Ehrlich sein
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Sonstiges= Ich gehe hin und mache meine Stimme ungültig.


Sonstiges= Ich gehe hin und mache meine Stimme ungültig.
das mache ich gefühlt schon seit 20 jahren. ich schreib immer noch nen spruch rauf
ich wundere mich über die CDU und SPD stimmen. schon erstaunlich, wie viele ihr eigenes grab schaufeln![]()

Kleiner Tipp: Am Besten einfach einen leeren Stimmzettel abgeben, damit macht man den Wahlhelfern weniger Arbeit.![]()

Ich mache auf jeden Stimmzettel ein Kreuz über das gesamte Blatt. Wenn ich den leer lasse gehe ich ja das Risiko ein das jemand meine Stimme manipuliert. Ist zwar recht unwarscheinlich aufgrund mehrerer anwesender Zähler aber man muss es ja nicht riskieren.![]()

Zwischen "Nicht wählen" und "Ungültig" besteht ja ein Unterschied. Durch letzteres signalisieren Wähler, dass sie die parlamentarische Demokratie als solche zwar in Ordnung finden, nicht jedoch die zur Wahl stehenden Kandidaten.
Ganz ehrlich: bei jeder Wahl in D gibt es soviele verschiedene Parteien und Kandidaten aus dem gesamten Spektrum der Politik, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass man da nichts findet, was ungefähr den eigenen Vorstellungen entspricht. Und wenn es wirklich nichts passendes geben sollte, dann muss man halt seine eigene Partei gründen und um Unterstützer und Wähler werben.
Aber einfach nur sagen: "mir gefällt das alles nicht", ohne aktiv nach Alternativen zu suchen oder sie anzubieten, reicht mMn nicht aus.
Das sehe ich ähnlich und kann sogar dem Gedanken an eine Wahlpflicht, wie es sie in einigen Ländern gibt, Einiges abgewinnen.Ganz ehrlich: bei jeder Wahl in D gibt es soviele verschiedene Parteien und Kandidaten aus dem gesamten Spektrum der Politik, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass man da nichts findet, was ungefähr den eigenen Vorstellungen entspricht. Und wenn es wirklich nichts passendes geben sollte, dann muss man halt seine eigene Partei gründen und um Unterstützer und Wähler werben.
Aber einfach nur sagen: "mir gefällt das alles nicht", ohne aktiv nach Alternativen zu suchen oder sie anzubieten, reicht mMn nicht aus.
Das Problem mit nicht- oder ungültig wählen ist ja, dass man de facto immer die Regierung wählt. Die Sitze im Parlament bleiben ja nicht leer, sondern werden entsprechend der Ergebnisse der über-fünf-Prozent aufgeteilt.
Vieleicht denkt sich der Wähler aber auch das er in jeder Partei zwar etwas findet was ihn interessiert bzw. anspricht aber am Ende sind es eh nur leere Versprechungen.
Ich habe sicherlich bei einigen Parteien Übereinstimmungen jedoch glaube ich denen mittlerweile nichts mehr. Und damit meine Stimme nicht verwendet wird mache ich diese eben ungültig.
Etwas zu finden, das ungefähr den eigenen Vorstellungen entspricht, ist aber manchmal gar nicht so einfach. Hatte ich früher vielleicht mal 90 Prozent Übereinstimmung mit den offiziellen und inoffiziellen Positionen einer Partei, komme ich heut bei keiner Partei mehr über geschätzte 60 Prozent. Ob das an mir oder an den Parteien liegt, ist für die Diskussion um Wählen oder Nichtwählen eigentlich unerheblich.
Das kann man so pauschal nicht sagen. Bisher waren niedrige Wahlbeteiligungen eher zum Vorteil von kleinen Parteien, da diese eher in der Lage waren, ihre Klientel zu aktivieren als große Parteien.
Da beginne ich langsam zu zweifeln. Innenpolitisch: Ja!Die Linke, das einzige was man noch wählen kann.![]()
Das sehe ich ganz genauso und werde daher auch wieder wählen gehen. Wen ich allerdings dann wirklich wählen werde, weiß ich im Moment noch nicht. In den bisher 36 Jahren, seit denen ich wahlberechtigt bin, war ich mir da noch nie so unsicher.Keine Frage, es wird sicher immer schwieriger, eine Partei zu finden, mit deren Programm und Realpolitik man sich wirklich indentifizieren kann und mag. Die Schwierigkeit habe ich auch. Das hat sicher auch mit dem Alter und den Erfahrungen zu tun, die man im Laufe seines Lebens mit den Parteien gemacht hat. Allerdings ist es mir lieber, gezielt meine Stimme einer Partei zu geben, mit der ich zu 60% übereinstimme, als 100% meiner Stimme verfallen zu lassen und damit anderen Wählern das Recht zu geben, quasi meine Stimme an Parteien zu vergeben, mit denen ich eine noch niedrigere Übereinstimmung habe.
Außenpolitisch geht mir die Partei allerdings mehr und mehr gegen den Strich.