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KA gab als Antwort auf die Frage, was lukrativer wäre, das UEFA-Cup Endspiel oder das DFB-Pokal Endspiel, das würde sich die Waage halten, kaum zu glauben, hätte vermutet, das man beim UEFA-Cup mehr verdienen könnte
Bei einem hohen Gewinn hält aber Stadt und Staat auch noch gierig die Hand auf, "sparen" lohnt sich da nicht wirklich. Irgendwohin werden die Erlöse schon fließen, sonst hätte man diese Transferperiode nicht so dermaßen verhalten reagiert.
Hier mal eine Schätzung wieviel Zuschauereinnahmen an Werder gingen bzw. gehen.
Gegen Nordhorn waren 9000 Fans da
gegen Aue 12000 Fans
gegen BVB 74000 Fans
gegen Wolfsburg 24000 Fans
gegen HSV 55000 Fans
in Berlin werden es 74000 Fans
in der Summe sind das 248000 Fans zu den 6 Werderspielen.
Nehmen wir also einen Durchschnittspreis von 30 Euro pro Karte, was mMn hinkommt (erste Runde günstiger gegen HSV dafür die billigste Karte ab 30 Euro erst). Macht dann in der Summe 7.440.000 Euro brutto Einnahmen. Abzüglich der jeweiligen Unkosten, wie gesagt Stadionmiete etc. dürften so um die 5 Mio Euro Ticketeinnahmen bleiben welche nun durch zwei geteilt werden müssen.
Schätze also Werder hat ca. 2,5 Mio Euro an den Zuschauern verdient. Dies in 6 Spielen ist mMn nicht schlecht.
wobei der verein als gemeinnuetzig eingetragen ist und somit noch ziemlich viel geld (steuern) spart ...
http://www.kicker.de/news/fussball/uefa/startseite/artikel/508836/Zwei Matchbälle für Werder. Zweimal die Gelegenheit, "die Saison zur erfolgreichsten der Geschichte zu machen", wie Klaus Allofs, der Vorsitzende und Manager in Personalunion, es treffend formuliert. Der Nachsatz: "Sowohl sportlich als auch finanziell."
http://www.tagesspiegel.de/sport/Fussball-Uefa-Cup-Werder-Bremen-Hamburger-SV;art133,2791324Doch während sich die einen die Hände reiben, jammern die anderen. Sportlich ist der Uefa-Cup ja ein schöner Wettbewerb, findet Werders Vorstand Klaus Allofs, doch leider ist er finanziell nicht die große Nummer. Nur 600 000 Euro gibt es im Halbfinale vom europäischen Dachverband Uefa aus der Zentralvermarktung, das Viertelfinale war gerade 300 000 Euro wert. Dazu kommen zwar für jeden Klub rund eine Million Euro aus dem Marketingpool sowie Zuschauereinnahmen. Doch unter dem Strich bleibt nur für den etwas hängen, der das Finale am 20. Mai in Istanbul erreicht. Der Gewinner erhält 2,5 Millionen, der Verlierer 1,5 Millionen Euro. Große finanzielle Sprünge sind auch damit nicht drin [...] Denn bei einem Umsatz von zuletzt 112 Millionen Euro bildeten die Einnahmen aus der Champions League den markantesten Träger, wie der zurückgetretene Finanzchef Jürgen L. Born erklärt hat. Fast 100 Millionen schaufelte Werder in fünf aufeinanderfolgenden Jahren in der Champions League, doch nun sitzen die Bremer in der Falle. Ähnlich wie der HSV beschäftigten sie Spieler für eine Summe von fast 50 Millionen Euro.
Zitat von TM.de:Sportlich die Nummer eins, bei den TV-Einnahmen von vier Clubs abgehängt: Trotz des Gewinns der deutschen Fußball- Meisterschaft ist der VfL Wolfsburg in der Fernsehgeld-Rangliste nur Fünfter. 24,26 Millionen Euro erhält der neue Titelträger nach Berechnungen der Ernst & Young AG, die der Deutschen Presse-Agentur dpa vorliegen. Krösus der Liga ist weiter Bayern München. Der Vizemeister liegt nach Angaben der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit 28,11 Millionen klar vor Schalke 04 (25,11) und dem Hamburger SV (24,73). Die geringsten TV-Einnahmen erhält Herbstmeister Hoffenheim (13,31).
Ausgerechnet die mit der Verteilung des Fernseh-Geldes chronisch unzufriedenen Bayern bleiben die Nummer eins bei der Ausschüttung von insgesamt rund 360 Millionen Euro für die 18 Erstligisten. Die auf dem Fußballplatz vom VfL abgehängten Münchener profitieren dabei von den Erfolgen der vergangenen Jahre. In den Verteilerschlüssel der Deutschen Fußball Liga (DFL) sind nicht nur Ergebnisse der aktuellen Saison, sondern von insgesamt vier Spielzeiten eingearbeitet. Im internationalen Vergleich sind die Bayern allerdings weiterhin «arm» dran, denn Clubs wie Manchester United, FC Barcelona oder AC Mailand kassieren locker das Vierfache. Zum Vergleich: Spaniens Vizemeister Real Madrid, der seine TV-Rechte selber und nicht über den Ligaverband vermarktet hat, erhält jährlich rund 150 Millionen Euro.
So wie der FC Bayern von den Vorjahren profitiert, so bezahlt der VfL Wolfsburg für die schwachen Spielzeiten der Vergangenheit: Zweimal entronnen die Wolfsburger vor der Magath-Ära nur knapp dem Abstieg. Dies wird bei der Verteilung der rund 340 Millionen Euro aus der Inlands-Vermarktung eingerechnet. Deshalb erhält der neue Meister
- trotz einer Bonus-Zahlung aus der Auslandsvermarktung für den Titel
- fast vier Millionen Euro weniger als die Bayern.
Durch den speziellen Verteilungsschlüssel der DFL liegen die letztjährigen Aufsteiger bei den TV-Einnahmen hinten, der Herbstmeister aus Hoffenheim ist sogar Letzter. Dennoch ist die Schere in Deutschland bei weitem nicht so groß wie in Italien oder Spanien. «Das Besondere an der Bundesliga ist, dass die Aufteilung des Geldes relativ gleichmäßig erfolgt. Der Erste bekommt etwa doppelt so viel wie der Letzte», sagte Arnd Hovemann, Sport-Experte bei Ernst & Young: «In Ländern mit dezentraler Vermarktung ist das Verhältnis 10:1 oder auch 15:1.»
Die in Deutschland übliche Verteilung des Fernseh-Geldes führe «tendenziell zu einem spannenden und abwechslungsreichen Wettbewerb» in der Liga, so Hovemann: «Das hat sich in dieser Saison besonders widerspiegelt.» Tatsächlich ist die Bundesliga ausgeglichener und durchlässiger für kleine Vereine als in Spanien, Italien oder auch England, wo seit Jahren die selben Clubs um den Titel spielen. Das Geld für den Sturm auf die Spitze hat der VfL Wolfsburg allerdings weniger aus den TV-Einnahmen, sondern vor allem aus der Kasse der Muttergesellschaft Volkswagen.
TV-Einnahmen der Bundesligisten in der Saison 2008/09
1. Bayern München 28,11
2. FC Schalke 04 25,11
3. Hamburger SV 24,73
4. VfB Stuttgart 24,34
5. VfL Wolfsburg 24,26
6. Werder Bremen 23,73
7. Bayer Leverkusen 22,34
8. Hertha BSC 21,96
9. Borussia Dortmund 20,28
10. Hannover 96 19,48
11. Eintracht Frankfurt 18,75
12. VfL Bochum 17,97
13. Arminia Bielefeld 17,19
14. Energie Cottbus 16,36
15. Karlsruher SC 15,54
16. B. Mönchengladbach 14,72
17. 1. FC Köln 13,98
18. 1899 Hoffenheim 13,31
(in Millionen Euro/Quelle: Ernst & Young)