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DR AKR
Guest
Ist Niersbach noch nicht zurückgetreten??
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Also müssten alle sogenannten Funktionäre ersetzt werden. Denn frei von Irgendwas ist eher keiner. Beim IOC könnte man gleich weitermachen. Saubermänner: gibt es die überhaupt noch? Was für Interessen stehen eigentlich bei der Vergabe dahinter? Welche nicht-sportlichen Interessen wiegen viel mehr als alles andere? Die Rolle der Politik, der Wirtschaft, der Waffen-Lobby steht jedenfalls immer im Hintergrund. Dort werden Fäden gezogen, die sauber gar nicht aufgearbeitet werden können.
Beckenbauer und Niersbach sind jedenfalls auch nicht (mehr) tragbar. Sie sollten mal die Koffer packen und nach Kitzbühel oder in die Karibik abhauen. Dort können sie hoffentlich keinen weiteren Schaden anrichten.

Ich dusche täglich, gelegentlich auch zweimal. Benutze jeden Tag eine neue Unterhose und Socken.
Lehne stets Trinkgelder ab und lasse mich auch nicht für "größere" Trinkgelder zu Gefälligkeiten verleiten. Jedenfalls habe ich schon einmal 100 Euro ausgeschlagen und abgelehnt. Größere Beträge wurden mir leider noch nicht angeboten...
Ebenso bin ich nicht bestechlich, dafür aber leicht kitzelig.



Das Niersbach so naiv ist, hätte ich nicht für möglich gehalten. Der muß wegen nichts gehen.
Saubermann ist metaphorisch gemeint, falls du weißt, was das ist.
Für Kleinigkeiten ab XXX,00 € kann man schon mal überlegen, wobei die Dimensionen bei den oben angesprochenen Figuren eher im 6-stelligen bis 7-stelligen Bereich liegen werden.

Ist Niersbach noch nicht zurückgetreten??
Ich fände es schon richtig wenn das aufgearbeitet würde, ebenso wie alles andere was bei der FIFA falsch läuft (also wirklich alles). Ein Neuanfang wäre nur möglich wenn eben auch die für Europa unangenehmen Sachen, bei dem man nicht bloß auf die FIFA zeigen kann und sagen kann, dass das alles nur von Blatter und Co kam, angesprochen werden. Bei der Vergabe an Katar stört es ja angeblich auch alle, dass die nur durch Korruption zustande gekommen ist, aber da ist es ja auch noch offensichtlicher, da es der einzige Grund für die Vergabe ist.
Damit fällt dann zum Beispiel auch Niersbach, über den schon spekuliert wurde, als glaubhafter Kandidat für den FIFA-Vorsitz weg, und dadurch verliert das Wort von Beckenbauer noch mehr Gewicht (falls das überhaupt noch möglich ist), denn seine Äußerungen zu diesem Sexwale haben den in den deutschen Medien ja auf einmal zu einem der Spitzenkandidaten für den Chefposten werden lassen.
Realistisch betracht ist eine echte Änderung bei der FIFA aber sowieso völlig utopisch, denn dafür müsste praktisch jeder, der irgendwie in diese mafiöse Organisation involviert ist, ersetzt werden.



Ich bin hin- und hergerissen. Zunächst einmal schien es mir, als hätte sich der Spiegel maßlos vergallopiert, zumindest im Hinblick auf die Schlagzeile. Diese konnte schließlich nicht im geringsten Bewiesen werden. Hinzu kam der arrogante Auftritt des Journalisten bei Sky90.
Andererseits macht aber auch der DFB so ziemlich alles falsch, was man falsch machen kann. Transparenz sieht anders aus.
Zwanziger hat im gestrigen Beitrag bei SpiegelTV durchaus überzeugend und glaubhaft gewirkt, allerdings ist das bei vorab aufgezeichneten Interviews auch ziemlich einfach. Überraschende Fragen werden dort ja schließlich nicht gestellt.
Letztlich müssen wir uns wohl uns wohl eingestehen, dass auch Deutschland am System-FIFA nicht vorbeikam, die Schmiergeldzahlungen wohl alternativlos waren. Das Krisenmanagement von Niersbach sollte (mindestens) ihm aber dennoch den Job kosten
Korruption und Bestechung alleine reicht also nicht für den Rücktritt des Präsidenten eines gemeinnützigen Verbandes, da muss es schon eine schlechte Außendarstellung derselben sein?
Ich denke die 6-7 Millionen wurden auch nicht für den direkten Kauf von Stimmen, der abstimmenden Funktionäre/Delegierten benutzt.
Wenn man sich anschaut, welche Vermögen die fraglichen Personen zum Teil besitzen, erscheinen diese Summen eher lächerlich gering.
Ich denke eher an eine Bestechung von Mitarbeitern der FIFA, die zum Beispiel über Sponsoren-, Werbe- und TV-Verträge entscheiden.
Zugunsten der Abstimmenden, die somit deutlich mehr Geld oder Einfluss erreichen können.
Weshalb der Chef von Adidas da ein privates Darlehen gegeben hat, weiß ich auch nicht, kann mich aber vage an einen Fall von Sponsoring erinnern, bei dem ein anderer großer Sportartikelhersteller (Nike, Puma oder ein anderer) irgendwo mehr bot als Adidas, den Zuschlag aber trotzdem nicht bekam und sich daraufhin öffentlich beschwerte.
War da nicht einmal etwas in dieser Richtung vor einiger Zeit? Wenn ja kann sich jemand erinnern, welchen Verband oder Verein das betraf?
Siebeneinhalb Jahre ist es her, dass Rummenigge im Kampf der Firmen Adidas und Nike um einen Ausrüstervertrag mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) die Muskeln spielen ließ. Am Ende entschied sich der DFB bekanntlich gegen das weitaus bessere Angebot von Nike und gab Adidas den Zuschlag. Der Firma, die selbst Ausrüster der Münchner ist und immerhin 8,33 Prozent der Aktien des Klubs besitzt. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.
[...]
2006 hatte Nike dem DFB 500 Millionen Euro für einen acht Jahre gültigen Vertrag geboten. Nike wollte pro Jahr 50 Millionen Euro zahlen, dazu einen Bonus von 50 Millionen und 50 Millionen zur Förderung des Frauenfußballs. Das erste Angebot von Adidas hatte damals nur ein Sechstel des Werts des Nike-Angebots.
Adidas legte nach und zahlte mit Inkrafttreten des neuen Kontrakts 20 statt zuvor elf Millionen Euro pro Jahr an den DFB, seit 2011 gibt es sogar 25 Millionen Euro pro Jahr für den größten Sportfachverband der Welt. Zudem fließt Geld für den Bau von Bolzplätzen.

...
Weshalb der Chef von Adidas da ein privates Darlehen gegeben hat, weiß ich auch nicht, kann mich aber vage an einen Fall von Sponsoring erinnern, bei dem ein anderer großer Sportartikelhersteller (Nike, Puma oder ein anderer) irgendwo mehr bot als Adidas, den Zuschlag aber trotzdem nicht bekam und sich daraufhin öffentlich beschwerte.
War da nicht einmal etwas in dieser Richtung vor einiger Zeit? Wenn ja kann sich jemand erinnern, welchen Verband oder Verein das betraf?
http://www.welt.de/sport/article138075479/Erbitterter-Kampf-der-Ausruester-um-die-Nationalelf.html
Siebeneinhalb Jahre ist es her, dass Rummenigge im Kampf der Firmen Adidas und Nike um einen Ausrüstervertrag mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) die Muskeln spielen ließ. Am Ende entschied sich der DFB bekanntlich gegen das weitaus bessere Angebot von Nike und gab Adidas den Zuschlag. Der Firma, die selbst Ausrüster der Münchner ist und immerhin 8,33 Prozent der Aktien des Klubs besitzt. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.
[...]
2006 hatte Nike dem DFB 500 Millionen Euro für einen acht Jahre gültigen Vertrag geboten. Nike wollte pro Jahr 50 Millionen Euro zahlen, dazu einen Bonus von 50 Millionen und 50 Millionen zur Förderung des Frauenfußballs. Das erste Angebot von Adidas hatte damals nur ein Sechstel des Werts des Nike-Angebots.
Adidas legte nach und zahlte mit Inkrafttreten des neuen Kontrakts 20 statt zuvor elf Millionen Euro pro Jahr an den DFB, seit 2011 gibt es sogar 25 Millionen Euro pro Jahr für den größten Sportfachverband der Welt. Zudem fließt Geld für den Bau von Bolzplätzen. ?
Eigentlich sollte zur Hoeneß-Affäre nach zwei Wochen medialer Dauerberieselung alles gesagt sein. Aber eine Frage wurde bislang noch nicht gestellt: Warum erhielt Uli Hoeneß eigentlich ein vermeintliches Privatdarlehen in zweistelliger Millionenhöhe von seinem vermeintlichen Freund Robert Louis Dreyfus?
Wir schreiben das Jahr 2000. International kämpfen die Sportartikelhersteller Nike und Adidas um die Spitzenposition im Weltmarkt. Eine besondere Bedeutung nehmen dabei Ausrüsterverträge mit den erfolgreichsten Fußballvereinen ein, zu denen auch der FC Bayern München zählt.
Trotz nachweislich besserer Angebote von Nike bleiben die Bayern Adidas treu. Zwei Jahre später wird sich Adidas sogar zu günstigen Konditionen mit zehn Prozent an der FC Bayern München AG beteiligen. Ob diese Partnerschaft auch für den FC Bayern in jeder Hinsicht optimal war, ist allerdings fraglich.
Zu dieser Zeit war Uli Hoeneß federführend an den Verhandlungen mit Adidas und Nike beteiligt. Robert Louis Dreyfus war damals nicht nur Chef des Adidas-Konzerns, sondern gehörte auch zu dessen Großaktionären. Da wirkt das Privatdarlehen an Hoeneß dubios: Schließlich ist dieser zwar als Besitzer einer Wurstfabrik auch Unternehmer beim FC Bayern war und ist er jedoch nur ein Angestellter.
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War das nicht bei Bayern München?![]()
