eigentlich fand ich die story mal abgesehen von der kitschigen schlusssequenz - vom unterhaltungswert gar nicht so schlecht. aber wie alle tatort-stories lief auch diese an der realität vorbei. ich weiss nicht, wo die regisseure ihre berater hernehmen aus den sat1-polizeireality-shows? wer vom fach ist, weiss, dass kripo-beamte nicht einfach ermittlungshandlungen auf militärischem gelände vornehmen können und einem kommandeur kaum in so bornierter art und weise gegenüber treten würden. die dienstaufsicht hätte im übrigen dem kommodore für den exklusiven transall-flug richtung sardinien dessen spendierhosen vom allerwertesten gerissen, um ihm selbigen danach disziplinarisch kräftig aufzureissen. man staunt auch nicht schlecht, dass mordfälle, die ansonsten komplette kommissionen beschäftigen, von frau lindholm nahezu im alleingang aufgeklärt werden, wo doch polizeiarbeit eigentlich teamarbeit ist. ach, ich vergaß ihre helfer, die uniformierten streifenhörnchen, die als türsteher fungieren dürfen und auf zuruf die bösen buben ins loch zurückbringen liebe leute, das haben die uniformierten nun wirklich nicht verdient, dass man sie zu büttel der kripo degradiert. bliebe zu wünschen, dass die stets taffe frau lindholm nicht ständig den texanischen sheriff raushängen lässt.
meine unwesentlche meinung.
gwg
eine gute, zutreffende Zusammenfassung, danke dafür




