Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

Zitat von neuegrünewelle;3220933:
Hin und wieder Mal, gerade unter Freunden, sicherlich ja.

Aber das auf diese Art und Weise den Medien preis zu geben ist mehr als nur amateurhaft und oberpeinlich.

Und nicht der erste Lapsus in Sachen Presse/Öffentlichkeitsarbeit von VS.

Es wird allerhöchste Zeit, VS in diesem Bereich mal ausgiebig zu "schulen" und ihm einen "Presse/Öffentlichkeitsarbeit-Berater" zur Seite zu stellen.

Den haben wir doch. Den berühmten Herr Polster.
 
Zitat von neuegrünewelle;3220933:
Aber das auf diese Art und Weise den Medien preis zu geben ist mehr als nur amateurhaft und oberpeinlich.

Pep hat sich mit Heynckes augetauscht, und Bayern hat sogar ein Foto davon veröffentlicht.

Aber ich kann Kritik an der Medienarbeit von Viktor schon eher nachvollziehen als die Unterstellung, er habe sich von Thomas nicht nur beraten lassen, sondern gemacht, was der wollte.
 
Dieser Bericht bekommt einen sonderbaren Beigeschmack, wenn man bedenkt, dass unser Spiel zuletzt extrem an die Endzeit unter Schaaf erinnert hat. Möglicherweise ist Schaafs Engagement in Hannover somit ironischerweise unsere letzte Hoffnung.
 
Pep hat sich mit Heynckes augetauscht, und Bayern hat sogar ein Foto davon veröffentlicht.

Thomas Schaaf war weder der direkte Vorgänger von Viktor Skripnik noch hätte die Öffentlichkeit annehmen können, Pep müsse sich mit Heynckes austauschen, weil er sich mit seinen Aufgaben überfordert fühlt.


Aber ich kann Kritik an der Medienarbeit von Viktor schon eher nachvollziehen als die Unterstellung, er habe sich von Thomas nicht nur beraten lassen, sondern gemacht, was der wollte.

Abgesehen von Skripniks hilfloser, öffentlicher Darstellung transportiert der Artikel deutlich die Mitteilung, Viktor Skripnik habe regelmäßig "Beratungen" von Thomas Schaaf in Anspruch genommen und würde das gern weiterhin tun, was aber durch Schaafs Engagement in Hannover nun nicht mehr möglich ist.

Da VS immer wieder den Eindruck erweckt, mit dem Cheftrainerposten überfordert zu sein, muss es seine Vorgesetzten interessieren, welchen Inhalt und welchen Umfang diese "Beratungen" hatten.

Ein loser Austausch ist nicht zu beanstanden - alles Weiterführende im entsprechenden Kontext durchaus.
 
Pep hat sich mit Heynckes augetauscht, und Bayern hat sogar ein Foto davon veröffentlicht.

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Pep war direkter Nachfolger von Heynckes, dazu sprechen beide die selbe Sprache, Heynckes hat das Triple gewonnen bevor er abtrat.
Mehr Beispiele muss ich glaube ich nicht nennen um zu zeigen, dass dieser Vergleich nicht nur hinkt sondern im Rollstuhl sitzt.
Ich weiß nicht warum so etwas immer wieder an die Öffentlichkeit kommt, echt peinlich sowas.
 
Pep war direkter Nachfolger von Heynckes, dazu sprechen beide die selbe Sprache, Heynckes hat das Triple gewonnen bevor er abtrat.

Von Schaafs Kader war auch noch der eine oder andere übrig, was der Unterschied zwischen einem Deutscher-Spanier Gespräch (vermutlich auf Deutsch) und einem Deutscher-Ukrainer Gespräch auf Deutsch sein ist mir auch nicht recht klar.
Natürlich ist der größte Unterschied, dass Heynckes bis zuletzt große Erfolge hatte, was bei Thomas ganz sicher nicht der Fall war. Dennoch finde ich es vollkommen normal, dass ein Berufsanfänger andere um Rat fragt: und ich vermute einfach mal, dass Thomas auch nach seinem Ausscheiden weiter Werder-Spiele geguckt hat. Inwiefern sein Rat gut ist (kann ja auch sein, dass er gesagt hat: "Früher hätte ich das so und so gemacht, das war im Nachhinein ein Fehler, besser wäre gewesen"), darüber kann man sicher geteilter Meinung sein und es nur wirklich beurteilen, wenn man bei den Gesprächen dabei war.

Wie gesagt: Viktor wäre vielleicht gut beraten gewesen, das nicht der Presse zu stecken, aber absolut einmalig sind solche Gespräche nicht. Übrigens auch mit gescheiterten Vorgängern. Wird mir einfach ein bisschen zu sehr aufgebauscht.
 
Laut Weser-Kurier von heute schenkt Skripnik die Auswärtsspiele gegen die

Übermannschaften wie u.a. Schalke und Leverkusen ab, die im übrigen in der

Hinrunde zu Hause u.a. gegen Köln und/oder Darmstadt verloren haben.

Man kann absteigen, aber nicht durch Kapitulation vor der Rückrunde.

Bitte Bode, kümmer Dich !
 
Dieser Bericht bekommt einen sonderbaren Beigeschmack, wenn man bedenkt, dass unser Spiel zuletzt extrem an die Endzeit unter Schaaf erinnert hat. Möglicherweise ist Schaafs Engagement in Hannover somit ironischerweise unsere letzte Hoffnung.
Hmm, das Skripnik von Schaaf gelernt hat dürfte eigentlich allen schon vor der Erkenntnis, dass sie sich heute noch austauschen, so weit möglich, bekannt sein. Das er sich taktisch an Schaaf orientiert und trotzdem seinen eigen Weg gehen will, war wohl eine der ersten Aussagen von Skripnik im Amt. Dort sagte er sogar, dass auch an dem Training von Maggat seiner Zeit hier, nicht alles falsch war.
Wenn nun nicht nur verlohrene Spiele, sondern auch das gegen Glatbach an Schaaf erinnern, ist das eigenlich keine wirklich neue Erkenntnis.
Was jedoch gar nicht geht, ist der Versuch Schaaf in die Schuhe zu schieben, was hier von genug anderen Verantwortlichen verbockt wurde.
 
Nö.

Ich kann nichts Schlechtes an diesem Trainer finden.
Es konnte bisher auch nicht argumentativ dargelegt werden,
warum Skripnik nicht der Richtige sein soll...

Okay, dann versuche ich es mal argumentativ.

- Wir haben die schlechteste Hinrunde seit ca. 40 Jahren gespielt.

- Wir haben zu Hause nur magere 4 Punkte geholt (ja, ja ich weiß.... die ganzen Starken hatten wir zu Hause, etc. Aber wir hatten auch noch andere Teams als Gast im Weserstadion). Diese Ausbeute ist einfach zu wenig.

- Nur eine Mannschaft (Ingolstadt) hat weniger Tore geschossen als wir (und die haben 5 Punkte mehr auf dem Konto)

- Nur eine Mannschaft hat mehr Gegentore kassiert (VfB Stuttgart) und die sind trotzdem noch Punktgleich.

- Wir stehen auf einem Abstiegs-/Relegationsplatz

- Die Spiele in der Hinrunde waren teilweise katastrophal (vor allem zu Hause oftmals)

- Es ist kein richtiges und funktionierendes System erkennbar.

Wann sollte denn sonst gehandelt werden? Oder anders gefragt: Wann wäre er nicht mehr der Richtige? Nach einem Abstieg? Weil er dafür überqualifiziert sein könnte?
Oder vielleicht erst, wenn wir auf einem Abstiegsplatz in einem Jahr in Liga 2 sein sollten?
Oder wäre er dann auch noch der Richtige, weil er ja das "Werder-Gen" hat?

Vielleicht tut er uns ja allen einen Gefallen und lässt sich mit einem H?V - Schal oder Trikot knipsen. Dann würde dieser Punkt entfallen und er könnte von den oberen mal objektiver ob seiner Leistung beurteilt werden.
Das was zählt ist am Ende nämlich das, was unterm Strich steht.
Und da stehen wirklich viel zu wenig Punkte.
 
Ok, hier die Antworten / Gegenargumentationen:

Okay, dann versuche ich es mal argumentativ.
- Wir haben die schlechteste Hinrunde seit ca. 40 Jahren gespielt.

Die Letzjährige war nur wenig besser, zwei Punkte glaube ich.
Und für die Punkte hatte im Wesentlichen Skripnik gesorgt.

- Wir haben zu Hause nur magere 4 Punkte geholt (ja, ja ich weiß.... die ganzen Starken hatten wir zu Hause, etc. Aber wir hatten auch noch andere Teams als Gast im Weserstadion). Diese Ausbeute ist einfach zu wenig.

Ob zu Hause oder auswärts ist egal, die Punkte zählen gleich.
Lediglich für das Heimpublikum ist es nicht so schön.

Zum letzten Satz gebe ich Dir uneingeschränkt recht,
das war zu wenig, das gilt nicht nur für die Heimspiele,
sondern für die Hinrunde insgesamt.

- Nur eine Mannschaft (Ingolstadt) hat weniger Tore geschossen als wir (und die haben 5 Punkte mehr auf dem Konto)

Es ist nicht ausschließlich entscheidend,
wieviele Tore man geschossen hat, es kommt auf das Torverhältnis an,
und da gibt es Schlechtere. Wir sind da aber trotzdem nicht gut.

- Nur eine Mannschaft hat mehr Gegentore kassiert (VfB Stuttgart) und die sind trotzdem noch Punktgleich.


Es ist nicht ausschließlich entscheidend,
wieviele Tore man gefangen hat, es kommt auf das Torverhältnis an,
und da gibt es Schlechtere. Wir sind da aber trotzdem nicht gut.

- Wir stehen auf einem Abstiegs-/Relegationsplatz

Auf dem selben Platz standen wir vor einem Jahr auch !

- Die Spiele in der Hinrunde waren teilweise katastrophal (vor allem zu Hause oftmals)

Das bedeutet, sie waren es teilweise aber auch nicht.
Gut gesehen, das trifft die Wahrheit.

- Es ist kein richtiges und funktionierendes System erkennbar.

Doch,
im Gegenteil, er hat kreative Ideen und versucht einiges, ist so nicht so leicht zu durchschauen.
Hat manchmal geklappt, leider noch nicht oft genug.
Das hat verschiedene Ursachen.

Wann sollte denn sonst gehandelt werden? Oder anders gefragt: Wann wäre er nicht mehr der Richtige? Nach einem Abstieg? Weil er dafür überqualifiziert sein könnte?
Oder vielleicht erst, wenn wir auf einem Abstiegsplatz in einem Jahr in Liga 2 sein sollten?
Oder wäre er dann auch noch der Richtige, weil er ja das "Werder-Gen" hat?

Vielleicht tut er uns ja allen einen Gefallen und lässt sich mit einem H?V - Schal oder Trikot knipsen. Dann würde dieser Punkt entfallen und er könnte von den oberen mal objektiver ob seiner Leistung beurteilt werden.
Das was zählt ist am Ende nämlich das, was unterm Strich steht.
Und da stehen wirklich viel zu wenig Punkte.

Schaaf war über sieben Jahre lang der Richtige und hat sich in seiner letzten Saison erst am vorletzten Spieltag gerettet.
Warum sollte man Skripnik, der schon letztes Jahr bewiesen hat, daß er es kann, nicht auch seine Chance geben.
Ich glaube an ihn und die Mannschaft und würde mir wünschen,
daß andere "Fans" es auch tun.
 
man kann alles schönreden....

ich sehe es anders, die Argumente waren hieb- und stichfest!
Was waren denn gute Auftritte??
Ich habe sehr wenige gesehen!
Meistens eine Werdermannschaft, die teilweise lustlos und überfordert( Leverkusen- und wolfsburg), zu dumm ( Darmstadt, Frankfurt) oder zu unentschlossen , unkonstant war!!

Ich habe auch nicht gesehen, dass Skripnik mal einem Spieler länger das Vertrauen schenkte! ZU oft wurde die Aufstellung durcheinander gewürfelt!
Du nennst es kreativ ich ratlos...verzweifelt!

Aber es kann jeder so halten, wie er will! Ich hätte Skripnik nach dem 0:6 gefeuert
 

2 * Gladbach, Bayern, Mainz, auch Augsburg.
Köln im Punkal zumindest nicht schlecht.
Hertha auch nicht schlecht, ebenso Hoffenheim.

Meistens eine Werdermannschaft, die teilweise lustlos und überfordert( Leverkusen- und wolfsburg),

richtig

zu dumm ( Darmstadt, Frankfurt) oder zu unentschlossen ,

aber eben auch glücklos

Ich habe auch nicht gesehen, dass Skripnik mal einem Spieler länger das Vertrauen schenkte! ZU oft wurde die Aufstellung durcheinander gewürfelt!

Man muß auch mit Veränderungen auf Veränderungen reagieren können,
das macht jeder andere Trainer auch.
Sei es verletzten Spielern geschuldet oder der unterschiedlichen Taktik der Gegner...
 
Ob der Trainer nun gut ist oder nicht, kann hier bei uns nur spekuliert werden?
Aber Werder hat nun mal kein Geld (siehe auch bei Transfer von Spielern). Welcher andere Trainer wäre für das gleiche Gehalt zu haben? Inkl. Trainerstab? Und der jetzige Trainerstab verzichtet auf Abfindung?
Werder kann gar nicht anders als mit diesem Trainer weiter zu machen. Und ich weiß nicht ob ich deshalb schlecht schlafen muss.
Und ob man einem Spieler länger das Vertrauen schenkt, muss nicht gleich Spielzeit beinhalten, sondern kann auch gesundheitliche bzw. medizinische Gründe haben von denn wir nichts wissen.
Auf langer Sicht, ist die Beanspruchung in der Liga so hoch (gerade bei jungen Spieler) das einfach öfter aus Vorsorge gewechselt werden sollte/muss.

Sprichwort:
Die Armee muss mehr Angst vor den eigenen General haben, als wie vor den Gegner. Weil man sie als dumm und nicht selbst bzw. eigenverantwortlich hält. (War früher mal so)
Aber heute ist es Gott sei Dank nicht mehr so. Man will Selbstständige und Eigenverantwortliche Spieler haben und hat sie auch.

Die Spieler bei uns sind einzeln Betrachtet auch gar nicht so schlecht. Aber nicht alle (sehr viele) sind aber schlechte Mannschaftspieler/Teamplayer. Das ist glaube ich eine Charakter Frage und die hat man oder nicht. Jedenfalls kann man einen Charakter bzw. die Einstellung eines Mitmenschen nur sehr schwer bzw. sehr wenig als Trainer trainieren bzw. beeinflussen. (Könnte auch ein Grund sein, warum ein Spieler mal auf die Bank muss).

Darum glaube ich, dass ein neuer Trainer für diese Saison (ohne große Geldausgabe) Werder nicht weiter bringen wird, sondern der Schuss er nach hinten losgehen würde.
 
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