Keiner von uns kann den "Döner-Wurf" und die Schlägerei genau beurteilen!
Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, landete der "Wurf" nicht im Gesicht, sondern lediglich vor den Füßen einer zweiten Person. Was dieser sich verbal erlaubt hat, ist nicht bekannt. Aber sofort kommt wieder die Moralkeule bzgl. Vorbild bzw. Erziehung. Ich von mir kann sagen, dass ich eine sehr gute Erziehung genossen habe, würde trotzdem nie zu 100 % garantieren können, dass ich jemandem einen Döner vor die Füße werfen, wenn ich bis zum geht nicht mehr gereizt werden. Ab einem bestimmten Punkt ist auch mal gut. Man muss sich nicht alles gefallen lassen, auch nicht als Promi. Schließlich hatte er sich doch soweit unter Kontrolle und der Döner hat nicht den Weg in sein Gesicht gefunden (oder er hat schlecht gezielt

).
Die Uriniernummer ist selbstverständlich ein Unding

Allerdings sollte jeder mal überlegen, ob er unter Alkohol nicht auch schon seine Blase an unangebrachten Stellen entleert hat! Ich sage nur Glashaus. Ich für meine Person "sitze auch darin", stehe allerdings nicht so in der Öffentlichkeit. Aber sollte man hier differenziert bewerten? Ich denke Jein.
Weshalb war er krankgeschrieben? Wieso war er mit so jungen Personen on Tour? Keine Ahnung. Bei Krankschreibung sollte man normalerweise zu Hause bleiben. Es sei denn, er war nicht bettlägerisch. Trotzdem nicht korrekt!
Über die " Schlägerei" kennt ebenfalls keiner Details! War er aktiv oder passiv? Wie ist es dazu gekommen? Hat er die jüngeren Spieler nur verteidigt und ist dazwischen gegangen? Keiner weiß es.
Somit sollte sich hier keiner ein endgültiges Urteil erlauben!
Fand ihn kämpferisch immer stark, auch spielerisch eine Bereicherung für viele Bundesligaclubs.
Ich finde, mal sollte auf jeden Fall mal mehrere intensive, klärende Gespräche führen und dann in Ruhe entscheiden, ob man ihm zur neuen Saison eine Chance gibt. Falls er überhaupt nochmal in der Öffentlichkeit stehen will... ?!?
Ich wäre definitiv dafür
Jeder hat eine 2. oder auch 3. Chance verdient. Im Profigeschäft zusätzlich eine Frage der Kosten- und Risikoabwägung