Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

Was sollen Frings und Kohlfeld denn schon reißen können? Die beiden haben auch ihren Anteil an dem Desaster, wobei ich den von TF noch für etwas größer halte; denn dafür, daß man mit TF einen erfahrenen Mannschaftskapitän und zudem "Lautsprecher" im Trainerstab hat, gab es in dieser Saison zu viele (temporäre) blutleere Auftritte.
 
Was sollen Frings und Kohlfeld denn schon reißen können? Die beiden haben auch ihren Anteil an dem Desaster, wobei ich den von TF noch für etwas größer halte; denn dafür, daß man mit TF einen erfahrenen Mannschaftskapitän und zudem "Lautsprecher" im Trainerstab hat, gab es in dieser Saison zu viele (temporäre) blutleere Auftritte.

Wenn sich keine Alternativen finden lassen (und danach sieht es leider noch aus), halte ich das bis auf Weiteres für die wahrscheinlich letzte Möglichkeit, um VS endlich die Verantwortung für die Mannschaft zu entziehen. Mit dem nun völlig rasierten VS weiterzumachen, ist jedenfalls kein tragbarer Zustand.
 
Wenn sich keine Alternativen finden lassen (und danach sieht es leider noch aus), halte ich das bis auf Weiteres für die wahrscheinlich letzte Möglichkeit, um VS endlich die Verantwortung für die Mannschaft zu entziehen. Mit dem nun völlig rasierten VS weiterzumachen, ist jedenfalls kein tragbarer Zustand.

Daß es mit VS nicht mehr weitergehen kann, ist offensichtlich. Nur wenn man in der Situation von Werder 5 Spieltage vor dem drohenden Abstieg einen Coach schasst, dann muß der Austausch auf dem Trainerstuhl "sitzen", denn ein weitere Fehlentscheidung wird man zu so einem Zeitpunkt nicht mehr korrigieren können. Und jemanden auf den Trainerstuhl zu setzen, der ein Teil des maroden Systems zuvor gewesen ist, neigt für mich tendenziell eher zu einer Fehlentscheidung.
 
Im anderen Forum heißt es:

Sport1.fm vermeldet gerade, dass die Geschäftsführung die Aussage von Eichin heute morgen/mittag bestätigt und Skripnik die nächsten Spiele Trainer bleibt.
 
Daß es mit VS nicht mehr weitergehen kann, ist offensichtlich. Nur wenn man in der Situation von Werder 5 Spieltage vor dem drohenden Abstieg einen Coach schasst, dann muß der Austausch auf dem Trainerstuhl "sitzen", denn ein weitere Fehlentscheidung wird man zu so einem Zeitpunkt nicht mehr korrigieren können. Und jemanden auf den Trainerstuhl zu setzen, der ein Teil des maroden Systems zuvor gewesen ist, neigt für mich tendenziell eher zu einer Fehlentscheidung.

Das von dir geschilderte Risiko ist mir natürlich auch bewusst. Deshalb war ich mit meiner Formulierung ja sehr verhalten und schrieb mit der Einschränkung "bis auf Weiteres" und "wahrscheinlich letzte Möglichkeit".
 
In so einer Situation schießen inhaltlich gegenseitige Gerüchte wie Unkraut aus dem Boden

:tnx:

Was eben daran liegt, dass sich Werder durch seine Struktur selbst der einer schnellen Handlungsfähigkeit beraubt hat. Man könnte da durchaus meinen kürzlich verstorbenen ehemaligen Parteivorsitzenden zitieren als er genau diesen Posten übernommen hat. Da war was mit Schiffen, die dampfen und segeln.
Bei Werder scheint es keinen zu geben, der es regelt. Die einen vielleicht nicht weil sie es nicht regeln können, die anderen weil sie es nicht regeln wollen und sich wegducken.
Wir hatten das Thema mit der Übernahme von Verantwortung vor einigen Wochen schon einmal.
 
Es liegt mMn nach nicht nur an der (personellen) Struktur.

Zwischem dem gestrigen Spiel und den heutigen Meldungen bin ich fest von einem Trainerwechsel ausgegangen. Nach dem die Verwunderung über das Festhalten an VS verschwunden war, habe ich ins Kalkül gezogen, daß dieser überfällige Wechsel heute noch nicht vollzogen wurde, weil a) Werder noch in finalen Verhandlungen mit einem Nachfolger (und ggf. seinem Club) steh, oder als worst case durch die eigene Wahrnehmung der Lage einen Plan B von vorn herein obsolet gewesen ist.
 
Moin zusammen!
Ich war lange nicht hier, grüße in die Runde.
Freiburg ist letzte Saison recht unverdient abgestiegen, hat sich den Mund abgewischt, berappelt, spielt guten Fußball, attraktiv und wettkampfstark. Am Trainer wurde festgehalten.
Für mich geht nicht die Welt unter, sollte Werder zweitklassig werden. Nicht nur ist die 2. deutsche Liga immerhin die achtstärkste in Europa, dort finden sich auch Traditionsvereine. Ferner ergäbe sich die Zeit, sich neu zu sortieren anstelle in Liga 1 zwischen Neureichen-Clubs und Bayern, Dortmund sich nur knapp zu behaupten und jedes Jahr nur gegen den Abstieg zu spielen.

Unabhängig davon, ich finde, wir haben zum Beispiel gegen Dortmund gut gespielt.
Mir ist mit Skripnik nicht bang, aber blinder Aktionismus, der erinnert mich nur an HSV oder Hannover. In Hannover sieht das anders aus, bei deren Mannschaftsverhalten würde ich befürchten, daß die in Liga 2 gleich durchgereicht werden. Aber das ist deren Bier.

Möglicherweise würde uns eine Zeit in der zweiten Liga guttun. Mit Skripni :-)

Grün weiße Grüße
 
Es liegt mMn nach nicht nur an der (personellen) Struktur.

Zwischem dem gestrigen Spiel und den heutigen Meldungen bin ich fest von einem Trainerwechsel ausgegangen. Nach dem die Verwunderung über das Festhalten an VS verschwunden war, habe ich ins Kalkül gezogen, daß dieser überfällige Wechsel heute noch nicht vollzogen wurde, weil a) Werder noch in finalen Verhandlungen mit einem Nachfolger (und ggf. seinem Club) steh, oder als worst case durch die eigene Wahrnehmung der Lage einen Plan B von vorn herein obsolet gewesen ist.

Das kann durchaus sein.

Aber es muss doch jemanden geben, der die Verantwortung bei Werder trägt und diese dann eben nach Außen auch vertreten muss und kann. Allein auch deswegen damit dieser Laden handlungsfähig ist.

Natürlich kann es sein, dass man noch in Verhandlungen steckt. Das wäre der positivste Grund dafür, dass noch nicht gehandelt wurde. Wobei in meinen Augen eine Entlassung ja jetzt schon mindestens 20 Spieltage zu spät kommt.

Ein Plan B wird zumindest TE sicher haben. Diese hat er ja auch beim KEC gehabt. Kann mir also nicht vorstellen, dass dieser nicht existiert.
 
Nach wie vor bin ich fest davon überzeugt, dass es nicht an Thomas Eichin liegt, dass Viktor Skripnik noch im Amt ist. TE muss aber die Gesprächsergebnisse mit Filbry und Hess-Grunewald als gemeinschaftliches Ergebnis verkaufen. Alle anderen äußern sich ja nicht öffentlich - auch Herr Bode hat das offensichtlich nicht nötig.
 
@DerHunni Deiner Argumentation nach braucht man also überhaupt keinen Trainer? Wir bekommen in jedem Spiel im Schnitt 2 Gegentore, wir Spielen einen Fußball wie einst Energie Cottbus (Nur lang und weg), kein Spieler ist unter Skripnik besser geworden, zudem stellt er immer wieder die gleichen Gurken auf. Das man Skripnik nicht bereits zum Winter an die Luft gesetzt hat rächt sich jetzt. Mag sein das er irgendwann mal ein guter Trainer wird, aktuell ist er das nicht.

@FatTony Öztunali hat zumindest was versucht, sein Gegenpart war hingegen komplett Unsichtbar.
 
Nach wie vor bin ich fest davon überzeugt, dass es nicht an Thomas Eichin liegt, dass Viktor Skripnik noch im Amt ist. TE muss aber die Gesprächsergebnisse mit Filbry und Hess-Grunewald als gemeinschaftliches Ergebnis verkaufen. Alle anderen äußern sich ja nicht öffentlich - auch ein Herr Bode hat das offensichtlich nicht nötig.

Der AR wird, wie in der Vergangenheit auch passiert und von dort auch so kommuniziert, ein gewichtiges Wort mitzureden haben
 
Gerade auf Sky 90 noch mal ein Interview von VS nach dem gestrigen Spiel gezeigt worden, in dem VS feststellte, dass die Spieler absolut nicht das gemacht haben, was sie von ihm vorgegeben bekommen haben. Der BILD-Reporter meinte dazu, dass dies ein Offenbarungseid für VS sei. Und genau so kann man das auch sehen. VS kann bzw darf nicht mehr die Geschicke des Vereins lenken. Der hat sich nicht erst seit gestern ins Aus geschossen. Wie man beim SVW meinen kann, dass man mit VS weitermachen sollte, ist rational nicht mehr zu erfassen.
Dann kann man wirklich die berühmte Schaufensterpuppe mit Werderschal an die Seitenlinie stellen. Das käme dem gleich.
 
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