Hamburger SV - Die Wiederaufgestiegenen

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Ich fand die überraschenden Heimsiege wie gegen Hertha, Köln, Gladbach und wat da noch war, waren wieder tyoischer Gisdol-Style und eigentlich garnicht so überraschend. Ist das nicht System Gisdol, welches davon lebt, dass man die Gegner mit dem zwar starren aber zu Beginn enthusiastischen Offensivdrang dem 11-Mann-Pressing überrumpelt. Welches zu Beginn eben gut funktioniert, aber spätestens nach einer Halbserie völlig ausgelutscht ist, dass sich kein Gegner mehr davon beeindrucken lässt.

Das Problem ist nicht, daß das System Pressing zu spielen "ausgelutscht" ist (denn es ist zum Stören des Gegners immer noch ein probates Mittel), sondern daß die Spieler des HSV mit Beginn der Derbyniederlage bei uns längst sich mehr so konsequent pressen, wie sie es gerade in den Heimspielen zuvor getan haben.
 
Wenn ich wieder im VT lesen muss, dass einer der umsatzstärksten Vereine mit einem der teuersten Kader der Liga nur aufgrund von Herrn Kühne die Lizenz erhalten hat, dann fehlen mir dafür nur die Worte. Dazu Herr Bruchhagen, der mit seiner Hamburger Zeit sein Herz für Mäzene und Herrn Kühne im Besonderen entdeckt hat, und schon steigen die Sympathiewerte für diesen Club bei mir in ungeahnte Höhen.
Leider befürchte ich, dass dieser Club erneut die Kurve kriegen wird. Zumindest bei Herrn Gisdol bin ich mir sicher, dass der in der kommenden Sasion zu den am stärksten bedrohten Arten gehören wird. Der macht genau das, was er in Hoffenheim auch abgeliefert hat. Die weinen sich nicht in die Kissen über seinen Abgang.
 
Wenn ich wieder im VT lesen muss, dass einer der umsatzstärksten Vereine mit einem der teuersten Kader der Liga nur aufgrund von Herrn Kühne die Lizenz erhalten hat, dann fehlen mir dafür nur die Worte.

Wundert mich ehrlich gesagt nicht. Der HSV hat sich von Kühne derart abhängig gemacht bzw. abgängig machen lassen, daß es nur eine Frage der Zeit war, bis der HSV am Tropf seines Sugar-Daddys hängt.
 
Es gibt noch Leute, die VT lesen und das auch noch als Informationsquelle nutzen, was Praktikanten dort reintippen?

Tschuldigung, weiter im Text. :D Du hast Recht.


Ist auch im Internet zu lesen: https://www.werder.de/forum/threads/hamburger-sv-das-un-besiegbare-schiedsrichterliebchen.247/page-1376


PS: Dafür gibt es auch Leute, die keine Landkarten mehr lesen können und sich deshalb lieber vom Navi über irgendwelche Umwege zum Ziel führen lassen. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Es stellt sich eigentlich folgende Frage. Was passiert als Erstes?
1. Kühne hat keine Lust mehr.
2. Kühne beißt ins Gras.
3. Kühne geht das Geld aus.
4. Der HSV steigt ab.
 
Wundert mich ehrlich gesagt nicht. Der HSV hat sich von Kühne derart abhängig gemacht bzw. abgängig machen lassen, daß es nur eine Frage der Zeit war, bis der HSV am Tropf seines Sugar-Daddys hängt.
Wir haben es weiter oben schon diskutiert. Ich finde es sehr bedenklich, wenn sich ein Verein dermassen von einem Mäzen abhängig macht, dass ohne den nichts mehr geht! Es wird über 50+1 trefflich gestritten, was in diesem Fall gar nicht Gegenstand ist. Aber die Frage an den DFB und die DFL muss doch gestattet sein, ob man dort sich nur der stillen Hoffnung hingibt, dass es irgendwie gutgehen mag?
Gesetzt dem Fall, dass der HSV absteigen würde, ist doch mit einem Kapitalausfall von 30-50 Mio€ zu rechnen. Die Kapitalerhöhung mag zwar den Betrag annähernd ausgleichen, aber neue Spieler für 30-40 Mio€ sind damit sicher nicht bezahlt. Unter dem macht es doch der HSV gar nicht mehr. Ein Wallace hat mal eben 11 Mio€ gekostet. Wer weiß, welche Spieler Verträge für die 2.Liga besitzen?
Die 2.Liga ist kein Selbstgänger. Da ist Kampf Trumpf. Auch für den ruhmreichen HSV nicht gerade leicht.
 
:top:
Kühne hat seine Anteile von 11 auf 17% beim HSV erhöht......

Rechnet man noch die anderen veräußerte Anteile hinzu, befindet sich der HSV bereits zu 20% in fremder Hand, lt. Satzung dürfen jedoch nicht mehr als 24,9% Anteile veräußert werden. Dieses Ende der Fahnenstange dürfte bei weiterem Mißmanagement sehr bald erreicht sein, und dann wird man beim HSV dicke Backen machen - oder, wovon ich eher ausgehe, mit einer Satzunsgänderung das Limit entsprechend erhöht.
 
Rechnet man noch die anderen veräußerte Anteile hinzu, befindet sich der HSV bereits zu 20% in fremder Hand, lt. Satzung dürfen jedoch nicht mehr als 24,9% Anteile veräußert werden. Dieses Ende der Fahnenstange dürfte bei weiterem Mißmanagement sehr bald erreicht sein, und dann wird man beim HSV dicke Backen machen - oder, wovon ich eher ausgehe, mit einer Satzunsgänderung das Limit entsprechend erhöht.
Das ist doch genau das, was ich gemeint habe. Der HSV kommt jetzt so langsam in seine Grenzbereiche mit seiner Satzung. Mal eben so en passant verändert man die nicht. Das geht nur über eine Mitgliederversammlung, die mWn mit 2/3 Mehrheit entscheiden muss. Da bin ich mir aber nicht so sicher?
Und die DFL bzw der DFB schauen zu gemäß dem alten deutschen Song: "Und die Dinosaurier schauen immer trauriger."
 
Es stellt sich eigentlich folgende Frage. Was passiert als Erstes?
1. Kühne hat keine Lust mehr.
2. Kühne beißt ins Gras.
3. Kühne geht das Geld aus.
4. Der HSV steigt ab.

Zu 1: Eher unvorstellbar, trotz der einen oder anderen Drohgebärde in dieser Richtung ( die mMn nur zum Ausüben von Druck dienten)
Zu 2: Angeblich soll für diesen Fall eine bereits verfasste Regelung greifen
Zu 3: Der unwahrscheinlichste Fall, sein Privatvermögen soll sich umgerechnet auf ca. 12 Mrd. (!) US-$ belaufen, damit könnte er sich mehmals die gesamte Bundesliga kaufen
Zu 4: Nichts, denn mit dem jüngsten Aktienkauf wurde auch die 2.-Liga-Lizenz gesichert
 
Das ist doch genau das, was ich gemeint habe. Der HSV kommt jetzt so langsam in seine Grenzbereiche mit seiner Satzung. Mal eben so en passant verändert man die nicht. Das geht nur über eine Mitgliederversammlung, die mWn mit 2/3 Mehrheit entscheiden muss. Da bin ich mir aber nicht so sicher?
Und die DFL bzw der DFB schauen zu gemäß dem alten deutschen Song: "Und die Dinosaurier schauen immer trauriger."

Machen wir uns doch nichts vor, wenn die Existenz des Dinos gefährdet ist, wird beim HSV das passieren, was die FDP oft in einer schwarz-gelben Koalition tat: wenn es hart auf hart kommt, fallen die meisten Kritiker eines Vorhabens um. Jahrelang hat doch eine Gruppe unter der Führung der HSV-Supporters die Ausgliederung des Profifußballs erfolgreich verhindert, ehe die weiterhin schwelende verschwenderische Großmannssucht nur noch die Wahl zwischen Ausgliederung mit Dukaten-Didi als den damals sehnsüchtig erwarteten Heilsbringer oder eben dem drohenden Pleitegeier ließ

Apropos schwarz-gelb: den schwarz-gelben Fußballern hätte Mitter der 2000er Jahre wegen ihrer finanziellen Ungereimtheiten die Lizenz entzogen müssen, aber schon damals war es schwer vorstellbar, daß DFL/DFB eine der am meisten Milch gebenden Kühe schlachten würden. Das wird beim HSV nicht anders sein.
 
Zu 1: Eher unvorstellbar, trotz der einen oder anderen Drohgebärde in dieser Richtung ( die mMn nur zum Ausüben von Druck dienten)
Zu 2: Angeblich soll für diesen Fall eine bereits verfasste Regelung greifen
Zu 3: Der unwahrscheinlichste Fall, sein Privatvermögen soll sich umgerechnet auf ca. 12 Mrd. (!) US-$ belaufen, damit könnte er sich mehmals die gesamte Bundesliga kaufen
Zu 4: Nichts, denn mit dem jüngsten Aktienkauf wurde auch die 2.-Liga-Lizenz gesichert
Oder alles in den HSV stecken und dennoch nichts bewirken. :D
 
Das Hauptproblem, das ich mit diesem Szenario hätte: Ich glaube nicht so recht an einen Neuanfang. Dazu sind da zu viele Reibungsverluste intern beim HSV. Außerdem würde das den Immer-erste-Liga-Nimbus zerstören (wobei es mir wirklich nicht um die Uhr geht...)

Ich glaube aber das genau der eine große Last darstellt. Diese Uhr ist ja mittlerweile wie ein Damoklesschwert. So lange man einen Förderer wie Kühne hat kann man sich einen Abstieg buchstäblich leisten. Und dann neu aufbauen. Mit talentierten jungen Spielern und einem Trainer mit einer Idee wie er diese entwickeln kann. Und den muss man dann auch mal machen lassen auch wenn man nach einem sofortigen Aufstieg nur im unteren Drittel spielt. Wenn aber sofort wieder der Wahnsinn einsetzt und man glaubt "Große Stadt = Große Ansprüche", dann wird das nie was.
 
Mal wieder ein Husarenstückchen der Fussball-Fachlichkeit aus dem Fan-Forum der Müllekinder

Nee, Bremen hat erst von Schiedsrichterentscheidungen profitiert, dann waren die Gegner aus besten Lagen zu blind und erst mit diesem glücklichen Lauf kam das Selbstvertrauen, mit dem Bremen befreit aufgespielt hat. Wie immer ist ein Spielverlauf und Saisonverlauf nicht ganz unwichtig für weitere Aufgaben. Seitdem spielen sie aber erfrischenen Fußball, das stimmt. Aber die ersten Ergebnisse dieses Positivtrends waren einfach sehr glücklich erzielt worden. Das hatte nichts mit eigener Stärke zu tun, sondern durch Mithilfe von anderen.

:klatsch: Neid ist die schönste Form der Anerkennung.

:nohsv:
 
Vielleicht sollte Herr Kühne seine Zeit und sein Geld dazu verwenden die zweifelhafte Vergangenheit seines Unternehmens zu ergründen und abbitte zu leisten, anstatt die Kohle zu verbrennen.
 
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