F
FatTony
Guest
Es wird punktuell ja immer noch gerne behauptet, daß man einen Profifußball"Verein" nicht mit anderen Wirtschaftsunternehmen vergleichen könnte. Ich persönlich halte das für Mumpitz, und das nicht nur, weil irgendwo jede Branche über ihre ureigenen und nicht mit anderen vergleichbaren Besonderheiten verfügt, denn mit zwei- bis dreistelligen Mio-Beträgen generiert jeder deutsche Erst- und Zweitligst den Umsatz mittelständiger Unternehmen. Demzufolge muß ein Fußballprofi-"Club" bzw. der in welcher Rechtsform auch immer ausgeliederte Bereich Profifußball mit unternehmerischen Denken, Hinterfragen und Handeln geführt werden - und nicht, überspitzt formuliert, wie z.B. ein Karnickelverein, bei dem langjährige Kumpanei mt den Vereinsoberen ausreicht, um seinen Status zu wahren.
Letztlich hat aber schon Allofs Werder wie einen Karnickelverein geführt und die aktuelle GF führt sein Werk nur konsequent zu ende.
50mio € Eigenkapital, mal sehen, was machen wir damit? Hmmm....wir könnten einen Teil des Geldes investieren um in der TV Vermarktung und möglicherweise Europa an den Geldtöpfen zu bleiben. Oder, super Idee, wir reduzieren den Etat, verkaufen die ganze Mannschaft und warten 5 Jahre bis der Etat und das Eigenkapital bei einer schwarzen Null angekommen sind. Frage an die GF: Wie viel Millionen Euro hat Werder eigentlich durch die schlechten Platzierungen in der Bundesliga und Pokal verloren? Jedes Jahr so 3~4mio €? Das wären dann so um die 20mio € entgangene Einnahmen und dabei reden wir noch NICHT von Europa. Wie ein Kaninchen vor der Schlange, jedenfalls dürfte eins klar sein: Tabula Rasa nach der Saison, bis auf Eichin darf die komplette GF und der Aufsichtsrat den Hut nehmen denn letztere haben das ganze Drama ja mindestens wohlwollend begleitet. Weil, im beschaulichen Bremen wirtschaftet man ja hanseatisch korrekt. Wenn man das mal mit den Staatsfinanzen Bremens vergleicht, dann ist da durchaus was dran. Nur, daß wir noch nicht bei den Schulden angekommen sind, aber das kommt dann nach dem möglichen Abstieg.



