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Eisenfuss57
Guest
Das sind gute Statements und daher meine Frage an das Forum und die beiden Protagonisten: trauen wir VS und seinem Trainer-Team zu, dieses ausreichend zu vermitteln?
Meine sehr persönliche Meinung dazu ist, dass ich VS genau das eben nicht zutraue. Ich will es aber auch begründen:
- VS ist in der Ukraine vor 49 Jahren geboren worden und hat anfangs noch das russische zentralistische, direktive Sportsystem mitbekommen. Sein Trainervorbild ist laut eigenen Aussagen V. Lobanowski, den die Älteren unter uns noch kennen und gegen den VS ein Lingualakrobat wäre. Diese Erfahrungen haben ihn sicherlich geprägt. Er ist in seiner Art eher unnahbar. Nun trifft dieser Trainer aus der Baby Boomergeneration auf die Generation Y, was zwangsläufig zu Problemen führt. Ich schließe mich da selber explizit mit ein.
Was hinweisend sein kann ist auch sein Umgang mit jungen Spielern letzte Saison. Ein M. Eggestein spielt die komplette Vorbereitung, nach zwei Spielen ward er nicht mehr gesehen. Gilt für andere auch. So geht man nicht mit jungen Menschen dieser Generation um. Man muss es ihnen erklären und begründen sowie sie in diesen Entscheidungsprozess mitnehmen. Es gab Kritik an ihm aus dem NLZ. Warum wohl?
Die Art wie er auch später in der letzten Saison mit Krisen umgegangen ist, war extrem schlecht. Die 23 Punkte der RR sind vor allem auf die Overperformance von CF und CP sowie der Wonderwall-Aktion zurückzuführen. Ich will seinen Anteil daran nicht schmälern, aber das er der Garant gewesen sein soll, erscheint mir persönlich nicht stichhaltig. Kommunikation und Motivation wird über das Medium Sprache vermittelt. Seine Defizite dort sind offensichtlich.
FB glaubt nun mit ein bisschen Schulterklopfen und grün-weißer Familiensoße VS in einen Spitzentrainer transformieren zu können. Er stellt ihm einen brauchbaren Kader, aktuell mit dem Bauer-Transfer, zur Verfügung, aber liefern muss VS schon selbst. Einen Wechsel auf Kohfeldt hätte ich verstanden, VS und seine VVL ist reine Geldverschwendung. Für mich ist VS in keinster Weise erstligatauglich. Das man in Lotte verliert, überrascht mich nicht. Das dort aber kein Spieler Normalform oder die ihm zugedachte Rolle ausgefüllt hat, ist mehr als bedenklich.
Knallhart und aus meiner Sicht absolut zutreffend


...... was VS betrifft. Es kommt aber auch noch eine zweite Komponente zum Zuge unddas ist die sogenannte Werder-Familie. Aus meiner Sicht sind diese Dinge in der Breite und der Tiefe wie sie hier im Verein getätigt werden, heute nicht mehr zeitgemäß.
Der Verein hat sich nicht weiterentwickelt, es fehlen die "weichen" Reibungspunkte (nicht wie HSV, S04)..... die konstruktiven Visionen.
Es ist eben wie mit TS gelaufen, Sozialromantik pur. Man hat gedacht es geht eben alles so weiter und von da oben kann man so tief nicht fallen.
Verblendung war angesagt!
Das ich hier bitte nicht falsch verstanden werde, aber Werder fehlt die Professionalität in der Führungsebene.
Wenn ich Gelder generieren will, wenn ich Talente sichten will, benötige ich Kompetenz und die hat man nicht immer in der Familie.
Für mich hat das was von Postenschieberei. Da holt man einen KF, der bei einem großen Unternehmen beschäftigt war, vor dem Hintergrund, dass er mit seinem Netzwerk Türen öffnet...... und was kommt dabei heraus?? Verzeihung, was hat er in Herzogenaurach gemacht? Was macht er hier?
Wie beim Trainer erkennt man auch in der Vereinsführung keinen Masterplan.
