Allgemeiner Politik Thread

Ich würde eSport als alternative für den Kunst oder Musik Unterricht einführen. Ich persönlich bin weder Musikalisch noch künstlerisch begabt und habe diese Unterrichte immer gehasst. Ich kann nun mal nicht mahlen/zeichnen und war darauf angewiesen das die Lehrkraft mir aus Mitleid eine 4 gab.

Hätte ich als Alternative eSport wählen können, hätte ich mit Sicherheit bessere Noten erhalten und wäre mit mehr Begeisterung zur Schule gegangen.

Hier mal ein Artikel über diverse Studien zum Thema Computerspiele:
http://www.wsj.de/nachrichten/SB10001424052970204603004577271482171272776

Darin heißt es:


So welchen nutzen bringt mir Kunst/Musik Unterricht?

eSport als Alternative für richtigen Sport halte ich allerdings auch für einen Fehler, aber im rahmen einer AG oder als alternative zu oben genannten Fächern macht es für mich Sinn.

Dem stimme ich zu, zusätzlich zu den Fächern Kunst und Musik würde ich noch Religion nennen.
 
Wie sollte eSport Unterricht überhaupt finanziert werden?
Da müssten die Schulen von ihrem knappen Budget etliche überteuerte Konsolen kaufen, die auch noch alle paar Jahre erneuert werden müssen, hinzu die teuren Spiele... Unvorstellbar
 
Wie sollte eSport Unterricht überhaupt finanziert werden?
Da müssten die Schulen von ihrem knappen Budget etliche überteuerte Konsolen kaufen, die auch noch alle paar Jahre erneuert werden müssen, hinzu die teuren Spiele... Unvorstellbar

eSports bezieht sich in erste Linie auf Computerspiele. Computer sollten in Schulen vorhanden sein. Fifa, Counterstrike, Halo, Unreal, Lol, Warcraft 3, Starcraft 2, Dota und Quake sollten allesamt auf durchschnittlichen Computern laufen.
 
Finde ich unsinnig. Sinniger wäre es da einfach, wenn Fächer wie Sport, Musik, Kunst oder Religion schlichtweg nicht benotet werden würden oder maximal eine Betragen-Note. Pflicht sollten diese Fächer, außer Religion, sowieso sein.
 
eSports bezieht sich in erste Linie auf Computerspiele. Computer sollten in Schulen vorhanden sein. Fifa, Counterstrike, Halo, Unreal, Lol, Warcraft 3, Starcraft 2, Dota und Quake sollten allesamt auf durchschnittlichen Computern laufen.

Egoshooter würden niemals gespielt werden in der Schule und ob auf diesen meist sehr, sehr einfachen Schulrechnern wirklich neuere Spiele flüssig laufen würden, bezweifle ich eher, darauf sind die ja auch überhaupt nicht ausgelegt.
 
Warum? Welchen Mehrwert bringt mir Kunst? Oder Musik?

Geht eigentlich nur darum, dass man Kindern diese Dinge mal zeigt und sie dann selbst entscheiden können, ob sie sie mögen. Muss ja auch nicht dauerhaft Pflichtfach sein, aber zumindest ein paar Jahre. Kulturelle Bildung sollte man nicht vernachlässigen.

Und ich hab Kunst und Musik gehasst. Lange Zeit hab ich sogar Sport gehasst, da ich dort nur schlechte Noten bekam, obwohl ich eigentlich gut in Sport bin.
 
Warum? Welchen Mehrwert bringt mir Kunst? Oder Musik?

:face: Stichwort Kultur, Allgemeinbildung? Zumindest bringen Kunst und Musik etwas, wenn man sich auch mit der Kunst- und Musikgeschichte beschäftigt. Blosses rumschrabbeln auf Instrumenten bringt nix. Aber jeder Schüler sollte Ahnung von den verschiedenen Epochen haben und jedenfalls grob den Unterschied zwischen Impressionismus und Expressionismus kennen, oder wissen wer Beethoven war. So was gehört zu unserer Kultur.:tnx:
 
Über Geschmäcker lässt sich, wie gerne erwähnt wird, trefflich streiten.

Ich war auch nie der große Kunst- oder Musikunterricht-Fan, trotz dessen habe ich teilweise eine beachtliche Plattensammlung angehäuft, versuche mich selbst mit musikalischen Ergüssen und habe ein zaghaftes Interesse für einige zeitgenössische Künstler entwickelt.

Was ich im Kunst oder Musikunterricht vermisse bzw. zu meiner Zeit (die nun auch 25 Jahre her ist und zu Zeiten der DDR war) vermisst hatte, ist die Einbeziehung zeitgenössischer Kunst.
Damit wären wir bei Joseph Beuys bekannten Zitat: "Jeder ist ein Künstler", denn das Wecken und Fördern eigener Kreativität und Interesse in Form von Projekten kommen meist viel zu kurz.
Zu meiner Zeit war es eher ein monotones und theoretisches Abarbeiten an den "großen" Künstlern der klassischen Epochen, die mich zu jener Zeit doch eher zum Gähnen animierten, denn ein gesteigertes Interesse in mir weckten.
Von daher würde ich da die Lehrpläne auf das Nötigste reduzieren und mindestens die Hälfte der Unterrichtsstunden in von den Schülern zu wählenden Projekten abhalten, in denen für die Schüler relevant erscheinende musikalische oder andere künstlerische Felder behandelt werden.
Im Musikunterricht könnte man zum Beispiel Experimente mit eigenen kleinen selbstgebauten elektronischen Komponenten machen und somit auch gleich etwas mehr Praxis und Abwechslung in den Physikunterricht bringen. Mit einfachen und billigen Logikgattern und simplen Bauteilen im Cent-Bereich kann man Generatoren für 9V Batteriebetrieb bauen und musikalische Experimente starten, die ebenso elektronische Kenntnisse vermitteln.

Auf Benotungen würde ich übrigens bei beiden Fächern ebenso verzichten.
 
@Sockenschuss: Das sehe ich ähnlich. Wenn man schon meint, Fächer wie kunst, Musik oder Religion benoten zu müssen, sollten diese Noten zumindest nicht versetzungsrelevant sein, was sie im Moment sind.

Andererseits könnte das Lehrer auch in eine schwierige Situation bringen, wenn ihre Schüler einfach darauf pfeifen können, wie die Note in diesen Fächern aussieht oder es gar keine Noten gibt.
 
Das Fach Religion würde ich sogar abschaffen und durch ein anderes ersetzen.
Ethik ist da wohl die aktuelle Alternative, obwohl ich den Begriff etwas zu abgehoben finde.
Gesellschaft und Religion fände ich treffender.

Es sollte in den Fach um soziale Kompetenz gehen, die Religionen zu besprechen und die Hintergründe in denen sie entstanden, welche Funktion sie damals hatten, welche Relevanz verschiedene Inhalte noch heute für ein gesellschaftliches Miteinander haben, verschiedene Regierungs- und Herrschaftsformen besprochen und diskutiert werden.
Eher eine Diskussion und Besprechung über die Vor- und Nachteile gewisser Strukturen oder Religionen, wieso und weshalb sie so entstanden sind und welche Erkenntnis man für die jetzige Zeit aus diesen Erfahrungen ziehen kann.
Also auch ein reines Plauderfach. :D
 
Das Fach Religion würde ich sogar abschaffen und durch ein anderes ersetzen.
Ethik ist da wohl die aktuelle Alternative, obwohl ich den Begriff etwas zu abgehoben finde.
Gesellschaft und Religion fände ich treffender.

Es sollte in den Fach um soziale Kompetenz gehen, die Religionen zu besprechen und die Hintergründe in denen sie entstanden, welche Funktion sie damals hatten, welche Relevanz verschiedene Inhalte noch heute für ein gesellschaftliches Miteinander haben, verschiedene Regierungs- und Herrschaftsformen besprochen und diskutiert werden.
Eher eine Diskussion und Besprechung über die Vor- und Nachteile gewisser Strukturen oder Religionen, wieso und weshalb sie so entstanden sind und welche Erkenntnis man für die jetzige Zeit aus diesen Erfahrungen ziehen kann.
Also auch ein reines Plauderfach. :D
:tnx::tnx::tnx:
Ich würde das allerdings nicht als "reines Plauderfach" bezeichnen.
 
:tnx::tnx::tnx:
Ich würde das allerdings nicht als "reines Plauderfach" bezeichnen.

Ich schon... denn ich würde es so gestalten, dass die Schüler ihre Ansichten und Meinungen in Diskussionen einbringen, diese begründen, man dann gemeinschaftlich Vorteile und Nachteile erörtert.

Fände ich besser als die reine Faktenvermittlung, obwohl man natürlich seine Aussagen auch mit Fakten untermauern können sollte.
Eine reine Vermittlung von Ansichten nach dem Prinzip:
Säkular ist gut, weil.... oder Christlich ist gut, weil...
würde in mir als Schüler eher eine Schlummerattacke bewirken, als wenn ich mich aktiv an einer Diskussion beteiligen könnte und man auch teils kontrovers diverse Themen diskutieren würde.
 
Ich schon... denn ich würde es so gestalten, dass die Schüler ihre Ansichten und Meinungen in Diskussionen einbringen, diese begründen, man dann gemeinschaftlich Vorteile und Nachteile erörtert.

Fände ich besser als die reine Faktenvermittlung, obwohl man natürlich seine Aussagen auch mit Fakten untermauern können sollte.
Eine reine Vermittlung von Ansichten nach dem Prinzip:
Säkular ist gut, weil.... oder Christlich ist gut, weil...
würde in mir als Schüler eher eine Schlummerattacke bewirken, als wenn ich mich aktiv an einer Diskussion beteiligen würde und man auch teils kontrovers diverse Themen diskutieren könnte.
So wünsche ich es mir ja auch und so waren Geschichts- und auch Religionsunterricht übrigens vor fast 40 Jahren an meinem Gymnasium schon gestaltet. "Plauderfach" klingt mir dafür einfach zu abwertend.
 
So wünsche ich es mir ja auch und so waren Geschichts- und auch Religionsunterricht übrigens vor fast 40 Jahren an meinem Gymnasium schon gestaltet. "Plauderfach" klingt mir dafür einfach zu abwertend.


Naja entspricht doch dann aber irgendwie doch der Realität. Warum nicht das Kind beim Namen nennen? ;)


P.S. Du hast mich falsch zitiert... Da sind zwei Wörter im letzten Satz vertauscht...
 
http://www.kicker.de/news/fussball/...tikel_friedensappell_naki-lange-gesperrt.html
:crazy:
Diesem scheiss Staat dürfte man eigentlich genauso wenig die Hand reichen, wie manch anderem...

Dafür sollte im Gegenzug die FIFA die Türkei für eine Saison von internationalen Spielen aussperren.
Ist zwar etwas übertrieben und hart gegenüber vielen Spielern und Fans, doch wenn der Verband auf andere Weise nicht lernen kann oder will...
 
Dafür sollte im Gegenzug die FIFA die Türkei für eine Saison von internationalen Spielen aussperren.
Ist zwar etwas übertrieben und hart gegenüber vielen Spielern und Fans, doch wenn der Verband auf andere Weise nicht lernen kann oder will...

uups... Denkfehler!!! Hmm... die FIFA als moralische Instanz... Der Gedanke kann nur in einem kurzen Moment geistiger Umnachtung gekommen sein...
 
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