..., aber sein Einsatz auf dem Feld ist meist eher miserabel und das schon sehr sehr lange. Hugo kämpft für die Mannschaft und ackert auch nach hinten, was ihn für mich dann noch wesentlich effektiver macht als Rosenberg.
Es ist ja korrekt, dass Abwehrarbeit bereits im Sturm anfängt. Trotzdem ist für mich nicht nachvollziehbar, weshalb so viele Leute so großen Wert auf "echte Abwehrarbeit" der Stürmer legen. MK wurde ja auch ständig dafür gepriesen, dass er zweimal pro Spiel mit einem sehr aggressiven Laufstil zur Mittellinie zurückgesprintet ist und dort den ballführenden Gegner (oft fair) abgegrätscht hat. Das ist sicher nicht unwichtig und kann auch für das gewisse Momentum im Spiel sorgen. Grundsätzlich ist mir aber ein Stümer lieber, welcher seine Kräfte deutlich mehr dafür aufbringt, die Wege in der Offensive zu gehen und somit anspielbar zu sein.
Der grad erwähnte Spieler war (ist) ja etwas übertrieben formuliert nur dann zu sehen, wenn es nur so "gepflutscht" ist. Das ist dann aber auch einfach. Für mich im übrigen der Hauptgrund, warum es gegen die starken Teams bei ihm (ich würde mich fast zur Aussage "erwiesenermaßen" hinreißen lassen) nicht so läuft.
Leider ist "anbieten" nur dann offensichtlich, wenn der Spieler am Ende den Ball auch erhält. Dies ist logischerweise häufig nicht der Fall, und nur deshalb kann man in meinen Augen zu der Behauptung kommen, dass Rosenberg wenig Einsatz zeigt.
Seine bekannte Ideenlosigkeit wenn er denn mal den Ball am Fuß hat und wieder einmal so tut, als sähe er den Abwehrspieler vor sich nicht, führt dann halt dazu, dass er in erfolglosen Zeiten fast nur negativ auffällt.
Aber dass der Versuch, durch viel Laufarbeit anspielbar zu sein (und das sehe ich in der Regel bei Rosenberg), teilweise sogar negativ ausgelegt wird, hat man ja schon bei dem heutigen Dortmunder beobachten dürfen.
Zum Abschluss eine Klarstellung:
Ich spreche mich nicht gegen Defensivarbeit von Stürmern aus, kann aber nicht verstehen, wieso diese im Gegensatz zur offensiven Laufarbeit so hoch gehängt wird. Gerade weil letztere für ein funktionierendes Spiel viel wichtiger ist.