Maximilian Eggestein (SC Freiburg)

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Muss aber dringend an seinem Passspiel und Geschwindigkeit arbeiten. Beides ist aus meiner Sicht noch nicht Bundesliga reif

das passspielt ist sogar eine seiner stärken. hat in den letzten spielen so manchen schlüsselpass gespielt. heute auch statistisch derjenige, der an der entstehung der meisten chancen werders beteiligt war.
 
da er zentral spielt, brauch er nicht soviel geschwindigkeit, mir gefällt seine entwicklung, und er spielt kluge pässe klar sind das keine vorlagen pässen, aber meist pässe mit übersicht zum freien mann, halt die eröffnenden Pässe. besser als wenn man überhastet mit risiko passt wie z.b. juno
 
Geschwindigkeit kann ich nachvollziehen, Passspiel nicht wirklich.

Sein Passspiel ist sogar überragend, mit seine größte Stärke. Er ist ein perfekter One-Touch-Fußballer.
Die Geschwindigkeit/Schnelligkeit wird er nicht mehr wesentlich steigern können. Er muß versuchen, das zu kompensieren. Und das ist in zentraler Position wesentlich einfacher.
 
das passspielt ist sogar eine seiner stärken. hat in den letzten spielen so manchen schlüsselpass gespielt. heute auch statistisch derjenige, der an der entstehung der meisten chancen werders beteiligt war.
Ja? Ich will immer Brot hinterher werfen damit die Pässe nicht unterwegs verhungern. Gestern ging es eigentlich aber gegen Frankfurt war es schon grenzwertig.

Geschwindigkeit muss noch was kommen sonst ist die 6 keine Position für ihn.
 
wieder mal ein gutes Spiel von Maxi! er spielt nicht sonderlich spektakulär oder auffällig, aber ich finde seine Leistungen schon sehr ansprechend. zahlt in der ein oder anderen Situation immer mal wieder Lehrgeld, aber dann bügelt er es entweder selber aus oder ein Mannschaftskamerad ist zur Stelle. ansonsten setzt er immer wieder schöne impulse und zieht im Rythmus mit.
 
Ja, dass übliche Bremer denken. Auf der 6 darf es minimal nur eine eierlegende Wollmilchsau sein.

naja im prinzip ist so eine denkweise was genau DIESE Position betrifft ja auch genau richtig! denn diese Position ist im modernen Fussball DIE Schlüsselposition die es stark zu besetzen gilt. aufrund der taktischen Struktur im modernen Fussballs ist dieser Weg zur Zeit alternativlos. vielleicht wird sich dies in naher Zukunft mit neuen Spielansätzen noch mal ändern. ich persönlich denke das dies so bald nicht passieren wird
 
naja im prinzip ist so eine denkweise was genau DIESE Position betrifft ja auch genau richtig! denn diese Position ist im modernen Fussball DIE Schlüsselposition die es stark zu besetzen gilt. aufrund der taktischen Struktur im modernen Fussballs ist dieser Weg zur Zeit alternativlos. vielleicht wird sich dies in naher Zukunft mit neuen Spielansätzen noch mal ändern. ich persönlich denke das dies so bald nicht passieren wird

Nein, im modernen Fußball gibt es keine Schlüsselfiguren. Der 6er war die klassische Schlüsselfigur im Fußball vor 20-30 Jahren (In Deutschland kam der Trend etwas spät an, wie immer, hier wurde er zur Schlüsselfigur vor 10-20 Jahren). Heutzutage gibt es keine Schlüsselposition mehr (Und das ist sogar in Deutschland inzwischen angekommen). Jede Position hat den gleichen Stellenwert.
Wenn man es wirklich drauf brechen will, kann man noch behaupten, dass eine Mehrheit der verfügbaren Taktiken heutzutage immer noch der Spielzentrale eine höhere Bedeutung beimessen. Aber selbst in solchen Spielsystemen hat der 6er keine höhere Bedeutung als die anderen Zentralspieler. Die Zentrale hat eine Gesamtaufgabe zu erfüllen und welcher Spieler welche Funktion dabei übernimmt ist dabei ziemlich belanglos, Hauptsache die Harmonie stimmt am Ende.
Deswegen ist diese Suche nach "dem perfekten Sechser" eine suche nach etwas das seit 20-30 Jahren völlig veraltet ist und im heutigen Fußball im besten Fall noch für 10-20 Clubs überhaupt realisierbar und finanzierbar ist. Jeder Spieler der so Rund ist, dass er dem perfekten 6er nahe kommt, bekommt mindesten 20-30 Angebote die Bremen raushauen werden.
Was Bremen braucht ist eine definition der Spielzentrale als Gesamtmenge und dort müssen wir Spieler aufstellen die im Gesamtpaket die Stärken und Schwächen der anderen ergänzen. Wenn Eggestein bisschen langsam sein sollte, dann ist er das eben, dann müssen andere das eben ausgleichen.
 
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Trotzdem gibt es Unterschiede, wie ein Delaney die Position spielt – oder z.B. ein Grillitsch oder ein Bargfrede. Das beeinflusst das gesamte System, so dass es schon wichtig ist, auf der Position Spieler zu haben, die den Anforderungen besser gerecht werden.
 
@psychowulf:

Mit Deiner Grundaussage, dass jede Position wichtig ist, hast Du absolut Recht.

Dennoch kommt der 6er Position auch weiterhin eine wichtige Bedeutung zu, eben, weil sie die zentrale Position, sowohl horizontal als auch vertikal, darstellt.

Mit der Entwicklung zu starkem Gegenpressing und Umschaltspiel in den letzten 10-15 Jahren kam dieser Position eine immer stärkere Bedeutung zu, vorher war es lange Zeit die 10er Position hinter damals oft noch mehreren Spitzen.

Was geblieben ist, ist, dass die Mitte dichtgehalten werden muss. Das erreicht man eher über einen oder mehrere starke(n) 6er als über überdurchschnttlich gute Außen.
 
@psychowulf:

Mit Deiner Grundaussage, dass jede Position wichtig ist, hast Du absolut Recht.

Dennoch kommt der 6er Position auch weiterhin eine wichtige Bedeutung zu, eben, weil sie die zentrale Position, sowohl horizontal als auch vertikal, darstellt.

Mit der Entwicklung zu starkem Gegenpressing und Umschaltspiel in den letzten 10-15 Jahren kam dieser Position eine immer stärkere Bedeutung zu, vorher war es lange Zeit die 10er Position hinter damals oft noch mehreren Spitzen.

Was geblieben ist, ist, dass die Mitte dichtgehalten werden muss. Das erreicht man eher über einen oder mehrere starke(n) 6er als über überdurchschnttlich gute Außen.

Zum Dichthalten brauch ich aber keine perfekten Spieler, sondern da würden mir auch ein Offensiv wenig begabter Spieler reichen. Was man hier bei dem 6er immer fordert ist, dass er ALLE Aufgaben erfüllen müsse und das muss er nicht, wird er nicht und wenn er es Ansatzweise kann, wird er zu Bayern / BVB etc. wechseln.
 
das passspielt ist sogar eine seiner stärken. hat in den letzten spielen so manchen schlüsselpass gespielt. heute auch statistisch derjenige, der an der entstehung der meisten chancen werders beteiligt war.

Seine stärken sind sicherlich seine schnelle Auffassung, sein Verständnis für Taktik, seine Flexibilität, seine Technik, sein Passspiel (kann alle Passarten spielen und wählt Intuitiv meistens den Richtigen: lang wie kurz, schnell wie langsam).

Inzwischen hat er seine größte Schwäche, sein Zweikampfverhalten, soweit verbessert, dass es derzeit sogar leicht überdurchschnittlich ist (noch etwas schwach für einen defensiven Spieler). Mag daran liegen dass er noch etwas mehr Robustheit verkraften könnte.

Sein Stellungsspiel ist für sein Alter eher sehr gut, aber da sind gerne mal ein paar dicke Böcke drin, das ist aber nichts besorgniserregendes. Gemessen an seiner Bundesligaerfahrung gehe ich davon aus, dass in 1-2 Jahren sein Stellungsspiel zu seinen Stärken zählen wird.

Er ist keinesfalls langsam in der Endgeschwindigkeit, er ist eher sehr schnell. Was Ihm fehlt ist der Antritt. Das ist sicherlich ebenfalls eine seiner Schwächen.

Insgesamt so als Paket würde ich Ihn als einen für Bremen guten Sechser betrachten, der sicherlich leichte Schwächen im defensiven Bereich hat (52% Quote ist OK, nicht gut; schwacher Antritt; Altersbedingte Fehler im Stellungsspiel) dafür aber im Aufbauspiel seine Stärken hat (schöne Pässe, guter Überblick, Kopf immer Oben, spielt gerne überlegte Pässe, kann aber auch One Touch.).

Seine etwas schwache Zweikampfführung kann dazu führen, dass er manchmal unter Druck und Gegenpressing zu Nervös agiert. Er hat aber auch die Intelligenz sich in solchen Situation dem Gegenspielern zu entziehen und sucht größere Distanz, kippt intuitiv ab. Das erinnert schon etwas an Weigl.
 
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