Als Jemand, der sich meist vor Skripnik gestellt hat, muss ich zugeben, dass es auch mir mittlerweile schwer fällt ihn zu unterstützten. Gründe, wie dass Pausenzeiten im Training falsch sind, oder dass einige mit Skripnik Aussendarstellung unzufrieden sind, halte ich zwar immer noch für Humbug, kann das bashing aber emotional nach voll ziehen.
Für mich ist jedoch ein Punkt entscheident wichtig, der meiner Meinug nach auch der Kernunterschied zwischen den Pro-/Contra-Skripniklagern war.
Reduziert zusammengefasst stand die Aussage:
"Ein Trainerwechsel ist sinnfrei, da unsere Mannschaft (primär im Mittelfeld) nicht mehr hergibt!" (das war auch meine Ansicht)
gegen die Aussage: "Unsere Mannschaft hat genug Potential, es braucht nur ein besseren Trainer, der ein klareres Konzept, eine umsetzbare Spielidee verfolgt."
Ich denke im Vorstand hat man es ähnlich gesehen, wie in der ersten Aussage, so wurde in der Winerpause dann auch weit aus mehr aufgerüstet als jeder von uns erwartet hat.
Ich für mich, habe dem ganzen auch noch die nötige Zeit geben wollen, dass der Trainer die nun besserer Aufstellug des Kaders zu seinen Gunsten nutzen kann, jedoch eines ist nun mal Fakt, ob sich nun der Kader verbessert hat oder nicht, dort kann man keine Schraube mehr drehen. Ein Trainer muss mit dem arbeiten, was jetzt da ist und so den Klassenerhalt schaffen. Wenn es so läuft, wie jetzt gibt es halt kein Argument mehr den Trainer zu halten.
Lange rede kurzer Sinn, auch ich glaube Skripnik hat leider seine Chance verpasst, ich glaube auch nicht, dass es noch irgendwelche Schlüsselspiele geben wird, sondern gehe davon aus, dass wir jetzt gerade gespräche mit allen möglichen Kandidaten für VS Nachfolge führen. Ein Trainerwechsel wird stattfinden, wenn man ein Nachfolger hat, unabhängig welches Spiel gerade ansteht.
Sorry ,wenn ich meine Entäuschung nicht verbergen konnte. Grosser Mist das Ganze.
