schreibt der Cisse eigentlich noch Dankes-SMS, der ihm wenigstens ein Erfolg in der Vita beschert hat.

Was für ein Interview :facepalm::facepalm2:

EDIT: Vor allem sein "Fähnchen im Wind" - Gehabe. Nachdem er den Manager-Posten beim DFB angetreten hat "Kein Trainer mehr sein". Danach zu Werder "Endlich wieder Trainerbank, Manager war nix für mich." Nach Werder als Manager zu Stuttgart.

Und jetzt?

Welchen Job favorisieren Sie: Trainer oder Manager?
Da möchte ich mich nicht festlegen.

Nicht ernst zu nehmen, der Mann.

EDIT2: Werder ist von den Werten und der Mentalität wie Freiburg. In seinem Handeln eher wie Stuttgart oder der HSV.

An der Stelle hätte ich das Interview sofort abgebrochen :lol:
 
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Schaafs megaschlechte Saison davor macht Dutts Saison nicht besser.

Herrje, wie oft schreibt der Cisse eigentlich noch Dankes-SMS, der ihm wenigstens ein Erfolg in der Vita beschert hat.

Was für ein Interview :facepalm::facepalm2:

EDIT: Vor allem sein "Fähnchen im Wind" - Gehabe. Nachdem er den Manager-Posten beim DFB angetreten hat "Kein Trainer mehr sein". Danach zu Werder "Endlich wieder Trainerbank, Manager war nix für mich." Nach Werder als Manager zu Stuttgart.

Und jetzt?

Welchen Job favorisieren Sie: Trainer oder Manager?
Da möchte ich mich nicht festlegen.

Nicht ernst zu nehmen, der Mann.

EDIT2: Werder ist von den Werten und der Mentalität wie Freiburg. In seinem Handeln eher wie Stuttgart oder der HSV.

An der Stelle hätte ich das Interview sofort abgebrochen :lol:

Seine Äußerungen sind in der Tat fragwürdig. Mir ging es aber um die Diskrepanz bei manchen in den Bewertungen. Dutt sollte Werder in der Liga halten. Hat er geschafft. Mit 39 Punkten auch nur knapp an der ominösen Marke vorbei, die einen quasi unabhängig vom Abschneiden anderer Abstiegskandidaten macht. Trotz angeblicher Überforderung von Beginn an. Gleichzeitig halten manche derjenigen welchen die Entlassung Schaafs seinerzeit für falsch. Finde den Fehler. Das kann ich dann wiederum auch nicht für voll nehmen.
 
Vor allem auch seltsam, dass sich anderswo über das angebliche bashing aufgeregt wird, aber bei Dutt tritt man nochmal rein.

Auch hier bashe ich nicht, egal wie oft man mir das nun in den nächsten Tagen noch "anhängen" will (scheint ein neues Hobby zu sein.).

Ich kritisiere Dutts Aussagen anhand eines, schwarz auf weiß gedrucktem Interview, und nicht aufgrund irgendwelcher Vermutungen ("Kruse sieht dick aus, ist bestimmt wieder unfit"), Halbwahrheiten ("Sane ist immer verletzt") oder "Geistesblitzen" im Hirn.

Aber ich wette, die "Gefällt mir" - Stürme gewisser User werden nicht ausbleiben :tnx:

@xxxHenne1981xxx

Schade, dachte darüber wären wir hinweg. Doch nicht.

Trotzdem eine sachliche Frage an dich: WIe fandest du Skripniks volle Saison im Vergleich zu Dutts erster Saison?
 
Im Vergleich zu Dutt leicht schwächer. Unter Dutt standen wir nie schlechter als Platz 14, was natürlich auch der schwächeren Konkurrenz geschuldet war. Ob Skripnik es ohne Fanaktionen gepackt hätte, will ich hingegen gar nicht wissen. Am Ende bleiben tatsächlich nur 1 Punkt Unterschied, dennoch wurden die überlebenswichtigen Zähler 37 und 38 erst kurz vor knapp auf den Weg gebracht. Und Skripnik hatte schon eine leicht abweichende Zielvorgabe im Gegensatz zu Dutt.
 
Deshalb hat der überforderte Dutt in seiner ersten Saison auch aus 34 Spielen 39 Punkte und damit 5 Punkte mehr als sein Vorgänger aus 33 Spielen geholt, der nach Meinung mancher ja viel zu früh gegangen wurde. Hach, schönes Sommerloch. Irgendein altes Fass, was vielleicht noch geöffnet werden müsste?
Meine Meinung war das nicht, ich hätte Schaaf schon früher die Papiere gegeben. Wenn ich an den Fußball der Dutt Zeit zurück denke wird mir immer noch ganz übel, mag auch nur meine persönliche Meinung sein, aber lieber mit wehenden Fahnen und Offensiv Spiel in Liga zwei als den Rumpel Fußball unter Dutt

Zum Artikel: Was ist denn aus den De Bruyne Millionen geworden? :lol:
 
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