Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

Die Realität ist, dass von den zuletzt realisierten Neuzugängen Bauer und Delayney unbedingt zu Werder wollten, sich Sane und Moisander ebenfalls unerwartet positiv über den Verein geäußert haben.

Ehemalige wie Mertesacker, Petersen, Prodl und Co.fiebern mit diesem "ach so dilettantisch geführtem Verein" noch Jahre nach ihrem Abgang mit.

Kruse nicht zu vergessen, außerdem Eggestein der unterschrieben hat, obwohl überall nur Dilettanten rumlaufen ;) Naja, Fußballfans halt, es gibt nur Schwarz oder Weiß.
 
Stünde Werder heute besser da, wenn man großmannssuchtig investiert hätte, wie der Hxv??

Das hat meines Wissen niemand gefordert. Es geht darum, wie @Felissilvestris schon schrieb, z.B. Mönchengladbach und Mainz in der Lage sind, uns auf dem Transfermarkt auszustechen bzw. im Falle Mönchengladbach, so wie es sonst der FC Bayern (oder auch Schalke 04) getan haben, uns die besten Spieler wegzukaufen. An diesen Standorten hat man in den letzten Jahren verantwortungsvoll und weitsichtig gehandelt sowie sich den Anforderungen des modernen Profifußballs angepaßt, hier dagegen nicht, zumindest nicht im ausreichenden Maße. Daher ist es selbsterklärend, warum diese beiden Ligarivalen trotz einer einst schlechteren Ausgangslage mit einst für Werder typischen Tugenden an Werder nicht nur herangekommen, sondern auch vorbei gezogen sind.
 
Das hat meines Wissen niemand gefordert. Es geht darum, wie @Felissilvestris schon schrieb, z.B. Mönchengladbach und Mainz in der Lage sind, uns auf dem Transfermarkt auszustechen bzw. im Falle Mönchengladbach, so wie es sonst der FC Bayern (oder auch Schalke 04) getan haben, uns die besten Spieler wegzukaufen. An diesen Standorten hat man in den letzten Jahren verantwortungsvoll und weitsichtig gehandelt sowie sich den Anforderungen des modernen Profifußballs angepaßt, hier dagegen nicht, zumindest nicht im ausreichenden Maße. Daher ist es selbsterklärend, warum diese beiden Ligarivalen trotz einer einst schlechteren Ausgangslage mit einst für Werder typischen Tugenden an Werder nicht nur herangekommen, sondern auch vorbei gezogen sind.

Bei welchem Spieler hat uns Mainz denn ausgestochen?
 
Die Realität ist, dass von den zuletzt realisierten Neuzugängen Bauer und Delayney unbedingt zu Werder wollten, sich Sane und Moisander ebenfalls unerwartet positiv über den Verein geäußert haben.......

Die wissen halt, dass man in Bremen mit Nichtleistungserbringern und schwierigen Fällen sozialer umgeht als anderswo... da würde ich auch hinwechseln. Nebenbei kann man noch auf dei größeren Zeiten von früher Bezug nehmen und eine sportliche Perspektive einflechten. Besser kann man's kaum haben.
 
warum sollte skripnik als trainer nur eine übergangslösung sein? entwickelt sich die mannschaft weiter, wird er sicher bleiben dürfen, ist die saison wieder so scheiße wie die letzte, wird er sehr wahrscheinlich gehen müssen. ganz normal eben, wie bei anderen trainern auch. sehe nichts, was dafür spricht, dass man ihn nur als übergangslösung ansieht.

Das ist nur so ein Gefühl von mir.

Ich kann mir vorstellen, dass er in einer Phase höchster sportlicher und wirtschaftlicher Not, einer mit dem Experiment Dutt schon verbrauchten letzten Patrone eines Trainerwechsels und unglaublicher Unruhe im Verein eine Art "Rettungsanker" für die Verantwortlichen war. Weil er die Philosophie des Vereins akzeptiert, weil er die Jugendförderung beherrscht, weil er bezahlbar war.

Sicher würde man ihn nach erfolgreicher Saison nicht schassen. Nachdem man sich aber von Eichin befreit hat, nachdem Bode bei der Inthronisierung von Baumann von einer "neuen Philosophie" sprach, die man fortan verfolgen wolle, nachdem Baumann unerwartet offensiv eingekauft hat, habe ich das Gefühl, dass die Trainerpersonalie die nächste, möglicherweise ultimative Entscheidung auf diesem Weg der Erneuerung sein könnte. Ich glaube auch, dass die Verantwortlichen Skripnik nicht (mehr) uneingeschränkt vertrauen. Die unterschiedlichen Aussagen Baumanns waren da imho irritierend. Die Öffentlichkeitsarbeit Skripniks ist zu unbefriedigend. Langfristig im Amt "zu retten", ist er vermutlich nur bei unerwartet großem Erfolg.

Aber, wie gesagt: Ist nur so ein Gefühl.
 
und vor dem dfb-pokal spiel war hier schließlich beste stimmung.

Wo war denn hier bitte beste Stimmung? Die Mannschaft hat auch schon in der Vorbereitung rumgegurkt, was einem die Laune vermiest hat... Und Testspiele sind eben nicht zu unterschätzen, was aber leider viele machen. Das Pokalspiel war nach dieser Vorbereitung genau so zu erwarten. Wer was anderes erwartet hat, muss in den Vorbereitungsspielen Tomaten auf den Augen gehabt haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Realität ist, dass von den zuletzt realisierten Neuzugängen Bauer und Delayney unbedingt zu Werder wollten, sich Sane und Moisander ebenfalls unerwartet positiv über den Verein geäußert haben.

Die Realität ist aber auch, wie auch schon in den vorherigen Beiträgen thematisiert, daß Werder derzeit mehr von seinem sehr guten Image der Vergangenheit als von der Gegenwart lebt. Die Äußerungen von Sane bei der Bekanntgabe seinerr Verpflichtung sind hierfür ein sehr gutes Beispiel:

Zum Gelingen des Transfers trugen gleich mehrere Faktoren bei. Da wäre zum Beispiel die Bremer Trumpfkarte Frankreich: Laut Baumann gab es im Werben um Sane mehrere Konkurrenten aus Deutschland und dem Ausland. „Aber Werder hat in Frankreich noch immer einen sehr guten Namen und Ruf. Und wir haben hier ja schon gute Erfahrungen mit einem Mann gemacht, der lange in Bordeaux gespielt hat.“ Damit meinte er Johan Micoud – und der war indirekt ebenfalls am Wechsel beteiligt. „Werder mag ich, seitdem ich ein kleiner Junge war. Seit Micoud hier gespielt hat“, sagte Sane bei Werder.tv und ergänzte: „Da fiel es mir nicht schwer, mich zu entscheiden.“
 
Die Realität ist, dass von den zuletzt realisierten Neuzugängen Bauer und Delayney unbedingt zu Werder wollten, sich Sane und Moisander ebenfalls unerwartet positiv über den Verein geäußert haben.

Ehemalige wie Mertesacker, Petersen, Prodl und Co.fiebern mit diesem "ach so dilettantisch geführtem Verein" noch Jahre nach ihrem Abgang mit.

Naja, das sind aber ja jetzt nicht unbedingt Spieler, die schon langfristig ihre Klasse in starken Ligen unter Beweis gestellt haben. Bauer hat auch gerade mal eine Saison 1. Liga auf dem Buckel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das hat meines Wissen niemand gefordert. Es geht darum, wie @Felissilvestris schon schrieb, z.B. Mönchengladbach und Mainz in der Lage sind, uns auf dem Transfermarkt auszustechen bzw. im Falle Mönchengladbach, so wie es sonst der FC Bayern (oder auch Schalke 04) getan haben, uns die besten Spieler wegzukaufen. An diesen Standorten hat man in den letzten Jahren verantwortungsvoll und weitsichtig gehandelt sowie sich den Anforderungen des modernen Profifußballs angepaßt, hier dagegen nicht, zumindest nicht im ausreichenden Maße. Daher ist es selbsterklärend, warum diese beiden Ligarivalen trotz einer einst schlechteren Ausgangslage mit einst für Werder typischen Tugenden an Werder nicht nur herangekommen, sondern auch vorbei gezogen sind.

Dass sich die "Anpassung" in Zeiten wirtschaftlicher Konsolidierung als schwierig erweist, dürfte keine Überraschung sein. Sonst wäre es keine "Konsolidierungsphase", es sei denn, man gewinne um Lotto.

Dass Mönchengladbach nach CL-Teilnahme in der Lage ist, einem wirtschaftlich und sportlich kriselndem Verein einen Spieler abzukaufen, kann ebenfalls nicht verwundern. Bei einem Marin war es vor Jahren genau umgekehrt.

Ob Gladbach. Mainz oder Werder: Bei allen dreien handelt es sich derzeit um Momentaufnahmen. Die beiden Konkurrenten müssen ihre gute Phase erstmal bestätigen. Die Talsohle, die Gladbach einst durchschritten hat, war übrigens um ein Vielfaches tiefer als unsere. Das sind in der Beziehung zwar "gebrannte Kinder", wie sie langfristig verfahren, wird man sehen.

Borussia Dortmund zum Beispiel hat ebenfalls ähnliche Erfahrungen wie wir. Die wirtschaftliche Konsolidierung war noch viel dramatischer.

Was Werder anbelangt, werden wir es sehen. Sie scheinen auf dem richtigen Weg zu sein.
 
Dass sich die "Anpassung" in Zeiten wirtschaftlicher Konsolidierung als schwierig erweist, dürfte keine Überraschung sein. Sonst wäre es keine "Konsolidierungsphase", es sei denn, man gewinne um Lotto.

Dass Mönchengladbach nach CL-Teilnahme in der Lage ist, einem wirtschaftlich und sportlich kriselndem Verein einen Spieler abzukaufen, kann ebenfalls nicht verwundern. Bei einem Marin war es vor Jahren genau umgekehrt.

Ob Gladbach. Mainz oder Werder: Bei allen dreien handelt es sich derzeit um Momentaufnahmen. Die beiden Konkurrenten müssen ihre gute Phase erstmal bestätigen. Die Talsohle, die Gladbach einst durchschritten hat, war übrigens um ein Vielfaches tiefer als unsere. Das sind in der Beziehung zwar "gebrannte Kinder", wie sie langfristig verfahren, wird man sehen.

Borussia Dortmund zum Beispiel hat ebenfalls ähnliche Erfahrungen wie wir. Die wirtschaftliche Konsolidierung war noch viel dramatischer.

Was Werder anbelangt, werden wir es sehen. Sie scheinen auf dem richtigen Weg zu sein.

Trotzdem darf man doch einmal nach 6 (!!) oder sogar mehr Jahren der "Neufindung" ein klitzekleines Stückchen Fortschritt erwarten. Und sei es mal eine (!!) Saison ohne Abstiegsängste. Von einem gesicherten Mittelfeld fang ich erst gar nicht an. Ich denke das zehrt an den Nerven und schlägt dann auch irgendwann (so wie bei mir) in Konfrontation um.
 
Wo war denn hier bitte beste Stimmung? Die Mannschaft hat auch schon in der Vorbereitung rumgegurkt, was einem die Laune vermiest hat... Und Testspiele sind eben nicht zu unterschätzen, was aber leider viele machen. Das Pokalspiel war nach dieser Vorbereitung genau so zu erwarten. Wer was anderes erwartet hat, muss in den Vorbereitungsspielen Tomaten auf den Augen gehabt haben.

na hier im mannschaftsbereich. hatte das gefühl, nach der verkündung baumanns als nachfolger eichins war hier echte aufbruchstimmung. nahezu alle haben frohen mutes in die zukunft geblickt und wollten baumann eine faire chance geben, sein können unter beweis zu stellen. war doch selten so harmonisch hier.
 
na hier im mannschaftsbereich. hatte das gefühl, nach der verkündung baumanns als nachfolger eichins war hier echte aufbruchstimmung. nahezu alle haben frohen mutes in die zukunft geblickt und wollten baumann eine faire chance geben, sein können unter beweis zu stellen. war doch selten so harmonisch hier.

Baumann eine faire Chance geben ist das eine. Das behalte ich auch weiter so bei.

Habe das ja damals schon gesagt ich kann sowohl die Entlassung von TE und das Festhalten an VS kritisieren und gleichzeitig FB als GF Sport eine faire Chance geben.
Dass in meinen Augen FB mit dem Festhalten an VS - sofern er das wirklich frei entscheiden konnte, woran ich so meine Zweifel habe, aber das ist die offizielle Version -, damit seinen ersten Fehler gemacht hat, ist nochmal ein anderes Thema.

Der Unterschied zu Gladbach und Mainz erkennt man doch bei der Stadionthematik. Ohne Rücksicht auf irgendwelche romantischen Ausschweifungen haben beide aus wirtschaftlichen Gründen ihre alten sehr traditionsreichen Spielstätten verlassen - vom Bökelberg ist nichts mehr wirklich übrig - und sich so strukturell für die nächsten Jahre gewappnet.

Es geht bei dieser Betrachtungsweise nicht um ein kurzfristiges sportliches Auf und Ab, wobei bei uns das AB jetzt schon bald sieben Jahre anhält, sondern darum wie man sich ganz strukturell aufgestellt hat. In der Bundesliga unterliegen alle Klubs gewissen Schwankungen, wenn man mal von den Bayern absieht.
 
Dass sich die "Anpassung" in Zeiten wirtschaftlicher Konsolidierung als schwierig erweist, dürfte keine Überraschung sein. Sonst wäre es keine "Konsolidierungsphase", es sei denn, man gewinne um Lotto.

Auch wenn es hier schon x-mal durchgekaut wurde: die Konsolidierungsphase ist bekanntermaßen doch erst durch das wirtschaftliche Mißmanagement hauptsächlich, aber auch aufgrund der ausbleibenden sportlichen Erfolge der "alten Werder-Garde" entstanden, was in den darauf folgenden Jahren bis einschhließlich heute negativ nachwirkt. Erinnere dich doch mal bitte an die Interviews von KDF im Herbst 2013, in denen er als größten Fehler einräumte, daß die Führungsebene bei Werder glaubte, die guten Jahre würden so weitergehen wie bisher, sprich man hat es versäumt, sich den Gegebenheiten des modernen Profifußballs anzupassen, was durch die Credos Werder-Weg und Werder-Familie zweifelsohne begünstigt wurde. Hierdurch wurden doch erst die Luftschlösser von Stadionumbau, teuren Transfers und Spielsystemen, zu denen das Spielermaterial fehlte, ermöglicht, die von der operativen Leitung gebaut und vom AR abgesegnet wurden. Hätten die seinerzeitigen Werder-Verantwortlichen weiterhin hanseatisch verantwortungsvoll gehandelt, statt die Bodenhaftung zu verlieren, bräuchten wir heute nicht über mittlerweile besser arbeitende Rivalen oder Konsolidierungsphasen debattieren. Zumindest nicht in diesem Ausmaß.
 
Auch wenn es hier schon x-mal durchgekaut wurde: die Konsolidierungsphase ist bekanntermaßen doch erst durch das wirtschaftliche Mißmanagement hauptsächlich, aber auch aufgrund der ausbleibenden sportlichen Erfolge der "alten Werder-Garde" entstanden, was in den darauf folgenden Jahren bis einschhließlich heute negativ nachwirkt. Erinnere dich doch mal bitte an die Interviews von KDF im Herbst 2014, in denen er als größten Fehler einräumte, daß die Führungsebene bei Werder glaubte, die guten Jahre würden so weitergehen wie bisher, sprich man hat es versäumt, sich den Gegebenheiten des modernen Profifußballs anzupassen, was durch die Credos Werder-Weg und Werder-Familie zweifelsohne begünstigt wurde. Hierdurch wurden doch erst die Luftschlösser von Stadionumbau, teuren Transfers und Spielsystemen, zu denen das Spielermaterial fehlte, ermöglicht, die von der operativen Leitung gebaut und vom AR abgesegnet wurden. Hätten die seinerzeitigen Werder-Verantwortlichen weiterhin hanseatisch verantwortungsvoll gehandelt, statt die Bodenhaftung zu verlieren, bräuchten wir heute nicht über mittlerweile besser arbeitende Rivalen oder Konsolidierungsphasen debattieren. Zumindest nicht in diesem Ausmaß.

Der Abstieg fing an, als teure Transfers nicht einschlugen und wir dadurch in der Tabelle runterrutschten mit der Konsequenz, dass wir nicht mal mehr in der Europaleaque vertreten waren, aber noch einen teuren Kader hatten.
 
Ich kann mir diesen sportlichen Abstieg nach wie vor nur mit einem kompletten Versagen der gesamten Führungsebene erklären, ansonsten verstehe ich auch nach der drölften Diskussion um Finanzen und Stadionumbau noch immer nicht, wie aus der Nummer 2 in Deutschland mit gesunden Finanzen und Rücklagen und allerbestem Renommée innerhalb weniger Jahre ein vom Abstieg auf übelste Art bedrohter Chaosclub werden konnte. Klar wusste man, dass die goldenen Jahre nicht immer so weitergehen würden und dass es Saisons ohne internationalen Wettbewerb geben würde. Aber das, was hier seit 2010 angerichtet wurde, muss man erstmal hinkriegen.
 
Natütlich gehört Zeigler zur Werder Familie. Ansonsten wäre seine Wortwahl wahrscheinlich drastischer ausgefallen. Liest sich aber trotzdem gut zur Beruhigung.

Beruhigen ist ja auch das Ziel des Beitrags, die wollen alle so weiter machen wie bisher, notfalls in Liga 2. Bequemlichkeit über Erfolg ist das Prinzip und Hauptsache man ist noch selbst dabei. Jeder der unbequem ist, wird entsorgt, die Fans haben nix zu sagen, abducken und ab in die sicheren Posten in Liga 2, da verdient man heutzutage nicht weniger und hat zeitgleich erheblich weniger Stress mit nervenden Fans und Journalisten.
Der bequeme und kluge Manager von Heute weiß, in Liga 2 hat man ein schöneres Leben.
 
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