Gut, also ich als Arzt muss da ja scho a bissl schmunzeln...über diese, sagen wir, halblaienhafte Diskussion.
OK, der Kappes1973 hat hier und da recht.
Wird an der Leiste operiert - da verlaufen etliche Nervenstränge - kann sich das sehr wohl hinsichtlich Problemen an der Hüfte äußern.
Operiert man an der Leiste, können hier auch gerne Vernarbungen auf die Nervenstränge negativ einwirken, so dass es dort Irretationen gibt.
Wie z.B. beim "Musikknochen" (Ist natürlich nicht der Knochen, sondern dazwischen

), wer von uns kennt dieses schöne Gefühl nicht?

Dort hält er nur für kurze Zeit an...der Schmerz bzw. das taube Gefühl.
Operiert man, kann dies durch Vernarbungen allerdings auch schon mal länger andauern.
Auch mit den Bezeichnungen der letzten 50 Jahre hat der Kappes nicht so unrecht.
Man hatte nicht das Syndesmoseband operiert, sondern das war vor 50 Jahren einfach schlicht ein Bänderriss.
Oder wer kann sich nicht an Rangnix "Burnout" erinnern?
So eine Diagnose gibt es in der heutigen Medizin schlichtweg nicht.
Das war eine Depression und nichts anderes.
Hört sich halt a bissl "öffentlichkeitsverträglicher" an. *fg*
Hinsichtlich dieser Nervenirretationen ist das schon schwieriger.
Allerdings wurden damals diese "weichen" Leisten bei Fußballern auch nicht (so) operiert.^^
Andererseits hat Fatty auch nicht soooooo unrecht.
So etwas, die Auswirkungen, ist so bei einem Menschen nicht vorhersehbar.
Da kann man zuvor ein Auto viel besser und einfacher durchchecken.
Ein Auto hat weder Nervenbahnen noch Gefühle.
Dort ist alles viel leichter bestimmbar und vor allem abgrenzbar.
Aber deswegen einen Transfer in jedem Falle nicht durchführen?
Demnach hätte der VfL ja schier Naldo nicht holen dürfen.
Ebenso war seinerzeit Mertes Fersenbein stets eine latente Gefahr.
Kann gut gehen - kann aber auch mal in die volle Hose gehen.
Ich wünsche fröhliches Weiterstreiten...
