Ich fänd' das jetzt auch nicht eben fair...
Aber ich trag' mal ein bisschen was zusammen:
• Eichin sagte Ende Januar (?), er wisse von nichts/Schröder habe nicht mit ihm gesprochen
• Dann kam raus, dass man sich in Mainz offenbar schon Anfang Januar (!) auf Schröder festgelegt hat... also auch mit ihm gesprochen (?)
• TE sagte in der PK am Donnerstag, er habe vor zehn Tagen die Vorstellungen Werders an Mainz übermittelt – der Ball liege also dort....
Wenn das alles so stimmt, könnte ich schon verstehen, wenn TE etwas "angepisst" wäre...
PS.: Die Listen-Funktion geht nicht. Hab die jetzt "handish" formatiert, sorry, wenn die blöd aussieht...
Erstmal danke für deine chronologische Zusammenfassung.
Ach, das Layout, da hättest dich nicht dran vergehen müssen

, ist für mich absolut zweitrangig. Für mich steht da immer der Gehalt des Geschriebenen im Vordergrund.

Außer, du möchtest hier für einen nicht existierenden Layout-Award nominiert werden.
Wenn(!) das alles so stimmen würde, dann wäre es so, wie du resümierst.
Eichin befindet sich da nach dem Verlust von Schroeder in einer sehr komfortablen Situation.
Schroeder ist zum jetzigen Zeitpunkt im Besitz der Arschkarte.
Und Strutz ist der Mann im Fog...Nebel des Grauens (habe ich gerade parallel im Fernsehen zum 100sten mal geschaut^^) ...die große Unbekannte.
Das Delikate zum Sachverhalt ist hier ja, dass sich weder Eichin noch Schroeder im Prinzip falsch verhalten haben.
Eichin verlangt für den Verlust eines wichtigen Managers in einer laufenden, in die Entscheidung gehenden, Saison ein angemessenes(!) Schmerzensgeld (niedriger sechsstelliger Bereich).
Das ist meiner Einschätzung nach völlig legitim.
Und dass sich ein Schroeder (inzwischen auch schon über 40 Jahre alt) beruflich verbessern will (anstelle zweite Geige zu spielen nun voll in der Verantwortung stehen wollen), ist doch ebenso legitim.
Da hat er auch aus seiner Sicht nicht viel falsch gemacht, wenn er da bereits im Januar mit Strutz in Kontakt war.
Wenn(!) das so, wie oben beschrieben "wahr" ist, ist hier doch der Strutz die nebulöse Gestalt.
Aus meiner Sicht von außen ist es für mich schon schlichtweg eine Frechheit, Schroeder so lange baumeln zu lassen um womöglich(?) noch um die Ablösesumme zu feilschen.
Das wäre ja schon der Hammer.
Das würde das Verhältnis zwischen Schroeder und Strutz meines Erachtens schon vor Aufnahme seiner Tätigkeit bei Mainz (von der ich immer noch ausgehe) gewaltig trüben.
Auf Kosten des neuen Mannes, den man unbedingt wollte, einen Bazar eröffnen.
Geht in meinen Augen gar nicht.
Zumal Strutz ja auch Zeitung liest und mitbekommt, wie Schroeder von einigen Gazetten bereits seit Tagen schon fast schadenfroh ins mögliche "Aus" manövriert wird.
In dem Moment würde ich doch als Manager sehr schnell handeln, um da noch nicht weitere Erde zu verbrennen.
Nun, das hat Strutz wohl nicht.
Bemerkenswert!
Eine andere Möglichkeit wäre, dass Strutz zu Schroeder verlautbarte:"Keine Angst, wir nehmen dich. Das wird auch finanztechnisch mit Werder klar gehen. Ich brauche nur noch einige Zeit, um das Geld irgendwo loszueisen, vertragliche Dinge zu regeln usw.
Das könnte ich mir so als Variante noch vorstellen.
Dann muss er die Zeit bis zur Unterschrift halt noch überstehen und gut ist.
Diese Variante wird allerdings mit jedem weiteren Tag immer bizarrer, wie ich finde.
Da sollte Mainz jetzt wirklich Dampf machen...
...außerdem braucht unser Verein die Kohle dringend.
Da ich ja auch immer wieder mal in meinem Bereich mit den gleichen Fragestellungen zu tun habe, wäre Folgendes noch anzumerken:
Normal aus Sicht des wechselwilligen Mitarbeiters sollte grundsätzlich(!) sein, dass dieser erst beim bisherigen Arbeitgeber kündigt, nachdem(!) er beim neuen Arbeitgeber unterschrieben hat. Punkt.
Alles andere wäre je nach Branche(!) Harakiri und taktisch ohnehin absolut unklug.
Nun hat im Falle Schroder dieser bei Werder um Freistellung gebeten, ohne dass auch nur irgendwo eine Unterschrift erfolgte.
Oder gibt es hier einen Vorvertrag, der bei einem Nichtzustandekommen Entschädigungszahlungen an Schroeder beinhaltet?
Hier gibt es aus Sicht von Mainz derzeit anscheinend nur eine mündliche Absichtserklärung?
Letzteres wäre nicht gerade viel...beschönigend artikuliert.^^
Wäre eine denkbar besch****** Situation für unseren (isser ja noch^^) aufstrebenden Manager.
Dass Eichin ihn wieder zurücknimmt, ist wohl das mit Abstand Unwahrscheinlichste, was man sich da so vorstellen darf.
Wie gesagt, das alles unter der Voraussetzung, dass alle beteiligten Parteien in der Presse die Wahrheit gesagt haben (und ein Eichin z.B. jetzt nicht 500.000+ EUR+ fordert.*fg*)
Bin sehr gespannt, ist schon ein nicht ganz alltäglicher Vorgang.
Aber vielleicht klärt sich das auch ganz schnell in den nächsten 1...2 Tagen auf, die Unterschriften erfolgen, und bei allen beteiligten Parteien ist alles in Butter.

Wäre für mich jetzt erst einmal die wahrscheinlichste Variante. :cool: