Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

Ein Verein welcher in einer der Top 5 Natonen spielt und dabei um die Plätze 1-5 spielt + einige Vereine die außerhalb der Top 5 Nationenrangliste spielen aber trotzdem gut sind.
Dazu kann man natürlich noch Weltweit andere Vereine dazu rechnen, welche aber aufgrund der schwachen Kaufkraft und des "Klimawechsels" für die genannten Spieler nicht mehr interessant wären.
 
Ich würde sogar noch weiter gehen!

Das krampfhafte Festhalten an verstaubten Werten verstellt den Blick auf Alternativen. Die Werder-Famile und viele internen Lösungen waren gut und wichtig. Dennoch gehören sie in die Vergangenheit.

Werder Bremen bleibt nur dann wettbewerbsfähig, wenn endlich eine unternehmerische Ausrichtung in die Zukunft vorgenommen wird. Es gibt keine Visionen, keine Ziele, kein Konzept.

Gegen die Werder-Familie ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Nur müß die Verantwortlichen bewußt sein, daß der Profifußball schnellebiger geworden ist, als er vor 30 Jahren war und häufige bzw. schnellere Anpassung von Nöten sind und er somit wie ein Wirtschaftsunternehmen und nicht wie ein Karnickelverein geführt werden kann.


In der seit Jahren wachsenden, finanziellen Schieflage bin ich mir nicht mal sicher, ob im Falle eines Abstiegs die Lizenz für die 2. Liga zu erreichen sein wird. Die finanziellen Belastungen durch den Stadionumbau bleiben, wogegen Fernseh- und Sponsorengelder dramatisch einbrechen würden.
Alemannia Aachen ist dafür ein mahnendes Beispiel-

Es ist höchste Zeit für eine grundlegende Neuausrichtung!

:tnx:
Nicht nur strategisch, sondern im AR auch personell,
 
Wenn VS in Mainz nicht Punktet, müssen Konsequenzen gezogen werden. Ab und zu auch mit einem Punkt zufrieden sein. Raute kann man nur mit schnellen Spielern erfolgreich gestalten. Diese Mannschaft müsste viel höher in der Tabelle stehen.
 
Wenn VS in Mainz nicht Punktet, müssen Konsequenzen gezogen werden. Ab und zu auch mit einem Punkt zufrieden sein. Raute kann man nur mit schnellen Spielern erfolgreich gestalten. Diese Mannschaft müsste viel höher in der Tabelle stehen.


Das ist doch wohl nicht dein ernst. Die Mannschaft steht zurecht auf den 16. Tabellenplatz. Grottenschlechtes Gekicke habe ich meistens nur gesehen. Meistens wurde der Ball planlos nach vorne geballert. Vom Kombinationsspiel und der Passgenauigkeit ganz zu schweigen.
 
Man könnte ja argumentieren:
Werder spielt einmal nicht Raute und verliert NUR 1:0 gegen Bayern mit chance auf Remis.

Im ernst: Gestern war taktisch eine Meisterleistung!

Vielleicht erkennt unser Traingergespann dies auch und versucht s mal ohne Raute
 
Man könnte ja argumentieren:
Werder spielt einmal nicht Raute und verliert NUR 1:0 gegen Bayern mit chance auf Remis.

Im ernst: Gestern war taktisch eine Meisterleistung!

Vielleicht erkennt unser Traingergespann dies auch und versucht s mal ohne Raute

Meisterleistung? Bitte? 70 Minuten nicht mitmachen und nur aufgrund der Müdigkeit des Gegners nicht geschlachtet zu werden ist eine Meisterleistung?
 
Ich würde die Rolle des ASR bei Werder nicht so Klein reden. Es wird hier gerne der Werderweg und das Hanseatische bemüht. Aus der Aktualität heraus, dass KDF mit Fricke vom WK gerade ein Buch über Werder veröffentlichen, wurde diese Woche eine Leseprobe im WK (?) veröffentlich.
Inhalt war der gescheiterte Effenberg-Transfer in den 90er. Werder war zu jener Zeit mit Rehagel als monozentrisches System sehr erfolgreich. Rehagel war die sportliche Kompetenz bei Werder und Lemke hat ihm als Manager zugearbeitet. OR war sich mit der Familie Effenberg über den Transfer einig und die finanziellen Bedingungen sollte dann WL ausarbeiten.
Die damalige Frau Effenberg hat sehr hohe Forderungen gestellt und WL hat sie entsprechend dem Werderweg abgelehnt. Das ist dann laut Deiner eigenen Interpretation der Werderweg mit finanziellem Augenmaß.
Die Folgen für Werder waren, dass das Verhältnis Lemke/Rehagel völlig zerrüttet war und OR dann Werder Richtung Bayern alsbald verließ. Damals hat WL OR sogar seinen Rücktritt angeboten, nur damit Otto nicht ging!

Es ist nicht die Rolle des Aufsichtsrats, die derzeit klein ist, sondern dessen Handlungsspielraum! ;)

Die Berichterstattung des Beispiels "Effenberg" kenne ich noch aus eigener Eriinerung. Es lässt sich derzeit sehr anschaulich für Kritik am Aufsichtsrat heranziehen. Dass es mit Klose und diversen anderen Spielerverpflichtungen nach 2004 auch diverse Gegenbeispiele gibt, hast Du geflissentlich unterschlagen.

Vor dem Double-Sieg hat Werder nach der hanseatischen Maxime gehandelt, nur planbare Einnahmen in das Kaderbudget einzukalkulieren. Damit ist man gut gefahren, auch wenn ein Effenberg damals lieber nach Gladbach gegangen ist.

Das Beispiel Effenberg wird von Kritikern insbesondere Lemkes gern herangezogen, obwohl eine Verpflichtung Effenbergs keinerlei Garantien für irgendetwas gegeben hätte. Wie hätte sich das Gesamtpaket amortisiert, wenn er sich eine Verletzung zugezogen hätte?

Was passieren kann, wenn man unabgesichert investiert, erleben wir gerade it dem Stadionumbau. Eine Finanzierung, die auch von Dir, völlig zu Recht, massiv kritisiert wird.

In der Jahren 1996-99 hat dann dieser ASR mit WL diversen Trainern AaD de Mos, Dörner, Sidka und Magath Millionen hinterher schmeißen müssen, um in einer Verzweifelungsaktion TS zum Cheftrainer zu machen. Das war am Ende pures Glück, dass TS hier so eingeschlagen ist. Normalerweise wären sie 1999 abgestiegen.

Das ist richtig. Spricht das nun für oder gegen Lemke, für oder gegen den Aufsichtsrat?, Spricht es für oder gegen einen Werder-Weg, für oder gegen Wind von außen?

Mit Risikobereitschaft und einem Transfer von Effe zu uns, wäre hier einiges anders gelaufen und man hätte ihn am Ende mit Gewinn nach München verkauft.

Das ist einerseits Spekulation, andererseits hätte es, siehe oben benannte Gegenbeispiele, keinen langfristigen Effekt bedeuten müssen.

Und zum Stadionumbau: der war notwendig. Aber die Finanzierung komplett idiotisch und riskant. Dafür sind die GF inklusive ASR verantwortlich, weil sie ja die Verträge unterschreiben.

Es gab die Möglichkeit eines Neubaus am Autobahnkreuz. Dass man in Punkto Stadion reagieren musste, sehe ich auch so! ;)


Darf ich daran erinnern, dass Werder seit Jahren die schwächste Defensive stellt! Warum man TE nun vorwirft, diese stabilisieren, entzieht sich meiner Logik.

Es geht nicht darum, ihn für die Stärkung der Defensive zu zu kritisieren, sondern dafür, dass er es auf Kosten der Offensive tat. Wie vor kurzem schon mal beschrieben, wäre die Verpflichtung eines Offensiven wesentlich dringlicher gewesen als beispielsweise die eines Vestergaard.


Selke wollte weg und das Geld wurde benötigt, um Ujah als Ersatz und Juno eine VVL anbieten zu können. Weitere Gelder für das MF wurden nicht bewilligt. Erst mussten die Altlasten weg <=> Kostendämpfung.

Selke hatte einen langfristigen Vertrag. Ihn kurz nach dessen UNterzeichnung zu verkaufen, war ein Fehler. Verstärkungen für das MF wurden trotz abgegebener Altlasten nicht verpflichtet.


Was jetzt hier als smarte Lösung beschrieben bzw eingefordert wird, ist nichts anderes als die Suche nach Rohdiamanten, in der Hoffnung daraus einen großen Stern von Afrika zu machen. Was bei Micoud und Diego geklappt hat, meint der ASR, sei jederzeit wiederholbar. Das waren Ausnahmen und nicht die Regel, denn es sind Tausende von Schatzsuchern unterwegs.

Das ist sehr plakativ formuliert. Es hätte völlig ausgereicht wenn er Spieler verpflchtet hätte, die gut in ein vorhandenes Konzept gepasst hätten. Dabei hätte es keinesfalls Rohdimanten bedurft. Wenn das Konzept klappt, reichen "Findlinge"! Solch ein Konzept hat Eichin nicht!

Das wir uns hier richtig verstehen: ich exkulpiere in keiner Weise TE. Aber aus Dreck Gold zu machen, ist nicht so einfach, wie Alchimisten im Mittelalter bitter erlernen mussten.

Du exkulpierst ihn dadurch, dass Du entsprechende Beiträge eines Users abnickst, der selbst keinerlei Kritik an Eichin zulässt.

Was ich an VS kritisiere, ist sein Nachwuchskonzept. Das ist ein Schlingerkurs ohne Masterplan. Die Generation Y und Z verzeiht einen solchen Kurs nicht und zieht sich in die innere Immigration zurück.
Und offensive Armut sehen wir hier unter diversen Trainern seit 5 Jahren. Das ist nicht neu und mittlerweile Standard für Werder. Da habe ich die Hoffnung längst aufgegeben.

Dass sich Skripnik mit der Generation Y auskennt, hat er schon bewiesen. Die Generation Z ist bisher nur eine Vision. Dass die derzeitige Offensivleistung Werders nicht mit der vor 5 Jahren, nicht mal mit der vor 3 Jahren zu vergleichen ist, weißt Du genauso gut wie ich.

Letztendlich lässt sich einiges kritisieren, darunter auch die Arbeit Skripniks. Wovor ich aber warne, ist, wie so häufig, einfache Erklärungen für komplexe Sachverhalte heranzuziehen. Es ist keinesfalls nur der Trainer verantwortlich oder der Aufsichtsrat. Unterschiedliche öffentliche Stellungnahmen der Protagonisten sprechen Bände darüber, woran es bei Werder am stärksten mangelt: An einem durchgängigen sportlichen Konzept. Von Eichin ist da nichts zu erwarten, Skripniks (hoffentlich nicht einziges) Konzept wurde durch die Verkäufe des letztjährigen Sturmduos zerschlagen. Ein von Kohfeldt aufgzeigter Ansatz dahingehend wurde u.a. auch von Dir massiv kritisiert.
 
U. Garcia, Vestegaard, Ujah, Bargfrede wären für viele Topverein interessant.
Dazu kommen TSG, S. Garcia, Juno, Wiedewald die für die meisten Vereine mit höheren Ansprüchen interessant wären.

ach du heilige scheiße. :lol:

Meisterleistung? Bitte? 70 Minuten nicht mitmachen und nur aufgrund der Müdigkeit des Gegners nicht geschlachtet zu werden ist eine Meisterleistung?

eine meisterleistung wars nicht zwingend, aber definitiv taktisch sehr gut. die 5er-kette als mittel gegen die bayern clever, das gemeinsame verschieben sehr gut koordiniert. taktisch eine richtig gute leistung. ohne wenn oder aber.
"nicht mitmachen" würde übrigens bedeuten, dass defensivarbeit nicht dazugehört.
 
Viktor Skripnik hat nach dem 0:1 seiner Mannschaft gegen den FC Bayern noch mal kurz über den Spielplan der nächsten Wochen nachgedacht – und ist dabei zu einer erstaunlichen Erkenntnis gekommen. Wenn Werder auch am kommenden Sonnabend bei Mainz 05 verliere, „dann kommt Dortmund“, sagte der Trainer. „Dann sitzen wir hier genauso – vielleicht ohne mich.“
http://www.weser-kurier.de/werder/w...ieht-dass-das-schlecht-ist-_arid,1232533.html
 
eine meisterleistung wars nicht zwingend, aber definitiv taktisch sehr gut. die 5er-kette als mittel gegen die bayern clever, das gemeinsame verschieben sehr gut koordiniert. taktisch eine richtig gute leistung. ohne wenn oder aber.
"nicht mitmachen" würde übrigens bedeuten, dass defensivarbeit nicht dazugehört.

Da war nichts klever, dass war 70 min Standfußball mit einem Kapitulationsangebot an die Bayern, welches sie angenommen haben aufgrund der Müdigkeit und auch aus Überheblichkeit.

Wenn man das auch so als gewollte Strategie argumentiert, dann würde ich sagen, ja ok, kann man machen. Vermutlich war das auch genauso gewollt.

Trotzdem hat das mit einer "Meisterleistung" oder einer "klugen Aufstellung" nicht zu tun. Das war eher ein Pokerspiel.

Ich würde behaupten, das war gut gebluffed und ist einem am Ende um die Ohren geflogen.
 
Es ist nicht die Rolle des Aufsichtsrats, die derzeit klein ist, sondern dessen Handlungsspielraum! ;)

Irrtum, der AR ist das Gremium, welches den (finanziellen) Handlungsspielraum festlegt. Und das der Handlungsspielraum derzeit arg limitiert ist, liegt an den wirtschaftlichen Fehlern der Vergangenheit, die der AR mitzuverantworten hat.



Zitat von syker1983:
n der Jahren 1996-99 hat dann dieser ASR mit WL diversen Trainern AaD de Mos, Dörner, Sidka und Magath Millionen hinterher schmeißen müssen, um in einer Verzweifelungsaktion TS zum Cheftrainer zu machen. Das war am Ende pures Glück, dass TS hier so eingeschlagen ist. Normalerweise wären sie 1999 abgestiegen.
Das ist richtig. Spricht das nun für oder gegen Lemke, für oder gegen den Aufsichtsrat?, Spricht es für oder gegen einen Werder-Weg, für oder gegen Wind von außen?
Mal abgesehen davon, daß es bei Werder seinerzeit keinen AR gab, weil die Profiabteilung noch zum e.V. gehörte: es spricht weder für oder gegen WL/AR/Werder-Weg/Wind von außen. Zu dem Zeitpunkt zählten all diese Dinge nichts; Werder stand damals mit 1,5 Beinen in der 2. Liga, es war nur noch eine Patrone im Revoler und die mußte bei diesem russischen Roulette treffen. Es hätte mit TS ebenso schief gehen können wie mit frischen Wind von außen, ebenso wäre eine Rettung durch einen Externen möglich gewesen. Und selbst wenn TS oder ein externer Coach Werder nicht vor dem Abstieg gerettet hätte, dann wäre dies nicht der Kardnialsfehler gewesen, sondern es waren die personellen Fehlentscheidungen zuvor, für die (1?) Tag nach der Beförderung von TS der komplette Vorstand inkl. WL die Verantwortung übernahm und geschlossen den Rücktritt ankündigte.


Du exkulpierst ihn dadurch, dass Du entsprechende Beiträge eines Users abnickst, der selbst keinerlei Kritik an Eichin zulässt.
Soll bitte sein wer?
 
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