Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

Ich hatte das ganze Spiel den Eindruck, dass unser komplettes Trainergespann auf der Bank bzw. VS stehend in der Coachingzone jeden Moment einschläft.

In solchen Situationen wünsche ich mir trotz anderer Macken einen Trainertyp wie Klopp oder Tuchel. Da wären die Spieler mit Tinitus ins Bett gegangen!
 
Ich kann mir durchaus vorstellen, das wir gegen Darmstadt sogar gewinnen. Die schwanken in ihrer Leistung auch, vielleicht schwankt es ja mal zu nem knappen Werder-Erfolg. Bloß wären das vergiftete Punkte. Ein gefährliches "Na also, es geht doch!" -Gefühl. Nach der Erfahrung der letzten Jahre wird sich danach zurückgelehnt, bis es wenige Wochen später noch ein bischen schlechter geworden ist.

Ich hoffe nur es ist nicht zu spät, wenn sich dann endlich ein "Oh, also so gehts irgendwie nicht..." -Gefühl ausbreitet.
 
Alleine das Trainingsfrei heute zeigt doch, dass Skripnik nicht mehr der richtige ist und keinen sinnvollen Plan hat.
Gestern Fahrradtour, heute frei, morgen Schach oder was?

Morgen wird bei einem Mau-Mau-Turnier ausgespielt, wer spielen darf!
Skripnik kann dann auf der Pressekonferenz zum Spiel seine Aufstellung zumindest mal mit Fakten untermauern:
"Pizarro hat gute Karten für die Startelf! Nämlich eine Sieben! Da musste Ujah erstmal zwei aufnehmen! Bartels hatte am Ende noch ein Ass im Ärmel, deswegen darf er auch spielen!" Ob auch Ötzunali dabei ist?
"Er hat als erstes Mau Mau gerufen, also ist er dabei. Regeln sind Regeln!"
 
Zitat von Bremervörde;3240616:
Morgen wird bei einem Mau-Mau-Turnier ausgespielt, wer spielen darf!
Skripnik kann dann auf der Pressekonferenz zum Spiel seine Aufstellung zumindest mal mit Fakten untermauern:
"Pizarro hat gute Karten für die Startelf! Nämlich eine Sieben! Da musste Ujah erstmal zwei aufnehmen! Bartels hatte am Ende noch ein Ass im Ärmel, deswegen darf er auch spielen!" Ob auch Ötzunali dabei ist?
"Er hat als erstes Mau Mau gerufen, also ist er dabei. Regeln sind Regeln!"

:lol:

Wenn es nicht so traurig wäre...aber vielleicht würde ja sogar was besseres dabei rauskommen, wenn man einfach allen Positionen Spieler zulost :ugly:
 
Bis Darmstadt wird natürlich nichts passieren.
Gegen Darmstadt wird Werder verlieren.
Dann wird Eichin aktiv werden und schnellstens einen Nachfolger präsentieren. Wahrscheinlich den netten Hern Slomka, der ja auch schon überall gezeigt hat, was er nicht drauf hat. Mit ihm wird Werder Schaaf in die 2. Liga folgen. Eichin wird dann zu den Lausitzer Füchsen wechseln und seinen Exkurs in Sachen Fußball beenden.

In der 2. Liga wird Werder dann nach unten durchgereicht. Dann sinkt das Zuschauerinteresse, die Verkehrslage bei den Spielen beruhigt sich (das freut die Anwohner), der Hochwasserschutz fürs Stadion wird eingespart und beim nächsten Hochwasser im Jahr 2019 wird das Stadion unterspült und geht unter. Zu diesem Zeitpunkt wird Herr Allofs im Urlaub weilen und interessiert lesen, dass es in Bremen Streit gibt, weil ein Bauprojekt abgezahlt werden soll, das es gar nicht mehr gibt. Währenddessen versuchen Lemke und die anderen AR-Strategen einen Crashkurs zu belegen (Sportkenntnisse für Anfänger, VHS BREMEN). Über Bode druckt der Spiegel eine Home-Story, weil er mit einer Schaufel versucht, aus den überspülten Trümmern einen historischen Ort der Erinnerung auszuheben.


Das kann dann bitte so in der Presse mal erscheinen. Hier wird genau das angesprochen was alle denken und das in keinsterweise übertrieben ;)
 
Defensive Angsthasen-Formation? Wohl kaum. Wenn man gestern etwas mit "Angsthasen" assozieren konnte, dann war es die Einstellung der Mannschaft, die deutlich mehr an eine Lammherde als an eine Profifußballmannschaft erinnerte.

In Wahrheit war es, wie gehabt, die Körpersprache nach dem Gegentor und diesmal eben auch die Aufstellung! ;)


Werder wurde von VS auf Kampf und mit mehreren groß gewachsenen Spielern auf "Lufthoheit" bei langen Bällen und Standards, jedoch nicht auf Defensive eingestellt: denn trotz des vorheirgen großen Wehklagens über die "belgische Sperre" saß Yatabaré zunächst nur auf der Bank, im OM durfte Öztunali wieder einmal herumirren und vorne standen mit Ujah + Piza 2 Spitzen und Werder hatte in der Anfangsphase sogar mehr Ballbesitz.

Selbstverständlich war das Team im Vergleich zu anderen Formationen der jüngeren Vergangenheit auf Defensive eingestellt. Mit Fröde und Vestergaard standen 2 Sechser auf dem Platz, völlig unabhängig vom vorübergehenden Verzicht eines "nicht mehr gesperrten Yatabaré.

Pizarro spielte eher zurückgezogen und nahm die Position eines Grillitsch im OM ein, weil dieser, statt z.B. eines Bartels auf Links ausweichen musste.

Bis der Gegner - wie in allen bisherigen Partien in 2016 - das erste Tor der Partie erzielte und den Matchplan von VS ad absurdum führte: denn trotz der langen Kerle scheuchte ausgerechnet eine Standardsituation die Werderelf auf wie einen Hühnerhaufen, so daß Ingolstadt so lange aufs Tor zielen konnte, bis der Ball im Netz landete.

Das ist korrekt, hat aber wenig mit der oben in Abrede gestellten insgesamt zu defensiven Ausrichtung zu tun.


Das wird, wie so manche fragwürdige Entscheidung bei Aufstellung und Taktik, sein Geheimnis bleiben. Aber nicht zuletzt wegen der Einstellung der Mannschaft hätte ein Bartels sehr wahrscheinlich diese Niederlage auch nicht verhindern können.

Ein Bartels allein nicht, wohl aber mit eine Formation mit einem Bartels auf LA, Grillitsch hinter 2 Spitzen Pizarro und Ujah, und einem Öztunali. Allesamt vor einem 6er, sei es Vestergaard, Yatabaré oder gar Fröde.

Einen Grillitsch hat Skripnik durchs Herausziehen aus dem Zentrum seiner spielerisch gestaltenden Möglichkeiten beraubt - und damit das ganze Team.

Es bleibt die Frage, nach dem Grund! Warum?

Die grundsätzliche Einstellung des Teams war auch in Ingolstadt nicht das Problem. Es fehlten eher Mittel und Wege.


Defensive Angsthasen-Formation? Wohl kaum.

Wohl doch!
 
Nach dem Spiel gegen Darmstadt geht es nahezu nahtlos weiter mit den nächsten beiden Spielen. Ein Trainerwechsel würdenach dem Spiel gegen die Lilien nicht viel bewirken und auch die Spiele in Leverkusen und gegen 96 wären mehr als gefährdet. Auch Eichin weiß das.


Meine Theorie: Eichin hat schon eine Entscheiddung gegen Skripnik getroffen.

Begründung: Gestern war Skripnik nicht bei der Fahrradtour dabei. Vermutlich hat zu diesem Zeipunkt ein Gespräch zwischen ihm und Eichin stattgefunden. Heute findet kein Training statt, weil Skripnik quasi nicht mehr im Amt ist, aber das der Öffentlichkeit noch nicht mitgeteilt werden kann, da die Verhandlungen mit dem neuen Trainer auf Hochtouren laufen und solch eine Meldung Unruhe bringen würde.

Theorie: Morgen wird der neue Trainer vorgestellt.
 
Nach dem Spiel gegen Darmstadt geht es nahezu nahtlos weiter mit den nächsten beiden Spielen. Ein Trainerwechsel würdenach dem Spiel gegen die Lilien nicht viel bewirken und auch die Spiele in Leverkusen und gegen 96 wären mehr als gefährdet. Auch Eichin weiß das.


Meine Theorie: Eichin hat schon eine Entscheiddung gegen Skripnik getroffen.

Begründung: Gestern war Skripnik nicht bei der Fahrradtour dabei. Vermutlich hat zu diesem Zeipunkt ein Gespräch zwischen ihm und Eichin stattgefunden. Heute findet kein Training statt, weil Skripnik quasi nicht mehr im Amt ist, aber das der Öffentlichkeit noch nicht mitgeteilt werden kann, da die Verhandlungen mit dem neuen Trainer auf Hochtouren laufen und solch eine Meldung Unruhe bringen würde.

Theorie: Morgen wird der neue Trainer vorgestellt.

Ich hoffe mal schwer deine Theorie tritt ein. Wenn ich es so lese, kann ich mir auch gut vorstellen dass es so läuft.
 
Selbstverständlich war das Team im Vergleich zu anderen Formationen der jüngeren Vergangenheit auf Defensive eingestellt.

Ich denke, Bremen und du solltet euch erst einmal darüber unterhalten, was hier mit dem Begriff "defensive Formation" überhaupt meint. Ich finde nämlich, dass ihr beide Recht habt. Denn vom System her war es mit 4,5 MF-Spielern und 1,5 Stürmern (bzw. 4 eher offensiven Spielern) nach meinem Geschmack nämlich nicht zu defensiv. Zu defensiv (oder wie auch immer man das nennen möchte), wurde es erst durch die Besetzung der MF-Positionen mit Spieler wie Vestergaard und Fröde. Mit anderem Personal hätte man mit diesem System mMn durchaus erfolgreich sein können.

Meine Theorie: Eichin hat schon eine Entscheiddung gegen Skripnik getroffen.

Begründung: Gestern war Skripnik nicht bei der Fahrradtour dabei. Vermutlich hat zu diesem Zeipunkt ein Gespräch zwischen ihm und Eichin stattgefunden. Heute findet kein Training statt, weil Skripnik quasi nicht mehr im Amt ist, aber das der Öffentlichkeit noch nicht mitgeteilt werden kann, da die Verhandlungen mit dem neuen Trainer auf Hochtouren laufen und solch eine Meldung Unruhe bringen würde.

Theorie: Morgen wird der neue Trainer vorgestellt.

Wenn das wirklich so abläuft, ohne dass auch nur ein dünnes Gerücht nach draußen sickert, muss ich wirklich meinen Hut vor Eichin ziehen. Allerdings glaube ich nicht daran, da die Trainerfrage sicher nicht von TE alleine entschieden und durchgezogen wird. Und je mehr Leute involviert sind (hier mindestens die GF und der AR plus das Trainerteam), desto sicherer kann man auch sein, dass etwas nach draußen sickert.
 
Wenn das wirklich so abläuft, ohne dass auch nur ein dünnes Gerücht nach draußen sickert, muss ich wirklich meinen Hut vor Eichin ziehen. Allerdings glaube ich nicht daran, da die Trainerfrage sicher nicht von TE alleine entschieden und durchgezogen wird. Und je mehr Leute involviert sind (hier mindestens die GF und der AR plus das Trainerteam), desto sicherer kann man auch sein, dass etwas nach draußen sickert.

Eigentlich ist Eichin hier auch ne absolute Fehlbesetzung. Man holt einen Externen, der dafür bekannt ist, rigoros auszusortieren, unbequeme Entscheidungen zu treffen bzw. ggf. den sportlichen Kurs durch Personalentscheidungen nachzukorrigieren.

Den bettet man dann aber in das Traumbild "Werder - Familie", in dem Entscheidungen nur im Team getroffen werden und beraubt ihm damit quasi seiner Entscheidungsfreiheit. Sorry, aber was hat man dann eigentlich gekonnt? Da hätte man dann auch nen Baumann oder Borowski nehmen können, dann hätte man es noch kuscheliger in der Wohlfühloase. Mittlerweile kommt es mir übertrieben formuliert beinahe so vor, dass man da in weiser Vorahnung lediglich einen Sündenbock installieren wollte.
 
Werder spielt am bereits Mittwoch nach Darmstadt gegen Leverkusen und dann am Sonnabend gegen H96. Nix mit 2 Wochen Zeit, sondern eine englische Woche mit dementsprechend wenig Zeit zum trainieren.

Stimmt, habe ich nicht bedacht :(


Bitte nicht Gisdol. Der hat doch schon in Hoffenheim bewiesen, dass er kein Konzept hat. :dagegen:
Was nützen die sogenannten Konzepttrainer, wenn das Spielermaterial dafür nicht da ist. Du kannst als Verkäufer noch so tolle Konzepte haben, wenn die Produkte nichts taugen, bist auch Du am Ende.
 
Als Jemand, der sich meist vor Skripnik gestellt hat, muss ich zugeben, dass es auch mir mittlerweile schwer fällt ihn zu unterstützten. Gründe, wie dass Pausenzeiten im Training falsch sind, oder dass einige mit Skripnik Aussendarstellung unzufrieden sind, halte ich zwar immer noch für Humbug, kann das bashing aber emotional nach voll ziehen.
Für mich ist jedoch ein Punkt entscheident wichtig, der meiner Meinug nach auch der Kernunterschied zwischen den Pro-/Contra-Skripniklagern war.
Reduziert zusammengefasst stand die Aussage:
"Ein Trainerwechsel ist sinnfrei, da unsere Mannschaft (primär im Mittelfeld) nicht mehr hergibt!" (das war auch meine Ansicht)
gegen die Aussage: "Unsere Mannschaft hat genug Potential, es braucht nur ein besseren Trainer, der ein klareres Konzept, eine umsetzbare Spielidee verfolgt."
Ich denke im Vorstand hat man es ähnlich gesehen, wie in der ersten Aussage, so wurde in der Winerpause dann auch weit aus mehr aufgerüstet als jeder von uns erwartet hat.
Ich für mich, habe dem ganzen auch noch die nötige Zeit geben wollen, dass der Trainer die nun besserer Aufstellug des Kaders zu seinen Gunsten nutzen kann, jedoch eines ist nun mal Fakt, ob sich nun der Kader verbessert hat oder nicht, dort kann man keine Schraube mehr drehen. Ein Trainer muss mit dem arbeiten, was jetzt da ist und so den Klassenerhalt schaffen. Wenn es so läuft, wie jetzt gibt es halt kein Argument mehr den Trainer zu halten.

Lange rede kurzer Sinn, auch ich glaube Skripnik hat leider seine Chance verpasst, ich glaube auch nicht, dass es noch irgendwelche Schlüsselspiele geben wird, sondern gehe davon aus, dass wir jetzt gerade gespräche mit allen möglichen Kandidaten für VS Nachfolge führen. Ein Trainerwechsel wird stattfinden, wenn man ein Nachfolger hat, unabhängig welches Spiel gerade ansteht.

Sorry ,wenn ich meine Entäuschung nicht verbergen konnte. Grosser Mist das Ganze.:(
 
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