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DR AKR
Guest
Nach einem einzigen Spiel sollen hier Quervergleiche zur letzten Saison gezogen wer, um damit Skripniks Schwächen zu demonstrieren. Die Grundvoraussetzungen zum Start in die Saisons sind aber grundverschieden, @beckstown hat es mehrfach angesprochen. Hatten wir damals ein Kaderplanungs-chaos zu beklagen, einen viel zu schmalen Kader, dem im letzten Augenblick auch noch der erhoffte Gialgetter abhanden kam, dreht es sich diesmal um die Integration vieler neuer Spieler. Die aktuelle Situation verspricht, im Gegensatz zu letzter Saison, eine schnellere Wendung als erst zur Winterpause. Auch in der letzten Saison ließ sich, wenn auch durch den Pokalerfolg in Gladbach erst sehr spät, eine deutliche Steigerung konstatieren.
Skripnik hat insbesondere Schwierigkeiten damit, sich endgültig zu entscheiden, sich schnell auf ein geeignetes Spielsystem festzulegen, das optimal geeignete Personal auszuwählen. Die Entscheidungsfindung dauert meistens viel zu lange, ausgelöst vermutlich meistens durch Versagensangst und Sicherheitskalkuel. Die Aufstellung beim Spiel in Ingolstadt spricht da genauso Bände wie die bevorzugte Berücksichtigung erfahrener Spieler, auch wenn diese nicht ganz fit sind.
Das sind aber alles keine Gründe, ihm die grundsätzliche Kompetenz abzusprechen. Die hat er mehrmals bewiesen, auch in der letzten Saison. 2x Klasenerhalt, Entwicklung von Spielern wie Selke, di Santo, Grillitsch, Ujah, Vestergaard gelangen nicht nur durch Zufall. In den Fällen di Santo. Selke und auch Vrstergaard kann man sagen, dass sie unter Skripnik (bisher) ihre besten Phasen hatten. Ujah. Fritz und Pizarro waren nah an der Bestform.
Die Frage bleibt: Warum braucht Skripnik dafür oft so lange? Die Frage nach der Fitness war auch in der letzten Hinrunde akut. Im Winter hat man den Athletiktrainer gewechselt und danach wieder gute Werte erzielt. Zu Beginn dieser Saison eine erneute Testphase ( mehr ballorientiertes Training, individuelle Fitnessubungen, angeblich bedarfsgerecht. Ist das der Weisheit letzter Schluss??
Es wird für meinen Geschmack derzeit zu vieles gleichzeitig experimentiert. Stichwort::-Selbstfindung. Die Handelnden wirken dabei zu selten selbst überzeugt. Eine Auffälligkeit, die schon seit einigen Jahren zu beobachten ist. Alle Steine gleichzeitig umzudrehen, alles gleichzeitig zu verändern, verursacht häufig solche Phasen der Neuorientierung.
Der ganze Verein ist in der Selbstfindung, nicht nur Skripnik. Es wird uns nichts anderes übrig bleiben, als den Protagonisten Zeit zu lassen. Allzu lange sollte es dann aber nicht dauern dürfen, dafür ist der Wettbewerb in der Liga zu brutal.
Skripnik hat insbesondere Schwierigkeiten damit, sich endgültig zu entscheiden, sich schnell auf ein geeignetes Spielsystem festzulegen, das optimal geeignete Personal auszuwählen. Die Entscheidungsfindung dauert meistens viel zu lange, ausgelöst vermutlich meistens durch Versagensangst und Sicherheitskalkuel. Die Aufstellung beim Spiel in Ingolstadt spricht da genauso Bände wie die bevorzugte Berücksichtigung erfahrener Spieler, auch wenn diese nicht ganz fit sind.
Das sind aber alles keine Gründe, ihm die grundsätzliche Kompetenz abzusprechen. Die hat er mehrmals bewiesen, auch in der letzten Saison. 2x Klasenerhalt, Entwicklung von Spielern wie Selke, di Santo, Grillitsch, Ujah, Vestergaard gelangen nicht nur durch Zufall. In den Fällen di Santo. Selke und auch Vrstergaard kann man sagen, dass sie unter Skripnik (bisher) ihre besten Phasen hatten. Ujah. Fritz und Pizarro waren nah an der Bestform.
Die Frage bleibt: Warum braucht Skripnik dafür oft so lange? Die Frage nach der Fitness war auch in der letzten Hinrunde akut. Im Winter hat man den Athletiktrainer gewechselt und danach wieder gute Werte erzielt. Zu Beginn dieser Saison eine erneute Testphase ( mehr ballorientiertes Training, individuelle Fitnessubungen, angeblich bedarfsgerecht. Ist das der Weisheit letzter Schluss??
Es wird für meinen Geschmack derzeit zu vieles gleichzeitig experimentiert. Stichwort::-Selbstfindung. Die Handelnden wirken dabei zu selten selbst überzeugt. Eine Auffälligkeit, die schon seit einigen Jahren zu beobachten ist. Alle Steine gleichzeitig umzudrehen, alles gleichzeitig zu verändern, verursacht häufig solche Phasen der Neuorientierung.
Der ganze Verein ist in der Selbstfindung, nicht nur Skripnik. Es wird uns nichts anderes übrig bleiben, als den Protagonisten Zeit zu lassen. Allzu lange sollte es dann aber nicht dauern dürfen, dafür ist der Wettbewerb in der Liga zu brutal.


