Eigentlich reichen ja manchmal schon Skripniks Interviews, um immer wieder mit dem Kopf zu schütteln. Wenn es gut läuft ist das alles niedlich und irgendwie charmant, dass jemand der noch immer mit der Sprache kämpft und/oder zumindest nicht den weltgrößten Fußball-Sachverstand zu besitzen scheint, sich trotzdem ans Mikro setzt und etwas darüber erzählt. Aber wenn es nicht läuft schaut man dabei doch recht ratlos zu, wenn nicht sogar verzweifelt.
Ich bekomme bei ihm einfach nie wirklich den Eindruck, einen Mann mit Ahnung und Plan zu sehen, geschweige denn einen persönlich besonders involvierten Trainer, obwohl das alles bestimmt in irgendeiner Form vorhanden sein wird, sonst hätte man hoffentlich nicht verlängert. Trotzdem kommt eigentlich immer nur "Hach ja, so ist das halt" rüber, wenn er sich äußert - irgendwie nicht befriedigend.
Jetzt auch noch 3 Monate ohne Kruse, auf unbestimmte Zeit ohne Pizza, eine (noch) verwirrte Defensive und ein sehr anspruchsvolles Auftaktprogramm mit 4 CL und EL Anwärtern innerhalb der ersten 5 Spiele.
Ich bin mal wieder hin und hergerissen, ob ich hoffen soll, dass die Mannschaft sich zumindest teuer verkauft, oder ob ein schnelles Ende mit Schrecken gleich zu Saisonstart vielleicht die Chance auf eine noch ordentliche Rest-Saison mit neuem Mann an der Seitenlinie bietet. Aber würde Skripik im Angesicht des schweren Programms überhaupt gehen müssen? Fraglich...Kann die Mannschaft unter ihm noch mal die Kurve kriegen? Möglich, aber ebenfalls fraglich...
Einfach mal wieder eine Ups, ich muss meine Wortwahl ändern

-Situation, um es mal ganz platt zu sagen


